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09.10.2019, 08:58 Uhr | MinaQ
Gestern war ein schwerer Tag für mich. Ich habe mich ganz viel abgelenkt und war viel unterwegs, aber nachts hat mich dann doch wieder alles eingeholt, was ich tagsüber so ein bisschen verdrängen konnte. Heute bin ich so erschöpft. Seelisch fühle ich mich so auseinanderfallend und körperlich ist mir einfach nur total schlecht und ich fühle mich gelähmt. Ich hoffe, dass diese Zeit bald vorbeigeht. Es war schon vorher so schwer auszuhalten, aber jetzt ist der Tag vorbei und hoffentlich fühle ich es auch bald. *exhausted*
10.02.2021, 11:44 Uhr | Melli2
Liebe Mina,

vielleicht liest du das hier nicht mehr, aber ich wollte dir gerne sagen, dass auch mich deine Beiträge sehr berühren und ich es nachvollziehen kann, dass du dir eine Pause nehmen möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute für die Zeit und freue mich auf jeden Fall, wenn du eines Tages vielleicht wieder hier schreiben möchtest!
Ich habe es immer gerne gelesen und mich oft darin wiedererkannt.
Du hast manchmal Dinge ausgedrückt, für die ich keine Worte gefunden habe und dafür wollte ich mich bei dir bedanken!

Liebe Mina, ich kenne dich nicht und dennoch möchte ich dir sagen, dass ich dich als einen sehr starken Menschen empfinde. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich und, dass du es vielleicht annehmen kannst :)

Alles Liebe
Melli
05.02.2021, 17:03 Uhr | MinaQ
Danke Kampfsocke, das ist lieb von dir!!
04.02.2021, 21:03 Uhr | Kampfsocke
Mic berührt deine zeil sehr. Ic halt mei daum un Ic wünsch dir all d kraft die du brauch. Lie.b e grüus.e.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
04.02.2021, 20:10 Uhr | MinaQ
Hallo, danke für eure Antworten. Ich weiß nicht, ob ich mich vorhin falsch ausgedrückt habe. Mir ist wohl bewusst, dass ich wieder von vorn anfangen muss. Aber ich KANN das eben NICHT. Ich weiß nicht, ob jemand hier nachvollziehen kann wie schlimm Entzugserscheinungen sind. Im Moment reicht meine Kraft dafür nicht aus. Ich kann das nicht nochmal anfangen. Nicht im Moment. Ich habe auch Unterstützung im realen Leben. Da brauche ich eigentlich auch nicht noch mehr. In letzter Zeit fühle ich mich hier im Forum auch nicht mehr wohl. Es braucht mir auch hierauf niemand mehr antworten. @Tilly: Deine letzte Antwort von gestern war mir ehrlich gesagt auch etwas zu nah. Wir kennen uns doch überhaupt nicht. Du meinst es wahrscheinlich nur nett, aber ich kann es nicht gut aushalten, wenn mir Menschen zu nahe kommen (auch, wenn es nur emotional ist). Ich werde mich jetzt hier zurückziehen und erstmal nicht mehr schreiben bis es vielleicht wieder ein bisschen ruhiger wird hier.

Wie schon gesagt:

Ich spiel nicht mehr mit
Ich muss passen, ich bin raus
Ja, das war's hier für mich
An dieser Stelle hör' ich auf


Stoney Moe - Ich bin raus
04.02.2021, 19:28 Uhr | Tilly200
Hallo Mina,

Du warst so unfassbar stark und dann wurde es zu viel und das ist vollkommen okay! Natürlich ist es nicht so wie du es dir gewünscht hast und auch von dir erwartet hast, aber es war trotzdem eine mega Leistung!
Du kannst das auch wieder schaffen! Vielleicht zeigt dir der Rückschritt auch, dass du vielleicht von außen noch Unterstützung brauchst...

Ich schicke dir ganz viel Kraft:)
Tilly
Everyone you meet is fighting a battle you know nothing about. Be kind. Always.
04.02.2021, 19:10 Uhr | Jacky25
Liebe MinaQ das ist momentan eine sehr schwere Zeit für dich und du bist rückfällig geworden. Du fängst jetzt wieder bei Null an und kannst es wieder probieren wie beim letzten mal das war schon so gut.
Manchmal wird man zurückgeworfen und muss wieder von null starten aber nur so können wir wieder aufstehen und weiter machen.
Ich wünsche dir alles liebe
Jacky
Ps.Es ist voll okay Rückschritte zu machen manchmal ist das einfach so aber du kannst probieren es wieder besser zu machen.
Zuletzt editiert am: 04.02.2021, 19:11 Uhr, von: Jacky25
Glück kann man nicht kaufen,nicht halten,nicht fassen.
04.02.2021, 18:57 Uhr | MinaQ
Gestern habe ich es nicht mehr geschafft und etwas genommen und heute auch schon. 21 Tage sind von jetzt auf gleich irrelevant geworden. Ich bin ein Versager. Ich weiß nicht mehr, wie ich weitermachen soll. Ich bin einfach zu schwach. Am liebsten würde ich aufgeben und alles hinschmeißen. Die Triggersituation ist nach wie vor nicht besser und ich kann nichts daran ändern. Das macht mich so verrückt. Ich kann einfach nur warten bis es vorbei ist. Und das kann ich nicht aushalten. Es ist ja auch völlig egal, wie ich weitermache. Ich müsste wieder bei null anfangen und die letzten Wochen waren so extrem schwer für mich. Ich schaffe das nicht nochmal. Am liebsten würde ich gerade nachlegen und mich einfach richtig betäuben. Ich mag einfach nicht mehr.
03.02.2021, 20:04 Uhr | Tilly200
Hallo Mina,

Ich habe etwas in deinem Thread gelesen und muss sagen wie beeindruckt ich von dir bin! 21 Tage ist soo stark!
Ich kenne deine Gefühle nicht so gut, aber ich kann zuhören. Das hilft dir vielleicht es loszuwerden? Ich habe in einem deiner Beiträge gesehen, dass du es als gelben schleim um dein Herz beschreibst: vielleicht kann ich dir etwas davon abnehmen...

Ich kenne es gut, dass man immer versucht sich abzulenken, aber der berg an Gefühlen und Gedanken irgendwie nur zu wachsen scheint. Vielleicht hilft es dir, wenn du deine Gefühle zulässt und nicht versuchst sie zu verdrängen und sie dann vielleicht konkret bearbeitest? Dann gibst du ihnen vielleicht den nötigen Raum, den sie brauchen?
Ich weiß das ist leichter gesagt als getan, aber falls du sie jemandem oder dem Universum erzählen willst, dann bin ich gerne da!

Ich hoffe das hat dir vielleicht etwas geholfen und dass es dir später hoffentlich wenigstens etwas besser geht:)
Everyone you meet is fighting a battle you know nothing about. Be kind. Always.
03.02.2021, 19:22 Uhr | MinaQ
Zuletzt editiert am: 03.02.2021, 21:26 Uhr, von: MinaQ
25.01.2021, 20:45 Uhr | bke-Zita
Hallo MinaQ,
Ja, heute ist bereits Tag 12 ! Wow !
Es darf sein, dass du nicht zu allem kamst, was du dir vorgenommen hattest - ja, das ist in Ordnung. Es dauert, bis sich alle aufgewühlten inneren Regungen wieder zur Ruhe begeben - das kostet Energie, schlaucht, man ist einerseits sehr müde, aber andererseits läuft das innere Räderwerk dennoch weiter ….

Ich wünsche dir, dass du den heutigen Abend mit etwas geruhsamem, etwas wohltuendem verbringen kannst, wünsche dir, dass du ein wenig Schlaf findest heute Nacht.
Und nicht zuletzt: ich wünsche dir morgen einen guten Einstieg in der Notbetreuung „deiner“ Schule. Wie schön zu lesen, dass du dich drauf freust !
Viele herzliche Grüße
bke-Zita
25.01.2021, 19:39 Uhr | MinaQ
Danke Lana für deine aufbauenden Worte! Heute ist Tag 12 und den Tag über war es ganz ok. Ich habe zwar vieles, was ich mir vorgenommen habe nicht geschafft, aber das stresst mich gar nicht so. Es ist schon in Ordnung. Dafür habe ich dann schöne Dinge gemacht. Aber jetzt bin ich ganz extrem unruhig und kämpfe mit mir. Letzte Nacht konnte ich auch vor lauter Nervosität kaum schlafen. Ich bin eigentlich richtig müde, aber innerlich fahre ich Achterbahn. Den Tag über schaffe ich es meistens ganz gut mittlerweile, aber je später es wird, desto unruhiger werde ich. Und mir geht dann auch immer mehr die Kraft aus noch etwas zu tun, weil ich eigentlich den ganzen Tag schon immer dabei bin etwas zu tun. Ich würde gerne einfach schon schlafen gehen, aber ich weiß, dass ich mit dieser inneren Unruhe auf keinen Fall einschlafen werde. Dabei habe ich mich heute auch bewegt. Nicht übermäßig, aber ein bisschen Sport war auch dabei. Mich schlaucht und überfordert vieles noch ganz schnell. Ich will eigentlich echt nur noch schlafen. Diese Unruhe ist wie zäher gelber Schleim, der sich um mein Herz geklebt hat und es nicht mehr loslässt. Ich kann kaum atmen und es fühlt sich an, als würde mein Herz zerreißen. Das ist richtig unangenehm. Und morgen habe ich meinen ersten Tag in der Schule, um in der Notbetreuung auszuhelfen. Ich kenne die Schule schon gut und bin eigentlich nicht nervös oder ängstlich. Ich freue mich schon richtig. Und in meinem Kopf sind auch tausend Dinge die ich noch erledigen will. Nicht muss. Ich will. Aber meine Kraft reicht dafür nicht mehr aus und so muss ich geduldig mit mir sein. Ich glaube in mir sind gerade viele Gefühle, die mein Herz so quälen und dass es deshalb vielleicht so unruhig ist. Ich bekomme es nur einfach nicht in den Griff.
23.01.2021, 17:41 Uhr | bke-Lana
Guten Abend MinaQ,

schön von dir zu hören/lesen!
Ich kann dich nur ermuntern weiter dran zu bleiben und stark zu sein! 10 Tage schon! Super! Und zurecht kannst du stolz auf dich sein, auch wenn die Stimmung schwankt.
Gönn dir ruhig eine Pause/Auszeit, wenn du eine brauchst. Tu dir und deinem Körper, Geist und Seele etwas Gutes!

Wünsche dir weiterhin viel Kraft und starkes Durchhaltevermögen! Außerdem wünsche ich dir noch einen entspannten Abend! *hug*

Liebe Grüße
bke-Lana
23.01.2021, 16:37 Uhr | MinaQ
Danke Claudia! Heute ist Tag 10. Eigentlich ging es mir bis gerade ganz ok, aber jetzt ist es irgendwie gekippt. Ich hoffe, ich stürze nicht wieder so richtig ab und ich hoffe, ich schaffe es stark zu bleiben. Ich überlege immer noch, wie ich für mich neu definieren kann, was ein Notfall ist. Irgendwie ist das gerade alles ganz schön kompliziert und überfordernd. Ich habe heute viel geschafft für meine Verhältnisse zurzeit. Vielleicht war es auch zu viel. Wahrscheinlich sollte ich jetzt mal Pause machen und mich ausruhen.

Mein Kraftlied des Tages ist:

Kid Kopphausen - Das leichteste der Welt

Doch ja, ich weiß jetzt, es gibt Menschen, die diese Welt durchaus rechtfertigen
Die durch ihr bloßes Dasein andern Menschen leben helfen
Die lieben und lieben und lieben und lieben und lieben und lieben
Als wäre es das leichteste der Welt
22.01.2021, 16:48 Uhr | bke-Claudia
Hallo Mina,
5 Tage, 9 Tage.....das ist viel. Und du hast mit der Therapeutin über dein Problem erzählt, das ist noch mehr.
Sei stolz auf dich, stolz auf jeden Tag, den du schaffst. Hilfe ist da und du brauchst sie nur nutzen.
Das ist so viel.
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Schritte in die richtige Richtung.
bke-Claudia
22.01.2021, 15:07 Uhr | MinaQ
Danke liebe Hana für deine Antwort! Jetzt bin ich bei Tag 9 und es wird zumindest körperlich langsam besser. Die letzten Tage waren richtig schwer für mich.
Heute habe ich mich getraut meiner Therapeutin von meinem Problem zu erzählen. Das hat mir richtig Angst gemacht, weil ich wollte sie nicht enttäuschen. Aber sie hat gesagt, dass sie überhaupt nicht enttäuscht von mir ist und verstehen kann, dass ich mich so oft betäube. Sie hat mir auch angeboten, dass ich anrufen sie kann, wenn ich denke, dass ich es nicht mehr schaffe und dass sie mir auf jeden Fall hilft, so wie sie es eben kann.
Ich möchte es jetzt mindestens 14 Tage schaffen ohne und alles was länger geht ist natürlich noch besser. Und dann muss ich irgendwie neu für mich definieren, was für mich ein Notfall ist. Ich möchte die Beruhigungstabletten schon weiternehmen, aber nur dann, wenn ich sie wirklich brauche und nicht einfach so jeden Tag, um irgendwie klar zu kommen. Für mich ist gerade das schwerste herauszufinden, wann bei mir so ein Notfall ist. Und wenn so ein Notfall nicht ist, dann möchte ich ganz klar dabei bleiben, dass ich nichts nehme. Und auch im Notfall nehme ich dann eine Tablette und nicht gleich 8. Wie erkenne ich denn für mich, wann so ein Notfall ist? Ich finde das wirklich sehr schwer. Aber es setzt mich irgendwie so unter Druck es nicht zu wissen.
Also das mit der Entzugsklinik ist gerade einfach nichts für mich. Meine Therapeutin hält das auch nicht für sinnvoll, weil ich eigentlich plane in eine Traumaklinik zu gehen. Ich möchte bis dahin meinen Konsum wieder unter Kontrolle haben. Ich glaube, dass mir dort dann noch besser geholfen werden könnte. Mein Hauptproblem sind ja eher die Traumasymptome, weswegen ich zum Betäuben greife. Aber mein Aufenthalt in der Traumaklinik sollte 8 Wochen nicht überschreiten. Ich finde 15 einfach viel zu lang. Für eine Traumaklinik sprechen schon viele Argumente, aber für eine Entzugsklinik finde ich ehrlich gesagt gar kein einziges Argument. Ich schaffe das auch ambulant. Das ist etwas, was ich von mir erwarte und was ich auch will und wenn ich will, dann bin ich da auch manchmal knallhart zu mir selbst. Und ich glaube, dass ich das manchmal einfach sein muss, sonst drifte ich noch weiter ab. Es wäre vielleicht leichter in einer Entzugsklinik und ich hätte da dann auch viel mehr Unterstützung und wäre weniger mit mir allein, aber ich will einfach nicht „faul“ werden. Ich finde, dass ich das sowieso schon genug bin. Ich will nicht, dass mir alles abgenommen wird. Danach komme ich dann vermutlich gar nicht mehr klar, wenn ich so lange lerne, dass ich nichts mehr selbst machen muss. Traumaklinik ist für mich irgendwie konstruktiver.
So viele Gedanken in meinem Kopf. Ich will stark sein und das schaffen, aber ich habe trotzdem große Angst zu versagen. Auch große Angst, dass ich vielleicht nicht rechtzeitig lerne, was ein echter Notfall ist. Manchmal ist es einfach total kompliziert in mir. Tut mir leid für mein Gejammere!

Treffer: 450

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