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05.12.2018, 10:04 Uhr | Kleines-Schaefchen
Guten Morgen,
Eigentlich ist heute ein ganz normaler Tag, wie jeder andere. Aber irgendwie auch nicht. Heute bin ich bei einer Aktion an der Uni beteiligt, die Spenden und Freiwillige für eine wohltätige Sache sammelt.
Ich bin erst seit kurzem in der Gruppe, die das organisiert, und keiner erwartet besonders viel von mir. Eigentlich muss ich nur da sein.
Aber ich möchte einfach alles richtig machen
Gerade fühle ich mich total unsicher, ich weiß nicht, ob ich vielleicht frieren werde, wenn wir den ganzen Tag draußen stehen. Ich weiß nicht, ob ich genug gefrühstückt habe um Energie zu haben und ich bin totmüde, obwohl ich viel mehr als sonst geschlafen habe.
Wir machen eine große Sache für eine großartige Vision, aber ich fühle mich klein und unbeholfen .

Grüße,
Ganz - kleines- Schäfchen
26.03.2019, 12:08 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo bke-Claudia, Hallo ihr anderen,

Mein Gespräch heute war ziemlich gut. Ich bin zufrieden mit mir und zufrieden mit dem Verlauf des Termins.
Im Moment muss sich alles noch setzen, aber ich weiß jetzt, was möglich ist und was die Bedingungen sind. Nun kann ich mir in Ruhe überlegen, was für mich passt.

Vielen Dank dass ihr mir Mut gemacht habt und auch Danke für die lieben Worte und fürs da-sein.

viele Grüße
Schäfchen
26.03.2019, 09:53 Uhr | bke-Claudia
Guten Morgen Kleines-Schaefchen,
ich weiß nicht, ob du schon in dem Gespräch bist, aber ich denke gerade an dich und drücke die Daumen, dass du die für dich richtigen Worte findest und hinterher ein gutes Gefühl hast.
bke-Claudia
26.03.2019, 05:25 Uhr | Kleines-Schaefchen
So, und jetzt? Ich hab noch ein paar Stunden Zeit bis zu meinem Termin. Aber ich hab keine Ahnung, was ich mit der Zeit anfangen soll. Eigentlich habe ich genug zu tun. Aber zur Zeit kommt es mir immer vor, als hätte ich einen Zug verpasst, dem ich nun hinterher renne um ihn doch noch zu erreichen. So weiß ich nicht, wann ich was machen soll.
25.03.2019, 23:28 Uhr | Kleines-Schaefchen
So, nun bin ich daheim angekommen. Ohne irgendwelche Pannen. Ich bin ein großartiges Schäfchen!
25.03.2019, 20:22 Uhr | Kleines-Schaefchen
Immerhin bin ich jetzt im Flixbus und der fährt sogar und steht nicht im Stau. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit, immerhin gibt es zwei so mysteriöse Stellen, an denen eigentlich immer Stau ist, locker mal 15km.
25.03.2019, 20:11 Uhr | bke-Zita
Hallo Kleines-Schäfchen,

deine Worte klingen nach Wehmut und Traurigkeit. Deine Eltern haben dich bis zur Tram begleitet. Ich denke, das haben Sie aus Liebe und Fürsorge für dich getan. Sie wollten dir bestimmt aufmunternde Worte mit auf den Weg geben. So verstehe ich die Äußerungen deines Papas (der weniger Freunde & Kontakte hat) und deiner Mama (die nicht möchte, dass du dir zu viel zumutest).

Und wegen dem Termin morgen: vielleicht ist es dir möglich, einzelne Stichworte zu formulieren. Und vielleicht kannst du auch deine Angst ansprechen, dass du nicht so recht weißt, wo und wie du anfangen solltest, weil gerade so viel passiert. Denn - du hast ja Recht: Zu verlieren hast du nichts. Aber du hast einiges zu gewinnen ! Bleib dran, trau dich !

Und für heute Abend wünsche dir, dass du deine Anschlüsse alle kriegst und du ohne (größere) Verspätungen zuhause ankommen wirst.

Viele herzliche Grüße
bke-Zita
25.03.2019, 18:59 Uhr | Kleines-Schaefchen
Mir geht es schlicht und ergreifend schlecht. Meine Eltern haben sich um mich gekümmert. Papa meinte, dass er viel weniger Freunde hat und viel weniger Kontakte. Mama sagte, dass ich sie in Zukunft nicht mehr besuchen kann, wenn mir die Fahrt zu anstrengend ist.
Beide waren sehr fürsorglich. Sie haben mich begleitet, bis zur Tram. Damit ich auch ganz sicher weg bin und sie mich los haben. Ob ich das Umsteigen schaffe, oder einen emotionalen Zusammenbruch habe, ist ja egal. Dass ich seit einer Stunde nur heule, ist nicht deren Problem. Sie sind schon wieder Zuhause, während ich in 15 Minuten erst umsteigen muss. Wenn ich pünktlich Zuhause ankomme, ohne Verspätungen oder verpasste Anschlüsse, um 23:30 schlafen sie schon einige Stunden.
Danke, ihr blöden Eltern!
25.03.2019, 18:18 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich geh morgen nicht hin. Es geht mir gerade einfach zu schlecht um zu irgendwelchen Terminen zu gehen, um mit fremden Leuten zu reden um zu wissen, was meine Probleme sind. Bringt doch eh alles nichts. Ich hab nirgends in meinem Leben irgendeine Freiheit, selbst zu entscheiden, was ich machen möchte. Überall wird mir von außen etwas aufgezwungen. Die einzige Möglichkeit, die ich habe, ist selber zu entscheiden, ob ich Hilfe möchte und von wem. Und deshalb entscheide ich mich hiermit dazu, keine Hilfe anzunehmen und weiter unglücklich zu bleiben und zu leiden.
25.03.2019, 16:36 Uhr | Kleines-Schaefchen
Der Termin ist nicht schlimm. Zu verlieren habe ich nichts. Im schlimmsten Fall bin ich mal wieder an der falschen Adresse und muss weiter nach Hilfe suchen.
Im Prinzip kann ich nur gewinnen.
Das mit dem Aufschreiben funktioniert nicht, nichtmal ansatzweise. Ich würde vermutlich bis zum Sommer brauchen um das alles aufzuschreiben. Selbst für einen Themenbereich würde ich es nicht bis morgen schaffen. Das ist auch der Grund, weswegen ich weniger im Forum und weniger in der Mailberatung schreibe. Es passiert irgendwie gerade so viel, dass nichtmal ich mitkomme, und auch niemand anderes.
25.03.2019, 11:13 Uhr | bke-Lana
Hallo Kleines-Schaefchen,

ich glaube, du bist mutig genug, um diesen Termin morgen so gut es geht zu überstehen! Aber trotzdem möchte ich dir natürlich eine Portion Mut+ zuschicken! *wink*

So wie ich es rauslese, bist du unsicher nicht wegen der Gesamtsituation, was dich morgen erwartet, sondern eher über das eigene Handeln/Verhalten. Sehe ich es richtig?
Du schreibst, dass du bei solchen Terminen in Sorge bist, zu viel Preis zu geben oder Sachen zu erzählen, die du nachher bereuen könntest. Du hast ja noch genügend Zeit, um dir darüber Gedanken zu machen und zu überlegen, was du unbedingt loswerden kannst/sollst/willst. Und damit es morgen nicht vergessen ist, ruhig aufschreiben. Dann schaust du noch vor dem Termin drauf und gehst rein in das Gespräch. Es lässt sich nicht alles voraussehen, welche Richtung das Gespräch annehmen kann, aber es zählt, dass du vorbereitet bist. Der Rest muss dann aus dem Bauchgefühl improvisiert werden. *wink*

Ich drücke dir für morgen die Daumen und natürlich darfst du berichten, wenn du magst.

Liebe Grüße
bke-Lana
Zuletzt editiert am: 25.03.2019, 11:15 Uhr, von: bke-Lana
25.03.2019, 10:34 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo zusammen,

Morgen Vormittag habe ich einen Termin. Dabei geht es auch darum, welche Unterstützung ich bekommen kann, was für eine Art Hilfe ich brauche und wie meine Zukunft so werden soll.
Eigentlich bin ich nicht aufgeregt oder nervös und habe auch keine Angst.
Nur ein wenig unsicher fühle ich mich. Natürlich muss ich nichts erzählen, was ich nicht möchte, aber desto mehr ich von mir berichte, desto eher kann mir der Termin nützen.
Genau da kommt meine Unsicherheit ins Spiel. Denn ich weiß nicht, wovon ich erzählen möchte und was ich lieber für mich behalte. Bei meinem ganzen Problemknäuel habe ich keine Ahnung, was wichtig ist und was nicht.
Oftmals bereue ich hinterher, was ich erzählt habe oder ich erzähle Dinge, von denen ich eigentlich genau wusste, dass ich nicht darüber reden möchte.
Deswegen bin ich unsicher und hoffe, dass mir jemand ein bisschen Mut machen kann.

viele Grüße, Schäfchen
05.03.2019, 22:49 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich denke an den Termin bei der Krebsberatung, und ich bin super nervös. Ich frage mich, was bedeutet Auferstehung für die Seele eines Menschen und wie ich meinem Papa (und meiner Mama) sagen kann, dass ich ein christliches Begräbnis für Papa möchte.
Ich hab einfach echt Schiss, dass die Beraterin dort mit meinem Glauben nichts anfangen kann.

Oder auch in einer Therapie. Wie findet man raus, ob ein Therapeut oder ein Berater Glauben als Ressource respektiert?

Ich hatte schon so unschöne Erlebnisse, wie zB dass jemand fragte, wie viele Evangelien es gibt und ob ich evangelisch oder katholisch sei, nachdem ich erzählt hatte, dass ich beim Konfi-Camp mitgearbeitet habe. Das weiß ja sogar...ja wie auch immer.
Am schlimmsten war aber, dass ich mal gefragt wurde, was ich in so einer Situation (eine Krisensituation) machen könnte und ich antworte: "ich würde einen Psalm beten." Und dann wurde weiter gebohrt: Welche Möglichkeiten gibt es noch, was könnte sonst helfen?
Irgendwie kam mir das so vor, als wäre beten nicht genug, als müsse da "mehr" sein. Natürlich ist es gut, möglichst viele Möglichkeiten zu haben, wie man reagiert. Aber ich finde beten schon echt mächtig, und auf jeden Fall hilfreicher als vieles, was mir Fachkräfte vorgeschlagen haben.

Die Frage ist also: Wie finde ich raus, ob jemand auf dieser Ebene zu mir passt?
04.03.2019, 19:32 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hm. Aber wenn es mir gerade viel wichtiger ist, meine eigenen Probleme zu lösen. ZB der TErmin bei der Gutachterin um die Betreuungsfrage zu klären und endlich ruhe zu finden. Mir die Weisheitszähne ziehen zu lassen, und dafür gerade verzweifelt die CD mit den Röntgenbildern suche, wenn ich soziale Konatkte suche, eine Geldquelle und eine berufliche Perspektive, was um alles in der Welt mache ich denn dann in der Krebsberatungsstelle?

Natürlich werden die auch Fragen stellen, aber ich möchte mir sicher sein, was ich sagen möchte und was nicht. Damit es nicht so läuft, wie vor ein paar Wochen, als ich die Typisierungsaktion organisieren wollte und plötzlich ganz detailliert über die Krankheit meines Vaters geredet habe. Und außerdem weiß ich gar nicht, ob ich bei einer Psychologin richtig bin, weil ich mir gerade eher theologische Fragen stelle.

Ich hab ja eine Liste mit vielen tollen Dingen, die man trotz Krücken machen kann. Aber heute hatte ich gar keine Lust dazu, und das macht mich traurig. Gekocht habe ich immer noch nicht. Heute hätte ich zwar Lust dazu, aber ich habe keine Kraft um aufzustehen und in die Küche zu gehen. Wo ist denn die ganze Energie hin? In einem schwarzen Loch verschwunden, genauso wie die CD.

Es gibt DInge, die ich mir ganz konkret vorgenommen habe. Ganz kleine. Und auch große. Konkrete. Und auch diffuse. Staubsaugen. Mir Hilfe suchen. Mich bei Freunden melden. Kochen. Warum geht nichts davon? Warum ist es so schwer, an Dingen dranzubleiben? Was ich am Freitag angefangen habe, mache ich heute schon nicht mehr. Natürlich finde ich mich selber heute wieder total bäh und wäh. Wen überrascht das schon? Aber gibt es denn da keinen Weg raus?

Noch irgendwas wollte ich schreiben, und es fällt mir nicht mehr ein. Auch einfach weg. Das gibt es doch nicht.
04.03.2019, 17:49 Uhr | bke-Nana
Hallo Kleines-Schäfchen,

das ist klasse, dass du geschafft hast, den Termin zu machen bei der Krebsberatungsstelle. Du musst nicht wissen, was du dort sagen willst, die stellen dort schon die richtigen Fragen, das haben die dort alle gelernt. Nur Mut...

Dass im Moment deine eigenen "Baustellen" im Vordergrund stehen, das halte ich für vollkommen in Ordnung! Mehr noch als nur in Ordnung. Erst wenn du für dich sorgen kannst, bist du in der Lage für andere zu sorgen. Und nein, das ist kein Egoismus im negativen Sinn. Kümmere dich bitte gut um dich und mach dich auf die Suche nach dem, was dir helfen und gut tun könnte. Das bedeutet für jeden etwas anderes, deshalb kann ich dir auch keinen konkreten Vorschlag machen.

Auch wenn es sich für dich nicht so anfühlt, du bist auf dem richtigen Weg.
Liebe Grüße, bke-Nana
04.03.2019, 14:41 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich habe zur Abwechslung mal wieder etwas geschafft. Ich habe ein bisschen rumtelefoniert und so einen Termin bei der Krebsberatungsstelle ausgemacht. Aber ich bereue es schon, weil ich gar nicht weiß, was ich sagen soll. Im Moment stehen gerade eher meine eigenen Probleme im Vordergrund. Ich hab auch keine Ahnung, was ich der Beraterin erzählen soll, also wie viel sie über mich wissen muss.

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