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30.03.2021, 21:56 Uhr | Calla1
Hey, mein Problem klingt mild, aber es interessiert mich echt und vielleicht kennt sich hier einer aus. Normalerweise denke ich gar nicht daran, aber da ich gerade einen Artikel über Tics gelesen habe interessiert es mich wirklich.

Ich habe bestimmte Bewegungen wie schnell den Kopf schütteln, zucken, etc. Die ich hin und wieder tue, meist in Stresssituationen. Wie dieses vor- und zurückschaukeln mit dem Oberkörper, was manche Menschen machen, wenn sie traurig oder gestresst sind. Ich glaube nicht, dass es Tics sind, es sind eher kurze Bewegungen, die meinen Stress lindern. Sie bringen ihn irgendwie zum Ausdruck, vielleicht will ich anderen Personen sogar durch abrupte Bewegungen signalisieren, dass ich angespannt bin. Ich könnte diese Bewegungen aber aufhalten, wenn ich wöllte, sie helfen mir nur, mit meiner Situation klarzukommen und stören mich nicht. Allerdings frage ich mich schon, ob ich deswegen nicht ein bisschen gestört rüberkomme.

Kennt jemand das? Gilt das als Tics oder gibt es einen anderen Namen dafür? Oder ist das wirklich nur eine individuelle Macke von mir? Es belastet mich nicht, es interessiert mich nur sehr. Wäre es eine blöde Idee, das weiterzuführen, oder sogar komplett bewusst in Stresssituationen zu machen, um mich besser zu fühlen? Oder kann sich das dann in eine Ticstörung entwickeln?

Alles Liebe, Calla
Zuletzt editiert am: 02.04.2021, 19:13 Uhr, von: Calla1
Jetzt wird zu bald, und bald wird zu nie
31.03.2021, 14:39 Uhr | Calla1
@Silbermond

Ja, es hilft mir, meine Gefühlslage "auszuleben", also mich wirklich nervös und gestresst zu zeigen. Damit zeige ich das anderen, wie es mir geht, ohne etwas sagen zu müssen, und es hilft mir auch beim Stress selbst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich meine Gedanken wegschleudern kann, wenn ich zB mit dem Kopf zucke.
Ich weiß aber nicht, ob ich das dann irgendwann so mache, dass es wirklich sehr auffällt und ich die ganze Zeit Kommentare dafür kriege. Ich habe sonst aber leider wenig Dinge, die mir helfen, Emotionen zu verarbeiten, nicht mal Selbstverletzung oder so.

LG Calla
Jetzt wird zu bald, und bald wird zu nie
31.03.2021, 13:58 Uhr | -Silbermond-
Hey Calla!

Okay, danke für die Info!
Das heißt du hast keine Ticstörung, es sind aber trotzdem Tics.

Wäre es eine blöde Idee, das weiterzuführen, oder sogar komplett bewusst in Stresssituationen zu machen, um mich besser zu fühlen?


Die Frage ist, was willst du damit erreichen? Du sagst, es hilft, dein Unwohlsein auszudrücken. Heißt das, du fühlst dich nicht wirklich gesehen von anderen? Ist das Gesehen werden dein Bedürfnis?

Oder kann sich das dann in eine Ticstörung entwickeln?


Das glaube ich nicht. Es kann aber natürlich zu einer Angewohnheit werden, die evtl schwer wieder abtrainierbar ist.

LG Silbermond *hug*
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen...
31.03.2021, 12:18 Uhr | Calla1
@Silbermond

Im Endeffekt führe ich sie selbst herbei. Ob sie wirklich helfen, kann ich nicht sagen, aber es hilft mir irgendwie, mein Unwohlsein auszudrücken. Sie sind aber "freiwillig".

LG Calla
Jetzt wird zu bald, und bald wird zu nie
31.03.2021, 11:16 Uhr | Junaa
Zuletzt editiert am: 31.03.2021, 13:51 Uhr, von: Junaa
31.03.2021, 08:54 Uhr | -Silbermond-
Hey liebe Calla,

ich finde das Thema auch sehr spannend, bin zwar selbst nicht betroffen, aber kann das bei manchen Mitpatienten beobachten.

Ich würde das schon als Tics bezeichnen. Es ist quasi wie beim Tourettsyndrom. (Also Tourett wäre jetzt die ausgeprägte Form davon.)

Es gibt verbale und körperliche Tics. Meist kommen diese, wie du es beschreibst in Stresssituationen. Manchmal können die Tics sich willentlich unterdrücken lassen, manchmal auch nicht.
Das unterdrücken führt aber meist dazu, dass sich der Stresspegel noch mehr erhöht.

Ich konnte jetzt noch nicht genau herauslesen, ob du diese extra herbeiführst oder die einfach so kommen...? Wie ist das bei dir genau?

LG Silbermond
Der Mensch, der jedem hilft, weiß wie es ist, keine Hilfe zu bekommen...

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