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20.07.2014, 09:18 Uhr | Vanessaaa
War keine gute Idee, vergesst es einfach.
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: Vanessaaa
28.06.2020, 12:08 Uhr | Vanessaaa
Danke für die Antworten...
Zuletzt editiert am: 30.06.2020, 08:53 Uhr, von: Vanessaaa
28.06.2020, 10:47 Uhr | schuelerin
Hey Vanessa,
auch ich kenne das, was du beschreibst. Immer wieder merke ich, wie ich mich an eine Person binden möchte, wie ich mir wünsche von ihr aufgefangen und gehalten zu werden und es ist immer ein bestimmter Typ von Person. Sie hat nämlich meist das, was mir in der Kindheit nicht gegeben werden konnte.
Was ich dir von meiner Seite "vorschlagen" kann, ist dass du selbst versuchst die Distanz einzuhalten. Wenn dir das schon so bewusst ist dass du diesen "Ersatz" einer Bindungsperson suchst, kannst du für dich reflektieren, wie weit ein in-Beziehung-gehen für dich noch in Ordnung ist und ab wann du denkst, dass du der Person wieder zu sehr eine Elternrolle zuschreibst. Denn so kannst du dich bewusst dafür entscheiden, dass du den Schritt zum "zu nah" nicht mehr gehen wirst. Das braucht Übung und wird das eine oder andere Mal auch schmerzhaft, vielleicht härtet es dich innerlich auch ein bisschen ab. Langfristig ist es aber keine Lösung, in nicht-Eltern einen Elternersatz zu finden. Vielleicht kannst du schauen, wie du dich innerlich stärken kannst, um diesen Ersatz nicht mehr zu brauchen. Wer dich stattdessen unterstützen kann. Z.b gute Freunde sind ja auch nicht unbedeutend. Wie kannst du da Ressourcen rausnehmen, um ohne diesem Ersatz gut klarzukommen. Du hast bestimmt noch mehr Bereiche, die dich stärken und dir helfen können, selbst die Distanz in der Nähe zu wahren.

LG
Zuletzt editiert am: 28.06.2020, 10:49 Uhr, von: schuelerin
Jeder Lauf hat ein Ziel, auch wenn du es noch nicht siehst.
28.06.2020, 10:46 Uhr | bke-Hana
Liebe Vanessaaa,

Ich finde deine Beschreibung sehr nachvollziehbar. Und wie du an Einhorns Antwort merken kannst bist du mit deinen Erfahrungen nicht alleine.

Du scheinst dich schon viel mit deinem Bindungsverhalten auseinandergesetzt zu haben (Einhorn hat dir dazu schon geschrieben Daumen hoch ) und ich glaube du weißt bereits viel über die in dir wirkenden Mechanismen und auch über die dahinter stehenden Gründe. Das ist aus meiner Sicht schon sehr viel wert: Deine Erfahrungen und dein Wissen um das, was dich zu dem beschriebenen Verhalten veranlasst können dir dabei helfen immer wieder mal inne zu halten und Schritt für Schritt Veränderungen herbei zu führen.

Und du hast ja bereits Ideen, wie du mit diesem nachvollziehbaren aber dir nicht gut tuenden Muster umgehen kannst, wie ich gelesen habe. Also ich würde sagen, dass du auf dem besten Weg bist, einen Umgang mit deiner Sehnsucht nach Nähe, Bindung und Versorgung zu finden.

Das braucht Zeit und bestenfalls auch therapeutische Begleitung . Nicht zuletzt braucht es wohl auch eine große Portion an Mitgefühl und Verständnis von dir für dich und deine Bedürfnisse.

Deine Idee, mit der betreffenden Person offen zu reden klingt gut!

Liebe Grüße,
bke-Hana
28.06.2020, 09:26 Uhr | Einhorn--
Guten Morgen

Ich kann das was du beschreibst sehr gut nachvollziehen, mit dem anhänglich sein und wollen das jemand einen halt gibt und dann die Person verlieren....
Jedes mal aufs neue sehr schmerzhaft.
Ich weiss nicht inwieweit du dich mit bindungsverhalten auskennst?
Ist ein recht spannendes Thema, wie ich finde.
Da geht es quasi darum, dass die frühe konstante Bindung zu einer Bezugsperson sehr wichtig ist, um sich sicher und geborgen zu fühlen... existiert sowas nicht kann das Kind sich nicht gesund entwickeln und zur Folge kann das Verhalten entstehen, welches du beschreibt.
(Falls es dich interessiert es gibt gute YouTube Videos dazu) ich finde wenn man die Theorie versteht, kann man sich selbst damit etwas besser akzeptieren, denn nicht DU bist das Problem! Wirklich nicht.
Es waren ungünstige entwicklungsbedinungen.

Aus den Erfahrungen weiß ich, dass du da nicht sehr viel gegensteuern kannst. Das ist ja verhalten, dass du unterbewusst verwendest.
Mir wurde/wird geraten eine Therapie zu beginnen, da kann sowas aufgearbeitet werden und es kann sich bessern. Es müssen quasi positive Momente mit Beziehungen gestaltet werden, damit sich ein "normales" bindungsverhalten entwickeln kann...
Wäre das denkbar für dich?

Ich hab mittlerweile die Strategie Menschen manchmal nicht zu nah ranzulassen bzw dann selbst eine Distanz reinzu hauen... nicht weniger schmerzhaft, denn da gehen auch die meisten Menschen...

Ich kann dir nur meine Erfahrungswerte mitteilen, du könntest probieren wie die Person reagiert wenn du es ihr von Beginn an sagst. Ergänzend könnte eine Therapie helfen.. hab ich zumindest gehört. Bin noch am suchen :)

Hoffe das konnte dir ein wenig helfen?
Vielleicht haben ja andere User oder ein Mod noch ideen.

Alles liebe
Einhorn
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
28.06.2020, 09:08 Uhr | Vanessaaa
....
Zuletzt editiert am: 30.06.2020, 08:56 Uhr, von: Vanessaaa
28.06.2020, 09:08 Uhr | Vanessaaa
.....
Zuletzt editiert am: 28.06.2020, 09:09 Uhr, von: Vanessaaa
30.03.2020, 13:33 Uhr | Vanessaaa
Erstmal vielen Dank für deine Antwort und die Idee Schneeengel.

Ich wurde gestern erstmal bei meinen Eltern rausgeschmissen, was im ersten Moment etwas überfordernd war aber genauer betrachtet ist es eigentlich gut. Es war sowieso nicht schlau zu meinen Eltern zurück zu gehen und ich hatte schon Sorgen, dass sie mich nicht mehr gehen lassen.
Die nächsten Tage muss ich etwas überbrücken und dann kann ich hoffentlich auch bald wieder in meine Wohnung.

Hab mir auch schon Gedanken gemacht wie ich meine Tage dann vielleicht strukturieren könnte, werde mir dann, wenn ich wieder zu Hause bin einen Wochenplan machen, wo ich wirklich die kleinste Kleinigkeit festlegen werde; wann ich aufstehe, schlafen gehe, lerne, zeichne usw usw.
Mal gucken, ob das dann helfen wird.
29.03.2020, 14:53 Uhr | Schneeengel
Was könnte dir bei der Struktur helfen?
Diese Situation ist echt schwierig derzeit *unsure*

Mir kamen Ideen wie regelmäßig schlafen, zu festen Zeiten essen, duschen...
Das könnte einen Rahmen schaffen auf dem du aufbauen kannst..
When you don't stand up for.
Then who will?
29.03.2020, 10:46 Uhr | Vanessaaa
Ich hasse es.
Ich schaff das nicht.
Ich brauch Hilfe, alles bricht zusammen.
Zuletzt editiert am: 01.04.2020, 13:43 Uhr, von: Vanessaaa
20.02.2020, 20:15 Uhr | bke-Kira
Hallo Vanessaaa,

auch wenn dir gerade alles "egal" erscheint, finde ich es wichtig, wenn du dich mitteilst und hier über dich und deine Empfindungen schreibst.
Viele hier kennen ähnliche Gefühle. Fühle dich nicht alleine damit.
Vielleicht muss man nicht am Leben "hängen", sondern jemanden und etwas haben oder finden, um lebendig und kreativ zu sein.
Hoffe, du kramst nach Hoffnung in dir und erlebst Momente ohne dabei nach dem Sinn deines Daseins zu suchen.

Gute Nacht!

bke-Kira *bye*
20.02.2020, 17:19 Uhr | Vanessaaa
Hey bke-Hana,

danke fürs schreiben.

Das Problem ist, dass ich nicht unbedingt an meinem Leben hänge, sonst würde ich vermutlich nicht so mit den Dosierungen der Medikamente "spielen".
Dadurch ist leider auch meine Möglichkeit sehr direkt um Hilfe zu bitten begränzt. Ich habs ja versucht.

Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung für einen anderen Psychiater gegeben.

Eigentlich is eh alles egal
19.02.2020, 18:16 Uhr | bke-Hana
Liebe Vanessaaa,

ganz ehrlich liebe Vanessa, mir stehen die Haare zu Berge wenn ich mir vergegenwärtige, wie du mit den Dosierungen der Medikamente "spielst".

Ich rate dir dringend, dir einen Termin bei deiner Psychiaterin zu holen. Vielleicht kannst du der Sprechstundenhilfe die Dringlichkeit eines Gesprächs klar machen. Wenn du dennoch nicht zeitnah einen Termin bekommen kannst wäre es auch eine Möglichkeit, zunächst deinen Hausarzt aufzusuchen. Jedenfalls scheint mir eine rasche Neu-Einstellung der Medikamente mit ärztlicher Hilfe sehr angeraten. Damit ist nicht zu spaßen!

Eines sehe ich ähnlich wie du: Eine Ärztin sollte nicht nur etwas verschreiben, sondern auch im Auge haben, wie die Patientin, also in diesem Falle du, mit dem Medikament umgeht. Ich ergänze: Gleichzeitig trägt jeder und jede auch ein Stück Verantwortung für sich selbst. Deine Verantwortung wäre es jetzt aus meiner Sicht, dich um dich zu kümmern.

Es freut mich zu hören, dass du dein Studium auf die Reihe bekommst. In anderen Bereichen scheint es nicht so gut zu laufen. Aber inkompetent - das stelle ich infrage, ich glaube nicht dass es dir an Kompetenz mangelt - vielleicht eher an der Motivation, auf dich selbst (und somit auch um die Menschen um dich herum die für dich da sind) zu achten?

Viele Grüße dir,
bke-Hana
Zuletzt editiert am: 19.02.2020, 18:17 Uhr, von: bke-Hana
19.02.2020, 16:01 Uhr | Vanessaaa
Hey Liasanya,

Danke für Antworten.

Was der Grund war warum ich die Dosis erhöht habe?
Genau weiß ich es nicht.
Manchmal neh ich von dem Medikament was ich erhöht hatte eh eine höhere Dosis, weil ich dann 1-2 Tage durchschlafe, manchmal will ich einfach nicht wach sein müssen.
Und allgemein hatte ich mit der höheren Dosis gehofft meinen Kopf noch mehr zu betäuben.

So sehr frustrierend ist es gar nicht mehr für mich, dass meine Psychiaterin keine Zeit hat.
Ich bin nur der Meinung, dass man Psychpharmaka nicht einfach so verschreiben sollte, ohne wenigstens ein paar Mal mit der Person zu reden, ein Auge darauf zu haben.

Demnach, nein meine Psychiaterin weiß nicht, dass ich die Medikamente abgesetzt habe, ich habe ihr somit auch nichts von meinen Klinikaufenthalten erzählt.
Ich hab sie schon seit über einem Jahr nicht mehr gesehen.
Und die Rezepte werden immer von ihrer Sprechstundenhilfe ausgestellt, sie unterschreibt einfach nur oder einer ihrer Kollegen.

Mir hat nichts spezifisch geholfen, wieder Kraft zu bekommen.
Ich muss es einfach durchstehen, irgendwann wirds hoffentlich etwas besser.

In meinem Privatleben bin ich total inkompetent, zerstöre gerade die einzige Familie die ich je hatte. Und ich weiß, dass ich gerade alles zerstöre aber ich tue es trotzdem.
Immerhin bekomm ich mein Studium auf die Reihe und meine Ausbildung, wenn auch mal mehr mal weniger.

LG
Vanessa
Zuletzt editiert am: 19.02.2020, 16:06 Uhr, von: Vanessaaa
15.01.2020, 18:28 Uhr | Liasanya
Hallo Vanessa,

es ist schade, dass deine Psychiaterin nur "oberflächlich" geschaut hat und sich nicht ausreichend Zeit für dich genommen hat. Sonst wäre ihr sicherlich aufgefallen, dass etwas an der Dosis nicht stimmt und sie hätte dich darauf angesprochen.
Aber was ich mich natürlich frage, wieso veränderst du den die Dosis? Wieso hast du mehr aufgeschrieben, als du eigentlich normalerweise bekommst?
Ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen, die Dosis zu ändern und frage mich natürlich, was der Grund dazu war.

Das Problem mit "keine Zeit" kenne ich leider auch von meinen Ärzten. Gerade Fachärzte haben oft sehr, sehr lange Wartezeiten und kurzfristig ist da oft gar nichts möglich. Das hat aber dann nichts damit zu tun, dass sie sich keine Zeit für dich nehmen möchte, sondern mit mit dem Stress den sie allgemein haben. Zu viele Leute brauchen einen Termin und eigentlich bräuchten Fachärzte einen 48 Stunden Tag, damit sie allen gerecht werden könnten. Aber ich kann verstehen, dass es für dich total frustrierend ist.

Deine Psychiaterin weiß also nicht, dass du die Medikamente abgesetzt hast. Warum hast du das den gemacht? Was erhoffst du dir davon?
Du merkst ja selbst, dass es dir damit nicht besser geht. Es gibt ja Gründe wieso du sie nimmst und die sind sicherlich nicht von heute auf morgen verschwunden. Ich glaube du tust dir ehrlich gesagt nichts gutes, wenn du die Medikamente nicht nimmst.

Du hast ja schon eine ganze Portion an Erfahrung in den letzten Wochen und Monaten sammeln können, in Therapie und in der Klinik. Was hat dir immer geholfen, wenn du keine Kraft mehr hattest? Was hat dir wieder auf die Beine helfen können?

Lg Liasanya
15.01.2020, 17:06 Uhr | Vanessaaa
Hey Liasanya,

Danke fürs schreiben.

Meine Psychiaterin interessiert sich nicht für mich, der ist alles egal. Ich hab sogar meine Medikamente erhöht und es hat sie nicht interessiert. Mit erhöhen meine ich nicht, dass ich einfach mehr Tabletten genommen habe, sondern ich hab eine andere Dosis aufgeschrieben und die dann wirklich verschrieben bekommen. Außerdem hat sie keine Zeit für einen Termin, sie ist ansich ja eh nur noch bis 21 für mich zuständig und ich bin schon 20.
Und nein die Psychiaterin weiß auch nicht das ich die Medikamente abgesetzt habe. Ich habe die ja von einem Tag auf den anderen abgesetzt ubd es war echt nicht schön, ist es immer noch nicht aber egal.

Ich hab halt absolut keinen Antrieb also schaff es ja kaum aufzustehen, Termine einhalten oder irgendwo anzurufen ist daher gerade sehr weit entfernt.
Ich hab ja schon versucht Dinge zu klären aber irgendwie hat nichts funktioniert.

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