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02.07.2021, 12:27 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 07.07.2021, 21:06 Uhr, von: Sternschnuppe14
28.09.2021, 21:51 Uhr | bke-Kira
Sternschnuppe14 schrieb:
So langsam glaube ich das Alle nur noch das Wort " Nein" und " es tut mir leid"kennen.
Ich brauche überhaupt nichts mehr fragen bzw. Schreiben.
Vielleicht muss es halt so sein und ich habe es nicht anders verdient.


Guten Abend Sternschnuppe14,

es liest sich so, als ob du hier im Forum dieses Gefühl hast und es dir so nicht gefällt.

Es ist so wie es ist bei dir und du würdest dir etwas anderes als Trost wünschen. Ganz bestimmt würdest du auch "Ja" zu mehr Flexibilität und Bewegung in deinem Leben statt "Nein" wünschen? Das glaube ich dir!

Es kann wirklich sein, dass es nicht viele andere Worte im Moment gibt und es dich verzweifeln und andere verstummen lässt.

Es kommt mir so vor, als ob du dich selbst deshalb in Frage stellst und irgendwie nicht wirklich annehmen kannst, dass andere Menschen mit dir mitfühlen ohne viel anderes dazu schreiben bzw. sagen zu können. Ich frage mich auch, ob es es möglich ist, etwas anders zu formulieren im Moment und mehr dazu zu sagen als Trost und Mitgefühl dir zu versenden.
Hoffe, du findest weiterhin selbst Worte für deine Situation und kannst etwas Trost annehmen.
Gute Nacht!
bke-Kira *bye*
28.09.2021, 21:32 Uhr | Sternschnuppe14
So langsam glaube ich das Alle nur noch das Wort " Nein" und " es tut mir leid"kennen.
Ich brauche überhaupt nichts mehr fragen bzw. Schreiben.
Vielleicht muss es halt so sein und ich habe es nicht anders verdient.
27.09.2021, 17:48 Uhr | bke-Milah
Liebe Sternschnuppe,

je so eine Chemo schwächt natürlich enorm das Immunsystem, keine Frage. Jedoch eine kranke Psyche auch. Ich habe dir ja geschrieben, dass wir nach Argumenten suchen wollen, um den Besuch am Grab deiner Mutter zu ermöglichen.
Ich würde den Ärzten nochmal sagen, wie wichtig dir das für dein Seelenwohl ist und dann kann man schauen, wie man dich am besten vor Infekten schützt. Angemessene Begleitung, wenig körperliche Belastung, Mund-Nasen-Maske und eine Ration Vitamin C oder was sonst noch vorbeugend helfen kann. Da sollten die Ärzte doch einen Plan haben.

Herzliche Grüße
bke-Milah
27.09.2021, 08:06 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 17:05 Uhr, von: Sternschnuppe14
26.09.2021, 20:36 Uhr | bke-Pia
Liebe Sternschnuppe,

hm, ich bin gerade ein wenig unschlüssig, was ich schreiben soll. Denn einerseits kann auch ich es nicht verstehen, warum ein Spaziergang wegen eines geschwächten Immunsystems nicht zu ermöglichen ist. An dieser Stelle habe ich den Impuls dich zu stärken, dich weiterhin dafür einzusetzen, weiterhin nach den Gründen zu fragen und Erklärungen oder zumindest eine Aussicht, wann das wieder möglich sein wird, einzufordern.

Andererseits (so hoffe ich) handeln die Menschen, die für deine Gesundheit verantwortlich sind, zu deinem Schutz (vielleicht auch aufgrund der Corona-Zeit?) und wollen kein Risiko eingehen.

Vielleicht kann sowohl das eine als auch das andere möglich sein. Das würde bedeuten, einerseits deine Wünsche und Bedürfnisse einzufordern. Und solange sie noch kein Gehör finden, nach Kompromissen zu suchen.

Wenn du möchtest, überlege dir bei jedem einzelnen Wunsch, der dir abgeschlagen wird, worum es dir dabei geht und wie du das auch in deinem Zimmer umsetzen könntest, sprich wie du die Dinge in dein Zimmer holen kannst. Beispielsweise könntest du deinen Wunsch in die Kirche zu gehen und für deine Mama eine Kerze anzuzünden, vielleicht so umsetzen, dass du bei dir eine Kerze anzündest, innehältst und mit deinen Gedanken ganz nah bei deiner Mama bist? Oder liege ich ganz falsch und es geht dir dabei um etwas anderes?

Oder nehmen wir dein Beispiel mit dem Kino. Worum geht es dir beim Kinobesuch? Darum, einen Film auf Leinwand zu sehen? Oder darum, unter Menschen zu sein, nach dem Film noch darüber zu sprechen? Ums Popcorn? Oder um etwas anderes? Und dann überlege, wie du das – zumindest ansatzweise – mit all deinen verfügbaren Mitteln umsetzen kannst…Beamer, Leinwand und ein Film müssten sich organisieren lassen, Popcorn auch, andere Menschen entweder vor Ort oder online zugeschalten vielleicht sogar auch??? Lass uns gerne hier im Forum weiterdenken und Ideen zusammentragen. Ich bin mir sicher, hier finden sich kreative Lösungen…

Bei all diesen Ideen ist mir bewusst, dass das alles nur Kompromisse sind und es klingt nach viel (Denk-)Arbeit für etwas, was früher mal ganz selbstverständlich war - aber vielleicht ist es besser als nichts? Eine kleine Ablenkung zwischendurch… bis es auch wieder anders möglich sein wird. Was denkst du?

Liebe, ermutigende Grüße

bke-Pia
26.09.2021, 15:40 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 18:00 Uhr, von: Sternschnuppe14
26.09.2021, 14:07 Uhr | bke-Pia
Liebe Sternschnuppe,

hmm, nein, es wäre nicht dasselbe, das kann ich gut verstehen. Und dennoch könntest du es ausprobieren, ob es zumindest für eine gewisse "Überbrückungszeit" eine Möglichkeit wäre.

Du schreibst, es gibt auch noch andere Dinge, bei denen es heißt, es geht nicht. Wenn du magst, erzähle ein wenig mehr davon und lass uns hier im Forum mit dir gemeinsam überlegen, wie diese Dinge zwar im Moment nicht "so gehen", wie du sie dir gerade vorstellst, aber vielleicht "anders gehen"?

Denn, doch, ich bin mir ganz sicher, du hast es verdient, mit deinen Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen zu werden!

Liebe Grüße

bke-Pia
26.09.2021, 09:12 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 18:01 Uhr, von: Sternschnuppe14
25.09.2021, 20:14 Uhr | bke-Lorenz
Liebe Sternschnuppe,

ich freue mich, dass du in deinem eigenen Thread schreibst Daumen hoch . Es tut mir sehr leid, dass offensichtlich niemand in deinem Umfeld deinem innigen Wunsch ernst nimmt geschweige denn erfüllen kann oder will. Ich kann es aus meiner "Mensch-Perspektive" -ganz ehrlich- absolut nicht nachvollziehen. Natürlich kenne ich die medizinische Perspektive nicht. Dennoch wünsche ich mir, es könnte ein Kompromiss für die aktuelle Lage gefunden werden. Wäre es denkbar, dass jemand für dich Fotos vom Grab macht oder hingeht und dann übers Handy ein Videotelefonat mit dir führt, damit du wenigstens auf diese Weise dem Grab deiner Mutter einen Besuch abstatten kannst. Hast du daran schonmal gedacht?
Liebe Sternschnuppe, bleib zuversichtlich und ebenso hartnäckig!

Viele Grüße schickt die
*bye* bke-Lorenz
25.09.2021, 15:36 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 18:01 Uhr, von: Sternschnuppe14
24.09.2021, 22:24 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 18:02 Uhr, von: Sternschnuppe14
24.09.2021, 21:16 Uhr | bke-Milah
Liebe Sternschnuppe,

ich hatte da noch eine Frage. Du äußerst ja immer wieder den Wunsch, zum Grab deiner Mama zu gehen und bekommst darauf ein NEIN. Irgendwie verstehe ich dieses NEIN so gar nicht. Warum, also mit welcher Begründung wird dir dieser Wunsch verwehrt? Vielleicht könnten wir gemeinsam mal schauen, wie wir dagegen argumentieren können. Ich würde dich dabei gern unterstützen wollen.

Herzliche Grüße
bke-Milah
24.09.2021, 20:45 Uhr | bke-Milah
Liebe Sternschnuppe,

deinen Unmut kann ich gut verstehen. Jedoch ist es eben die aktuelle Situation, in der du dich befindest. Bedingungen, die dazu führen, dass du im Moment eben gerade diese "einfachen" Dinge nicht mehr kannst. Und diese Bedingungen hast du dir nicht selber ausgesucht und verdient hast du sie schon gar nicht.
Es ist aber nicht richtig, dass du diese Dinge nicht hinbekommst. Du bekommst sie im Moment nicht hin und benötigst eben dafür Hilfe, diese Fähigkeit wieder zu erlangen.
Und genau hier ist der Unterschied. Jemand der beispielsweise im KH (aus welchem Grund auch immer) ans Bett gebunden ist, kann eben nicht allein aufstehen oder zur Toilette gehen, Alles Dinge, die kleine Kinder sehr gut können. Und genau so ist es bei dir. Es wird die Zeit kommen, wo du all das, was du dir wünschst und eigentlich auch kannst dir wieder alleine möglich sind. Jetzt benötigst du noch Hilfe und das ist absolut ok, das kannst du so annehmen, ohne dich dabei so klein und unfähig zu fühlen, ohne dich dabei als Verlierer oder Schwächling zu fühlen.
Hilfe annehmen, ist natürlich für einen starken Menschen nicht so einfach, man fühlt sich so verletzlich und ich glaube, dass Stolz sein dabei eine sehr große Rolle spielt. Aber wir Menschen sind dafür gemacht, füreinander da zu sein, zu helfen und auch Hilfe anzunehmen, zu geben und zu nehmen. Für dich gilt im Moment, Hilfe anzunehmen, um eben später auch wieder geben zu können. Alles braucht und hat seine Zeit. Auch für dich.

Herzliche Grüße
bke-Milah
Zuletzt editiert am: 24.09.2021, 21:19 Uhr, von: bke-Milah
24.09.2021, 18:41 Uhr | Sternschnuppe14
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Zuletzt editiert am: 27.09.2021, 18:02 Uhr, von: Sternschnuppe14
24.09.2021, 17:32 Uhr | bke-Hana
Hallo Sternschnuppe,

dass dich die Hilfe nervt und dass du sie nicht mehr willst, ist die eine Sache. Es ist verständlich, dass du auf eigenen Beinen stehen willst und alleine dafür sorgen möchtest, dass es dir gut geht. Aber warum MUSST du es alleine können? Wer sagt das?

Ich finde es immer gut, wenn sich jemand eingesteht, Unterstützung zu brauchen und dabei auch reflektiert, in welchen Belangen die Hilfe Sinn macht. Und in welchen auch nicht (mehr). Wie ist das denn bei dir eigentlich? Wenn du mal dieses "ich muss es doch alleine können" außen vor lässt und stattdessen sagen würdest "da, wo es mich halten oder weiterbringen kann, darf ich Hilfe annehmen, weil ich es mir wert bin. Wo wäre dann dein ganz persönlich gefühlter Hilfebedarf? Ob du dann tatsächlich Hilfe annehmen willst, ist dann ja noch was anderes.

Liebe Grüße
bke-Hana

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