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08.10.2019, 19:12 Uhr | Kleines-Schaefchen
Im Moment merke ich immer öfter, dass mich das Leben anstrengt und meine Reserven zu Ende gehen. Mir geht die Kraft aus. Ständig muss ich kämpfen, dauernd fahren die Gefühle Achterbahn, immer wieder muss ich abwarten, ich bin gefangen zwischen hoffen und bangen.
Ich habe Angst davor, dass ich mich wieder verletze. Das habe ich vor einigen Jahren gemacht. Außerdem habe ich wiederkehrende Suizidgedanken. Das kostet mich auch noch mehr Kraft.
Meine Therapeutin und mein Psychiater wissen Bescheid über meine Lage. Sie sind großartige Unterstützung, aber ein Patentrezept mit Erfolgsgarantie gibt es nicht. Die Termine sind für mich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ich versuche, mich von einem Termin zum nächsten über Wasser zu halten. Aber das ist wirklich schwer. Ich habe auch ein bisschen Angst vor den Terminen, weil ich ja so hohe Erwartungen an die Gespräche habe. Was, wenn das was wir bereden, nicht ausreicht um bis zum nächsten Mal durchzuhalten? Was, wenn der Termin meinen Ansprüchen nicht genügt?
Ich weiß schon jetzt gerade nicht, wie ich noch 15 Stunden schaffen soll bis ich meine Therapeutin sehe.



PS: Es tut mir Leid, dass ich das so drastisch formuliert habe und ich möchte mich dafür entschuldigen. Ich hoffe, dass sich niemand getriggert fühlt und/oder Sorgen macht.
25.11.2019, 20:49 Uhr | bke-Claudia
Hallo Kleines-Schaefchen,
du bist doch kein Kleines-Schaefchen mehr, auch wenn du dich manchmal noch so wahrnimmst.
Du hast etwas zu sagen, du hast deine Erfahrungen.
Mache dich mal so richtig groß, da verändert sich die Perspektive.
bke-Claudia
25.11.2019, 19:27 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo bke-Gregor,

Das ist schwierig, das vor Ort den entsprechenden Personen mitzuteilen. Denn es gibt generell kaum Besprechungen oder Treffen, bei denen noch mal reflektiert wird - wie ist das gelaufen, was wollen wir anders machen und was soll beibehalten werden.
Wenn ich Feedback möchte darüber, wie mein Beitrag war, muss ich das aktiv einfordern und meist bezieht sich das auf den Teil des Progrsmms, den ich aktiv mitgestaltet habe, aber weniger auf meine Rolle an sich.
Es ist auch nicht so einfach, weil jeder und jedem was anderes wichtig ist, und so seinen eigenen Stil hat. Manche der Beteiligten sind schon älter als ich und haben viel mehr Erfahrung. Dann habe ich ja auch noch keinen Abschluss während wir ja bei allem was wir tun mehr oder weniger eng mit Fachkräften und hauptamtlich angestellten Leuten zusammen arbeiten.
Da hab ich oft noch die Rolle des kleinen Schäfchens, und du weißt ja, ich kann noch nicht so gut laut blöken um mich bemerkbar zu machen und mich auf meinen Beinen recken und strecken.

Schäfchen
25.11.2019, 17:17 Uhr | bke-Gregor
Hallo kleines Schäfchen,

es geht manchmal ganz gut und 'Du fühlst Dich wohl und manchmal bist Du gefrustet über Sachen, die anders laufen, als Du Dir das wünschst.

Gibt es denn eine Gelegenheit vor Ort solche Punkte zu besprechen und den Leuten Rückmeldung zu geben bzw. Gelegenheit, bei dem Du von den anderen Rückmeldungen bekommst?

Liebe Grüße

bke-Gregor *bye*
25.11.2019, 15:48 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich habe ja auch versucht, meine eigenen Ideen einzubringen. Das klappt aber leider nicht. ZB hieß es, ich könne gerne bei dieser Veranstaltung mithelfen und Spiele vorbereiten. Sa hab ich gefragt, wie viele Leute kommen und ob es eher kurze Spiele sein sollen, oder eher Wettbewerbe, Teamspiele und wie überhaupt der ganze Ablauf sein würde. Da hieß es, dass sie den Ablauf noch nicht wissen. Da habe ich gewartet und irgendwann hatten die schon alles durchgeplant.

Solche Beispiele gibt es immer wieder. Und trotzdem ist es mir glaub ich letzte Woche besser ergangen als wir viel geplant und gemacht haben als diese Woche wo ich nur alleine rumhänge. Morgen sehe ich meine Therapeutin aber das kommt mir noch ewig vor. Und ich habe Zweifel ob es dann besser klappt für die nächsten Tage und Wochen.

Ich kann nicht so gut erklären wie ich mich fühle, weil ich vor allem auch hin- und hergerissen bin. Vielleicht bin ich auch einfach depressiv.
24.11.2019, 09:57 Uhr | bke-Hana
Guten morgen, liebes Schaefchen,

das klingt nach sehr schönen Programmen, die ihr für die Kinder und Jugendlichen veranstaltet und wie ich dich kenne, kannst du bei der Gestaltung und auch bei der Durchführung wunderbare Ideen beitragen.

Und genau das solltest du vielleicht noch viel mehr machen. Aber aus irgend einem Grund scheinst du dich noch zurück zu halten und darauf zu warten, dass die anderen dir einen Platz einräumen und dich bitten, ihn ein zu nehmen.

Klar wäre es schön, wenn sie dich fragen würden, was du zu jenem und diesen denkst. Bis das passiert, könnte es aber lange dauern - willst du drauf warten? Ich finde, anstatt darauf zu hoffen und dich weiterhin als Gast zu fühlen, darfst du dich und deine Beiträge viel wichtiger nehmen als du es anscheinend tust. Du darfst dich ernst nehmen und die Initiative ergreifen anstatt abzuwarten bis die anderen dich fragen. Glaube an dich liebes Schaefchen, du hast bestimmt viel zu sagen.

Was dich und deine Therapeutin betrifft sehe ich das ähnlich. Wie ich gelesen habe weißt du genau, dass es wichtig und gut wäre, bestimmte Dinge zu besprechen. Mach dir nicht so viele Gedanken über das WIE. Lass vielleicht deine inneren Zügel etwas lockerer und rede "einfach" drauf los. Der Rest wird sich ergeben, da bin ich mir ziemlich sicher. Und wenn die Therapeutin etwas nicht versteht, wird sie nachfragen, oder?

Liebe Grüße dir!
bke-Hana
24.11.2019, 04:23 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hi Liasanya,

Es ist nicht so leicht zu erklären, aber ich versuche es mal. Wir machen viel für Kinder und Jugendliche, also zB ein Ferienprogramm für Grundschulkinder, einen wöchentlichen Jugendtreff, wo wir spielen, essen und quatschen oder einmal im Monat machen wir eine Girls-only-night, wo wir mit den Mädels darüber reden, was eben so typische Mädels-Themen sind.
Aber wir sehen uns nur wenn wir solche Sachen planen und vorbereiten, nie einfach so. Meistens treffen sich die anderen alleine und laden mich zum helfen bei den Veranstaltungen ein. Das mache ich gerne, aber dann ist es auch so, dass sie mir gar nicht genau sagen, was sie geplant haben und dass sie immer miteinander reden als sei ich nicht da. Dann sitze ich dort und ich fühle mich, als wäre ich das Kind, das zum Basteltag kommt und nicht als sei ich die junge Erwachsene, die den Basteltag vorbereitet.
Letztens hat eine Jugendliche meiner Freundin ganz lange von ihren Problemen erzählt und meine Freundin hat sich total über das Vertrauen gefreut. Da musste ich plötzlich ganz schön schlucken, weil ich einen Kloß im Hals hatte. Schön, dass sie für die Kinder und Jugendlichen da ist, aber warum ist sie nicht für mich da? Sie weiß um meine Situation und fragt dennoch nie nach. Und ich habe mich gefragt, was mit mir los ist, weil ich nicht mehr zu meinen Freundinnen gehe und ihnen erzähle, was mich bedrückt.

Im Moment belastet mich so viel. Die Einsamkeit, die Leere, seit der Freiwilligendienst nicht geklappt hat, die langfristige Zukunftsplanung, und natürlich ist da die Depression und die anderen psychischen Probleme, die es mir schwer machen, mich um meine Angelegenheiten zu kümmern. So habe ich wieder einmal Dinge versäumt bzw nicht rechtzeitig geschafft. Als Folge davon muss ich innerhalb von zwei Wochen fast 400 Euro zahlen - eine Summe, die ich momentan nicht einmal innerhalb von zwei Monaten aufbringen kann.
Aber ich habe auch Angst, also die Konsequenzen, wenn ich das nicht bezahlen kann und dann, wenn ich sage, dass ich das nicht auf die Reihe bekommen habe wegen der Depression. Nicht, dass ich dann wieder eine Betreuung angedroht bekomme. Denn es passiert gar nicht so oft, nur sehr selten, dass ich solche Angelegenheiten nicht auf die Reihe bekomme - bisher genau zwei Mal. Und wie soll ich denn an allen Fronten gleichzeitig kämpfen? Ich strample mich immer nur ab und komm nicht weiter. Wie so ein Hamster in seinem Laufrad.
Ganz vieles von dem, was da gerade passiert ist ein Thema für meine Therapeutin, aber ich weiß bei vielen Sachen nicht, ob ich überhaupt darüber reden möchte. Auch wenn ich weiß / einsehe, dass es wichtig und vernünftig ist und es nur dadurch besser wird. Und selbst wenn wüsste ich nicht, wie ich das sagen soll. Auch wenn das wie vielleicht nicht so wichtig ist und wir gemeinsam einen Weg finden würden um darüber zu reden und sie mir dabei helfen würde.

...

Es ist alles hoffnungslos.
23.11.2019, 17:49 Uhr | Liasanya
Hallo,

du scheinst unglücklich im Kontakt zu deinen Freunden zu sein? Ihr unternehmt etwas zusammen, macht aktiv etwas zusammen und du hast das Gefühl, dass dabei die Freundschaft zu kurz kommt. Zuerst mal dachte ich, eigentlich ist es doch was tolles, wenn ihr aktiv etwas zusammen macht. Was fehlt für dich? Was vermisst du dabei? Was müsste da sein, damit die Freundschaft nicht zu kurz kommt?
Etwas gemeinsam zu machen, ihnen zu helfen, scheint dir auch Spass zu machen, aber dennoch bist du unzufrieden, weil dir etwas fehlt. Es ist also nicht alles schlecht, nur fehlt etwas und es wäre schön, wenn du herausfinden könntest was. Denn wenn du das weißt, dann könntest du mit den Personen sprechen und ihr könntet aktiv etwas daran ändern. Denn Freundschaft ist ein geben und nehmen, sodass jeder glücklich dabei ist. Vielleicht kommt gerade etwas zu kurz, damit jemand anderes glücklicher ist. Aber auch du darfst äußern was dir fehlt!

lg Liasanya
23.11.2019, 17:30 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Schindler, Hallo Zita,

Danke für eure Antworten.
Ob etwas passiert ist - herrje, das kann ich gar nicht sagen. Nicht direkt.
es gab eher schon lange Entwicklungen und eine Ahnung, in mir kam das Gefühl auf, dass da irgendwie was nicht rund läuft, in den Beziehungen. Dass es mehr darum geht, dass ich mich einbringe und helfe und mitmache. Und dabei die Freundschaft zu kurz kommt.
In den letzten Tagen habe ich das sehr deutlich gespürt, dass ich unzufrieden bin. Ich fühle mich ausgenutzt und auch beim helfen bin ich Helfer zweiter Klasse. Und trotzdem macht es Spaß. Nicht immer, aber immer noch so sehr, dass ich es nicht lassen kann.
Es ist auch besser, Leute zu sehen, wenn man etwas für deren Projekte macht, als sie gar nicht zu sehen. Aber ich bin nicht glücklich und habe das Gefühl, mich abhängig gemacht zu haben, also emotional.

Schäfchen
23.11.2019, 12:49 Uhr | bke-Zita
Hallo Schäfchen,

du fühlst dich schlecht heute morgen ….. Hm , da stimme ich Schindler zu und frage mich, was mag wohl geschehen sein, dass du dich so fühlst.
Und Schäfchen: du interessierst, du wirst gesehen. Von vielen Menschen - nicht nur, wenn du mithilfst oder etwas für jemanden tust.
Sondern aus dem Grund: dass du du bist, ein wertvoller Mensch, mit all deinen „Schokoladenseiten“ *happy* (und natürlich auch mit den anderen ….. die jeder in einer einzigartigen Kombination hat) mit all dem, was dich so liebenswert macht.

Bitte fühl dich gesehen und ganz lieb gedrückt *hug*
Viele herzliche Grüße
bke-Zita
23.11.2019, 12:03 Uhr | Schindler
Kleines-Schaefchen schrieb:
Ich fühle mich schlecht.

Niemand interessiert sich für mich.

Nur wenn ich mich einbringe und mithelfe, bin ich etwas wert.



Liebe kleines-Schäfchen

Ist etwas passiert, dass du dich so schlecht fühlst?

Naturlich interessieren sich Menschen für dich! Ich interessiere mich für dich und ganz bestimmt nochmehr, als nur ich!! *whistle*

Du als Mensch, du als Person bist sehr sehr viel wert! Jede Person, jeder Mensch ist etwas wert! Du bist gut, wie du bist, und wer das nicht sieht hat pech gehabt und dich und deine Hilfe nicht verdient!!

Ich wünsche dir, dass du siehst, wie toll du bist!

Alles Liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
23.11.2019, 11:43 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich fühle mich schlecht.

Niemand interessiert sich für mich.

Nur wenn ich mich einbringe und mithelfe, bin ich etwas wert.
13.11.2019, 19:59 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Kira,

Danke für deine Antwort.
Hm...also ich bin ein Fan von mehreren Optionen - die habe ich.
Und mein Arbeitsprinzip ist das von Straßenkehrer Beppo aus "Momo", der einen Besenstrich nach dem anderen macht und sich nur auf diesen einen Besenstrich konzentriert.
Einen Schritt nach dem anderen - aber welcher Schritt zuerst? Arbeitsamt - Bewerben für die Ausbildung - Freiwilligendienst bzw. Praktikumsplatz suchen?

In meinem Kopf ist das alles ein Kuddelmuddel. Ich habe Angst, dass ich womöglich für etwas zu spät dran sein könnte, wenn ich es nicht zuerst mache.
Außerdem ist da noch die Angst, etwas zu verpassen. Wenn ich morgen wo anrufe und für nächste Woche einen Tag zum kennen lernen in der Einrichtung vereinbare - und meine Mutter für den Tag einen Termin beim Notar bekommt?

Jetzt im Moment - ich kann mich nicht mehr konzentrieren um ein Buch zu lesen oder am PC zu sitzen. Aber ich war heute einfach auch so viel unter Menschen, dass es mir zu laut wäre, einen Film zu schauen. Zum Schlafen gehen ist es aber noch zu früh...

Ich weiß nicht genau, was ich brauche und was ich möchte.

Viele Grüße,
Schäfchen
13.11.2019, 19:24 Uhr | bke-Kira

Positiv ist, dass es nicht das Ende ist oder eine Sackgasse, sondern ich habe schon Ideen, wie es weiter gehen könnte.

Eine Portion Kraft, Mut, Gelassenheit und Zuversicht - das bräuchte ich gerade. Hat jemand ein Patentrezept, eine Idee oder einen Tipp?


Guten Abend Kleines Schäfchen,
du bist gerade im Prozess und es geht weiter... Daumen hoch
Auch wenn du dir noch Ideen und Tipps wünschst, glaube ich schon, dass du dein Schicksal in die Hand genommen hast und Dinge mutig regelst, angehst und vieles wagst. Du bist stark und sehr mutig! Vor allem bist du motiviert!!!

Wie du schon sagst, hat jeder ein eigenes Päckchen zu tragen. Auch du hast eins. Es könnte auch irgendwie entlastend sein und dir den Druck nehmen, oder?

Ich wünsche dir immer wieder Gelassenheit und etwas mehr Zuversicht! Willst du wissen, woher du sie nimmst? Was brauchst du konkret an Tipps und Ideen? Wofür wünschst du dir das Rezept?

Abendliche Grüße
bke-Kira *bye*
13.11.2019, 18:17 Uhr | Kleines-Schaefchen
Gerade fühlt sich das Leben ziemlich schwer an.
Letzte Woche ist ja der Freiwilligendienst ins Wanken geraten und letztlich gekippt. Das war einfach emotional sehr anstrengend.
Positiv ist, dass es nicht das Ende ist oder eine Sackgasse, sondern ich habe schon Ideen, wie es weiter gehen könnte. Im Lauf der letzten Wochen habe ich bemerkt oder es ist mir klar geworden, vielleicht auch einfach nur klarer, aber ich habe doch ein Bild vor Augen, was ich für meine berufliche Zukunft möchte. Vor allem als ich heute morgen auf einer Tagung war zum Thema "berufliche Umorientierung für Frauen aller Altersstufen" das hat mich total weiter gebracht. Weil es einfach so viele Wege gibt, weil da einfach ganz viele Frauen jeden Alters waren, die - aus den unterschiedlichsten Gründen - neu anfangen wollen, die keinen geraden Lebenslauf hatten und ich habe mit ganz vielen gesprochen, die "ihr" Päckchen zu tragen haben.

Genial war auch, dass ich für eine Ausbildung, die ich mir vorstellen kann, bereits die Voraussetzungen erfülle. Jetzt muss ich "nur noch" wissen, ob ich das tatsächlich möchte - und einen Ausbildungsplatz finden. Der eine Träger, der dort einen Info-Stand angeboten hat, weil man dort soziale Berufe erlernen kann, hatte auch Broschüren ausliegen über den Freiwilligendienst in seinen Einrichtungen. Daraufhin habe ich den Herrn am Infostand angesprochen, und er sagte, dass der Einstieg jederzeit möglich sei, dass sie noch freie Plätze hätten und falls der Freiwilligendienst wegen Bürokratie-Hindernissen erst in einigen Monaten beginnen kann, bestehe die Möglichkeit, die Zeit bis dahin durch ein Praktikum zu überbrücken - selbstverständlich zu den gleichen Bedingungen.

Jedenfalls habe ich jetzt vier Träger, bei denen ich wegen eines Freiwilligendienstes bzw. Praktikum nachfragen möchte, und wenn ich mich mehr darüber informiert habe, dann möchte ich eine Rangliste erstellen, wo ich am liebsten die Ausbildung machen möchte und mich bewerben. Nebenher möchte ich mich noch über die Fachschulen für Sozialpädagogik informieren, weil einige Träger die Entscheidung für eine bestimmte Schule den Auszubildenden überlassen.

Dazu kommt noch die Zusage für das Zoopraktikum Anfang des Jahres. Das ist ja auch eine total geniale Sache. das freut mich, das motiviert, das baut auf.

Und trotzdem...ganz schön viel rumtelefonieren, Mails schreiben, recherchieren und informieren. Dazu kommt dann noch, dass ich ALG beantragen muss und einen Termin zur Berufsberatung ausmachen möchte. Zu diesen Terminen möchte ich aber nicht alleine gehen, sondern meine Sozialberaterin mitnehmen. Allerdings ist da jetzt jemand neues für mich zuständig, und ich kenne die Person noch gar nicht. Wenn es mit uns nicht klappt - wie mache ich das dann mit den Terminen? Und dann ist es ja immer eine Herausforderung, mit jemandem zusammen zu einem Termin bei einem Amt auszumachen - also so, dass auch alle Zeit haben.
Meine Mutter und ich müssen zu einem Termin beim Notar, aber der steht noch nicht fest, und ich muss dann für eine Unterschrift 200km fahren.

Dieses ganze in der Luft hängen, diese ganze Unsicherheit mit Terminen, das macht mich total fertig. Es kostet echt enorm viel Kraft, nichtmal zu wissen, ob ich nächsten Mittwoch wieder meine Jugendgruppe leiten kann oder nicht. Eine Portion Kraft, Mut, Gelassenheit und Zuversicht - das bräuchte ich gerade. Hat jemand ein Patentrezept, eine Idee oder einen Tipp?

viele Grüße,
Schäfchen
04.11.2019, 20:43 Uhr | bke-Fiona
Hallo schäfchen,

beim Lesen hatte ich das Bild vor Augen, wie ein wolliges Schäfchen schwimmt : )

Schön, dass es dir so gut getan hat!

liebe Grüße, bke-fiona

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