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08.08.2022, 22:14 Uhr | charlie.
Hallo Zusammen!

Heute Abend war der Corona-Chat mit Expertin und Kinderärztin Hannah und Helena. Für alle, die nicht daran teilnehmen konnten oder sich auch sonst dafür interessieren, schreiben Socke, Wind und ich in den nächsten Tagen eine Zusammenfassung der Informationen, Ideen und Ratschläge aus dem Chat hier ins Forum. Manche Informationen werden vielleicht doppelt vorkommen, aber doppelt hält nun mal besser *wink*

Liebe Grüße von Socke, Wind und charlie.
20.08.2022, 12:51 Uhr | Socke2005
Hey Wind,
wieso hast du denn alles gelöscht wieder?
Das war doch gut.
Lg Socke
"Und da ich auf dieser Erde, keinen Weg finde,
so gehe ich einfach fort, in eine andere Welt."
19.08.2022, 20:08 Uhr | Wind-
Zuletzt editiert am: 20.08.2022, 03:27 Uhr, von: Wind-
10.08.2022, 00:23 Uhr | Socke2005
Hey Zusammen,

Danke charlie, fürs starten. Und auch von mir danke an die Kinderärztin Hannah und an bke-Helena für den Chat.
Vieles hat charlie schon geschrieben, es kann sein das jetzt paar Dinge sich wiederholen, aber denke das ist ja nicht so schlimm. besser doppelt als gar nicht :)
Ich hoffe es ist nicht zu durcheinander.


Ganz deutlich wurde im Chat das nicht nur die Symptome (von Symptomlos bis starke Symptome) bei der Erkrankung selbst also in der positiven zeit, sehr unterschiedlich sind, sondern eben auch die Folgen und oder bleibenden Symptome.
Das geht von Magenschmerzen, über Reizhusten, Luftnot, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Dauer erschöpft, Erkrankungen des Autoimmunsystems, und vieles mehr. Es kann jedes Organsystem im Körper letztendlich betroffen sein. Das macht es so vielseitig und auch so schwierig zu behandeln und einzuordnen.
Und es gibt einen Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und Covid.

Frauen und Mädchen sollen deutlich öfter von Post/Long-Covid betroffen sein als Männer/Jungs.

Viele Ärzte kennen sich noch immer nicht gut oder gar nicht mit Long-Covid aus. Es gibt inzwischen wohl Fortbildungen, aber allgemein lernen ja immer noch alle dazu. Es gibt ja noch keinerlei Langzeitstudien.
Es gibt keine Behandlung A und gut ist. Da die Symptome so unfassbar vielfältig sind, ist es schwer etwas allgemein gültiges zu raten.
Wer nach 4 Wochen immer noch Symptome hat (ab negativ Test) sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und das ansprechen und abklären lassen.

Der Körper braucht Zeit und auch Ruhe. Wenn man zu früh beginnt zb wieder Sport zu treiben, riskiert zB eine Herzmuskelentzündung. Lieber ne Woche länger schonen und vor allem langsam wieder starten. Aber gegen zb frische Luft tanken durch spazieren gehen spricht nichts., wenn es körperlich möglich ist.
An Long/Post-Covid kann jeder erkranken, vollkommen egal ob der akute Krankheitsverlauf symptomlos oder mit voller Wucht da war.

Allgemein wird wohl gerne Physiotherapie empfohlen und Bewegung soweit halt möglich ist wichtig. (wenn die akut Infektion vorbei ist).


Soweit erstmal von mir.
Grüße Socke
"Und da ich auf dieser Erde, keinen Weg finde,
so gehe ich einfach fort, in eine andere Welt."
09.08.2022, 22:00 Uhr | charlie.
Hallo Zusammen.

Ich beginne heute Abend mit dem ersten Post zum Corona-Chat mit Kinderärztin Hannah.

Im Chat wurden sehr viele Fragen gestellt und von Hannah beantwortet. Vielen Dank nochmal an Hannah!
Ein paar der Antworten habe ich schon mal für euch zusammengeschrieben.

Der Schwerpunkt des Chats lag rund um das Thema: Post- oder Long-COVID.

Als Post-Covid wird bezeichnet, wenn auch nach vier Wochen nach der Infektion noch Symptome bestehen.
Long-COVID hingegen ist, wenn nach 12 Wochen nach der Infektion noch Symptome bestehen.
Das Ende der Infektion bemisst sich in beiden Fällen ab dem negativen Testergebnis.

Die neusten Studien belegen, dass vermehrt Frauen und Mädchen von Long-COVID betroffen sind.

15% aller an COVID-Erkrankten haben vier Wochen nach der Infektion noch Beschwerden. 5% aller an COVID-Erkrankten noch nach 12 Wochen.

Die Beschwerden können sehr vielfältig sein.
Die Expertin rät nach spätestens vier Wochen einen Arzt / eine Ärztin des Vertrauens aufzusuchen, sollte es keine Besserung der Beschwerden geben.

Heilsam für den Körper und die Psyche beschreibt sie, sind leichte Bewegungen wie Spaziergänge, Dehnen oder eine Massage.
In der Akutphase der Infektion sollte auf körperliche Anstrengungen komplett verzichtet werden.

Studien belegen, dass eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C durch Supplemente oder auch durch Obst oder Gemüse , z.B. durch Zitrone, Orange, Paprika, Rote Beete, und schwarze Johannisbeeren und vielem mehr vor einer COVID-Erkrankung schützt.

Inzwischen werden einige Fortbildungen für Ärzte zu Post-COVID angeboten, auch Rehas gehören zum Angebot als Unterstützung für an Post- oder Long-COVID Erkrankte.

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