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20.07.2014, 09:18 Uhr | Vanessaaa
War keine gute Idee, vergesst es einfach.
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: Vanessaaa
15.01.2020, 18:28 Uhr | Liasanya
Hallo Vanessa,

es ist schade, dass deine Psychiaterin nur "oberflächlich" geschaut hat und sich nicht ausreichend Zeit für dich genommen hat. Sonst wäre ihr sicherlich aufgefallen, dass etwas an der Dosis nicht stimmt und sie hätte dich darauf angesprochen.
Aber was ich mich natürlich frage, wieso veränderst du den die Dosis? Wieso hast du mehr aufgeschrieben, als du eigentlich normalerweise bekommst?
Ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen, die Dosis zu ändern und frage mich natürlich, was der Grund dazu war.

Das Problem mit "keine Zeit" kenne ich leider auch von meinen Ärzten. Gerade Fachärzte haben oft sehr, sehr lange Wartezeiten und kurzfristig ist da oft gar nichts möglich. Das hat aber dann nichts damit zu tun, dass sie sich keine Zeit für dich nehmen möchte, sondern mit mit dem Stress den sie allgemein haben. Zu viele Leute brauchen einen Termin und eigentlich bräuchten Fachärzte einen 48 Stunden Tag, damit sie allen gerecht werden könnten. Aber ich kann verstehen, dass es für dich total frustrierend ist.

Deine Psychiaterin weiß also nicht, dass du die Medikamente abgesetzt hast. Warum hast du das den gemacht? Was erhoffst du dir davon?
Du merkst ja selbst, dass es dir damit nicht besser geht. Es gibt ja Gründe wieso du sie nimmst und die sind sicherlich nicht von heute auf morgen verschwunden. Ich glaube du tust dir ehrlich gesagt nichts gutes, wenn du die Medikamente nicht nimmst.

Du hast ja schon eine ganze Portion an Erfahrung in den letzten Wochen und Monaten sammeln können, in Therapie und in der Klinik. Was hat dir immer geholfen, wenn du keine Kraft mehr hattest? Was hat dir wieder auf die Beine helfen können?

Lg Liasanya
15.01.2020, 17:06 Uhr | Vanessaaa
Hey Liasanya,

Danke fürs schreiben.

Meine Psychiaterin interessiert sich nicht für mich, der ist alles egal. Ich hab sogar meine Medikamente erhöht und es hat sie nicht interessiert. Mit erhöhen meine ich nicht, dass ich einfach mehr Tabletten genommen habe, sondern ich hab eine andere Dosis aufgeschrieben und die dann wirklich verschrieben bekommen. Außerdem hat sie keine Zeit für einen Termin, sie ist ansich ja eh nur noch bis 21 für mich zuständig und ich bin schon 20.
Und nein die Psychiaterin weiß auch nicht das ich die Medikamente abgesetzt habe. Ich habe die ja von einem Tag auf den anderen abgesetzt ubd es war echt nicht schön, ist es immer noch nicht aber egal.

Ich hab halt absolut keinen Antrieb also schaff es ja kaum aufzustehen, Termine einhalten oder irgendwo anzurufen ist daher gerade sehr weit entfernt.
Ich hab ja schon versucht Dinge zu klären aber irgendwie hat nichts funktioniert.
15.01.2020, 15:20 Uhr | Liasanya
Hallo Vanessa,

es scheint dir auch in den letzten Wochen wieder sehr schlecht ergangen zu sein, sodass du sogar wieder in die Psychiatrie musstest. Ich kann mich noch erinnern, dass du damals geschrieben hattest, dass du keinen ambulanten Therapeuten mehr hast, jedoch eine Psychiaterin vor Ort ist. Könntest mit ihr gemeinsam keinen Therapeuten finden? Etwas was dir helfen konnte? Es kann ja nicht die Lösung sein, dass es dir immer wieder so schlecht geht, dass du am Ende in der Psychiatrie landest.

Weiß deine Psychiaterin, dass du deine Medikamente abgesetzt hast? Ich glaube es wäre ganz, ganz wichtig, dass du das mit ihr absprichst. Bei manchen Medikamenten ist es nicht ratsam, die von heute auf morgen abzusetzen. Es könnte also auch ein Grund sein, dass es dir deswegen momentan so schlecht geht.
Bitte sprich mit deiner Psychiaterin und kläre ab, was jetzt ratsam wäre.

Und wenn der Druck so groß wird, dass es nicht mehr anders geht, könntest du versuchen die Ambulanz anzurufen und um einen Krisentermin in der Psychiatrie bitten. Natürlich könntest du auch bei der Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222) oder der NummergegenKummer (116111) anrufen.

Lg Liasanya
15.01.2020, 14:10 Uhr | Vanessaaa
Wieder ein paar Mal im Krankenhaus gewesen, um genäht zu werden. Wieder ein paar Mal von dort in die Psychiatrie gebracht. Weihnachten in der Notaufnahem verbracht.
Offiziell schwerbehindert.
Hab vor kurzem einfach meine Medikamente abgesetzt.
8 Tabletten weniger am Tag.
Und trotzdem wird kein Grund gesehen, dass ich Unterstützung brauche.
Und ich schaffs nicht mal mehr mir Unterstützung zu suchen.
Ich kann nicht mehr.
13.11.2019, 17:26 Uhr | Liasanya
Hey Vanessa,

ich hab oft 2-3 Wochen gebraucht, bis ich mich an den Alltag wieder gewöhnt hatte. Du warst für ein Paar Wochen dort, da ist es doch in Ordnung, wenn du auch Zeit zum ankommen brauchst. Es ist schade, dass man mit dir nicht geschaut hat, wie es nach der Psychiatrie weitergehen kann...

Ich würde dir als aller erstes empfehlen:
- Ruf morgen früh direkt in einer Beratungsstelle an und lass dir einen Termin geben! Wenn du Angst vorm telefonieren hast (das hab ich z.B.) schreib denen eine Mail, die meisten haben die Möglichkeit nämlich. Bitte um einen zeitnahen Termin, weil es dir gerade so schlecht geht und du gerade frisch aus der Psychiatrie zurück bist.
- Du hast eine Psychiaterin, auch dort solltest du anrufen und um einen Termin bitten. Sie kennt dich und vielleicht kann dir Termin dir auch eine Stütze sein. Nur weil du aktuell keine Termine hast, muss das ja in Zukunft nicht mehr so sein.

Ich weiß das Telefonieren nicht immer leicht ist, aber vielleicht könnte dir da auch jemand helfen: deine Mutter? Dein Vater? Irgendnen Freund? Ich weiß es kostet ziemlich viel Überwindung erstmal zu fragen.. aber es ist doch leichter zu fragen als weiterhin auszuhalten oder?

Und dann heißt es zu schauen wie kannst du die nächsten Tage gut rumkriegen? Was könntest du schönes machen? Wer könnte dich vielleicht bei dem ein oder anderen begleiten?

Wie steht es eigentlich mit deinen Eltern? Kannst du mit denen sprechen? Immerhin wissen sie ja, dass es dir nicht gut ging und du dort warst. Vielleicht könntest du auch ihre Hilfe mehr in Anspruch nehmen, denn sie werden sicher wollen, dass es dir gut geht.

Lg Liasanya
13.11.2019, 17:16 Uhr | Vanessaaa
Hey Liasanya,

vielen lieben Dank für deine Antwort.

Ich war ein paar Wochen in der Psychiatrie und das nicht zum ersten sondern glaube ich zum 5. Mal, so schlimm wie jetzt war es aber noch nie.
Also mir ist bewusst, dass es schwierig ist in der "realen" Welt wieder klar zu kommen aber dieses mal ist es so viel schlimmer und ich bin schon über eine Woche wieder draußen.
Mir geht es schlechter als vorher, ich kann nichts mehr machen.

Für mich gehts gar nicht weiter.
Ich hab keine ambulante Therapie mehr, weil der letzten das zu viel war und ich hab nich so viel Kraft die ganze Zeit eine neue zu suchen. Manchmal versuch ichs.
Ich hab sonst nichts, außer eine Psychiaterin, bei der ich aber keine Termine mehr habe, sondern nur immer meine Rezepte bekomme, ich hab sogar die Medikamente geändert auf dem Arztbrief und das is niemandem aufgefallen.

Ein Notfallplan gibts auch nicht.
13.11.2019, 16:59 Uhr | Liasanya
Hey Vanessa,

du warst jetzt für längere Zeit in der Psychiatrie und da ist der Weg zurück in die reale Welt doch meist nicht ganz so einfach. In der Psychiatrie hast du einen klar vorgegebenen Rahmen und ein geschütztes Umfeld. Vieles was man im realen Leben hat, fehlt dort einfach. Ich fand den wechsel immer sehr, sehr schwer muss ich gestehen! Mir ging es die ersten Tage danach oft sehr schlecht und ich hab mich das ein oder andere mal sogar zurück gewünscht. Eben weil es das bekannte war, was ich vorher über Wochen zum Teil kannte. Und alles draußen war erstmal wieder neu und unbekannt, damit muss man erstmal klarkommen.

Wie geht es den jetzt für dich weiter? Ist vielleicht etwas geplant worden, was jetzt anläuft? Mir hat es immer geholfen meine Tage weiter zu strukturieren und mir auch viel vorzunehmen. Ich hatte auch erstmal mehr Termine bei meiner Beraterin, die genau wusste, dass die Zeit nach der Psychiatrie nicht einfach war. Ich hatte auch einen Notfallplan in der Klinik erstellt, was ich mache, wenn es mir in den ersten Tagen schlecht geht. Ich hoffe, dass ihr so etwas auch zusammen erstellt habt?! *woot*

Ich glaube du wirst es irgendwann schaffen da raus zu kommen, aber ich weiß auch, dass das oft leider länger dauert als man sich wünscht. Aber ich weiß das es nach und nach besser werden kann. Wenn ich schaue wie es mir vor 3-4 Jahren ging, ist es jetzt schon ein riesen Unterschied. Aber vor 3 Jahren hab ich auch nicht gedacht, dass es jemals so werden wird. Aber ich weiß, dass das leider oft nicht ankommt bei einem im Kopf und eher das Gefühl ist: es wird nie so. Aber ich kanns nur immer wieder sagen: es wird werden!

lg Liasanya
13.11.2019, 14:39 Uhr | Vanessaaa
Gerade erst aus der Psychiatrie raus und schon wieder mit einem Bein drinnen.
Werde ich es jemals schaffen ganz raus zu kommen?
Wenn ich eine Erkrankung habe, bekomme ich irgendwie immer 5 dazu geschenkt.
Ich muss damit leben lernen, dass ich sterben will. Ganz schön ironisch.
19.09.2019, 21:51 Uhr | bke-Stephan
Hallo Vanessaaa,

welche Ideen hat den Vanessaaa, trotz der Überforderung? Und sprichst Du mir ihr wegen Deiner suizidalen Gedanken?

Ganz viele Grüße schickt

bke-Stephan
19.09.2019, 21:08 Uhr | Vanessaaa
Danke.

Immer mehr Menschen in meinem Umfeld sind mit mir überfordert.
Ich distanziere mich in letzter Zeit immer mehr von den Leuten, mit denen ich sonst reden konnte, die mein Halt waren.
Ich verschließe mich immer mehr und mir geht es immer schlechter.
Heimlich, still und leise.
Das wird zwangsläifig kein gutes Ende nehmen.
Schon der Psychiater in der Klinik hat gesagt, dass er denkt, ich werde es nicht schaffen.
Jetzt ist meine ambulante Psychiaterin auch überfordert, weiß nicht mehr weiter. Niemand ist mehr da der mir helfen kann, ich bin angeblich austherapiert.
Sogar meine leiblichen Eltern haben sich damit abgefunden
Und ich, ich bin verzweifelt. Ich bin chronisch suizidal und jetzt siganlisiert mir auch noch mein Umfeld, dass es nicht weiter geht.
Das macht mir Angst.
13.09.2019, 11:03 Uhr | bke-Fiona
Hallo vanessaaa,

manchmal ist es sehr schwer, das Leben auszuhalten, und du hast gerade viel auszuhalten, viele Abbrüche und wenig Kraft.

Ich möchte dir ein wenig Hoffnung und helle Gedanken schicken - Das Leben lohnt sich!

gib nicht auf, halte durch, und such dir hier und vor Ort Unterstützung ,

liebe Grüße, bke-fiona
Zuletzt editiert am: 13.09.2019, 12:02 Uhr, von: bke-Fiona
13.09.2019, 10:36 Uhr | Vanessaaa
Danke bke-Kira

In dieser Woche schon 3 mal im krankenhaus gewesen.



edit bke-fiona , könnte andere triggern
Zuletzt editiert am: 13.09.2019, 12:03 Uhr, von: bke-Fiona
10.09.2019, 15:10 Uhr | bke-Kira
Hi Vanessaaa,

ja gerade jetzt, wo du das Gefühl hast, dass alles sich verändert oder abbricht, würde ich dir etwas Erde unter den Füßen wünschen.
Das kannst du gerade gut gebraucht, glaube ich!

Fühle dich hier im Forum nicht alleine und traue dich in die Mailberatung. Es besteht keine Pflicht, sich ständig zu melden. Es geht nur darum, dass du dich wieder traust und ausprobierst dich jemandem anzuvertrauen und in dieser Situation nach den Wegen mit jemandem suchst, um dich nicht aufzugeben! Pass auf dich auf!

Stärkende Grüße und etwas Erdung wünsche ich dir!

bke-Kira
Zuletzt editiert am: 10.09.2019, 17:10 Uhr, von: bke-Kira
10.09.2019, 12:03 Uhr | Vanessaaa
Ich war stabil.
Das ist so als ob ich auf nem seil balanciere und das ist total schwer. Ich funktioniere nur irgendwie und das läuft auch gut aber nur solange ich die Balance halten kann. So bald der kleinste wind kommt falle ich, also das kann was eig total unwichtiges sein aber es kann mich direkt aus der balance bringen.
Und die letzten Wochen waren generell schon schwer. Erst hab ich was von meiner egemaligen Mitbewihnerin aus dem Betreuten Wohnen erfahren, was Erinnerungen zurück geholt hat und mich wütwnd gemacht hat.
Dann hat meine Pflegemutter wegen mir extra ihre Handynummer geändeet, weil sie nichts mehr von mir hlren will und dann wird die Einzelfallhilfe total überraschend abgebrochen.
Und bin ich dann in der Notaufnahme gelandet. Ich hoffe es wird nicht wieder so schlimm wie anfang des jahres.
Zuletzt editiert am: 13.09.2019, 10:35 Uhr, von: Vanessaaa
09.09.2019, 19:57 Uhr | bke-Claudia
Hallo Vanessaaa,
es ist wirklich nicht gerade Vertrauen fördernd, wenn eine Hilfe einfach so endet. Es sollte zu dem Jugendamtgespräch auf jeden Fall auch noch einmal angesprochen werden.
Du schreibst, dass du gerade recht stabil bist und dich das jetzt sehr verunsichert. Magst du hier eine Mailberatung nutzen, um dich noch ein Stück unterstützen zu lassen.
Vielleicht ist das eine gute Überbrückung und Sicherung für dich.
bke-Claudia

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