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14.09.2019, 18:22 Uhr | Melli2
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Zuletzt editiert am: 18.09.2019, 15:58 Uhr, von: Melli2
06.07.2020, 16:08 Uhr | bke-Gregor
*smiling* *smiling* *smiling* ja, sorry, blöd ausgedrückt!

Manchmal, ich betone "manchmal" sind nicht die Dinge, Ereignisse oder Lasten schwierig, sondern die Gedanken und Bewertungen die ich mir dazu mache!

Kleines Beispiel: Wenn mir die Vase auf den Boden fällt, kann ich mich beschimpfen, ärgern und mich immer wieder fragen "wie konntest Du nur???", dann ist es schlimm und macht schlechte Gefühle. Wenn ich es aber schaffe zu sagen und zu denken "macht nix" oder "das kann passieren" oder "hab ich noch nie gemocht" dann ist es weniger belastend.

Verständlicher?

Liebe Grüße

bke-Greogr *bye*
06.07.2020, 15:56 Uhr | Melli2
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Zuletzt editiert am: 10.07.2020, 16:20 Uhr, von: Melli2
06.07.2020, 14:48 Uhr | bke-Gregor
Hallo Melli,

man kann sich auch in gewissem Maß selber helfen mit einer Last - obwohl es natürlich schöner und tröstlicher ist, wenn einem jemand hilft.

Du kannst eine große Last in viele kleine Portionen teilen, die Du langsam und leichter abarbeiten kannst.

Du kannst die vielen kleinen Lasten besser bewerkstelligen, wenn Du gut für Dich sorgst

und vielleicht kannst Du Deine Einstellung zu dem, was Du als Last erlebst langsam ändern. Also z.B. statt zu sagen "ich muss eine endlos lange und langweilige riesige Hausarbeit schreiben" langsam zu der Einstellung kommen "es ist eine Herausforderung" oder "hey, ich bin gespannt wie gut ich das kann" usw.

Liebe Grüße

bke-Gregor *bye*
Zuletzt editiert am: 06.07.2020, 14:49 Uhr, von: bke-Gregor
06.07.2020, 14:13 Uhr | Melli2
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Zuletzt editiert am: 10.07.2020, 16:20 Uhr, von: Melli2
06.07.2020, 12:37 Uhr | Einhorn--
Hey du,

Hmm tut mir leid zu hören. Ja manchmal ist das Leben kompliziert und ziemlich grau, aber wenn ich darf schick ich dir ein wenig glitzer und Farbe zu.

Kannst du dir eine Pause erlauben? Eine art Auszeit?
Mir hat mal jemand gesagt, dass es nicht jammern ist, sondern mitteilen von sorgen oder Trauer... du darfst und sollst dich mitteilen. Vielleicht jemand der helfen kann die Last zu tragen?

Gibt es was kleines was ihn schöner machen kann? Etwas für dich?

Reden kann, meiner Meinung nach, sehr schwer sein, vor allem wenn man etwas sagen will und aber nicht kann, weil es einem verboten wurde oder man große Angst davor hat zu reden... das ist unheimlich schwer ich weiss. Sei nicht so hart zu dir selbst ja?
Gib dir Die Zeit die du brauchst.

Du kannst auch mal einen Tag Pause machen! Es ist wichtig, dass du auf dich achtest und gut für dich sorgst. Und lernen kannst du morgen auch noch.

Immer gerne. Und du darfst auch mal negativ sein. Das ist okay. Ich wünsche dir, dass du bald etwas mehr Sonne siehst.
Alles liebe
einhorn
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
06.07.2020, 12:24 Uhr | Melli2
Danke Einhorn.

Leider geht das nicht. Mein Leben ist ziemlich kompliziert. Ich habe gerade keine Kraft das zu erklären...

Generell ist gerade alles iwie kompliziert, fühl mich richtig antriebslos. Mir tut auch alles weh.
Aber ich mag nicht jammern. Deshalb sag ich lieber nichts.

Das mit den Umarmungen ist gerade echt schlimm. Ich bräuchte sie so dringend.

Dieser Tag reiht sich perfekt in die Reihe der miesen Tage ein... Habe richtig miese Laune und zu nichts Lust.
Fühl mich einsam.

Ich versuchs ihr zu sagen, keine Ahnung, ob ich es schaffe.
Fühle mich so unfähig. Reden kann doch nicht so schwer sein, oder?

Keine Ahnung, ob ich es heute schaffen werde, noch etwas zu machen, lernen oder so wäre eigentlich wichtig.
Danke für deine Umarmung und sry für die Negativität und den unstrukturierten Text.
05.07.2020, 09:42 Uhr | Einhorn--
Guten Morgen Melli,

Mittlerweile sind die Coronaregeln ja etwas gelockert.. gibt es jemanden den du umarmen könntest?
Ich kann das gut verstehen, dass dich das belastet..

Würdest du dich trauen deine Bedenken wegen dem reden bei ihr anzusprechen? Bzw es aufzuschreiben und ihr zu geben?
Und ich glaube die Therapeutin sieht, dass du dich anstrengt.
Ich bin mir auch sehr sicher, dass du nicht wegen des nicht reden Könnens keinen Platz kriegst. Therapeuten wissen ziemlich genau dass es manchen Menschen schwerfällt zu reden und auch dass es Themen gibt die nicht einfach sind.. und das können auch viele Themen sein..

Ich glaube du machst dir etwas zu viel Druck, kann das sein?
Vielleicht würde es dich wirklich entlasten es ihr zu sagen?

Alles liebe und eine Umarmung (ist nicht dasselbe wie eine echte ich weiss) *hug*
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
04.07.2020, 15:26 Uhr | Melli2
Danke euch beiden!

In letzter Zeit fühle ich mich iwie ziemlich einsam.
Die Sache mit den Umarmungen belastet mich sehr.

Es fällt mir zunehmend schwerer zu reden und mich zu öffnen. Vor allem diese Form, also das Reden an sich, ist so anstrengend für mich.
Schreiben wäre so viel einfacher.

Ich habe Sorge, dass die Therapeutin mir keinen Platz geben wird, weil ich nicht gut reden kann *crying*
Ich strenge mich so an.

Ich hatte auch wieder einen Rückfall. Keine Ahnung, was los ist...
03.07.2020, 19:52 Uhr | emotionskuenstlerin
Hallo Melli,

ich hoffe mal, dass du nach deinen Beschreibungen die Woche, in der viel zu tun war, gut zu Ende gebracht hast.
Es ist okay, auch ein Mal nichts zu tun. Rumsitzen und Löcher in die Luft starren. Und dann weitermachen.

Ich hoffe deine gestrige Therapiesitzung ist gut verlaufen und ich finde es gut, dass du dir dort Hilfe suchst. Auch wenn du denkst, „dass alles okay ist“...Ja das denkt man sich so oft, wenn man dann mal jemanden gefunden hat. Aber sonst hättest du dir keine Hilfe gesucht, wenn alles okay wäre! Also hast du alles richtig gemacht. Und das verdient Anerkennung.

Dir fehlen Umarmungen..mir auch. Und das ziemlich. Vielleicht auch durch corona schwierig, vielleicht gibt es noch einen anderen Grund bei dir.
Wenn du möchtest schicke ich dir eine dicke Umarmung, lass mir nur ein bisschen Luft zum Atmen, hihi *hug*

Einen schönen und hoffentlich entspannten Abend wünsche ich dir.
emotionskuenstlerin
the prettiest smiles hide the deepest secrets, the prettiest eyes cry the most tears and the kindest hearts have felt the most pain.
29.06.2020, 17:47 Uhr | bke-Hana
Liebe Melli,

musst du denn heute unbedingt viel tun? Ein Tag oder zumindest mehrere Stunden Pause wären vielleicht auch mal nicht schlecht - um mal eine Zeit lang alle Ansprüche und Verpflichtungen an die Seite zu stellen und wieder Kraft tanken zu können. So klingt es nämlich für mich: Anhalten, Pause machen, Tanken und erst dann "weiterfahren".

Für deine Therapiestunde am Donnerstag hast du in deinen Zeilen mehrere Themen genannt, die es sich vielleicht lohnen würde anzusprechen. Also Stoff für die Therapie scheint es genügend zu geben.

So, und jetzt eine dicke fette virtuelle Umarmung für dich (eine Minute lang, mindestens!) von
bke-Hana
29.06.2020, 14:27 Uhr | Melli2
Mir geht es heute gar nicht gut.
Ich konnte heute Nacht kaum schlafen. Erst konnte ich gar nicht einschlafen, dann war es viel zu heiß und ich habe kaum Tiefschlaf bekommen. Meine Träume waren sehr verwirrend. Heute Morgen konnte ich mich einfach nicht überwinden aufzustehen. Ich habe es versucht, habe Tricks angewendet, die sonst geholfen, aber es ging einfach nicht. Plötzlich kamen dann noch Erinnerungen und Bedürfnisse und sehr viele Gefühle hoch. Dann habe ich richtig geheult.

Danach bin ich dann iwann aufgestanden und habe immerhin ein paar kleinere Dinge erledigt, aber jetzt sitze ich schon wieder eine ganze Weile untätig rum und mache alles andere, als das, was ich tun müsste. Ich fühle mich so antriebslos. Ich schaffe es gerade nicht und es gibt keine Motivation oder Belohnung oder so, die mir helfen könnte. Druck hilft mir sowieso nicht.

Ich fühle mich so mies.

Die nächsten Tage steht so viel an. Termine, vor denen ich Angst habe und noch viele weitere Aufgaben. Am Donnerstag habe ich Therapie, aber es fühlt sich an, als wäre es noch ewig, bis dahin und abgesehen davon weiß ich sowieso nicht, wie ich meine Lage erklären soll. Eigentlich ist doch alles okay.
Es wird die 4. Sitzung sein und dementsprechend wenig haben wir bis jetzt über inhaltliches geredet. Keine Ahnung, was ich erzählen werde.

Manchmal wünschte ich, mich würde jemand festhalten. Mir fehlen Umarmungen so sehr. Ich könnte schon wieder heulen.

Keine Ahnung, was heute mit mir los ist oder besser gesagt, in letzter Zeit. Es ist ja nicht nur heute. Iwie fühle ich mich ein bisschen depressiv, keine Ahnung...
24.06.2020, 16:22 Uhr | bke-Stephan
Hallo Melli,

ich sage mal etwas hoffentlich nicht zu plattes und ich weiß, dass das sau schwer ist: Wenn ich morgens mit guter Musik aufwache, dann ist es so super schwer, aufzustehen. Deshalb werde ich nicht vom Handy geweckt, da ist nur gute Musik drauf (es gibt aber ja auch die nervigen Standardtöne). Mein Radiowecker hat den schlimmsten Sender einprogrammiert, den ich mir vorstellen kann, der jagt mich aus dem Bett (ja, steht so weit weg, dass ich aufstehen muss). Das hilft. Ist nervig, aber hilft. Wenn ich mal groß bin werde ich Privatier der aufstehen kann, wann er will und natürlich das mit phantastischer Musik tut.

Vielleicht könnte es Dir auch helfen, den Tag kurz genervt zu beginnen, dafür aber schnell aufzustehen?

Viele inzwischen wache Grüße,

bke-Stephan

//Edit: Schreibrechtfehler//
Zuletzt editiert am: 24.06.2020, 16:25 Uhr, von: bke-Stephan
24.06.2020, 15:13 Uhr | Melli2
Danke dir.

Heute Morgen kam ich so schwer aus dem Bett. Ich lag mit meinem Handy da und habe Musik gehört, nachdem ich aufgewacht bin. Irgendwann habe ich es dann geschafft aufzustehen, aber es hat gedauert. Ich war so müde iwie und auch ein bisschen antriebslos.
Generell komme ich morgens zur Zeit echt schwer aus dem Bett. Ich schlafe oft lange und bleibe dann noch liegen, wenn ich wach bin... Keine Ahnung, wie ich das ändern könnte.

Meistens esse ich abends und schaue dann noch einen Film oder etwas im Fernsehen. So eine richtige Routine ist iwie nicht möglich, weil ich nicht alleine lebe und da ist dann abends und nachts immer noch etwas los.

Ich versuche mir schon Pausen zu nehmen, allerdings nicht zu festen Zeiten, weil es momentan sehr unterschiedlich ist, wann ich eine Pause brauche. Seltsamerweise sind meine Pausen in letzter Zeit eher zu lange, glaub ich. Ich kann mich dann kaum aufraffen weiterzuarbeiten, wenn ich mich einmal kurz ausruhe oder entspanne. Früher habe ich meistens zu kurze oder zu wenige Pausen gemacht, wenn ich denn überhaupt welche gemacht habe.
So ein strenger Zeitplan ist glaub ich eher nichts für mich, aber danke für das Angebot mir zu helfen :)

Ja, das Denken ist ein Problem, aber eben auch, weil ich zuhause lebe und da gibts am WE oft Streit, leider.

Das Ding ist, dass der Scherz vermutlich echt nicht böse gemeint war. Es war halt unbedacht dahin gesagt, aber ich konnte eben nicht drüber lachen und fands iwie nicht sehr einfühlsam. Aber andererseits weiß meine Freundin ja nichts von den Hintergründen. Ich habe aber nicht vor, sie ihr zu erzählen, doch dann kann ich vielleicht auch nicht erwarten, dass sie es versteht oder zumindest berücksichtigt. Meine Freundin ist da nicht so einfühlsam, aber böse meint sie es nicht.

Nachher habe ich Therapie am Telefon, hatte erst 2 Termine. Ich bin nervös, huiuiui. Ich kann mich schon den ganzen Tag kaum konzentrieren bzw. muss immer wieder dran denken. Hoffentlich geht alles gut. Ich wünschte, ich müsste nicht noch warten bis es anfängt. Diese Warterei ist echt gruselig. Da hab ich zu viel Zeit zum Nachdenken.

Produktivität ist jetzt iwie auch nicht mehr. Heute Mittag habe ich immerhin ein paar Dinge geschafft, aber zufrieden bin ich trotzdem nicht mit mir.
23.06.2020, 19:14 Uhr | Einhorn--
Hey Melli,

Immer gern :)

Ich hab auch ziemlich unterschiedliche Tage vor allem mit dem schlafen gehen. Ich mache es so, dass ich mir einen Tee mache, mich entweder ins bett legen und einen Film sehen oder ein wenig auf der Fensterbank sitzen.
Kannst du dir sowas vorstellen? Kakao trinken? Etwas lesen? Malen?
Musik hören oder so? Ist da schon was für dich dabei?
Etwas was hilft zur Ruhe zu kommen.
Das Ritual wird nicht bei allem helfen aber kann das ganze etwas erleichtern :)

Hmm einen festen Zeitplan erstellen? Also so mit Zeitfenstern? Zwischen der und er Uhrzeit nehme ich mir Zeit für eine Pause von 20 Minuten und über den Tag immer einige. Das kann was sein das dir hilft runter zu kommen abzulenken.. puzzeln. Iwas Kreatives. Lesen. Musik hören. Einfach bewusst eine kleine Auszeit nehmen. Denkst du das mit dem Zeitplan kannst du dir vorstellen? Wird schwer vor allem am Anfang...
Vielleicht kann ich dir helfen?

Kannst du am Wochenende nicht entspannen, weil dann dein Kopf zu viel denkt?

Das mit den Witzen kenne ich auch... du musst das nicht erklären. Du kannst ja nur sagen, dass du darüber nicht lachen kannst und Witze in der Art nicht witzig findest...

Liebe Grüße
Einhorn
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
23.06.2020, 15:46 Uhr | Melli2
Hallo Einhorn,

danke für deine Antwort und die guten Wünsche!

Ehrlich gesagt habe ich momentan kein Einschlafritual. Das ist schwierig, weil jeder Tag ein bisschen anders bei mir ist. Ich wüsste auch nicht so genau, wie ein solches Ritual bei mir aussehen könnte.

Ja, ich weiß, was du meinst. Das kenne ich.

Es ist noch Zeit bis zu meinen Prüfungen, aber weglassen kann ich da nicht will. Ich versuche schon Prioritäten zu setzen, aber es fällt mir schwer.
Bewusste Pausen nehmen fällt mir auch schwer. Keine Ahnung, wie ich das umsetzen könnte.

Am Wochenende versuche ich mir möglichst frei zu nehmen, aber trotzdem kann ich mich da nicht gut entspannen.

Ist gerade alles ein bisschen viel.

Heute habe ich mit einer Freundin telefoniert und sie hat einen Witz gemacht, über den ich partout nicht lachen konnte. Ich bin ihr nicht böse, eher bin ich unzufrieden mit mir selbst, weil ich ihr nicht sagen kann, wieso das ein sensibles Thema für mich ist...

Liebe Grüße
Melli

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