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20.01.2019, 13:02 Uhr | Kampfsocke
Hallo zusammen.
Ich habe mich endlich getraut, mich hier anzumelden. Ich lese länger schon mit und dachte immer, das schaffst du nicht. Heute ist es ganz schön eine Überwindung für mich.

Ich habe viele Baustellen, aktuell geht es mir sehr schlecht, ich bin geflüchtet, ich dachte immer ich schaffe alles, habe immer hinter mir gestanden, momentan reicht meine Kraft nicht.

Reden fällt mir schwer und wenn ich die letzte Zeit gesprochen habe, dann Stoß ich immer wieder auf Unverständnis. Ich fühle mich alleine gelassen.
Ich habe meine Struktur verloren und bin oft nur noch traurig und viel müde. In letzter Zeit habe ich in hilflosen Zuständen zu Alkohol gegriffen. Danach hatte ich wenigstens einen Zustand der sich leichter anfühlt.
Ich bin mir nicht sicher, ob das jemand interessiert. Ich Weiß nicht mehr weiter mit mir und nicht mehr wohin. Ks
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
19.05.2019, 17:00 Uhr | bke-Nana
Liebe Kampfsocke,

du schreibst, dass es dir heute gar nicht gut gehe.
Vielleicht schonst du dich einfach mal. Ich habe den Eindruck, dass du dich in der letzten Zeit sehr gefordert hast und du komplett erschöpft bist. Deine Genesung braucht deine Geduld, so schwer das auch sein mag. Gib dir die Zeit. Deine Medikamente sind an sich schon ganz schöne Hämmer, weswegen du sicher noch zusätzlich Belastungen aushalten musst.
Geh bitte nicht über deine Grenzen hinaus und sei ehrlich zu deinem Umfeld, dass dir im Moment vieles nicht möglich ist. Sie werden Verständnis haben.

Ganz viele liebe Genesungswünsche!
bke-Nana
19.05.2019, 15:21 Uhr | Kampfsocke
Mir geht es heute überhaupt nicht gut.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
17.05.2019, 20:58 Uhr | bke-Kira
Guten Abend Kampfsocke,

ich hoffe, dass du hier im Forum es anders empfindest und dich verstanden und nicht ganz alleine fühlst.
Das klingt wirklich nach einem Kampf. Aber du bist eine Kämpferin!
Du schreibst hier trotz Schmerzen und teilst dich mit. Das ist bewundernswert.
Es tut mir leid, wenn du dich unverstanden und alleine fühlst. Ich hoffe, dass es sich ändert.

Ganz viel Mitgefühl versende ich dir auf diesem Wege!

bke-Kira
17.05.2019, 18:54 Uhr | Kampfsocke
Danke Hana, ich denke mir kann man nicht helfen. Ich habe alles wirklich alles für meine Ausbildung gemacht. Ich bin im betreuten Wohnen. Ich kann an keiner Aktivität Teil nehmen. Mir geht es nicht gut. Ich bin wie behindert. Das Antibiotika ist fast durch und nichts wird besser. So schlimm das zur Debatte steht, dass ich in eine Maßnahme sollte. Meine Ausbildung auf Grund von gesundheitlichen Problemen beenden. Mich neu sortieren.usw. Ich bin verzweifelt. Lieber würde ich mir ein ...nehmen. Ich kann aber auch nicht, ich bin nicht richtig hergestellt. Ich hab gekämpft ich hab es versucht. Für mich bricht alles zusammen. Für mich ist es so wichtig gewesen und niemand versteht mich. Es versteht keiner. Ich will nicht mehr. Was soll ich denn als halber krüppel schon machen. Für jeden Job macht man seine Arme. Mein rechten Arm kann ich unter Schmerzen belasten, Links sind 3 Finger taub. Ich habe unerträgliche Kopfschmerzen. Was soll's euch das alles aufzuzählen. Eh sinnlos. Ich hatte ein Plan. Ich bin aus der Klinik raus und kümmerte mich sofort um die Schule damit ich dort wenigstens Teil nehme. Ich bin nicht mal bis dort angekommen. Kraftlos auf halber Strecke. Die Mädels brachten mich zurück. Versagt. Ich hab an den Tag noch geübt und versucht mich fit zu machen. In der Nacht Fieber. Neuer Tag ich kam nicht aus dem Bett. Versagt. Zum ablenken sollte ich ein Kuchen mit backen. War nicht möglich, ich konnte den rührer nicht mal halten. Versagt. Dann bekam es die betreuerin mit, bis dahin habe ich mit keinen gesprochen. Ich dachte das wird mit der Zeit. Sie kennen die Diagnose und die Probleme aber das es gar nicht geht, das habe ich verheimlicht. So lange kennen wir uns nicht. Dann folgten die Gespräche. Jetzt bin ich nur fertig und verzweifelt und keiner versteht mich. Weder warum ich nichts sagte, noch warum mir alles so wichtig ist. Für mich wird es kein Ersatz geben. Nie. Ich kann nicht mehr.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
17.05.2019, 16:11 Uhr | bke-Hana
Liebe Kampfsocke,

bist du denn inzwischen tatsächlich wieder im betreuen Wohnen? Ich könnte mir vorstellen, dass der Wechsel vom Krankenhaus dorthin ziemlich anstrengend ist und seinen Tribut fordert. Dein Körper ist wohl auch noch sehr geschafft von der letzten Zeit und psychisch ist das Ganze, so denke ich, auch nicht zu unterschätzen.

Können wir hier etwas für dich tun?

Stärkende Grüße,
bke-Hana
17.05.2019, 15:33 Uhr | Kampfsocke
Verzweifelt. Weiß nicht weiter.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
12.05.2019, 21:12 Uhr | Sternschnuppe14
Hey,

Schön das du morgen entlassen wird.

LG Sternschnuppe
12.05.2019, 20:37 Uhr | bke-Stephan
Hallo Kampfsocke,

ich lese das so: Die Zeichen stehen auf Neustart. Dafür wünsche ich Dir gutes Gelingen.

Viele Grüße,

bke-Stephan
12.05.2019, 20:01 Uhr | Kampfsocke
Ich werde Morgen entlassen. Ich bin froh darüber, muss aber noch weiter Antibiotika nehmen und auch gedulden. Ich werde aber in der Zeit wenigstens die Schule besuchen. Mein Block Schule wäre erst Juni dran. Ich Frage ob ich in der anderen Klasse mit machen kann. Ich muss aufholen. Gespannt bin ich auf das betreute Wohnen, dort war ich bis her nicht lange, also nicht mal eine Woche, dann bin ich schon in die Klinik. Ich habe etwas mehr Kraft wieder, so richtig fit bin ich aber noch nicht. Ich hoffe das kommt mit der Zeit nach und nach. Ich werde es versuchen, wenn es nicht geht, dann habe ich mich wenigstens erprobt. Laut den Ärzten soll ich ganz langsam machen. Wegen der Tabletten und meinem Kreislauf.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
04.05.2019, 19:57 Uhr | bke-Lana
Guten Abend liebe Kampfsocke,

du befindest dich auf dem Weg der Besserung! Daumen hoch Das freut mich zu hören. Es ist zwar noch nicht ideal, aber es wird werden. Natürlich ist es doof, dass du dich so schlapp fühlst, aber ich bin mal zuversichtlich und denke, auch das wird sich geben.

Versuch es positiv zu sehen, wenn du im Krankenhaus so viel Besuch bekommst. Auch wenn dir die Aufmerksamkeit zu viel wird. Ich glaube, es ist trotzdem besser jemanden zu Besuch zu haben als alleine nur im Zimmer zu liegen. Das Gute ist, du darfst deinem Besuch sagen, wenn du völlig ermüdet bist, dass sie bitte gehen sollen.

Wünsche dir weiterhin gute Besserung
bke-Lana
04.05.2019, 19:31 Uhr | Kampfsocke
Ich mag nicht mehr, ich war froh darüber, dass meine Organe nicht schlimm betroffen sind, nun habe ich ein entzündungshemmer nicht vertragen, so das es schlechter wurde. Antibiotika und die andren kombinierten Sachen die Schwächen mich. Der Arzt spricht davon, dass ich bis zu 30 Tage straff damit behandelt werde. Ich bin ganz durcheinander. Mein Arm, der so lang in Gips lag, der ist nicht vollständig hergestellt. Sie sagen, das wären die Gelenke die Schmerzen und lähmungen durch die Borreliose. Ich habe im Netz gelesen, dass es passieren kann, dass man sein Leben lang damit zu tun hat. Mich macht es fertig. Mein größtes in der Zeit, war mit einer Freundin durch den Klinik Park zu laufen, danach fühlte ich mich als hätte ich eine Grippe. Meine Kollegen darunter sind auch welche die mit mir die Schule besuchen, die schauen täglich bei mir vorbei. Viele sorgen sich so sehr, dass ich damit überfordert bin. So ein Rummel um mich bin ich nicht gewohnt, auch nicht das man sich um mich sorgen müsste. Das klingt jetzt nicht fair von mir ich habe es die ersten 2 Tage genossen, aber jetzt ist es mir zuviel und zum Teil unangenehm. Auch das mein Chef regelmässig nach mir schauen kommt, ich hatte Angst um meine Ausbildung, er sagte ich soll mich nicht sorgen, ich wäre sehr gut und hätte das Zeug dazu aufzuholen. Ich muss mich gedulden es ist aber schwer, wenn ich liege und nichts mache, dann fühle ich mich gut dann will ich los, dann mache ich los, dann drückt es hier dann drückt es da, dann fühl ich mich schlapp dann leg ich mich wieder und kurz drauf geht es wieder gut, dann will ich wieder voller Eifer los und es geht nicht. Das bringt mich zur weißglut. Gibt's doch garnicht. Ich habe immer irgendwie mein Ding gemacht, ich hab mein stief Vater überlebt, ich hab den Unfall überlebt, ich bin los gelaufen und wurde gerettet ich hab gekämpft ich hab mein Weg eingeschlagen und jetzt lieg ich wie auf dem Golden Teller vor allen. Das verzweifelt mich. Wie auch immer man es sagt.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
26.04.2019, 21:47 Uhr | bke-Stephan
Hi Kampfsocke,

wenn ein Nick mal wirklich passt, dann bei Dir. Du hast echt immer wieder zu kämpfen. Ich bin froh, dass es beim blauen Auge bleibt. Eine Kampfspur mehr, die Dich bestimmt gestärkt daraus hervorgehen lässt.

Grüße,

bke-Stephan
26.04.2019, 21:38 Uhr | Kampfsocke
Ich komme wohl mit einem blauen Auge davon. Muss noch bleiben und brauch viel Ruhe. Gedulden liegt nicht in meinen Stärken. Nichts hätt ich lieber gemacht als Montag zu Arbeiten, der Gips und die psychischen Sachen haben so viel fehlzeiten eingenommen. Ich hatte mir zuletzt genau ausgerechnet, wann ich Stunden aufhole um zur Prüfung rechtzeitig zu gehen. Jetzt weiß ich nicht mal wie lange das dauert. Ist alles nicht schön.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
24.04.2019, 12:49 Uhr | bke-Fiona
Hallo kampfsocke,

auch von mir gute Besserung !

Es ist für jemand der gewohnt ist zu kämpfen gar nicht so leicht anzunehmen, dass man eine Weile brauchen kann, bis man wieder gesund ist.

Es ist schön, dass du menschen hast, sie sich um dich sorgen : )

liebe Grüße, bke-fiona
24.04.2019, 12:05 Uhr | Kampfsocke
Ich muss hier bleiben, bekomme sehr viel Medikamente, mein Herz ist in Ordnung. Meine schlapp heit ist darauf zurück zu führen. Mir ist es sehr unangenehm, dass ich hier vor meinem Arbeitgeber liege. Er erfuhr als erster das ich am Montag nicht Arbeiten komme. Schlecht für meine Ausbildung, es bedeutet wohl die nächsten Wochen zurück zu treten. Die Betreuer von dem Wohnheim sind sehr besorgt und besuchen mich. Mein Leben gerät ausser Kontrolle. Mein stiefvater, Freundin, Psyche jetzt ein zeckenbiss. Wenn ich für eine Sache Kämpfe, dann wäre es schön, wenn ich auch damit belohnt werde. Ich habe nicht das Gefühl. Im Gegenteil ich fühle mich hilflos und erschöpft.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.

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