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20.01.2019, 13:02 Uhr | Kampfsocke
Hallo zusammen.
Ich habe mich endlich getraut, mich hier anzumelden. Ich lese länger schon mit und dachte immer, das schaffst du nicht. Heute ist es ganz schön eine Überwindung für mich.

Ich habe viele Baustellen, aktuell geht es mir sehr schlecht, ich bin geflüchtet, ich dachte immer ich schaffe alles, habe immer hinter mir gestanden, momentan reicht meine Kraft nicht.

Reden fällt mir schwer und wenn ich die letzte Zeit gesprochen habe, dann Stoß ich immer wieder auf Unverständnis. Ich fühle mich alleine gelassen.
Ich habe meine Struktur verloren und bin oft nur noch traurig und viel müde. In letzter Zeit habe ich in hilflosen Zuständen zu Alkohol gegriffen. Danach hatte ich wenigstens einen Zustand der sich leichter anfühlt.
Ich bin mir nicht sicher, ob das jemand interessiert. Ich Weiß nicht mehr weiter mit mir und nicht mehr wohin. Ks
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
14.07.2020, 20:49 Uhr | Kampfsocke
Liebe Fiona, ich bin sauer und auch auf mich wieder w..
Ich danke Dir für deine lieben ablenkenden Zeilen, für deine Hand. Das Dasein von euch.

Die Untersuchung an sich ist es nicht mal. Ich kann es hier nicht genauer beschreiben, es ist mir selbst zu viel für andere nicht tragbar. Ich muss das mit mir machen.

Ich danke euch von Herzen für euer Dasein, das ihr mich duldet, oder auch still hasst.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
14.07.2020, 20:23 Uhr | bke-Fiona
Hallo kampfsocke,

wie ist die Untersuchung gelaufen?

Du klingst sauer - das ist gut, es bedeutet, dass du dich nicht unterkriegen lässt.

Heute kann ich deine Hand ein wenig halten : ), und dir ein neues Bild schicken:

es ist am Meer, das Wetter ist nicht so besonders, ziemlich frisch, und es geht eine steife Brise.

Die Luft ist voll von gesundem Salz, das tut den Lungen, der Seele und dem Körper gut.

Das Meer ist gerade wieder am Hereinströmen, und du kannst noch ganz schnell die Schuhe und die Socken ausziehen und - nur ganz am sicheren Rand - durch den nassen Sand gehen.

In der Luft sind Möwen, einige davon riesig, und du solltest gut auf dein Fischbrötchen aufpassen ; )

am Strand liegen Muscheln, und du sammelst welche auf, du kannst sie dann in dein Zimmer legen und dich an die Stunden am Strand zurückerinnern.

Weiter weg im Meer schwimmt ein großer Dampfer - er befördert Menschen in fremde Länder und kehrt wieder zurück.

Vielleicht kann er einen guten Wunsch von dir mitnehmen, der dann in Erfüllung geht.

dann gehst du langsam wieder zurück über den Deich, wo du ein paar überraschten Schafen begegnest, sie betrachten dich und du sie, einige nette und interessierte Blicke werden ausgetauscht.

Erfrischt kommst du zurück, die Luft, die Begegnungen und die Bewegung haben dir gut getan, so dass du heute gut schlafen wirst : )

liebe Grüße, bke-fiona
14.07.2020, 19:35 Uhr | Kampfsocke
Ich bin raus. Aber noch weiter drin. Am Arsch. Die können mich alle mal.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
14.07.2020, 13:53 Uhr | Einhorn--
Hey du
Ich denke an dich und drücke die Daumen.
Ich bin bei dir und halte es mit dir aus.

Ich wünsche dir dass es gut läuft.
Dein einhorn *hug*
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
14.07.2020, 12:39 Uhr | Kampfsocke
Das ist süß mit dem Stein. Ich werde 14 Uhr geholt, eine Untersuchung unter leichter Narkose. Ich bin aufgeregt und warte seit 5 Uhr das es 14 Uhr wird. Kann nicht mehr. Das ist nichts schlimmes, aber ich bin völlig fertig jetzt und wünschte es wäre schon vorbei. Ich habe keine Kraft mehr, für das alles. Entschuldigung.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
14.07.2020, 12:27 Uhr | schuelerin
Hey Kampfsocke,
ich schicke dir einen kleinen Stein, wo eine Wiese, ein blauer Himmel mit einzelnen Wolken und einer strahlenden sonne draufgemalt sind. Den kannst du, wenn du magst, fest in der Hand halten und stell dir vor, er gibt dir Energie, die durch deinen ganzen Körper fließt.
Alles Liebe.
Zuletzt editiert am: 14.07.2020, 12:28 Uhr, von: schuelerin
Jeder Lauf hat ein Ziel, auch wenn du es noch nicht siehst.
14.07.2020, 12:03 Uhr | Kampfsocke
Keine Kraft mehr.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
13.07.2020, 15:31 Uhr | Kampfsocke
Egal, unwichtig.
Zuletzt editiert am: 13.07.2020, 15:36 Uhr, von: Kampfsocke
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
12.07.2020, 18:05 Uhr | Kampfsocke
Uninteressant, unwichtig.
Zuletzt editiert am: 13.07.2020, 15:33 Uhr, von: Kampfsocke
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
12.07.2020, 09:25 Uhr | Kampfsocke
Danke ,liebe Zita, dann lass uns gemeinsam schauen was der Tag so bringt.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
12.07.2020, 09:16 Uhr | bke-Zita
Hallo Kampfsocke,
habe gesehen, dass du deinen Namen ganz fett an die Tür geschrieben hast. Das ist schön, so konnte ich auch ohne meine Lesebrille lesen, dass ich im richtigen Zimmer bin ….
Du kannst momentan ja nicht raus - so in echt. Aber virtuell, da geht vieles. Da kannst du die Welt und die Natur bereisen. Und virtuell, da kann ich dich besuchen, wenn du magst.
Da kannst du mir gerne deinen Schnuffel zeigen (den mit der Möhre im Arm ….). Und dann könnten wir miteinander einfach leise sein, den beginnenden Sonntag begrüßen und schauen, was der Tag noch so alles bringt ….
Du erzählst ein wenig, wenn du magst. Vielleicht magst du aber ja auch noch ein wenig ruhen und ich steh dann auf und schau aus dem Fenster, schau mich um, was von dort aus alles zu sehen sein mag …..
Es gibt viele, die an dich denken, die dir im Geiste die Hand halten möchten …. Vermutlich würde bald an deiner dein Zimmertür stehen: „wegen Überfüllung geschlossen“ ….
So dass eine*r nach dem anderen mal zu dir reinspitzen wird …

Und mal kurz HALLLO sagt, mit dir Musik macht, ernst ist, albern ist, laut ist, leise ist …..

Viele liebe Grüße, Kampsocke
bke-Zita
12.07.2020, 08:17 Uhr | Kampfsocke
Als schlafe ich noch, will mich lieber verstecken, lieber nicht da sein. Als hänge ich am Faden, klammer und hänge mich an etwas, was überhaupt nicht real ist. Trägt mich was? Hält mich was? Was kommt? Niemand wird mir das sagen. Alles bleibt chaotisch, alles steht so wie es steht, alles läuft wie es läuft, alles sieht aus wie es aussieht. Ich bin nicht frei und ich bin lange nicht frei gewesen. Der Himmel sieht immer noch wie nachts und niemand sieht das ich in dieser du Dunkelheit alleine stehe. Niemand wird kommen und es mir erklären können, ich werde es mir selbst auch nicht sagen können. Ich weiß am Ende überhaupt nicht warum es so ist. Warum so ein auf und ab immer wieder ist. Als verstehe ich vom Leben überhaupt nichts. Ich weiß nur noch das es dunkel und hell wird und das es kalt und warm wirkt. Aber wann ich selbst was machen kann und ob ich jemals wieder was tun darf, dass ist gemein und ungerecht und es steht alles so offen. So undeutlich, unklar und trüb. Warum ist es denn so kalt und warum trage ich ewig den Batzen in meinem Hals. Selbst wenn ich mir die Zunge ab beiße dann würde es gar nicht auffallen, weil gar keine er da ist dem ich etwas sagen kann. Auch wenn meine Hände Eis kalt sind wird es keiner merken, sie kann eh keiner nehmen. Und wenn ich ewig meine Augen nicht aufmache, dann sieht das auch keiner, weil ich sowieso keinen sehen kann. Und wenn ich meinen Stift kaputt mache, dann merkt es auch keiner, weil selbst wenn ich nicht schreibe ist es einfach so. Ich will hier raus, ich will aus dieser Blase raus, ich brauche Luft, ich brauche was anderes. Ich hänge fest, egal wohin ich mich drehe, bekomme meinen Kopf nicht zur Ruhe. Komm doch bitte her, komme her und hole mich hier ab, hole mich hier raus. Ich schreibe auch fett an die Tür mein Name, damit du mich gleich findest.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
11.07.2020, 17:56 Uhr | Kampfsocke
Mein schnuffel ist ein Hase, mit einer Möhre im Arm. An der Möhre habe ich schon zu lange gedreht, diese klingelt sich von daher ganz doll und mein schnuffel muss manchmal zum trocknen auf den Tisch, gerade dann wenn ich wieder an mir zweifel und wenn ich traurig bin und wenn ich schon weiß das kein schöner Tag ist.

Mit meinem ganzen scheiß und dabei habe ich überhaupt keine Zeit, aber diese Zweifel hängen über mir, fühlen sich schwer an, als Ballast. In den fluten sehe ich kein Licht mehr, selbst wenn ich noch tiefer gehe, selbst da sind diese Fragen, selbst da ist diese schwere Last. Alles ist da, alles ist gekommen, alles bleibt da, alles macht es immer schwerer. Da ist kein Licht, da ist nichts was es erträglicher macht. Ich weiß nicht was darf und was muss . Ich bin müde vor mir, sehe nicht mehr klar, sehe die ganze Erde nicht mehr, sehe mich und das ist nichts mehr, was war. So wie ich jetzt bin, werde ich nie dahin kommen, wo ich eigentlich will, ich werde immer ohne diesen perfekten ordentlichen Sinn bleiben. Ich werde ewig im Dunkeln bleiben und immer so scheiße und alleine sein, bleiben. Ich weiß wie es ist, wenn man etwas möchte und überhaupt nicht kann, zu gut, zu genüge, habe ich alles davon erlebt, ich weiß wie es ist, wenn man nicht mal woanders hin kann, ich weiß wie es ist, wenn man nicht mal eine Hand bekommen kann, ich weiß wie es ist wenn man nicht mal jemanden sehen kann. Weiß ich alles, völlig ohne Sinn und ohne Plan, ohne Ziel, ohne Ankunft. Ohne halt, ohne Zweisamkeit, ich weiß das. Nutzlos und unwichtig fühlt man sich dann, das weiß ich auch. Schreckliches Gefühl, selbst das kann ich sagen. Seit dem gibt es auch kein Ende mehr von der Welt, auch bei mir ist das eine Kugel, es ist eine Kugel geworden, es gibt kein halt mehr, es ist egal was ich sage, was ich erlebt habe, manchmal rede ich davon, weil es mich nie mehr an mein Ende bringen wird. Vielleicht gibt es da draußen jemand der es weiter schafft, weiter als ich es jeh bringen werde. Vielleicht kann ich später davon hören, hören wie das Ende der Welt nun wirklich ist. Ich würde ein Foto mitgeben und eine Saite. Dinge werden wahr? Vielleicht noch oft ganz oft sagen. Aber ich verstehe mich eigentlich auch überhaupt nicht. Bin traurig und habe ganz komische Sachen im meinem Kopf. Jeden Tag aufs neue. Was ist denn meine Aufgabe auf der Welt? Frage ich mich ganz oft. Ich will toll sein und auch normal sein. Irgendwas tolles machen, was normales. Ich weiß nicht was das nörgeln bringt, ich kann eben überhaupt nichts dagegen tun. Alles was ich mache, ist wie eine Umleitung, es hat wenig sinn, ich bin nicht ausgeglichen. Mein ganzes Leben fühlt sich an, wie eine Baustelle und es wird ewig lange Baustellen geben und es wird endlos viele Umwege bedeuten, weil mein Leben kein Leben ist. Da ist keine Liebe mehr, da ist kein halt mehr und ich habe keine Hoffnung mehr. Alles Voraussetzungen für eine normale kampfsocken Lebensweise. Alles seilt sich leise ab, als habe ich es nicht mehr in der Hand. Alleine, und dabei bin ich ein Mensch ich bin überhaupt nicht gerne alleine. Schau doch mal was ich geworden bin,als ist es das Ende, als glaubt man nur noch man würde besseres verdienen, dabei bin ich nichts mehr. Weder ein Film, noch ein Bild, noch etwas nettes. Was nettes? Schwer, in meinem Baustellen leben, in dem Chaos, in dem Schatten, in der leere, etwas nettes finden. Ich bin eher still. Gefühle sind groß, sind stark, sind ausgeprägt.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
11.07.2020, 17:14 Uhr | bke-Lorenz
Hallo Kampfsocke,

ich lese in deinem Post, dass du offenslichtlich nicht so talentiert bist im Malen, wie du es gerne hättest. Da sind den Menschen eben unterschieliche Begabungen in die Wiege gelegt worden. Ist so. Nun ärgerst du dich darüber, dass du keine Wolke hinbekommst, dann gleich dazu noch darüber, dass du dich auf keinen Film konzentrieren kannst; weiter kritisierst du deinen Schreibstil und findest dich insgesamt "schwierig".

Da bist echt weit weggekommen von der Idee, dir ein Bild oder etwas Gegenständliches zu schafen, was dir Geborgenheit und Sicherheit vermitteln könnte. Siehst du das auch so wie ich? Aus einer guten Idee ist Ärger über sich selbst geworden. Kein gutes Muster auf die Dauer.

Bilder lassen sich heutzutage auch toll und kreativ am Tablet oder PC gestalten und regelrecht zusammenbauen. Das ist fasznierend. Habe da echt schon irre tolle Sachen gesehen, angeblich gibt es da gute Programme für umsonst.

Warum nörgelst du denn immer an dir herum, wenn du deine selbst formulierten Texte durchliest. Versuche doch mal sie durchzulesen, zu korrigieren, sie zu ergänzen- nur ihne das Nörgeln. Was bringt das denn?

Was würde dir denn dein Schnuffel in der Sonne unter der Wolke auf der Blumenwiese sagen oder dir raten, er scheint ja eine wichtige Rolle zu spielen.

Viele Grüße
*bye* bke-Lorenz
11.07.2020, 15:36 Uhr | Kampfsocke
Hallo Lorenz,

Das ist ja das schlimme. Ich habe schon ein Bild gemalt, wollte das was ich sehen möchte immer wieder sehen, wenn ich es brauche, wenn ich es will. Nur hat mich es so geärgert, dass ich durch meine unfähigen malerischen Talente, nicht ansatzweise das gesehen habe was ich sehen wollte. Tatsächlich, bin ich zu blöd selbst für eine Wolke. Darunter sollte eine Blumenwiese, das war grün,ja, aber nicht mal ansatzweise, sah es aus wie eine Blumenwiese. Na und meine Sonne, die hat am Ende, das ganze Bild zum sprengen gebracht. Darüber habe ich mich mehr geärgert, als das ich mich in ein Ort ein Träumen konnte. Es ist ja völlig schnuppe, was ich versuche, selbst wenn ich mir fest vornehme einen Film zu sehen, damit ich etwas anderes sehe, da liege ich da, rutsche von einer Seite auf die andere, fühle mich unwohl und nach dem Film, weiß ich nicht mal um was ging. Was mir liegt ist schreiben, ich schreibe ganz viel, mein letzter Text ging über mehrere Seiten, es ging darum was ich alles schaffen will. Aber auch sinnlos, wenn ich mir das durchlese, dann bin ich schon wieder damit beschäftigt, die Fehler raus zu machen und nörgel innerlich an meinem Ausdruck. Gerade auch dann wenn ich nicht auf ein Wort komme und es endlos lange umschreibe. Ich weiß doch auch nicht warum ich so schwierig bin.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.

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