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20.01.2019, 13:02 Uhr | Kampfsocke
Hallo zusammen.
Ich habe mich endlich getraut, mich hier anzumelden. Ich lese länger schon mit und dachte immer, das schaffst du nicht. Heute ist es ganz schön eine Überwindung für mich.

Ich habe viele Baustellen, aktuell geht es mir sehr schlecht, ich bin geflüchtet, ich dachte immer ich schaffe alles, habe immer hinter mir gestanden, momentan reicht meine Kraft nicht.

Reden fällt mir schwer und wenn ich die letzte Zeit gesprochen habe, dann Stoß ich immer wieder auf Unverständnis. Ich fühle mich alleine gelassen.
Ich habe meine Struktur verloren und bin oft nur noch traurig und viel müde. In letzter Zeit habe ich in hilflosen Zuständen zu Alkohol gegriffen. Danach hatte ich wenigstens einen Zustand der sich leichter anfühlt.
Ich bin mir nicht sicher, ob das jemand interessiert. Ich Weiß nicht mehr weiter mit mir und nicht mehr wohin. Ks
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
21.09.2019, 14:12 Uhr | Melli2
Hey Kampfsocke,

auch ich will dir sagen, dass ich unglaublich froh bin, dass alles gut gelaufen ist!
Es ist gut, dass du dich viel ausruhst. Das Schlimmste hast du hinter dir!
Du schaffst das :)

Liebe Grüße
Melli
21.09.2019, 13:55 Uhr | Kampfsocke
Hallo ich wollte mich kurz melden, ich schlafe sehr viel, bin müde und fühle mich schwach.
Ich gebe mir die Ruhe, wenn es das ist was ich brauch, dann is so.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
18.09.2019, 16:20 Uhr | bke-Nana
Liebe Kampfsocke,

du bist zwar schwach, aber du hast es überstanden! Da freue ich mich sehr!

Klar ist das wieder eines oben auf, wenn es heißt, dass du dich schonen musst. Doch so eine OP ist schon ein erheblicher Eingriff und selbst die Narkose ist sehr belastend für den Körper. Im Internet steht eine Menge, auch eine Menge Blödsinn. Lass dich nicht negativ beeinflussen, bzw sei nicht enttäuscht, wenn deine Genesung nicht so ratzefatz, wie im Internet beschrieben, verläuft. Vergiss nicht deine ganze Vorgeschichte, du bist bereits geschwächt ins Rennen gegangen.

Den schlimmsten Schritt hast du hinter dich gebracht, diesmal erfolgreich und das ist wichtig. Wenn du dir jetzt noch etwas Zeit gibst, dann siehst du auch wieder Licht am Ende des Tunnels. Du kannst nun in aller Ruhe planen, welche Ziele du zukünftig in "Angriff" nimmst, liebe Kampfsocke.

Sei ganz lieb gegrüßt
bke-Nana
18.09.2019, 16:01 Uhr | Kampfsocke
Ich bin ganz doll schwach. Fühle mich schlapp und bin nur am schlafen.
Als wär ich bis Rom gelaufen. Sie sagen das braucht Zeit, mein Körper muss sich daran gewöhnen, dass Blut normal durch geht. Der Blutdruck spricht Bände. Ich dachte, wenn die Klappe klappt dann geht es los. Nö, das ganze soll bis zu einem Jahr dauern und länger, ich muss mega langsam alles beginnen und geduldig sein. Schon haben wir das Problem. Ich bin nicht geduldig. Ich hab schon den Fussball poliert, bevor ich los bin. Noch ewig warten hab ich ken Bock. Versteh das auch alles noch nicht, die Klappe klappt nun, wo ist das Problem. Das hab ich anders gelesen im Netz. Da stand - op - raus - und los geht's. Ja- langsam machen das stand auch dort, aber ich ging davon aus ich geh auf das Spielfeld und mach eine Pause mehr. Nein, ich gehe laut den ihrer Panik, noch nicht mal als Zuschauer. Das deprimiert mich schon wieder.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
17.09.2019, 20:32 Uhr | bke-Lana
Hallo liebe Kampfsocke,

schön von dir zu lesen! Du hast es überstanden *hug* .
Nun erhole dich von allen Strapazen und Aufregungen der Tage und von dem Eingriff.

Ich wünsche dir gute Besserung und gönne dir jetzt jede Menge Ruhe! Schlaf gut *hug*

bke-Lana
17.09.2019, 19:48 Uhr | Kampfsocke
Kurz, die Klappe klappt, ich bin auch auf normaler Station wieder, fühle mich sehr müde und schlapp. Daher, heute nur ganz kurz, die Info. K.s
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
15.09.2019, 19:09 Uhr | Kampfsocke
Danke Kira, ich habe meinem Vater noch ein Brief geschrieben, sicher ist sicher. Ich habe meine ganze Wut rein geschrieben.
Er hat mich so verletzt mit seinen drastischen handeln ohne zu fragen ohne zu wissen was ich eigentlich möchte.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
15.09.2019, 13:25 Uhr | bke-Kira
Hallo Kampfsocke,

ich wünsche dir alles Gute für morgen und heute, trotz der Aufregung und Druck, etwas Frieden und Vertrauen darauf, dass alles gut geht!

Stärkende Grüße
bke-Kira
15.09.2019, 12:34 Uhr | Kampfsocke
Ich wollte euch kurz sagen, dass ich Morgen wieder dran bin. Angst habe ich keine, eher im Gegenteil, ist es besser wenn ich von allen befreit werde. Mir ist alles zu viel, der ganze Druck, die letzten Tage, das gesammte hin und her, das frisst mich auf. Ich bin so kaputt, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
11.09.2019, 20:49 Uhr | bke-Kira
Ich brauch Klarheit am besten noch Gewissheit. Ich würde es schön finden, wenn ich hier irgendwie aus der ganzen Sch..komme. Wenn ich sagen kann was ich möchte und wenn ich endlich mal das machen darf was ich möchte.


Guten Abend Kampfsocke,

du würdest gerne sagen, was du möchtest: weißt du schon selbst, was du möchtest? Wem würdest du es gerne sagen?
Kann man Gewissheit und Klarheit in deiner Situation schaffen? Ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht so einfach gerade ist.
Wenn man dir die Entscheidungsfreiheit überlassen würde: Was möchtest du tun?

Ich wünsche dir auch etwas Klarheit und Ruhe! In der Ruhe liegt die Kraft.

Stärkende Grüße
bke-Kira
11.09.2019, 18:04 Uhr | Kampfsocke
Das Problem ist, dass die Psychologin aus meiner Heimatstadt, ein schriftliches Gutachten eingereicht hat, worin ihre bescheuerte Trauma aufgeführt ist, darin geht hervor, dass ich vor der Operation bereits nicht Herrin meiner Lage war, das ich Entscheidung Probleme hätte und das ich gefährdet bin, weil ich zweimal die betreuten Einrichtung verlassen habe. Das stimmt auch aber es fragt auch keiner, warum, denn ich sollte ja schließlich zu dem doofen Grab und jetzt werde ich hingestellt als sei es einfach so mit mir durchgegangen.
Die Psychologin, die hier arbeitet, die hat anfangs immer nur vom Herz geredet und hat mich nicht erklären lassen, warum alles so ist, wie es ist. Mittlerweile weiß sie mir nicht zu helfen, außer dass sie versucht, mich am Boden zu lassen.
Die op selbst wird notwendig sein müssen, deswegen bin ich auch den Weg gegangen, aber aus der Routine wurde bereits eine Katastrophe, das ich diesem mich nicht sofort aussetzen möchte das sollte mehr als verständlich sein. Jetzt sollte es eine andere Methode sein, Frage ich mich warum diese Methode beim ersten mal nicht angewendet wurde. Ich frage, ich belese mich. Aber nichts von allem passt für mich. Ich habe Angst, ich möchte das alles nicht nochmal erleben müssen. Ich gebe alles aus der Hand, ich habe es getan, bin den Schritt gegangen und plötzlich bin ich völlig aus jeglicher Entscheidung raus. Frage mich was beim nächsten mal sein soll? Für mich persönlich ist nichts clean geklärt. Solange das alles nicht gegeben ist, würde ich mich weiter sträuben gegen irgendwas. Mir ist es zu viel, ich fühle mich überfordert und habe das Gefühl ich komme nicht zur Ruhe.
Ich kann leider nicht durch die Tür spazieren.
Mehr kann ich hier nicht schreiben.

Es geht mir nicht gut. Ich finde seit Monaten keinen Ausgleich, meine Seele ist wund. Ich brauch Klarheit am besten noch Gewissheit. Ich würde es schön finden, wenn ich hier irgendwie aus der ganzen Sch..komme. Wenn ich sagen kann was ich möchte und wenn ich endlich mal das machen darf was ich möchte.
Und dann sehe ich auf. Sehe an die Decke und denke für mich das alles an der Zecke liegt. Dieses Vieh hat mir so viel Unheil zu meinem Unheil mitgebracht. Wenn ich weiter sehe, dann Frage ich mich warum ich. Dann bekomme ich Wut auf meine Mutter, das wär eine Katastrophe weniger gewesen. Dann bekomme ich Wut auf mich, weil ich oft denke, dass ich irgendwas falsch mache.
Das war nur kurz zu meinen Gedanken. Ich verstehe auch, wenn dass keiner nachvollziehen kann.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
11.09.2019, 17:15 Uhr | bke-Stephan
Hallo Kampfsocke,

jetzt bin ich noch mehr überzeugt, dass Dein Nick echt zu Dir passt. Du hast schon sehr viel gekämpft und dadurch auch viel gewonnen, nämlich Dein Leben! Und das hört sich alles andere als ein leichter Spaziergang an.

Es ist alles so kompliziert, dass es vermessen wäre, wenn ich Dir jetzt einen Tipp geben würde, ob OP ja oder nein. Was mich stört ist, und Dich noch viel mehr, dass Du die Entscheidung nicht beeinflussen kannst. Gibt es im Krankenhaus jemand, dem oder der Du vertraust? Jemand vom Sozialdienst? Oder: Bist Du noch mobil? Du könntest auch - sogar ohne Anwalt - zum nächsten Gericht gehen und dort beantragen, dass die Betreuung wieder aufgehoben wird. Wenn Du nicht mobil bist, könnte es sich lohnen, wenigstens mal beim Gericht anzurufen. Eigentlich müsste es auch möglich sein, dass jemand vorbei kommt.

Und ist es denn für Dich dennoch vorstellbar, dass die OP auch notwendig sein könnte? Du kennst Dich sicher mit dem medizinischen Kram inzwischen super gut aus. Was sprhct denn dafür und was dagegen? Sollten die Antworten jetzt nicht ins Forum passen, kannst Du das ja auch in der Einzelberatung besprechen.

Ganz viele Grüße,

bke-Stephan
11.09.2019, 16:17 Uhr | Kampfsocke
Hey Stephan, Danke dass Du das hin nimmst.
Alles begann eigentlich mit der Zecke. Durch die scheiß Borreliose begannen ständige gesundheitliche begleit Erscheinungen. Das Antibiotika diese hohen Dosen setzten meinen Körper immer wieder zu. Dazu kommen psychische Probleme, der Tod meiner Freundin war der eine Schlag, meine Mutter mit ihrem Selbstmord setzte alles zu. Irgendwann blickte kein Arzt mehr richtig durch, was auf die Psyche geschoben werden kann und was ernste Probleme sind. Zweite Meinung wurde eingeholt, jeder sagte etwas andere, bis ich nichts mehr machen durfte. Nur ruhen und am besten nicht bewegen, nur Atmen. Dann war ich bei einen 3 Spezialist, der war eigentlich nur gedacht, dass er mir die Befunde erklärt und beim erklären, stellte dieser Arzt fest, dass nicht alles untersucht wurde, niemand sah auf mein Herz und niemand untersuchte die Nieren, nach so einer langen Einnahme von dem Antibiotika. Die Nieren waren Top, das Herz zeigte eine Unregelmäßigkeit auf, bis es raus kam das die Klappe nicht vollständig schließt. Alles hatte ich in der Hand, ich entschied mich dies trotzdem machen zu lassen. Die nächste Klinik dafür ist //Edit: Ortsname entfernt, wegen Privatsphäre, bke-Stephan// und bei vor Gesprächen klang für mich immer alles viel versprechend. So, dass ich allen zustimmte. Mit der Hoffnung das ich danach wieder an dem Leben Teil nehmen kann. Die op beginnt und endet im Desaster. Durch die Panne während der Operation, war nicht klar, ob ich jemals wieder die Augen auf mache. Ab da wollte niemand mehr die Entscheidungen einfach treffen und sie nahmen mein Vater mit ins Boot und der, der holte sich in einem eilverfahren die Vollmacht. Somit waren alle schön aus dem Schneider. Nun machte ich die Augen auf und statt das ich mich davon erhole, sollte ich die op gleich wieder machen. Die Ärzte sind sich nicht einig, einer sagt es reicht, wenn ich erstmal eine Reha mache, der andere pocht drauf keine Zeit zu verlieren. Mein Vater möchte dies sofort am liebsten heute noch. Gespräche zeigen, dass viele mir sagen, dass alles zusammen eine scheiß Situation ist.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht ins Detail gehen kann, da dies öffentlich ist und ich meine Anonymität wahren möchte. Ich kann es nur so oberflächlich erklären.
Zuletzt editiert am: 11.09.2019, 17:08 Uhr, von: bke-Stephan
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
11.09.2019, 15:53 Uhr | bke-Stephan
Hallo Kampfsocke,

ich bin und war Dir übrigens nicht böse, alles ok. Ich habe verstanden, dass Du unter großem Druck stehst. Wir kommen denn Arzt und Vater auf die Idee, dass die OP notwendig sein könnte? Was ist denn da dran?

Viele Grüße schickt

bke-Stephan
11.09.2019, 15:03 Uhr | Kampfsocke
Danke ihr beiden, er hat die Vollmacht bekommen, weil die op schief lief. Im Grunde haben sich hier alle raus gezogen, weil es brenzlig wurde und niemand hat erkannt, dass es für mich nicht die optimale Lösung sein kann. Von der Klinik aus kann ich in meiner Heimatstadt nicht viel ausrichten. Nur die Betreuerin kann das Vorhaben umsetzen. An der Stelle scheitert es. Mir steht nicht mal eine Patienten Verfügung zu, das ist alles Komplex. Ich werde es machen müssen und muss mich damit wohl abfinden. Ich werde es aber nie Verstehen und nie begreifen, was hier in unserem System schief läuft. Nie. Wie schnell man plötzlich nichts mehr zu sagen hat, das ist eine Schande. Sowas wünsche ich niemand.
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.

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