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24.10.2016, 07:51 Uhr | haendel
Hallo,

Ich bin haendel und 15.

Eigentlich sollte es mir relativ gut gehen, da ich auf Orchesterfahrt bin.
Doch leider ist es nicht so. Ich habe Panikattacken aus heiterem Himmel und kann mich eigentlich garnicht mehr auf das Üben konzentrieren.

Es ist so schlimm.

Dazu kommt auch noch mein Druck mich zu v*rl*tz*n und meine S**z*dg*d*nk*n.

Ich schaffe es nicht mehr!!!

Lg haendel
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
29.05.2020, 07:19 Uhr | haendel
Nicht mehr lange, dann habe ich Therapie.
Ich hoffe ich schaffe es mich zu öffnen, ehrlich zu sein.
Damit wir endlich eine Lösung finden können.
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
28.05.2020, 15:05 Uhr | haendel
Danke Zita.

Ich hoffe sehr, dass ich es schaffe mich morgen zu öffnen.
Irgendwie habe ich es geschafft aufzustehen.
Ich habe es auch irgendwie geschafft rauszugehen, aber es war echt nicht leicht.
Bin froh, dass ich wieder zu Hause bin, denn es sind viel zu viele Menschen unterwegs.
Ich habe einfach nur Angst vor Triggerfaktoren. Angst vor Flashbacks.
Ich will nicht wieder eine Situation wie heute morgen erleben.
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
28.05.2020, 11:05 Uhr | bke-Zita
Hallo haendel,
ja, das wünsche ich dir von Herzen, dass du den Mut aufbringst und deiner Therapeutin klar und ehrlich zu sagen, wie es dir geht. Das bedeutet: sich zu öffnen. Du hast nicht zuletzt in der Klinik erlebt - sich Öfnnen, das ist braucht Überwindung, aber es befreit, es bietet die Möglichkeit, passgenauere Lösungen zu finden.
Und für heute: selbst wenn duschen vor dem rausgehen nicht geht, dafür Kraft & Energie nicht reichen - rausgehen wäre wichtig !

Eine Runde drehen, Sonne tanken, vielleicht auf einer Decke in einem Park liegen und den ziehenden Wolken zuschauen ….

Viele liebe Grüße
bke-Zita
28.05.2020, 10:02 Uhr | haendel
Heute wieder keine Kraft irgendwas zu machen.
Schaffe es nicht aufzustehen.
Zu duschen.
Mich anzuziehen.
Morgen werde ich mit meiner Therapeutin reden.
Ehrlich sein.
Mich öffnen.
Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden werden...
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
27.05.2020, 21:05 Uhr | haendel
Irgendwie bin ich doch noch ganz gut durch den Tag gekommen, auch wenn es echt schwer war heute.
Ich bin froh, wenn der Tag morgen vorbei ist.
Aber immerhin habe ich es geschafft heute rauszugehen und bisschen etwas zu machen.
Am Freitag dann wieder Therapie. Ich hoffe ich schaffe es ehrlich zu sein und mich etwas zu öffnen. Auch, wenn es schwierig ist...
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
27.05.2020, 09:22 Uhr | haendel
Hätte ich nicht in ungefähr einer Stunde einen Arzttermin, dann würde ich jetzt einfach im Bett bleiben und erst Freitag wieder aufstehen.
Ich will gerade einfach nur, dass der Tag vorbei ist..
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
26.05.2020, 21:29 Uhr | bke-Stephan
Hallo haendel,

ich würde Dich gerne dazu motivieren, mehr raus zu gehen und ganz viel Fahrrad zu fahren. Es tut dem Körper gut, vor allem aber auch der Psyche. Eine meiner liebsten und weisesten Cheffinnen hat mal gesagt: "1 Stunde Sport oder Musik machen ersetzt 1 Stunde Therapie". Ich glaube, sie lag - wie so oft - mit ihrer Einschätzung genau richtig.

Viele Grüße schickt Dir

bke-Stephan
26.05.2020, 20:32 Uhr | haendel
Hey,
Ja mir geht es genauso.
Ich habe einfach nur total Angst vor der Reaktion, wenn ich auf Station anrufe. Auch weil ich weiß, dass sie mir wahrscheinlich nicht wirklich helfen können und ich nicht weiß wer da sein wird.
Außerdem denke ich halt auch, dass es wirklich nur im Notfall ist, dass ich anrufen will und ich es nicht brauche...

Ja, so hatte ich es mir tatsächlich auch schon überlegt. Ich denke aber fast, dass es tatsächlich darauf hinauslaufen wird, dass ich es ihr schriftlich geben werde, weil ich es nicht schaffe es auszusprechen.
Ich werde mir auf jeden Fall vorher überlegen, was ich sagen würde, auch indem ich es aufschreibe.

Ich war bisschen mit dem Fahrrad unterwegs.
Am Nachmittag wollte ich mich eigentlich auch etwas auf eine Bank setzen und mich etwas ausruhen. Aber ich bin schon nach paar Minuten wieder aufgestanden, weil aufgrund einer schwierigen Situation mir alles zu viel wurde.
Den restlichen Tag habe ich im Bett verbracht.
Vorhin bin ich nochmal etwas mit dem Fahrrad gefahren, weil am Abend nicht so viel los ist.
Aber es ist schon so, dass mich zu Zeit echt viel triggert...
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
26.05.2020, 16:39 Uhr | Liasanya
Hey,

auch mir wurde es angeboten und ich habe es am Anfang nicht nutzen können. Ich wollte es irgendwie ohne schaffen und nicht direkt wieder zurück in die Klinik, auch wenn es nur ein Anruf gewesen wäre. Aber irgendwie war da immer der Gedanke: Du schaffst das auch ohne Klinik! Du musst es auch ohne schaffen! Du kannst doch nicht immer direkt zurück!
Und natürlich war da auch immer die Angst, wie sie reagieren würden, wenn ich anrufe. Haben sie gerade Zeit? Was werden sie von mir denken? Nerve ich sie? All solche Dinge gehen einen dann ja doch durch den Kopf.
Aber sie würden es nicht anbieten, wenn es nicht ernst gemeint wäre. Es gibt so viele Menschen, die nach der Klinik wieder schwer ins normale Leben zurück finden. Die erstmal diese Stabilität aus der Klinik noch brauchen, das Vertraute was sie mal hatten.

Wie wäre es mit der Idee für den Termin am Freitag:
Plan A: Du erzählst ihr, was in der vergangenen Woche passiert ist. Natürlich wirst du Angst haben, aber du schaffst es sie zu überwinden.
Plan B: Du schreibst vorher schon die Themen auf, hast sie in der Hosentasche/Rucksack dabei und gibst sie ihr, sobald du merkst, dass du es nicht schaffst, es ihr direkt zu sagen.
Sprich, wenn A nicht funktioniert, dann steigst du auf B um *wink*

Und nun zu A: Was würde dir helfen, ihr davon zu erzählen? Könntest du es vorher schon einüben? Stichpunkte aufschreiben?

Es ist eine gute Idee, bei schönen Wetter auch mal raus zu gehen. Zum Glück haben sie relativ viel gutes Wetter angesagt und da gibts bestimmt ein Paar Möglichkeiten. Was könntest du den bei schönem Wetter alles machen? Vielleicht auch etwas, was du schon länger nicht mehr gemacht hast? Dann ist die Vorfreude vielleicht auch noch mal ne Ecke größer und du findest die Kraft, die dir aktuell noch zu fehlen scheint.

Und heandel: Es darf auch Tage geben, an denen du mal wenig oder nichts schaffst! An denen du einfach nur im Bett bleiben möchtest und darfst!

lg Liasanya
26.05.2020, 08:18 Uhr | haendel
Hey Liasanya,

danke dir.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es geht, wenn ich in der Klinik anrufe. Eigentlich wurde mir ja gesagt, dass ich wenn was ist ich anrufe soll, aber ehrlich gesagt traue ich es mich nicht.

Ich hatte tatsächlich schon überlegt meiner Therapeutin es aufzuschreiben, aber vielleicht schaffe ich es auch es ihr so zu sagen. Ich habe tatsächlich etwas Angst davor, wie sie reagiert, wenn ich ihr von den Ereignissen aus der vergangenen Woche erzähle.
Außerdem werde ich paar Stunden nach dem Termin zu meinen Eltern fahren, was mir auch etwas Angst macht, da ich nicht weiß, wie sie reagieren werden.

In den nächsten Tagen steht nicht viel an. Ich muss morgen nochmal zu meiner Hausärztin. Sonst habe ich keine Termine oder so. Ich werde aber versuchen, wenn das Wetter gut ist viel draußen zu sein.

Gestern habe ich zufällig noch eine Mitpatientin getroffen, die gerade wieder auf Station ist. Es war echt schön wieder mal mit ihr zu reden und wir konnten viel lachen.
Doch heute geht es mir nicht so gut.
Ich fühle mich total kraftlos und erschöpft.
Hatte vorhin kaum Kraft zu essen, aber habe es trotzdem getan, da ich nicht wieder abrutschen möchte.
Mal schauen, was der Tag noch so bringt heute. Ich gehe auf jeden Fall wieder zurück ins Bett und bleibe da erstmal bisschen.
Hoffe einfach nur, dass der Tag dann bald vorbei ist und ich es irgendwie überstehe.
Mich bringen schon Kleinigkeiten aus der Fassung.
Beziehe alles auf mich persönlich.
Warum hätte ich nicht einfach den Mund gehalten?

Liebe Grüße,
haendel
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
25.05.2020, 18:34 Uhr | Liasanya
Hey heandel,

ich glaube niemand kann sagen, wieso es aktuell so ist und nicht anders. Am Ende wird es wahrscheinlich ein Mittelding sein *wink* ..

Als du in der Klinik warst, hattest du natürlich jederzeit die Möglichkeit mit jemanden zu sprechen und ich glaube, alleine dieses Wissen kann einen wirklich sehr entlasten. Die Möglichkeit gibt es ja nicht mehr so, auch wenn sich manches vielleicht ermöglichen lässt. Natürlich können Freunde etwas aushelfen, aber sie ersetzen weder einen Therapeuten noch einen Berater/Pfleger. Aber vielleicht könntest du mit der Klinik absprechen, dass du in solchen Fällen, wenn es dir sehr schlecht geht, dort kurz anrufen würdest. Es muss ja kein Gespräch über 30 Minuten oder so sein. Meistens helfen schon ein Paar Minuten und wenn dir das hilft, wäre es vielleicht eine Möglichkeit.

Vielleicht wäre auch ein nächster Schritt zu überlegen, wie du am Freitag mit deiner Therapeutin darüber sprichst. Es scheint so, als gebe es etwas, dass sie noch nicht weiß. Wenn sie es wüsste, wäre es sicherlich schon mal entlastend, dass du es nicht mehr alleine mit dir herum trägst. Wie könntest du es schaffen ihr davon zu erzählen? Magst du es aufschreiben und ihr geben? Oder ihr vielleicht vorher eine Mail schicken? Manchmal sagen auch Bilder mehr als tausend Worte.

Das du es bis Freitag alleine schaffen willst, kann ich total gut verstehen, denn ich würde es auch probieren. Also noch drei Tage und die heißt es zu überbrücken! Was steht den in den Tagen an? Was könntest du auch gezielt unternehmen? Welche schönen Dinge könntest du machen?

Vermeiden ist nicht immer schlimm! Manchmal hilft es dir über die Tage hinweg. Ich glaube es muss einen guten Mittelweg geben, zwischen Vermeidung und ausprobieren/etwas zu wagen. Wenn es nur noch ins vermeiden geht, ich glaube dann muss man wirklich schauen, dass es anders wird. Aber solange es ausgewogen ist und dir vielleicht auch hilft, wirklich hilft, dann kann es gut sein. Aber wie du sagst, ist neben dem Vermeiden auch der Fortschritt da! Du schaffst auch Dinge und es ist wichtig, dass du das auch siehst und aktiv wahrnimmst!

Du hast dich für das Leben entschieden und bist nun auf dem Weg es besser und besser zu machen!

lg Liasanya
25.05.2020, 18:17 Uhr | bke-Ina
Liebe haendel,

mit deinen Freundinnen über deine Gedanken zu sprechen ist anders, als dich mit dem Pflegepersonal auszutauschen, das kann ich gut nachvollziehen. Hast du für dich denn noch andere Möglichkeiten deine Gedanken lozulassen? Z.B. hier im Forum, oder sie für dich aufzuschreiben?

Du zählst selber schon einige Möglichkeiten auf, solchen die kurzfristige Entlastung bringen würden, aber auch die geschlossene als letzte Option. Das finde ich klasse, dass du für dich diese Handlungsmöglichkeiten erarbeitet hast. Auch wenn du es bis Freitag alleine schaffen möchtest, es ist doch gut zu wissen, dass du anrufen könntest... Und ich glaube deine Therapeutin wäre ebenso stolz auf dich, wenn du es schaffst, dir vor Freitag Hilfe zu holen (wenn auch nur zur kurzzeitigen Entlastung), wie wenn du es bis zum Termin alleine schaffst...

Du hast dich fürs Leben entschieden. Das war keine einfache, aber eine sehr mutige Entscheidung! Dazu gratuliere ich dir aus tiefem Herzen! Ich schicke dir viel Kraft für die kommenden Tage!

Liebe Grüße,
bke-Ina
25.05.2020, 17:16 Uhr | haendel
Hey Liasanya

Danke dir für deine Worte.

Das dachte ich tatsächlich am Anfang auch. In den ersten Tagen. Doch mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es nicht nur an der Entlassung liegt.
Aber ich kann es natürlich nicht sicher sagen.
Mir fehlt natürlich die Klinik auch etwas. Ich glaube, was mir besonders fehlt sind die Gespräche vor allem mit dem Pflegepersonal. Einfach nochmal die Gedanken loslassen können.
Ich habe zwar Freundinnen mit denen ich reden kann, aber das ist nochmal etwas anderes, als mit dem Pflegepersonal zu reden.

Naja, ich würde anrufen, um einfach mit jemandem zu reden, dem ich vertraue. Vielleicht auch mit jemandem bestimmten, aber ich denke es würde mir schon helfen, wenn ich mit jemandem Vertrautes reden kann.
Letzte Woche in der Geschlossenen habe ich es nicht geschafft zu reden, was mich beschäftigt, weil mir das Vertrauen gefehlt hat.
Über eine erneute Aufnahme würde ich lieber erst mit meiner ambulanten Therapeutin reden.
Außerdem gibt es glaube ich immer noch nur 8 Betten im Moment, die wahrscheinlich alle belegt sind.

Ja genau, um kurzzeitige Entlastung zu bekommen. Aber ich traue mich es nicht anzurufen. Ich glaube ich will es bis Freitag alleine schaffen.

Ja, die Geschlossene ist meine letzte Option. Sollte ich merken, dass ich noch weiter in Vermeidungsverhalten abrutschen oder die Gedanken immer weiter stärker werden.

Naja, eine längere stationäre Therapie ist vor September nicht mehr möglich. Außer ich fange die Ausbildung doch nicht an. Aber darüber werde ich nochmal mit meiner Therapeutin sprechen am Freitag.
Ob das geht weiß ich nicht, aber ich hätte glaub ich viel zu große Angst dies anzusprechen.

Ich fange an stärker zu vermeiden. Vermeide bestimmte Wege und Situationen. Schaffe es nicht mehr ohne Anspannung rauszugehen. Bin häufig kurzzeitig "Weg". Aber ich habe auch schon einen Fortschritt gemacht und am vergangenen Donnerstag alle meine Gegenstände zur Selbstverletzung. Ich habe es geschafft.
Tatsächlich ist es fast auf die Uhrzeit genau her, dass ich die Notaufnahme aufgesucht habe.
Mich für das Leben entschieden habe.
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!
25.05.2020, 10:04 Uhr | Liasanya
Hey,

es ist nur eine Idee bzw. eine Ahnung, aber vielleicht hat es einfach mit deiner Entlassung zu tun? Es ging mir oft die ersten Wochen nach der stationären Therapie sehr schlecht und ich hab mir oft gewünscht, dass ich direkt wieder zurück in die Klinik kann. Sie hat mir Sicherheit gegeben, die ich zuhause nicht hatte. Der normale Alltag macht eben auch Angst. Ich hab immer länger gebraucht, um mich wieder wirklich zuhause zu fühlen und um mich wieder zu stabilisieren im hier und jetzt.

Okay, eine Notbremse wäre also in der Klinik anzurufen. Anzurufen und was genau zu tun? Einfach nur mit jemand vertrauten zu sprechen? Oder mit einer bestimmten Person zu sprechen? Oder um zu fragen, ob du wieder zurück darfst? Schau mal genau, was genau für dich hilfreich wäre.

Die andere Notbremse wäre deine Therapeutin frühzeitig anzurufen. Um ein kurzes Telefonat zu haben? Einen Krisentermin auszumachen? Was wäre es, was du in der Situation genau bräuchtest?

Natürlich gibt es die Möglichkeit jederzeit wieder in die Geschlossene zu gehen, aber ich kann total gut verstehen, dass du das erstmal vermeiden möchtest. Aber bevor es so weit kommt, gibt es zum Glück andere Alternativen, die du zuerst nutzen kannst und sicherlich auch wirst!!!

Das man sich nicht mehr an alles aus der Vergangenheit erinnert, ist glaube ich zum Teil normal und zum Teil auch als Schutz, wie du selbst schon sagst. Ich glaube es ist auch gut, denn manches können wir einfach nicht er-tragen. So wird es erstmal weggesperrt, in die hintersten Ecken. Mit der Zeit wirst du es in der Therapie entdecken und aufarbeiten.

Bis September ist zum Glück noch einiges an Zeit und vielleicht kannst du mit deiner Therapeutin besprechen, was in der Zeit noch möglich wäre und was nicht? Vielleicht wäre noch eine stationäre Therapie möglich? Aber vielleicht hat sie auch ganz andere Ideen?
(Und nur mal so am Rande: Wenn du krank geschrieben wärest, könntest du doch deine Ausbildung erst im Oktober oder November beginnen oder? Aber ich kann mir vorstellen, dass der Gedanke erstmal keine Option ist, weil sie sicherlich fragen stellen würden.. und es nicht leicht ist, da passende Antworten zu finden und es einfach auch Kraft kostet, den Schritt zu gehen.)

Lg Liasanya
24.05.2020, 22:43 Uhr | haendel
Hallo Gregor,
Ich weiß nicht, wo ich mir morgen Unterstützung holen werde.
Ich muss noch bis Freitag durchhalten. Dann habe ich wieder Therapie.

Hallo Liasanya,

Danke dir.
Bis ich wieder Therapie habe dauert es noch paar Tage. Bis Freitag.
Ich weiß selber nicht, warum es wieder abwärts geht.
Es ist einfach nur ein Auf und Ab im Moment.

Naja, eine Notbremse wäre, wenn ich auf Station Anrufe, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob mir das was bringen würde.
Oder ich rufe meine Therapeutin an bzw sage ihr am Freitag ehrlich, was los ist.
Die Notbremse, wenn es gar nicht mehr geht wäre, dass ich wieder auf die Geschlossene gehe für paar Stunden/Tage. Aber das will ich eigentlich nicht.
Ich will einfach nur weiter machen mit der Therapie und weiter an dem Arbeiten, was mich die letzten Jahre so sehr belastet hat.
Auch, wenn ich mich tatsächlich an einiges nicht mehr ganz erinnere, was ich echt komisch finde, aber ich denke, dass das auch eine Schutzmechanismus ist, dass ich mich nicht mehr an alle Details erinnern kann.
Doch mir läuft die Zeit davon, denn eine intensive stationäre Therapie kann ich vor der Ausbildung nicht mehr machen, wenn ich wirklich im September beginne. Doch ich merke, dass ich es brauche. Doch ich will nicht, dass ich in einem Jahr dann keinen Ausbildungsplatz mehr bekomme.
Es ist unheimlich kompliziert alles...
Das was dich nicht umbringt macht dich nur noch stärker!

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