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19.08.2019, 21:06 Uhr | Junaa
Hallo

Was kann man machen, wenn es einem nicht gut geht und man Angst hat?

LG Juna
11.05.2020, 17:22 Uhr | bke-Ina
Liebe Junaa,

der Verlust deiner Mutter ist immer noch ganz frisch und der Schmerz und die Trauer ganz nah und kaum auszuhalten.

Vielleicht gibt es trotzdem ein paar Dinge, die dir in den letzten Wochen ein bisschen gut tun konnten? Die Nähe zu anderen Menschen, die dich gern haben, eine Umarmung, ein Musikstück, eine Erinnerung, ein Gedicht, ein Ort der dir Mut und Kraft gibt, ein Buch, ein Film, ... kleine Dinge, die dir eine kurze Ablenkung, eine Auszeit ermöglichen, auch wenn sie die Trauer und den Schmerz nicht lindern können.

Ich schicke dir viel Kraft für den schweren Weg, den du gerade gehen musst und eine herzliche Umarmung -wenn du magst.

Liebe Grüße,
bke-Ina
11.05.2020, 14:54 Uhr | Junaa
Was macht es aushaltbarer?? Nur ein wenig *screaming*
Zuletzt editiert am: 11.05.2020, 15:03 Uhr, von: Junaa
05.05.2020, 21:27 Uhr | Junaa
Zuletzt editiert am: 05.05.2020, 21:56 Uhr, von: Junaa
12.04.2020, 12:01 Uhr | Kampfsocke
Liebe junaa, mein Beileid, der Verlust deiner Mutti setzt Dir nun auch zusätzlich zu. Ich habe fast vor einem Jahr meine Mutti verloren, trotz das viel passiert ist, kommt es mir vor als war es gestern. Bis heute spüre ich die Hoffnung nicht die es erträglicher machen könnte darüber weg zu kommen. Ich merke auch immer wieder wie vieles als Fragen plötzlich zurück bleibt. Manche sagten mir ich soll Fotos ansehen oder mir etwas als Erinnerung von ihr ansehen. Ich muss dir sagen bei mir ging das nicht. Bis heute nicht. Ich dachte auch solche Zeiten wie Weihnachten ohne, oder Ostern ohne werden schwer, das schon aber es sind die 1000 Dinge dazwischen die zuschaffen machen. Ein Lied was erinnert, was sie mochte, ein Film den sie gern sah, der plötzlich läuft. All das kann ich nicht genießen. Solche Erinnerungen wie: weißt du noch, - damals sind auch schwer. Statt der Freude eine schöne Zeit gehabt zu haben ist da nur dieser Schmerz. Ich weiß wie es dir geht. Ich weiß auch das wir da selbst durch unser Gehirn finden müssen, aber es geht mit Hilfe von anderen, das wir etwas besser sortieren können. Das ist wichtig. Alleine tragen müssen wir eh, aber wir dürfen sagen, das das Päckchen uns zu schwer ist und die Anteilnahme und Hilfe dürfen wir uns holen. Liebe junaa, ich hoffe Du kannst dich mitteilen und raus lassen, los lassen. Herzliche Grüße k.s
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
12.04.2020, 11:18 Uhr | bke-Zita
Hallo Junaa,
gesucht wird ein kleines Fitzelchen Hoffnung, dass das eigentlich unerträglich Unaushaltbare auch nur ein klein wenig weniger unaushaltbar erscheinen kann ….
Hm - was kann das sein ?
Ich glaube, da alles noch so frisch ist, Erschrecken, Fassungslosigkeit, Schmerz und Trauer noch so nah und schwer - da sind solche Fitzelchen Hoffnung eher nur in kurzen Augenblicken spürbar. Bevor sie wieder erdrückt und zugeschüttet werden von dem Schweren …

Kurze Augenblicke - welche könnten das sein: ein lieber Blick, ein Musikstück, einer der Hunde, der dich mit seiner Schnauze anstupst, eine Tasse Tee oder Kakao, das dir deine Pflegeeltern reichen, eine wohltuende Erinnerung ……

Diese kurzen Augenblicke - die wünsche ich dir, Junaa ….

Viele herzliche Grüße
bke-Zita
12.04.2020, 10:50 Uhr | Junaa
Aber was nützt mir das jetzt, dass es irgendwann besser wird?! Was wenn es jetzt so unaushaltbar ist und wird, dass es vorbei ist?
Was macht es denn hier und jetzt aushaltbarer? Ich muss ja erstmal irgendwie an den Punkt ankommen, bis dass es einfacher wird. Aber das geht ja nicht, wenn ich gar nicht mehr an den Punkt kommen kann, weil es vorher nicht mehr aushaltbar war und ein Ende hatte.

LG Juna *exhausted*
11.04.2020, 22:01 Uhr | bke-Ina
Liebe Junaa,

der Schmerz über den Verlust deiner Mama wird nicht weggehen, aber er wird sich mit der Zeit verändern und dadurch aushaltbarer werden, auch wenn es sich im Moment so anfühlt, als wäre das nicht möglich. Die Lücke die deine Mama in deinem Leben hinterlässt, wird niemand anderes füllen können.
Was du aber tun kannst, ist dich trösten zu lassen, von Menschen, die für dich da sind, denen du wichtig bist und die dich gern haben. Du kannst Menschen finden, mit denen du über deine Mama reden kannst, dass sie in deiner Erinnerung immer wieder mal lebendig werden kann.

Und wie bke-Milah geschrieben hat: Du kannst weiter leben, für dich und für deine Mama. Damit ihre Wünsche für dich in Erfüllung gehen können.

Fühl dich, wenn du magst, lieb umarmt. Ich schicke dir viel Kraft.

Liebe Grüße,
bke-Ina
11.04.2020, 21:00 Uhr | Junaa
Was kann man machen, dass es nicht mehr so weh tut und irgendwie im Ansatz auch nur ein bisschen aushaltbar ist oder wird? *crying* *crying*

Ich kann nicht mehr *screaming*
War heute bei Mama um mich zu verabschieden
09.04.2020, 21:12 Uhr | bke-Zita
Hallo Junaa,
was kann ich sagen - mir ist bewusst, dass es für deine Gefühle, für deinen Verlust kein Pflaster gibt und keinen schnell wirksamen Verband ….
Ich kann aber sagen, dass wir dir zuhören, dir gerne zur Seite stehen möchten. Und dass ich glaube, dass auch deine Pflegeeltern und deine Helfer vor Ort gut nach dir schauen möchten.

Um es ein klein wenig leichter zu machen ….

Fühl dich gesehen,
Ich schicke dir herzliche Grüße *hug*
bke-Zita
09.04.2020, 20:57 Uhr | Junaa
Ich kann nicht mehr*crying*
04.04.2020, 15:18 Uhr | bke-Milah
Liebe Junaa,

ich hatte die Möglichkeit, deine letzten 2 Beiträge noch zu lesen, bevor du sie gelöscht hast. Gern möchte ich dir etwas dazu schreiben.
Ich glaube dass es für dich aktuell sehr schwer ist, neue Ziele zu verfolgen, wo doch dein großes Ziel war, wieder bei deiner Mama wohnen zu können. Jetzt wird dies nicht mehr möglich sein und es gilt diesen Schmerz mehr oder weniger auszuhalten. Und hier bist du nicht allein, auch wenn du es manchmal lieber wärst.
Du fragst, für wem oder was sollst du die bescheuerte Aufgabe erfüllen.

Für deine Mama. Auch wenn deine Mama nicht so für dich sorgen konnte, wie du es gebraucht hast, hat sie ganz bestimmt nur die besten Wünsche für dich:
Ich wünsche dir mein Kind, dass du weißt, dass du einzigartig und wertvoll bist. Ich wünsche dir, dass du ein Zuhause findest, ganz egal wo das ist. Ich wünsche dir, dass du lieben Menschen begegnest, die für dich da sind und denen du wichtig bist. Ich wünsche dir, dass deine Seele heilt, da wo sie verletzt wurde. Ich wünsche dir Freude im Leben und alles Glück der Welt. Ich wünsche dir Liebe, Glaube und Hoffnung, auch wenn es trostlos scheint.
Deine Aufgabe ist es, am Leben zu bleiben - für deine Mama und für dich und zu schauen, welche Wünsche für dich wahr werden können oder auch schon wahr geworden sind.

Lass dich umarmen *hug* , wenn du magst
LG bke-Milah
04.04.2020, 09:50 Uhr | Junaa
Zuletzt editiert am: 04.04.2020, 11:58 Uhr, von: Junaa
03.04.2020, 14:43 Uhr | bke-Stephan
Hi Junaa,

welches Ziel hättest Du denn gerne?

Viele Grüße,

bke-Stephan
03.04.2020, 14:24 Uhr | Junaa
Zuletzt editiert am: 04.04.2020, 11:59 Uhr, von: Junaa
03.04.2020, 10:54 Uhr | bke-Fiona
Hallo junaa,

der Tod deiner Mama kam ganz plötzlich - es braucht lange bis man so etwas für sich realisieren kann, dass es so ist, dass jemand auf einmal nicht mehr da ist .

Mein herzliches Beileid für dich!

Trauer braucht ihre Zeit - und es ist gut, dass du bei der Pflegefamilie bist und da (einschließlich mit Unterstützung der Hunde) aufgefangen werden kannst.

Ich wünsch dir, dass du auch gute Erinnerungen an deine Mama hast, vielleicht auch etwas was dich an sie erinnert, und dass du jemand hast, mit dem du sprechen kannst.

Deine Aufgabe ist es, am Leben zu bleiben - hier kommt ein wenig Kraft dafür mit.

liebe Grüße, bke-fiona

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