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05.03.2019, 19:11 Uhr | my-hoffnung
Hey
Also ich habe schon seit längerem selbstmord Gedanken. Aber ich weiß nicht was ich tun kann um mich wenn ich solche Gedanken habe mich abzulenken. Ich habe mich schon oft in dieser Situation geschnitten. Was ich auch nicht mehr tun sollte. Aber das hat mir auch nicht wirklich geholfen. Jetzt wollte ich fragen ob irgendwer Tipps hat wie ich mich von den Gedanken ablenken kann?
Ich hoffe das irgend jemand einen Tipp hatt.
Viele Grüße my-Hoffnung
04.05.2021, 18:39 Uhr | -Silbermond-
Liebe Hoffnung,

ich möchte das was Leni gesagt hat gerne nochmal bestärken, denn das ist unglaublich wichtig!! Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht, aber deswegen bist du nicht unwichtiger. Hilfe ist da, um diese anzunehmen und es sind deine Gefühle und die haben ihre Berechtigung und sollten nicht verdrängt werden. Dir geht es schlecht und je schneller du dir Hilfe holst, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass du da gut wieder raus kommst. Lass es nicht erst komplett schlimm werden, das macht es nicht leichter. Du darfst dir helfen lassen - du bist es wert und du bist wichtig!!

Okay, ja verstehe, dass dir das unangenehm war. Daraus resultiert vermutlich in der Gedanke "bloß nicht wieder Maske abnehmen", richtig? *unsure*

Angst vor Reaktionen - was glaubst du, welche Reaktionen kommen könnten? Meinst du nicht, dass die Menschen in deinem Umfeld dir gerne helfen wollen würden und möchten, dass es dir gut geht?
Wenn du magst, erzähle ich dir kurz, wie es bei mir war... Ich hatte zuerst auch Angst, aber als der Schritt gegangen war und ich meinen Freunden davon erzählt hatte, da waren sie plötzlich da, wenn ich sie brauchte. Sie fragten wie es mir geht, halfen mir aus Krisen raus und ich kann sagen - das tat gut! Ich war nicht mehr alleine, weder mit meinen Gefühlen noch allgemein.
Aber: Auch die Angst hat ihre Daseinsberechtigung, das ist völlig normal und ich glaube fast jede/r würde Bedenken haben. Es gehört ganz ganz ganz viel Mut dazu!

Ganz liebe Grüße,
Silber
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen...
04.05.2021, 17:14 Uhr | Leniona
Hey Hoffnung,
Der letzte Satz hätte von mir sein können.
Ich hab dafür gesorgt, dass es mir immer schlechter geht, damit ich mich an bestimmte Personen wenden kann.
Denn eigtl geht es mir Ka nicht schlecht. So vielen geht es schlechter. Das war immer meine Ansicht.
Mittlerweile habe ich gelernt, dass auch, wenn es anderen schlechter geht, du die Hilfe holen darfst. Du musst dich deswegen nicht alleine durchschlagen. Es ist okay! Und wenn es dir nicht gut geht, dann sind das deine Gefühle, und das ist okay.

Also bitte, nur weil es für andere nicht schlimm ist, kann es trotzdem für dich schlimm sein.

Alles alles Liebe und ganz viel Kraft,
Leniona
Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert...es ist immer zu früh und es tut immer weh!
04.05.2021, 16:59 Uhr | my-hoffnung
Hi Silber,
In diesem moment wo ich die Maske abgenommen habe war es mir eher peinlich. Da es von meiner Mutter als übertrieben angesehen wurde un sie mir es auch gesagt hat . Und von daher war es nicht befreient.
Ich konnte mich auch niemand anvertrauen. Weil ich einfach zu sehr Angst vor den Reaktionen habe. Auch habe ich oft das Gefühl mir geht es nicht schlecht genug geht , um mir Hilfe holen zu dürfen .
LG Hoffnung
02.05.2021, 11:24 Uhr | -Silbermond-
-- ups, doppelt --
Zuletzt editiert am: 02.05.2021, 11:24 Uhr, von: -Silbermond-
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen...
02.05.2021, 11:24 Uhr | -Silbermond-
Liebe Hoffnung,

in den letzten Beiträgen sprichst du von der Maske, die du zwischendurch abgenommen hast, sei es absichtlich oder unabsichtlich. Es ist stark seine Gefühle offen zu zeigen, vor anderen zu weinen und es nicht krampfhaft zu unterdrücken. Die Maske ist ein Schutz - ein Schutz vor Verletzungen, die einher gehen können, wenn man seine Gefühle offen zeigt. Es kostet aber auch ziemlich viel Kraft, diese Maske aufzubehalten und es ist keinesfalls gut, die Gefühle in sich reinzufressen und zu verstecken.

Mich würde interessieren, ob es dennoch ein wenig gut getan hat (befreiend?), deine Gefühle raus zu lassen (im Streit mit deiner Mutter) oder ob du denkst, es wäre besser gewesen, du hättest diese zurückgehalten und erst im Zimmer deine Maske abgenommen?

Gibt es inzwischen einen Menschen in deinem Umfeld (Freundin, Therapeutin o.ä.....?) dem du dich anvertrauen kannst und der für dich da ist?

Ich verstehe deine Angst vor einem weiteren Tief sehr gut, denn diese Angst kenne ich ebenfalls. Deshalb finde ich es unglaublich wichtig, dass du jmd hast, der dich auffangen kann, wenn es soweit ist. Der dich vllt. sogar auffängt, bevor du stürzt oder der dir raushilft, wenn du schon gestürzt bist.
Du hast ein Recht auf Hilfe und du musst deine Probleme nicht mit dir selbst ausmachen!!

Ansonsten können wir noch überlegen, was du tun könntest, wenn du wieder in eine Down-Phase gerätst. Hast du vllt. sogar eigene Ideen? Wenn du magst, können wir gerne darüber in Austausch kommen.

Ganz liebe Grüße, viel Kraft und wenn du magst *hug* ,
Silber
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen...
01.05.2021, 17:04 Uhr | my-hoffnung
Allgemein weiß ich nicht wie ich es weiter gehen soll. Auch wenn es mir im Moment okay geht. Wird warscheinlich wieder ein Loch kommen , und das macht mir jetzt schon Angst .
30.04.2021, 21:18 Uhr | my-hoffnung
Hey,
Als ich meine Maske abgenommen habe war es nicht freiwillig, sondern ich konnte es in diesem moment nicht kontrollieren. Ich habe mich beim Essen mit meiner Mutter gestritten. Wegen etwas völlig unnötig. Und normalerweise kann ich die starken Emotionen unterdrücken bis ich alleine bin. Nur dieses Mal habe ich einen heul Anfall bekommen. Habe dann geschrien und dann wieder geheult . Meine Mutter konnte nicht verstehen was los ist und hat eher gemeint ich soll mich nicht so haben. Weil unsere Streit ja nicht schlimm war. Naja, seit dem achte ich noch mehr daruf das niemand meine emotionalen Ausbrüche mit bekommt.
LG Hoffnung
29.04.2021, 21:53 Uhr | bke-Hana
Hallo hoffnung,

wie schön, heute mal wieder von dir zu lesen. Du schreibst von deiner Maske, die du noch nicht so recht geschafft hast abzunehmen. Aber irgendwie dann doch, was von anderen dann anscheinend nicht so gut verstanden wurde.

Jetzt bin ich ja echt neugierig geworden. Auch wenn deine Erfahrung mal ohne Maske zu sein vielleicht noch nicht ganz so erfolgreich war. Mutig war das in jedem Fall von dir. Magst du genauer berichten, was da passiert ist?

Ich freue mich jedenfalls zu lesen, dass es dir ganz ok geht. Und ich würde gerne mehr von dir hören. Melde dich sehr gerne wieder öfter, wenn du magst!

bke-Hana
29.04.2021, 19:56 Uhr | my-hoffnung
Ich dachte ich melde mich mal wieder . Leider habe ich es immer noch nicht die Maske abzunehmen. Allerdings habe ich sie schon mal zum Teil abgenommen. Was die andere Personen aber nicht richtig verstehen konnten. Warum ich in dieser Situation so reagiert habe. Und ich habe immer wieder hoch und Tiefs. Im Moment geht es mir okay. Und ich hatte schon lange keinen zusammen bruch mehr. Das war es jetzt erstmal von mir. Ich probiere mich hier wieder öfters zumelden wie es mir geht .
LG Hoffnung
08.11.2020, 09:34 Uhr | bke-Claudia
Hallo Pegasus,
vielleicht nimmst du dieses Posting mit in deinen Thread.
Da passt es besser hin.
bke-Claudia
08.11.2020, 09:20 Uhr | Pegasus200
Wenn man einem Vertrauenlehrer erzählt hat das man nichtmehr Leben möchte und ihn darum gebeten hat nichts zu umnternehmen und er macht zum Glück nichts und man bringt sich um grigt er dan Probleme weil er davon wusste ?
31.08.2019, 21:13 Uhr | bke-Zita
Hallo hoffnung,
bitte sei nicht so streng mit dir ! Ich glaube nämlich, die Maske des glücklichen Mädchens, bei dem alles klappt, hat durchaus ihren Sinn und ihre Berechtigung. So als eine Art Schutz oder „Ritterrüstung“ - so dass nicht jeder Zugang bekommt. Nicht jeder in deiner Gefühls- und Gedankenwelt, deinen Ängsten, deiner Traurigkeit, deinen Zweifeln „herumtrampeln“ kann.
Du scheinst zudem die Sorge zu haben, dass du deine Eltern nicht einweihen solltest. Weil sie (ich nehme deine Worte) dich „dann sofort in eine Therapie stecken“ würden.
Das heißt für mich zweierlei: einmal, du und dein Wohlergehen sind deinen Eltern sehr wichtig ! So dass sie dann auch aktiv werden würden, sie sich auf die Suche nach einer guten Unterstützung machen würden. Und zum zweiten: dass du zum jetzigen Zeitpunkt ganz schön Bammel vor einer Therapie hast. Vor dem Verlust des Schutzes deiner Anonymität, vor der fremden Person, vor den möglicherweise auf dich zukommenden Fragen …. Therapeuten wissen um diese Ängste. Sie haben Geduld, machen keinen Druck, möglichst schnell möglichst viel erreichen zu müssen. Sie respektieren deinen Schutz („Ritterrüstung“ s.o.). Bemühen sich, respektvoll und achtsam zu sein ….
Wenn du magst, kannst du auch gerne hier im Forum bei den anderen user*innen nach deren Erfahrungen fragen, dir Tipps und Unterstützung holen.

Viele herzliche Grüße
bke-Zita
31.08.2019, 20:19 Uhr | my-hoffnung
Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich glaube meine Eltern wollen mich dann sofort in eine Therapie stecken. Aber ich will das garnicht. Ich würde dort nicht so offen über meine Probleme reden wie hier. Weil hier weiß ich. Keiner kennt meinen Namen usw... Ich kann nicht einfach vor einer fremden Person dort sitzen und ihm was erzählen. Dafür fühle ich mich nicht bereit. Aber meine Eltern werden das nicht verstehen.
Und meine Freundin was soll die schon machen. Die weiß ja nicht wie es mir geht. Ach ja zu heute. Es waren Freunde der Familie da und wir haben zusammen gessen war ganz okay. Nur das sie es zu erst nicht verstehen wollten warum ich kein Fleisch will. Sondern nur Bohnen und Nudel gegessen habe. Danach noch smalltalk. Ich hatte mal wieder meine Maske auf. Als das glückliche Mädchen bei dem alles klappt. Obwohl es so nicht ist. Ich weiß ich Lüge mich selbst damit an.
Viele Grüße hoffnung
28.08.2019, 21:12 Uhr | bke-Claudia
Hallo Hoffnung,
was werden andere denken?!
"Was hat sie gehindert, uns dass zu sagen, wir hätten doch unterstützen und helfen können."
Vielleicht wundern sich andere schon lange und fragen sich, wie du alles so allein schaffst.
bke-Claudia
28.08.2019, 13:06 Uhr | my-hoffnung
Aber es ist so schwer darüber zu reden. Und was sollen die anderen dann denken. Und ich will sie nicht mit meinen Sorgen belasten oder nerven. Ich mache es lieber alleine auch wenn ich weiß das es falsch ist.
Beim Wandern gestern war es ganz okay dort wo wir waren war viel los. Wir sind dann noch in einen See gegangen. Sonst war es ganz okay. Hatte genügend mit dem Hund zu tun. Weil er immer woanders hin wollte weil wir hin nicht rennen lassen durften. Danach waren wir noch was essen. War ganz okay dort.
Lg

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