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20.01.2019, 13:02 Uhr | Kampfsocke
Hallo zusammen.
Ich habe mich endlich getraut, mich hier anzumelden. Ich lese länger schon mit und dachte immer, das schaffst du nicht. Heute ist es ganz schön eine Überwindung für mich.

Ich habe viele Baustellen, aktuell geht es mir sehr schlecht, ich bin geflüchtet, ich dachte immer ich schaffe alles, habe immer hinter mir gestanden, momentan reicht meine Kraft nicht.

Reden fällt mir schwer und wenn ich die letzte Zeit gesprochen habe, dann Stoß ich immer wieder auf Unverständnis. Ich fühle mich alleine gelassen.
Ich habe meine Struktur verloren und bin oft nur noch traurig und viel müde. In letzter Zeit habe ich in hilflosen Zuständen zu Alkohol gegriffen. Danach hatte ich wenigstens einen Zustand der sich leichter anfühlt.
Ich bin mir nicht sicher, ob das jemand interessiert. Ich Weiß nicht mehr weiter mit mir und nicht mehr wohin. Ks
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
20.09.2020, 16:23 Uhr | Kampfsocke
Scheiße ich wollte ich will komm zurück, komm nochmal. Ich warte ich habe zeit, komm zurück, komm. Scheise ich habs verbockt. Komme , Fuck, dann ich auch
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
19.09.2020, 18:19 Uhr | Kampfsocke
Danke. Ich könnte mir vorstellen deep purple, smoke on the water. Oder califonication von den Red chili peppers. Was natürlich auch gut allein geht, ohh ja, da hab ich gleich Kopf kino. Wonderwall von oasis. Wenn ich das bald alles wieder kann, dann geht es meiner Seele bestimmt auch besser. *whistle* nicht klinik tauglich ist bestimmt paint it Black von den stones oder sowas, da verliert die draußen ihr tablett. Ha das wärs an der Tür außen das Logo von den stones. *wuuuaaahhhh*
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
19.09.2020, 17:42 Uhr | bke-Stephan
Hi Kampfsocke,

ich freue mich mit Dir. So schön, dass es mit dem Besuch geklappt hat.

Viele Grüße,

bke-Stephan
19.09.2020, 17:17 Uhr | Kampfsocke
Danke Liebe Einhorn, Hmm, wo fange ich an. Es ist Grad total krass. Ich muss euch was sagen, wenn ich nach rechts auf den Rollstuhl schau, da steht mein depp drauf. Ich bin überglücklich, ich kann noch nicht spielen, aber bestimmt bald. Ich stelle mir grade vor ich Sitz da drin und Spiele. Klingt bestimmt bescheuert für euch, ich freue mich sie hier zu haben. Ich wusste es nicht, das war echt eine Überraschung. Ich habe auch Kekse bekommen, ganz viel Kekse. Und wir haben uns umarmt, einfach umarmt, das tat gut, ich hab es richtig auf meinem rücken gespürt. Das klingt bestimmt auch bescheuert, aber das tat so gut das ich es gar nicht richtig erklären kann. Das schöne ist, dass es keine Begrenzung gibt und zwei stunden Zeit ist. Eine Freundin hat mir eine ganz tolle Frisur gemacht, das hat die Schwester schon gesehen, es soll sich ja keiner zu nah an mich ran stellen, die hat nichts gesagt. Die waren alle ganz vorsichtig, auch mit dem ganzen Kram, was ich dran habe, wirklich jeder hat ganz langsam mich gedrückt. Was ich im Kopf habe, dieser schreckliche Gedanke, dass ich daneben so krank aussehe. Ich hatte mir extra mein Jeans Hemd darüber gezogen, ich bin gar nicht so mit schicki micki, aber so wie ein Frack neben den ganzen Freunden, das ist ein Drama im Kopf.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
18.09.2020, 20:22 Uhr | Einhorn--
Hallo liebe Kampfsocke,
Ja ich hab es davor iwie nie so richtig geschafft. Ich freue mich, wenn es dich freut :)
Oh ich freue mich riesig dass du besucht werden darfst, ich bin sehr gespannt wenn du davon berichtest und ich hoffe dass dir das wieder gut tut und so deine lichtseite etwas wächst *hug*
Oh Kekse als kleiner Vorgeschmack *Cookies rüberschieb* hätte auch noch etwas ahoi Brause im Angebot fürs Wasser:) magst du?
Sehr gut und wenn der Frosch wieder etwas weniger fest zudrückt lass es uns wissen, dann werden wir dem Frosch wieder etwas Glühwürmchen zum essen geben. (Damit er wieder licht hat *wink*)
Ja man sieht es so wie es einem geht davon gehe ich aus. Hmm wenn du denkst es gibt nichts schönes melde dich gerne, ich hab da noch einiges auf Lager für dich :)
Ja sehr gut!! Kekse essen und nicht fressen lassen *ganz stolz sein* du klingst schon etwas besser das freut mich *hug*
Alles liebe
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
18.09.2020, 09:43 Uhr | Kampfsocke
Liebe Einhorn, wie schön von Dir zu lesen, über deine Zeilen habe ich mich ganz sehr gefreut. Dankeschön.
Ich sage Yes, mache meine Augen zu und kneife mich mit einem Yes. Ich darf morgen wieder besucht werden, es ist von der Zeit 15 Uhr bis 17 Uhr und es ist nicht vorgegeben wie Viele in der Zeit kommen. Yes. Ich sehe schon Kekse vor mir und ich trinke Wasser mit Geschmack. Jetzt bin ich beruhigt, jetzt in dem Moment drückt der Frosch doch ganz sehr zu. Vielleicht sieht man es immer so wie es einem geht? Wenn ich nichts schönes habe, dann kann ich mich ja auch fressen lassen.? Und wenn ich erst noch Kekse essen will, na dann lass ich mich ja vorher eher nicht fressen.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
17.09.2020, 21:01 Uhr | Einhorn--
Hallo,
Ich kenne das Bild, dass hatte mein Papa im Keller hängen.
Die fragen kann ich gut verstehen, ich hab mich das auch immer gefragt.
Ich denke aber wenn der Frosch den Willen hat, kriegt der das hin. Und vielleicht kommen ja noch Helfer dazu und helfen:) der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt :)
Ich denke der Frosch braucht ganz viel Zuversicht und ein bisschen Fütterung des Lichtes/Hoffnung. Ja er macht weiter, davon gehe ich fest aus. Hmm ob er es am Ende schafft, ich denke das kann man nicht beantworten, aber da gibt es einen Spruch den ich sehr gerne mag "wer nicht weitermscht hat schon verloren"... du wirst es nur herausfinden wenn du es probierst und ich finde es ist das ganze Wert, es zu probieren. Und auch ein Frosch oder eine Socke dürfen sich immer wieder neue Energie holen, denn es gibt sehr viele Menschen die an dich glauben, dich schätzen und mögen, mich eingeschlossen.
Ich will, um ganz ehrlich zu sein, nicht wissen was der Frosch sieht wenn er aufgibt. Viel lieber lenke ich meinen Blick auf die schönen Dinge die er durch kämpfen erreichen kann. Siehst du sie auch? Was für schöne Dinge das sind?
Alles liebe *hug*
Einhorn
~denn für starke Menschen werden schwierige Wege bestimmt~
17.09.2020, 13:11 Uhr | Kampfsocke
Liebe Milah, ich habe mir dein Bild herunter geladen. Danke für deine Inspiration. Ich habe auch lange darüber nachgedacht. Was, wenn der Frosch seine Kraft verliert? Wie geht denn das weiter? Schafft es der Frosch? Kann er die Gurgel zudrücken? Wie geht das denn aus? Was ich auch sehe ist nicht die Größe ist entscheidend, aber immer die kraft. Kraft, Kraft kraft, und wenn man keine mehr hat? Was wird denn passieren wenn der Frosch keine mehr hat, wenn ich keine mehr habe. Was meinst du, was animiert den Frosch weiterzumachen? Macht er weiter? Oder ist er im Bauch? So oder so, was bringt ihn weiter, oder was lässt ihn aufgeben? Was sieht er wenn er aufgibt? Schwarz, dunkel?
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
16.09.2020, 17:59 Uhr | bke-Milah
.... und da war sie (es) weg.

Ach liebe Kampfsocke, ich weiß, dass du gerade wieder mächtig am zweifeln bist, ob das alles noch Sinn macht. Und ja es ist manchmal wie gegen Wände laufen oder nicht vorwärts kommen oder wie Endlosschleife....
Wie ist es aktuell möglich, dich wieder ein bissl aufzumuntern? Google mal: "niemals aufgeben + Storch + Frosch." Das Bild fasziniert mich immer wieder, ich sehe es schon über deinem Krankenbett hängen, damit die Kampfsocke in dir wieder aktiv werden kann.

Lebensmutspendende Grüße
bke-Milah
16.09.2020, 17:40 Uhr | Kampfsocke
Zuletzt editiert am: 16.09.2020, 17:49 Uhr, von: Kampfsocke
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
16.09.2020, 10:48 Uhr | Kampfsocke
Zuletzt editiert am: 16.09.2020, 17:49 Uhr, von: Kampfsocke
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
15.09.2020, 18:42 Uhr | Kampfsocke
Hallo Kira, danke für deine Zeilen, ja, weicher, was ist denn weich? Ich weiß du hast recht, es ist gleich, wohin ich gehe, meine Person wird mit gehen, aber ist es nicht das schlimme? Will man nicht mal eintauschen, umtauschen, so nach dem Motto, niete ich will doch was anderes. Man will und will und will, und wenn es nicht geht, dann will man mehr, dann will man eigener Herr sein, wenn man dann merkt nicht mal das darf und kann ich dann will man sich einordnen, in das was vorgegeben wird, aber das kann man auch nicht. Ich sage euch, keiner ist der Lage sich in das zu fädeln, was andere für gut befinden und dich dabei nicht mal kennen. Wie eine Nadel, die brauch ein garn, ein zwirn, oder sonst was um zu funktionieren, denn ohne Nadel nur alleine kannst du nichts machen. Du machst ein schwarzen faden rein, weil du denkst mit schwarz kann ich neutral noch alles nähen. Dann kommt der Stoff, der Stoff ist weiß. Du denkst gut ich mache das beste daraus, ich kenne mich nicht aus, nähen kann ich nicht, aber ich versuche es. Weißer Stoff, schwarzer garn, du gibst dir Mühe, scheiterst beim Anfang, da der knoten nicht unsichtbar ist, machst weiter, denkst wenn du los machst dann kannst du den verdammten knoten schon übernähen, aber es fühlt sich an als wird aus dem Stoff eher eine dicke naht, mit schwarzen garn, als wirft es auf, als wird alles dicker statt das etwas zusammen hält, denn halten, das ist die eigentliche Aufgabe, nicht abreisen, nicht los lassen, der faden reißt, der garn springt ab irgendwer kommt und fädelt alles wieder ein, es soll weiter gehen, verloren waren die Gedanken, alles dunkel, zu blöd, zu ungelernt. Gut es soll weiter gehen, wieder und immer wieder das Knoten am Anfang, immer wieder die Aufgabe, den Grotten schlechten Anfang nicht zu sehen. Angst macht sich breit. Zu blöd denkt man, ich stelle mich an, traue mich nicht, Gefühl der Trägheit macht sich breit. Aufgeben zu früh. Also weiter machen, irgendwie biegen, irgendwie aushalten, nicht an den Anfang denken. Machen, tun aushalten, lieben, hingeben, raum geben. Fluten. Ich mache ich fädel, ich denke es wird großartig, wird gut, ich schaffe das, das Gefühl der, ich pack das kommt auf. Das Muster der naht, Grotten schlecht, ich denke immer wieder ich bin nicht perfekt, es soll halten, es soll sein sinn erfüllen. Es geht nicht um das beste Aussehen, also mache ich mit dem plan weiter. Ich bleibe sitze ewig dran, bis ich ermüde, bis ich nicht weiterkann. Ich steche und steche. Es wird immer grauer, immer farbloser, ich verzweifle an dem was ich tue. Die Aufgabe war klar, vielleicht für den eine oder anderen einfach, ich stelle mich an. Der faden reißt, das Muster wird schlecht, es gibt keinen auftrenner, es gibt keine Möglichkeit den scheiß stich zu lösen, es sieht komisch, ich drehe es hin ich drehe es her, es wirkt unecht, es sieht aus wie von mir, ich als nicht näher, ich als Neuling, in der Welt der näher. Ich gehe unter, es sieht lächerlich, einfach lächerlich, der faden ist ab, die Nadel im Kissen und ich soll neu beginnen. Neu, nochmal, wieder mit so einem knoten, vielleicht denke ich, ich mach kein Knoten, ich lasse es ohne den Knoten. Ich fange wieder an, immer wieder steche die scheiß Nadel darein, weil kein halt ist, rutscht diese immer wieder durch. Ich steche, ich mache ich gebe mir Mühe, kein Ergebnis, die Nadel rutscht durch. Kein faden kein halt. Ich werde schon ausgelacht, wie kann man so doof sein, wird gesagt. Ich setze mich immer wieder dran, ich mache wieder den Knoten, ich beginne immer wieder von vorne, ich habe wunde Finger, abgebrochene Nägel, ich gebe mir Mühe, ich halte diesen scheiß Gott verdammten weißen Lappen, ich drehe ihn, ich wende ihn, ich sitze hilflos davor. Ich wünschte mir nichts weiter als, dass ich es hinbekomme, mich nicht so anstelle, mir mühe gebe. Ich rede mir ein ich mag kein weiß, ich rede mir ein, es liegt an dem weiß. Was passiert, es soll so kommen, ich verliere diesen weißen Lappen, verloren, weg mit dem scheiß ding. Weg damit. Es soll so sein ich bekomme einen neuen. Ein Neon gelben. Ich denke scheiße, der weiße wäre jetzt doch besser. Neon, grell ausfällig, das ist auch scheiße, ich frage mich eher womit ich das verdient habe das es grell ist. Klar, ich habe nicht das geachtet was ich hatte, ich hatte was Besseres nein ich wollte was noch besseres, was habe ich jetzt? Schlimmer, gemacht. Scheiße, ich sage euch scheiße draus gemacht, hätte ich lieber mit der schwarzen naht so weiter gemacht, hätte ich nur. Was, mache ich jetzt? Knoten, faden riss, Nadel leer. Ihr habt mir immer wieder den garn gegeben, habt gemacht das die Nadel näht. Neon, habt ihr auch nicht. Ein trenner habt ihr auch nicht. Ihr wollt das ich weiter nähe, weiter mache, obwohl ihr wisst das es nicht so gehen kann, scheiße aussieht. Ich komme davon nicht weg und du weißt das. Nicht das erste mal nicht das letzte. Du sagst du bist da, du fädelst ein, du sagst du hälst. Aber ein Gefühl von schmerz ist da, ein Gefühl von … ich kann es nicht halten nicht so weiter machen. Das klingt vielleicht traurig, das weiß ich nicht, ich glaube es nicht, es ist echt, es ist die fehlende Kunst, die fehlende Hand. Es kam anders als gedacht, weil ich nicht damit zufrieden war, nun wird es nicht schöner, nicht besser, nun ist es wie loslassen, hart, haltlos, am Boden, taub. Jetzt will ich weg, lieber weg, scheiß auf den Faden, scheiß auf den halt. Ich lache mich selbst aus, ich bin zu doof, voraus, nicht klug, zu doof, nicht leicht. Ich weiß es nicht besser, ich bin zu doof, zu naiv, ich wollte was anderes, jetzt macht es mich kaputt. Es war ein stück Stoff, eine Aufgabe, ein kleines stück sinnvolles, was bleibt ist eine stück Dreck. Angst, Einsamkeit, sinnlose Welt bleibt, leere, nicht in der Zeit, kein halt. Die tränen haben den faden nass gemacht, der ist aufgequollen, passt nicht mehr in die Nadel, kalt, tonlos, blicklos, unauffällig. Es war eine große Sache nun ist es sinnlos leer, es zittert, es bebt, es bleibt kalt. Was mache ich jetzt? Ich weiß es nicht mehr. Es klingt nicht wie gelungen, nicht wie fertig. Es bleibt unvollständig nicht geschafft. Schwere, beton, Gefahr, Monster, dunkel, mein Schicksal, zu blöd, zu unfreudig, ohne glauben, ohne richtigem faden, ohne verstand, ohne dich, ohne dein Einfädeln. Ich frage mich dann wann ist dann mein Sinn, was soll ich dann machen? Was passt auf mich, wenn ich das nicht kann. Wahr, echt, nicht schön, was kann ich denn tun? Zweifel machen sich breit, nichts Schönes, scheiß Welt, scheiß ich, allein, atmen, Momente, traurig, begreifen, sehen, spüren, erleben. Verrückt, irr, mein Gesicht, Phasen, ertragen, aushalten, nicht weiter, unglücklich. Groß, riesig, als null, so stehe ich da. Verbreite Dummheit, habe kein Ort, bin nicht geliebt, nicht mal heimlich, kein teil, nicht dazu, einsam, als schmiere Blatt, ohne faden ohne verstand, ohne Herz. Ich mache nur Fehler, traue mich nicht, drehe mich, bleibe nicht stehen. Maske auf, so tun als geht’s, gehen wollen, mehr fühlen, kein Platz. Vergeigt, in der schlimmen Zeit, keiner da, kein halt. Da gibt mir keiner eine Chance, kein Held, keine kluge. Nicht genug, nicht bereit. Unschlagbar dämlich, immer wieder, ich wäre gerne weg, nicht geboren, nicht da, nicht echt. Nichts ist fertig, kein Ziel, kein halt, kein Ton, keine Sicht. Weg vergraben, versenkt, nicht da, skurril. Nicht mitgemacht, flucht, angst, plötzlich aus, vertan, kein Gespür. Kein Traum, gefangen, kein ich, kein weg, kein schritt, kein aufwachen. Hass auf mich, um mich schlagen bis es bricht, bis ich falle bis ich liege, bis ich ein Grund habe. Aber wie komme ich raus? Klein, zart, kraftlos, zerbrochen, zertreten, stumm, still, verboten, blind, seelenlos, unfrei, gequält, kaputt, beug los, haltlos, traurig, ängstlich, zu viel.

VERTAN - Ich ohne passenden faden mit Neon Stoff.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
15.09.2020, 16:58 Uhr | bke-Kira
Hallo Kampfsocke,

das klingt nach einem Kampf in dir selbst. Du würdest am liebsten dich von dir selbst verstecken und sicherlich auch die Umgebung wechseln. Ich glaube, dass dieser Kampf sich so unerträglich anfühlt.

Du musst aber auch wissen, dass wir uns selbst immer mitnehmen. Ich glaube, dass es wichtig ist das anzunehmen, was nicht verändert werden kann und natürlich das zu verändern, was geht. Wenn du alles auf ein Mal willst, werden die Umstände und Leute dich nur frustrieren.

Lass dich atmen und weicher werden für Dinge und Umstände, die du im Moment nicht ändern kannst. Das müssen wir alle irgendwie: unsere Lebens-Szenarien annehmen lernen. Auch wenn es unmöglich und hart erscheint. Du darfst selbst etwas weicher werden: dir selbst gegenüber.

Stärkung und Trost von bke-Kira *bye*
15.09.2020, 15:58 Uhr | Kampfsocke
Hallo Kira, ich habe eine schlimme Zeit gerade. Als will ich wo hin wo ich mich verstecken kann. Ich wollte dir noch sagen das ich dich lieb habe. Ich wollte dir sagen das ich dich brauche. Ich konnte es nicht sagen, bin zu bewegt, zu schwach, zu dumm. Ich denke an dich, ich halte dich so wie es für mich möglich ist, zu halten. Sei nicht sauer, nimm es nicht zu schwer mit mir, ich weiß das ich am Drehen bin. Ich mag dich ganz sehr. Ich mache es wieder gut, ich mache es ganz, ich mache das du nicht mehr sauer bist. Ich frage mich doch dasselbe, auch wenn ich mich verloren sehe. Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht wo, ich weiß ich will. Wo bist du? Was machst du jetzt? Ich will auch da hin. Ich will hier weg.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
15.09.2020, 15:55 Uhr | bke-Kira
Hallo Kampfsocke,

du fragst, wohin du gehen könntest. Um Hilfe und Unterstützung zu bekommen?
Wobei brauchst du gerade jemanden und was ist dein Anliegen im Moment?

Viele Grüße
bke-Kira
Zuletzt editiert am: 15.09.2020, 15:57 Uhr, von: bke-Kira

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