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15.03.2020, 13:12 Uhr | Sany2018
Eigentlich geht mir dieses Thema langsam auf die Nerven, es macht Angst, dass quasi alles dicht macht und sich die Menschen verhalten, als würden wir demnächst alle erkranken oder sterben, ich weiß, dass es notwendig ist, insbesondere für kranke, alte Menschen, so zu handeln, aber, wenn man jene Situation nicht kennt und diese kennen wir alle nicht, dann kommt, vielleicht zu schnell und zu intensiv, Panik in und auf und die überträgt sich früher oder später und hat somit viele Auswirkungen auf jeden von uns.

Alle Menschen reden von diversen Schließungen in Schulen, Kitas, Krippen, Universitäten und Besuchsverboten in Krankenhäusern und Altenheimen, aber niemand spricht von den Organisationen und Einrichtungen, die sich um die seelische Gesundheit kümmern.

Deshalb möchte ich euch fragen.

Sind eure Beratungsstellen trotzdem regulär geöffnet oder beispielsweise nur für Notfälle?
Finden eure Therapien dennoch weiterhin statt, wie ihr es gewohnt seid?
Würdet oder nehmt ihr den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln, trotz Warnungen, dennoch auf euch, um zu Therapie und Co. zu gelangen oder meidet ihr das und lasst die Termine erstmal entfallen?
Hattet ihr schon Sitzungen während der Krise und habt ihr die Situation gemerkt, beispielsweise, indem euer Therapeut weiter weg saß oder ihr sofort reinkommen solltet ohne Zwischenstopp im Wartezimmer?

Ich würde mich über Antworten freuen, denn ich habe bisher keine Antworten auf meine Fragen gefunden.

Passt auf euch auf und bleibt gesund!
25.05.2020, 21:31 Uhr | bke-Zita
Hallo Sany,
ach es ist schön zu lesen, dass es dir im Moment besser geht als in den letzten Wochen ! Ja, ich denkschön auch, das das ein Grund ist, dankbar zu sein.

Doch die Erde steht nicht still, es gibt Nachrichten aus deinem familiären Umfeld und aus dem Freundeskreis der Familie. Schlimme Nachrichten, traurige.
Ich fand es gut zu lesen, dass du spürst, dass du bei diesen Themen gut auf dich achten musst und dass du um die mögliche triggernde Wirkung weißt.

Es wird im Leben immer wieder Nachrichten wie diese geben. Kunde von Menschen, denen etwas zustößt, die krank werden, die sterben. Das lässt sich nicht vermeiden. So sehr wir uns alle wünschen, dass Menschen, die man kennt und lieb hat, von Leid in vielerlei Form verschont bleiben - es ist nicht möglich.

Was aber möglich ist, ist etwa bei manchen Nachrichten, darum zu bitten, nicht jedes Detail erfahren zu „müssen“. Auch mal einen Punkt zu setzen, wenn du merkst - das geht mir gerade zu nah.

Dein Plan - stark zu bleiben, er darf durchaus auch mal einschließen, dass dich etwas für den Moment erschüttert, ratlos oder sprachlos macht. Deswegen bist du noch immer stark & mutig und tatkräftig. Und - den Termin in der Beratungsstelle, den darfst du gerne wahrnehmen. Es ist dein Termin (zumindest dann, wenn ihr ihn vereinbart habt). Du nimmst da auch keinem anderen etwas weg. Und du darfst für dich schauen, worüber du an genau dem Tag, zu genau der Stunde reden kannst & möchtest. Spontan. Ohne etwas „zu müssen“.

Viele liebe und ermutigende Grüße
bke-Zita
25.05.2020, 18:31 Uhr | Sany2018
Nach wie vor bin ich dankbar, dass es mir im Moment besser geht, als in den letzten Wochen.

Ich habe dennoch einiges auf dem Herzen und das Bedürfnis, es loswerden zu müssen, ohne darüber sprechen zu müssen.

Vor kurzem hat uns ein Telefonat erreicht, am Telefon ein Familienmitglied, das mit einem weiteren zusammenlebt, das depressiv ist, so zumindest habe ich zufällig erfahren, weil ich im Zimmer saß und per Lautsprecher telefoniert worden ist. Ich war sehr erschrocken über den Zustand dieses Familienmitgliedes zu hören, über die Nebenwirkungen der Antidepressiva, über die suizidalen Gedanken, generell über den schweren Verlauf und darüber, dass es jemanden in dieser Familie gibt, der diese Krankheit ebenso in sich trägt. Es zerreißt mir das Herz, ich liebe dieses Familienmitglied und ich weiß, wie schlimm diese Krankheit ist. Dennoch hat das Ganze auch Ängste in mir geweckt, mich noch weiter von den Medikamenten entfernt. Ich habe Angst, dass es beim nächsten Telefonat diese eine Nachricht geben könnte, so, wie damals, als ich die Geschichte mit dem Jungen in der Schule erleben musste, es triggert mich so sehr.

Gestern kam dann die Nachricht einer guten Freundin der Familie, die gestern ihren Ehemann bei einem Verkehrsunfall verloren hat. Wie gehe ich damit um? Wie trete ich ihr gegenüber? Wie antworte ich auf ihre Nachrichten? Wie...

Das alles ist zu viel für mich. Ich verstehe nicht, warum immer etwas passieren oder ich von etwas erfahren muss, wenn es mir besser geht, langsam habe ich das Gefühl, dass es nicht anders geht.

Bald, sehr bald wird es wieder einen Termin in der Beratungsstelle geben, ich habe ihn mir so sehr gewünscht und ewig gewartet und jetzt zweifle ich so sehr. Kann ich mich wieder auf die Gespräche und die Situation einlassen? Will ich das überhaupt? Will ich nach einem anstrengenden Arbeitstag wieder diese langen Fahrzeuge in Kauf nehmen? Kann ich das? Will ich wieder über mich sprechen müssen und über alles, über das ich nicht sprechen möchte? Ich habe die letzten Wochen irgendwie überlebt, ich werde auch die anderen irgendwie überleben, kann ich dann jemanden den Platz besetzen, der das vielleicht nicht kann?

Mein Plan stark zu bleiben, wird mir leider sehr schwer gemacht, ich kann das alles gerade nur schwer aushalten...
24.05.2020, 16:28 Uhr | Sany2018
Danke Kira!

Mich um Sany und ihre depressive Seite kümmern.

Das ist ein Aspekt vor dem ich sehr, sehr lange weggelaufen bin und nach wie vor weglaufe. Damals vor gut 1,5 Jahren wurde ich in der Beratungsstelle vorgestellt, weil meine Tutorin sich Sorgen um mich machte, weil ich mich sehr verändert hatte, nicht mehr am Unterricht teilnahm und kaum mehr mit jemandem sprach, ich war nur noch physisch anwesend. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ihre beste Schülerin, ich war sehr stolz darauf, und bin es auch immer noch. Umso auffälliger war dann meine Kehrtwende, bis heute bin ich ihr unsagbar dankbar, dass sie hingeguckt und mir geholfen hat, dass sie hartnäckig war und mich nicht hat links liegen lassen, so ein Engagement hat zuvor noch niemand für mich aufgebracht, sie hat mir das Leben gerettet, auch wenn sie das bis heute nicht weiß. Ich kann das so formulieren, weil ich einige Jahre zuvor schon einmal so etwas durchlebt habe und mir damals nichts entgegengebracht wurde, außer ganz böse Vorwürfe und extremer Druck, damals habe ich mir geschworen, dass ich nie mehr nach Außentragen möchte und werde, wie es mir geht. Gott sei dank, kann ich heute nur sagen, war die Depression damals stärker und ich habe es nicht geschafft, mich zu verstecken. Mit diesen Sorgen und etwas Privatem, das ich meiner Tutorin anvertraut wurde, wurde ich bei meiner heutigen Ansprechpartnerin in der Beratungsstelle vorgestellt und recht schnell kam dann die Depression als Vermutung auf, einige Monate später wurde sie von ihr festgelle und seither habe ich einen Namen für alles das. Richtig Zeit für dieses etwas hatte ich dennoch nicht, denn da war das Vor-Abitur, das Abitur, der Vollzeit Freiwilligendienst, die lange Krankheit meiner Ansprechpartnerin und letztendlich die Pandemie.

Als ich mich gegen die Ausbildung und für das Studium entschieden habe, habe ich mich, auch wenn ich das nicht zugeben mag, für mich und den Kampf entschieden. Ich weiß nicht, ob das klappt oder ob wieder irgendwas dazwischen kommt, aber ich werde ab Ende Juli bis voraussichtlich April endlich Zeit haben, Zeit für mich und für meine Baustellen, das ängstigt mich sehr, alleine, wenn ich jetzt an den nahenden Termin denke, fühle ich mich wie damals bei dem Erstgespräch, wir haben einander schließlich 4 Monate nicht gesehen. Ich weiß nicht, ob ich das aushalten werde, diese Zeit für mich, aber sie wird kommen und ich werde versuchen sie anzunehmen, für mich und für mein Leben, meine Zukunft. Ich weiß, dass diese Monate vermutlich nicht ausreichen werden, aber ich denke, dass ich in diesen wenigstens eine Basis erarbeiten kann, die mir später ermöglicht darauf zurückzugreifen. Ich hoffe, dass ich dabei, solange, wie möglich fachmännisch und face to face unterstützt werden kann, weil ich weiß, dass es mir alleine nicht möglich sein wird, ich bin dankbar für die lange Zeit, die ich schon Hilfe annehmen kann und darf. Ich hoffe, dass ich mich aushalten kann, dass meine Unterstützung mich aushalten kann und ich diese Arbeit an mir überstehe...
23.05.2020, 11:54 Uhr | bke-Kira
Hallo Sany,

ich glaube, dass es ganz viel bei dieser "geraden Linie", die du als stabil empfindest, auch darum geht, loszulassen und immer wieder darauf zu vertrauen, dass man auch dann leistet, wenn man an sich und eigenen gewohnten Konstrukten etwas erkennt, daran "arbeitet", sie überprüft, es mitbekommt und verändert oder ganz sein lässt. Es wird immer ein Teil von dir bleiben und das ist gut so, dass du fleißig bist, viel gibst und bereit bist zu lernen. Das ist super! Nun müsste auch andere Sany und ihre "depressive Seite" zum Wort kommen und da sein dürfen. Darum kümmerst du dich ja auch. Gut so.

Wenn du beidem erlaubst da zu sein, musst du beide Aneile nicht unbedingt bewerten oder gleich das Gefühl bekommen, dass etwas falsch ist oder du zwischen einer oder anderen Seite wählen musst. Ich denke schon, dass DU dich ganz für das Studium entschieden hast. Das warst DU: ganz. Ich denke, du kümmerst dich gerade gut um dich auch ohne Betreuung und übernimmst Verantwortung. Das ist stark. Du bist stark! Daumen hoch

Etwas Gelassenheit weiterhin wünscht dir bke-Kira *bye*
23.05.2020, 10:17 Uhr | Sany2018
Gestern und heute.

Schon gestern habe ich gemerkt, dass es mir besser ging, als die letzten, wirklich harten, Wochen, die hinter mir liegen.

Heute Morgen ist es ein ähnliches Gefühl.

Noch schaffe ich es nicht, mich darüber zu freuen, weil ich dem Ganzen nicht traue, zu oft war es in der einen Stunden gut und in der nächsten wieder konträr, aber ich nehme es wahr und an, ich denke, dass das wichtig ist.

Immer bewusster wird mir, insbesondere jetzt, wo es wieder besser ist, dass die Depression da ist und vor allem, dass sie schon so lange, Pandemiebedingt, nicht fachmännisch betreut worden ist. Es ist schwierig anzunehmen und mir graut es schon ein bisschen davor, wenn ich, glücklicherweise schon bald, in die Beratung zurückkehren darf und dort wieder daran arbeiten muss, aber soweit ist es noch nicht. Bleib im Hier und Jetzt Sany!

Ich finde immer wieder erschreckend, wie wenig von mir übrig ist, wenn ich ein Tief habe, das lässt mich so klein fühlen, es lässt mich schämen, weil nicht nur ich diese extremen Phasen aushalten muss, sondern auch mein Umfeld und es ängstigt mich, weil ich mich rückblickend nicht wieder erkennen kann, weil ich Fehler mache, weil ich mich verrenne und weder vor noch zurück weiß. Es tut weh, wenn man merkt, wie sehr einen diese Depression beeinträchtigen kann, wie viel Macht sie über einen hat und wie hilflos man ist. Ich stecke und werde immer wieder vor wichtigen Entscheidungen stehen, die ich treffen muss, Tief hin oder her und das ist eine Tatsache, die ich nur schwer akzeptieren kann, weil ich, wenn ich ein Tief habe, nicht pragmatisch und logisch denken kann, sondern nur von den Gedanken im Tief geleitet und gefangen bin, das allerdings währenddessen nicht merke und wenn, dann nützt es mir nichts, weil ich aus dem Muster dann sowieso nicht rauskomme. Ich habe von der geraden Linie gesprochen, die ich sonst immer verfolge, diese Linie gleicht innerhalb eines Tiefs eher einem Zickzack.

All das heißt nicht, dass ich nicht hinter der Ausbildung gestanden hätte, ich war schon bei Sinnen, als ich mich beworben habe, aber ich habe mich vom Katastrophendenken und von Panik leiten lassen, von dem Grundsatz, den ich leider in mir habe, dass ich muss, dass es immer weitergehen muss, dass ich leisten muss und es keinen Stillstand geben darf, weil diesen niemand sehen, akzeptieren und verstehen will, dass das Funktionieren oberstes Gebot ist, umso schwieriger ist die Pause, für die ich mich nun entschieden habe.

Ich gehe immer wieder sehr müde und schlapp aus Tiefs, der treueste Begleiter aber ist und bleibt die Angst, dass wieder eins kommen wird und ich es wieder aushalten werden muss...aber ich bin okay heute.
22.05.2020, 07:05 Uhr | bke-Claudia
Guten Morgen,
Bitte Sany, steh zu dir, gönn dir diese Pause, orientiere dich, probiere es aus und glaub an dich, du schaffst das!

Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben.
bke-Claudia
21.05.2020, 23:50 Uhr | Sany2018
Danke an euch beide für eure Antworten!

Mittlerweile habe ich (wieder) einige Attacken hinter mir und, man glaubt es kaum, ich habe eine Entscheidung getroffen, die ich morgen besiegeln möchte beziehungsweise muss.

Ich habe mich für das Studium im April und gegen die Ausbildung entschieden, das hat diversen Gründe, einige sind hier und da in meinem vergangenen Beiträgen diesbezüglich schon aufgetaucht, andere sind schwer zu erklären, letztlich war es tatsächlich mein Bauchgefühl, mein Herz und, den konnte ich, wie immer, nicht ganz ausschalten, mein Verstand.

Jetzt in diesem Moment und ehrlicherweise auch in vergangenen fühlt es sich richtig an. Wie zu dem Zeitpunkt erwähnt, habe ich bei der Bewerbung um die Ausbildung nicht überstürzt, sondern bedacht und gezielt gehandelt, wenn es eine Ausbildung werden soll, dann diese, das stand schon einige Jahre für mich fest und dennoch war auch viel Panik und Druck im Spiel, die mich einfach sehr im Griff hatten beziehungsweise haben, was zur Folge hatte, dass ich mich vielleicht zu schnell in etwas verrannt habe.

Mir ist bewusst, dass sich diese Tür mit der Ablehnung des Vertrages endgültig für mich schließen wird und es diesbezüglich kein zurück mehr gibt, genauso bewusst ist mir, dass ich meinen Studienplatz zwar gesichert habe, ich diesen im April aber nur mit einem Kooperationspartner antreten darf, d.h. dass die Ungewissheit bleiben wird und ich lernen muss damit umzugehen, ohne Panik zu bekommen, man wird mir helfen und ich werde das schaffen! Dieses Bewusstsein zu erlangen war unsagbar quälend für mich, aber vielleicht hat es mich auch was gelehrt, nämlich, dass mein Weg das Studium sein wird und ich diesem und auch nur diesem Weg nachgehen und für meine Zukunft kämpfen muss.

Vorerst habe ich mich aber auch ein Stück weit für mich entschieden, ich werde in wenigen Wochen meinen Frewilligendienst beenden und dann eine ganze Weile Zeit für meine Gesundheit haben. Im Moment kann ich diesen Gedanken besser aushalten und akzeptieren, ich weiß nicht, wie es dann tatsächlich sein wird, aber das werde ich erst erfahren, wenn es soweit ist.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass ich, nach all den letzten Wochen, jetzt vorerst meine Richtung gefunden habe und diese primär verfolgen und ausprobieren werde bevor wieder irgendwas anderes in meinen Kopf schießt, was die Gesellschaft und wer auch immer von mir verlangt und dass ich diese Entscheidung nicht bereuen, sondern leben und vertreten werde!

Für viele kommt diese plötzlich Entscheidung vielleicht überrascht, auch für mich, aber heute hat die Depression mich ein bisschen zur Ruhe kommen lassen und ich denke, dass es am besten ist mit ein bisschen Ruhe und Auszeit zu gönnen, auch, wenn mir das schwerfällt und dann hoffentlich gestärkt in das Studium zu gehen, das mich hoffentlich glücklich machen und erfüllen kann.

Bitte Sany, steh zu dir, gönn dir diese Pause, orientiere dich, probiere es aus und glaub an dich, du schaffst das!

Mehr kann ich gerade nicht sagen...
21.05.2020, 16:39 Uhr | nowknu
Hey Sany,

nur eine kleine Anmerkung, die ich schon die ganze Zeit im Kopf hab.
Du kannst den Ausbildungsvertrag unterschreiben und zurück schicken, um dir den Platz zu sichern und einfach schauen, wie es sich anfühlt.
Bis zum Ablaufen der Probezeit kann man von heute auf morgen kündigen/davon zurücktreten und die Probezeit dauert idR 4 Monate nach Ausbildungsbeginn an. Die Zeit davor ist quasi mit eingeschlossen.
Ich arbeite in dem Bereich und empfehle deshalb immer, Verträge zunächst zu unterschreiben, anstatt zu lange zu warten.
Man muss dabei auch kein schlechtes Gewissen haben, es gibt immer eine Nachrückerliste, insbesondere bei schulischen Ausbildungen und bis ca. 8 Wochen nach dem Ausbildungsbeginn würden sie den Platz immer noch an jemand anderen vergeben.
Also wieso nicht einfach probieren?

Kennst du die Entscheidungshilfe mit dem Cent/Euro?

Der Münzwurf
SO GEHT ES: Manchmal hätte man gerne alles: das selbstbestimmte Studentenleben mit den langen Semesterferien und das duale Studium mit der Jobgarantie. Halten sich Vor- und Nachteile die Waage, kann man eine Münze werfen.

DAS KANN ES: Beim Münzwurf geht es nicht darum, den Zufall entscheiden zu lassen, sondern darum, die eigenen Gefühle spontan zu überprüfen. Ist die Münze gefallen, merkt man sofort, ob man zum Beispiel erleichtert ist, dass nicht die andere Option oben liegt. "Bei einer guten Entscheidung sollten Kopf und Bauch im Einklang sein. Rational getroffene Entscheidungen können so noch einmal überprüft werden", sagt Sandra Jankowski. Stehen mehr als zwei Optionen zur Wahl, kann ein Würfel weiterhelfen.
(Quelle: die Zeit)

Du sagst dir also zB. wenn die Münze auf Kopf fällt, mache ich die Ausbildung und bei Zahl das Studium. Dann wirfst du die Münze, entweder währendessen merkst du schon, wie du auf das eine hoffst oder wenn sie gefallen ist, merkst du ob du erleichtert bist oder es quasi doof findest.
Keine Garantie dass es klappt, da es aber ziemlich unkompliziert ist, ist es einen Versuch wert denke ich *smiling*

Lg

PS: Ja, es kann zu Depressionen gehören, sich nicht entscheiden zu können, aber du bist mehr als deine Depressionen, letztlich entscheidest du, sie können stören und dazwischen funken, aber sie sind nicht größer als du. Hab dazu Mal ein schönes Zitat gefunden (auch wenn man es vllt nicht immer so fühlt):

Depression is also ...
Smaller than you.
Always, it is smaller than you, even when it feels vast.
It operates within you, you do not operate within it. It may be a dark cloud passing across the sky, but - if that is the metaphor - you are the sky . .
You were there before it. And the cloud can't exist without the sky, but the sky can exist without the cloud.

- anonym
Zuletzt editiert am: 21.05.2020, 16:51 Uhr, von: nowknu
21.05.2020, 10:45 Uhr | bke-Fiona
Guten morgen, sany,

beim Lesen hatte ich ein Bild vor den Augen, dass es dich sehr durcheinanderbringt, wie du jetzt weitermachen sollst- so, als ob du deine klare Form suchen würdest und momentan deine Form nach allen Richtungen läuft, was sehr anstrengend ist.

Was könnte dir helfen, deine Form klarer zu bekommen?

Du bist ja schon am Überlegen, was di Vor-und Nachteile jeder Entscheidung mit sich bringen würden.
Vielleicht könnte da eine Liste hilfreich sein, um es besser entscheiden zu können.
und, vielleicht könntest du dir für jede Richtung überlegen, wie anstrengend und bereichernd es für dich wäre.

Man kann einen Weg gehen und dann danach einen anderen einschlagen ; )

liebe Grüße, bke-fiona
21.05.2020, 10:07 Uhr | Sany2018
Ich fühle mich, als könnte ich jeden Moment explodieren, explodieren in alle Richtungen, das Weinen anfangen, das Schreien anfangen und dann alles wieder bereuen, aber im Moment kann ich nicht anders, ich möchte nicht, aber sobald ich einen Raum betrete fühlen sich alle irgendwie angegriffen, sei es durch meinen Blick oder meinen Tonfall...das ungewollte Resultat? Streit, schlechte Stimmung, ich werde angeschrien und runtergemacht, noch eine zusätzliche Belastung und je ein Tropfen mehr in dem beinahe vollen Gefäß, das täglich überlaufen könnte, wie sich das anfühlt? So als würden die Erwartungen, meine und fremde, mit enormen Kräften an mir ziehen, sodass ich zum zerreißen gespannt bin und mit jedem neuen Riss an Kraft verliere. Ich kann es nicht beschreiben, ich möchte mich auch nicht andauernd beschweren, es ist mir unangenehm, aber ich kann und darf es nirgendwo zeigen, nicht preisgegeben, es versteht doch niemand diesen Druck...alle denken, dass ich privilegiert sei, vielleicht bin ich es auch und kann damit nicht umgehen, anderen Menschen freuen sich doch, wenn sie so viele Möglichkeiten haben und sogar aus zwei Zusagen wählen dürfen. Manchmal, nein, nie werde ich verstehen können, warum ich mich nicht privilegiert fühle, warum ich mich nicht freue. Es ist schwer auszuhalten, mit jedem Tag ein bisschen mehr...ich habe ja bereits erwähnt, dass ich mich sehr, sehr zeitnah entscheiden muss, weil der Vertrag für die Ausbildung sonst an Gültigkeit verliert und der Platz anderweitig vergeben wird...alle sagen immer, dass man sich ausprobieren muss, dass es in Ordnung ist, wenn man falsch abgebogen ist, warum aber empfinde ich das als so schlimm einen Fehler zu machen? Ich möchte endlich ankommen, wenn ich nicht richtig abbiege, so, wie man es von mir erwartet, dann verzögert sich das Ankommen, dann werde ich noch länger als ohnehin schon, auf meine Eltern angewiesen sein und Zuhause bleiben müssen, dann wäre ich noch länger die ungelernte, die ihren Weg immer noch nicht gefunden hat. Ich weiß, man soll nicht immer an Szenarien denken, die noch so weit weg sind und von denen man nicht weiß, ob sie jemals eintreten werden, aber ich finde, dass man so denken muss, weil die heutigen Entscheidungen die Basis für diese Zukunft sind und man sie damit lenkt. Täglich steigt der Druck, der Termin der spätesten Abgabe rückt näher, täglich empfinde ich eine andere Entscheidung als die richtige, täglich gibt es externe Einflussfaktoren, die mich verunsichern und so lebe ich seit Corona und seit den erhaltenen Zusagen und entschieden habe ich mich immer noch nicht.... Sind es die Depressionen. Warum bin ich so, ich hasse es *crying*
17.05.2020, 20:18 Uhr | Sany2018
Ihr könnt mich für nicht ganz dicht halten, aber heute kam wieder eine Möglichkeit zu den bereits bestehenden dazu, ich denke, man kann sich mittlerweile sehr gut ausmalen, was das (wieder) mit mir gemacht hat.

Ich habe nun also folgende Möglichkeit:

1. bis zum April auf den Studienbeginn warten, vielleicht doch aushilfsmäßig ein bisschen Geld verdienen und mich vor allem, in der Zwischenzeit, um
mich kümmern.
2. die Ausbildung antreten, für die ich einen Ausbildungsvertrag bereits zugesichert habe, demnach weitere drei Jahre die Schulbank drücken und
dabei kein Geld verdienen (, weil die Ausbildung schulisch ist), dafür aber weniger Druck und mehr Schutz erfahren, darüberhinaus auch mehr
Zeit für mich und meine Gesundheit, da weniger zeitintensiv als zu studieren und im Nachhinein immer noch die Möglichkeit für beispielsweise ein
Studium.
3. und nun die neue Möglichkeit. Da das Studium ein duales wäre, wurde, aufgrund der Verschiebung um das eine Semester nach hinten, die
Möglichkeit geschaffen, im Oktober (eigentlich ursprünglicher Studienbeginn) bereits bei seinem Praxispartner zu arbeiten und den praktischen
Teil des Studiums somit doch schon beginnen zu können, der theoretische würde dennoch erst im April starten.

Eines habe ich feststellen können: das Abitur hat mir sehr viele Türen geöffnet, aber ein Segen ist das keinesfalls beziehungsweise nicht immer, insbesondere dann nicht, wenn man sich in so vielen Bereichen sieht beziehungsweise, wie ich mich, zwar in einem Berufsfeld, aber in unterschiedlichen Ebenen, die entweder eine Ausbildungen oder ein Studium erfordern und sich somit vom Abschluss her nicht gerade wenig unterscheiden. Ich habe keine Hilfe, niemanden, der mir die Entscheidung abnehmen kann, was ich habe, ist Zeitdruck, weil ich nur wenige Tage habe, um die Ausbildung anzunehmen. Ich habe keine Lust mehr auf diese vielen offenen Türen, sie überfordern mich so sehr und führen dazu, dass ich garnicht mehr weiß, was ich machen soll, was das richtige für mich ist und was meine Zukunft am besten sichert.

Ich komme mir mittlerweile sehr blöd vor, weil ich gefühlt jeden Tag eine neue Aussicht habe und keine gerade Linie gehe, wie ich sie sonst immer gegangen bin, aber es ist mir einfach nicht möglich, weil es extern so viele Störungen gibt, die ich nicht beeinflussen kann und die mich wahnsinnig verunsichern und immer ratloser werden lassen.

Manchmal wünsche ich mir dieses Abitur weg, dann hätte ich nicht so viele Möglichkeiten und müsste mich dem hingeben, was geht *crying*
17.05.2020, 09:54 Uhr | bke-Nana
Liebe Sany,,

toll, dass du deinen Ausbildungsvertrag zur Unterschrift bekommen hast! Auch von mir herzliche Glückwünsche!

Nun hast du ein wenig (oder doch etwas mehr) Lampenfieber! Das ist einerseits ein ätzendes Gefühl, andrerseits aber hält es dich in Aktion, bis die "Gefahr" vorüber ist. Vielleicht gelingt es dir, diese Angst als deinen Freund zu betrachten, nicht als deinen Feind.

Du wirst keinen Fehler machen, liebe Sany. Und wenn, dann war es gewollt *wink*
bke-Nana
16.05.2020, 23:46 Uhr | Sany2018
Danke für deine Glückwünsche Lana!

Sagen wir mal so, der Umschlag mit dem Vertragsangebot darin, der kam sehr schnell und somit sehr überraschend für mich, ich habe nicht mit der Zusicherung für meinen Wunsch-Ausbildungsplatz, sonder eher mit der Einladung zu einem Bewerbungsgespräch gerechnet, das man ja normalerweise primär hinter sich bringen muss, was bei mir allerdings entfallen ist beziehungsweise übersprungen wurde, da ich sehr gute Arbeitszeugnisse, Qualifikationen und natürlich auch mein, nicht allzu schlechtes, Abitur aufweisen kann und diese scheinbar überzeugend für meine Eignung gesprochen haben, was keinesfalls so klingen soll, als sei ich mir sicher diesbezüglich gewesen, das war ich nicht, ich musste bisher immer durch alle Stationen eines Bewerbungsverfahrens und hätte es auch diesbezüglich erwartet.

Als ich den Umschlag dann geöffnet hatte, überkam mich natürlich Freude, ich meine, wer freut sich nicht über einen Ausbildungsvertrag, ein Stück Papier, das einem die Zukunft sichert, das, wonach ich mir so, so sehr gesehnt hatte! Im Verlauf kam dann wieder ein bisschen die Depression durch, ich habe geweint, weil einfach soviel von mir abgefallen ist, zeitgleich, in meinem Kopf, aber auch einiges hinzugefügt wurde, inklusive Zweifel und der Anblick meiner Schwester, die den beruflichen Weg an einer Universität gehen wird, den ich angestrebt hatte, d.h. ich bin und bleibe irgendwo damit konfrontiert und das ist mitunter nicht einfach für mich, zumal wir familiär immer verglichen werden und auch untereinander, leider, in Konkurrenz zueinander aufgewachsen sind.

Ja, es ist zu viel für mich, viel zu viel. Vor knapp drei Monaten habe ich den Studienplatz erhalten, vor wenigen Wochen habe ich noch nach Kooperationspartnern gesucht, vor wenigen Tagen nach Praktika und jetzt habe ich plötzlich einen Ausbildungsvertrag und mit alldem war und bin ich alleine, inklusive Depression, die Zweifel und Ängste nur so anfeuert.

Es klingt, als sei ich vollkommen unorganisiert und ziellos, das ist keinesfalls so. In der 10. Klasse, sprich vor vier Jahren, stand ich schon einmal an dem Punkt mich für einen Weg zu entscheiden, damals Abitur oder Ausbildung, ich entschied mich zwar für das Abitur, musste aber zwangsläufig eine Alternative planen und damals fiel meine Entscheidung auf jenen Beruf, für den ich jetzt einen Vertrag erhalten habe, da ich allerdings für das Abitur befähigt wurde, verfiel der Plan, der Beruf jedoch blieb immer in meinem Hinterkopf und ist somit nichts spontanes, was ich mir einfach so im Internet rausgesucht habe. Nach dem Abitur, beziehungsweise jetzt nach dem FSJ, stand ich wieder an jenem Punkt, dieses Mal jedoch standen mir sehr, sehr viel mehr Türen offen, zu viele, denn sie überfordern mich, insbesondere an dem Zeitpunkt, an dem mein eigentlicher Plan, das Studium für den ich den Platz erhalten habe, infolge der Pandemie vorerst verworfen werden musste, es ist demnach nicht nur positiv, wenn einem nahezu alles offen steht.

Jetzt ist es so, dass ich mich natürlich freue und sehr dankbar bin, denn jener Beruf verknüpft, wie gesagt, sehr viele meiner Interessen und Fähigkeiten, aber, da dieser neue Plan recht schnell zur Realität geworden ist, ist in meinem Kopf noch nicht ganz umgestellt und angekommen, was jetzt Sache ist und das ist sehr schlecht, weil ich nur noch 4 Tage zum unterschreiben und für die Rücksendung habe, sonst wird der Platz anderweitig vergeben, das setzt mich gerade unter Druck, weil ich große Angst habe, etwas falsch zu machen und mich zu irren, ein Gedanke, der mich auch im Bezug auf das Studium beziehungsweise somit allgemein auf meine berufliche Zukunft begleitet und mich regelmäßig zum Weinen bringt, weil ich mich nicht irren möchte und kann, das würde mir so viel Geld und Zeit nehmen und eine Riesen Scham in mir verursachen.

Es ist so schade, dass die Freude so unterdrückt und mir irgendwo auch genommen wird, denn die Chance für mich ist da und eigentlich könnte ich stolz sein und sie annehmen, aber Sany ist leider nicht so gradlinig in ihrem Fühlen und Denken. Ich wünsche mir nur, dass ich die richtige Entscheidung treffen werde und dieses Gefühl auch bestehen bleibt.
16.05.2020, 20:24 Uhr | bke-Lana
Guten Abend liebe Sany,

uuuj das nenne ich eine Entwicklung! Eigentlich möchte ich dich zu der Ausbildung beglückwünschen und ich tue das auch, egal, wie deine Entscheidung letztendlich ausfällt. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du dich überhaupt nicht freust und gerade kann ich es nicht einordnen, warum du so bedrückt bist. Ist das die Enttäuschung, dass du nicht alle Erwartungen erfüllst und studieren gehst? Ist die Ausbildung doch nicht so toll, wie du es dachtest? Oder ist so viel Kuddel Muddel und Veränderung, die eine nach der anderen kommen und eine Entscheidung jagt die andere, dass es dir einfach zu viel ist? <- Ich tendiere eher dazu…

Versuche abzuschalten. Heute sowieso und morgen auch. Schlafe paar Nächte drüber und lasse alles sacken und Ruhe einkehren. Vielleicht kannst du nach etwas Entspannung und Distanz klarer sehen.

Ich wünsche dir einen klaren Kopf und positive Gedanken!

Habe nachher eine ruhige und erholsame Nacht
bke-Lana
16.05.2020, 17:14 Uhr | Sany2018
Vor vier Tagen habe ich mich das letzte Mal gemeldet, keine lange Zeit und dennoch lang genug, um einiges zu bewegen.

Es ist seltsam das jetzt zu schreiben, es ist unglaubwürdig im Verhältnis zu der Zeit und vielleicht auch irritierend, wenn man den Beitrag von Beginn an verfolgt hat. Aber, und das meine ich vollkommen aufrichtig und ernst, es ist möglich und ich hätte es bis vor kurzem selbst nicht geglaubt.

Seit gestern habe ich einen Ausbildungsvertrag in meinem Zimmer auf dem Schreibtisch liegen.

Eine Ausbildung, etwas, das eigentlich mein Plan XY war und dem ich infolgedessen nur wenig Beachtung geschenkt habe und dennoch ein Beruf, der alles das verbindet, was ich mir erträumt habe, von Medizin über Psychologie bis hin zu einem künstlerisch-handwerklichen Bereich, alles in einem einzigen Beruf vereint. Ein Berufsfeld, das mir schon lange im Hinterkopf herumgegeistert ist und das einzige, was für mich im Bereich der Ausbildungsberufe je in Frage kam.

In der letzten Woche beziehungsweise den letzten Wochen, habe ich mich mehr und mehr von einem Studium entfernt, zumindest gedanklich, weil ich, in der Zeit der intensiveren Beschäftigung hiermit, immer mehr entdeckt habe, was mich hat zweifeln lassen, sei es, dass man extremem Druck ausgesetzt ist, finanziell ausgeschöpft wird und mit “nur“ einem Bachelor nicht unbedingt der Absolvent sein wird, um den sich alle reißen werden, hat mir auch der Studiengang an sich nicht mehr gänzlich zugesagt. Ich weiß nicht, vielleicht, weil ich einfach nur noch negatives damit verbinden konnte und noch nichts positives, außer der Tatsache, dass dieses Studium meinen Berufswunsch erfüllt hätte, den ich eigentlich schon immer hatte.

Letzteres und auch die Tatsache vorerst nicht zu studieren macht mich schon ein bisschen wehmütig, das hat diverse Gründe. Einerseits wird von mir erwartet, dass ich studiere und eine höchstmögliche Bildung, sprich den grad des Akademikers, erreiche, andererseits war es immer mein sehnlichster Wunsch zu studieren, nur deshalb habe ich mich, trotz dieser doofen Depression, durchs Abitur gequält und sogar den bisher besten Abschluss meiner Familie erreicht. Mir wurde beziehungsweise wird vermittelt, dass man das Potential, das man mit dem Abitur bewiesen hat, das man das mit einer Ausbildung, die man auch mit einem Realschulabschluss hätte machen können, nicht ausschöpft und somit weit unter den eigentlichen Möglichkeiten bleibt. Zudem werde ich während der Ausbildung ebenso kein Geld verdienen, weil sie schulisch sein wird. Diese Kriterien sind und bleiben in meinem Kopf, deshalb werde ich meinen zugesicherten Studienplatz für 2021 vorerst nicht verwerfen.

Ich bin im Zwiespalt, aber ich bin stolz, dass sich mir so viele Türen eröffnen und ich mehr oder weniger wählen darf. Mein derzeitiger Standpunkt ist, die Ausbildung im Sommer anzutreten und sie notfalls, insofern sie nicht gefällt, wieder abzubrechen und das Studium anzunehmen, allerdings gehe ich nicht davon aus, dass mir die Ausbildung nicht zusagen wird, sonst bräuchte ich sie ja nicht annehmen.

Ich bin dankbar, dass meine Zukunftsängste damit ein bisschen gedämmt werden konnten und stehe nun vor einigen Entscheidungen, wie beispielsweise, ob ich den Vertrag unterschreibe und mich somit, vorerst, für die Ausbildung verpflichte und ob ich den Frewilligendienst zu Ende führen möchte, bis eine Woche vor Ausbildungsbeginn, und das Geld erhalten möchte oder, ob ich mir vorher noch 1 Monat eine kleine Auszeit gönne und mich auf mich konzentriere, anstelle Vollzeit zu arbeiten... ich weiß es noch nicht.
Zuletzt editiert am: 16.05.2020, 17:28 Uhr, von: Sany2018

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