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02.02.2019, 20:48 Uhr | Sternliebhaber
Hallo,

ich habe momentan zu nichts mehr Lust. Ich habe keine Motivation mehr, um irgendetwas zu tun. Meine letzte Klausur habe ich grandios in den Sand gesetzt, weil ich kein bisschen gelernt und mir auch beim besten Willen keine Mühe mehr gegeben habe. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, etwas zu tun. Ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust mehr aufs Leben. Nicht nur auf mein Leben und meine jetzige Situation, sondern einfach generell. Ich bin einfach durch damit. Anders lässt sich dieses Gefühl nicht beschreiben. Mittlerweise ist mir alles egal. Mir ist sogar egal, ob ich andere Menschen damit verletze, wenn ich mir etwas antue. Das schlimmste daran ist, dass es mir nicht mal mehr leid tut. Ich habe keine Angst mehr, keine Angst mehr davor, etwas zu verpassen oder vor dem Sterben selber. Und ich weiß, dass das schrecklich und verwerflich ist, dass ich einfach alles so hinschmeißen möchte. Ich weiß, dass andere Menschen einfach aus dem Leben gerissen werden, obwohl sie noch nicht fertig sind. Aber die Sache ist, ich bin fertig und Scham oder Schuld sind gerade wirklich schlechte Motivatoren.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
Zuletzt editiert am: 01.03.2019, 22:17 Uhr, von: bke-Gregor
02.09.2019, 21:23 Uhr | bke-Claudia
Hallo Sternliebhaber,
du hast ja geschrieben, dass du therapeutisch begleitet wirst. Lass dir von der Therapeutin helfen. Sie versteht dich sicher besser als ein Arzt .
bke-Claudia
02.09.2019, 21:11 Uhr | Sternliebhaber
Ich halte dieses Gefühl nicht aus. Ich hasse einfach, wie sich mein Körper anfühlt, ich halte das nicht mehr aus. Es muss aufhören, jetzt. Die Ärzte nehmen es nicht ernst wenn ich ihnen sage, wie widerlich ich mich einfach in meiner Haut fühle und wie sehr mich die Gewichtszunahme stört. Ich halte es nicht mehr aus. Ich muss aus diesem Körper raus. Ich habe keine Lust mehr darauf, dauerhungrig zu sein und mir dann auch noch anzuhören, dass ich selber an meiner Gewichtszunahme Schuld bin. Ich halte das nicht mehr ist, diese Tabletten machen alles nur noch schlimmer.
31.08.2019, 18:23 Uhr | Sternliebhaber
Hallo bke-Lorenz,

ich bekomme weiterhin meine Psychopharmaka und habe jetzt eine Therapeutin, aber das ändert nichts daran, dass ich die meiste Zeit über alleine bin. Ich will heulen, ich habe eiskalt 8 kg zugenommen und kann keine meiner Hosen mehr anziehen. Ich habe jetzt wieder das gleiche Gewicht wie vor 4 Jahren und das killt mich gerade einfach. Montag geht's mit einer Freundin in einen Vergnügungspark und eigentlich habe ich da gerade null bock drauf. Ich fühle mich absolut widerlich, weil ich einfach überall zugenommen habe und ich will an sich auch nicht in einen Vergnügungspark wenn ich weiß, dass ich noch Semestergebühren und Zuzahlungen zu leisten habe *woot* . Aber, hier geht es nicht um mich, meine Freundin fängt demnächst ihr Auslandsjahr an und ich fänd es nicht fair für sie, wenn ich mich gar nicht mehr blicken lasse, nur weil ich fett geworden bin. Ich bin eiskalt zwei Kleidergrößen hoch in unter 2 Monaten. Wie krank ist das denn? Und die Ärzte meinten nur zu mir, dass die Tabletten keine Kalorien haben, also nicht schuld an der Zunahme sind, sondern das, was ich daraus mache. Danke dafür, da wäre ich alleine nicht drauf gekommen *whistle* .

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
27.08.2019, 22:05 Uhr | bke-Lorenz
Hallo Sternenliebhaber,

wie sieht es denn mit Nachbetreuung und weiterer therapeutischer Unterstützung aus? Ich hoffe, du kommst zur Ruhe und wünsche dir eine gute Nacht und für den morgigen Tag ein paar gute und hilfreiche Gedanken!

Viele Grüße
*bye* bke-Lorenz
Zuletzt editiert am: 27.08.2019, 22:05 Uhr, von: bke-Lorenz
27.08.2019, 21:59 Uhr | Sternliebhaber
Ich bin wieder frei. Vor ein ppar Wochen endlich entlassen worden. Und jetzt sitze ich in meiner Wohnung und mir geht es wieder scheiße. Ich will gerade eigentlich einfach nur heulen, aber ich kann nicht. Irgendwie will es nicht raus. Zu allem Überfluss habe ich auch noch zugenommen und jetzt fühle ich mich so richtig schön scheiße, weil mir einfach nichts mehr passt und ich ständig schwitze. Ich bekomme das Gewicht hoffentlich wieder runter. Ich will doch einfach nur in meine Klamotten passen.
04.07.2019, 09:38 Uhr | bke-Kira
Hallo Sternliebhaber,

gerade fühlst du dich unfrei und abhängig. Dennoch finde ich es wichtig, dass du diese Erfahrung für dich nutzen kannst und die Wut, die du gerade beschreibst, nicht gegen dich selbst richtest. Lass dir helfen! Ich hoffe sehr, dass du bald auf die Beine kommst und dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Noch bist du wackelig und brauchst jemanden an deiner Seite, der entscheidet. Du bist stark! Auch starke Menschen dürfen loslassen und sich helfen lassen.

Etwas Stabilität und Vertrauen wünscht dir

bke-Kira
04.07.2019, 07:46 Uhr | Sternliebhaber
Ich will hier raus. Der Oberarzt geht mir damit auf die Nerven, dass er mich mit xx vollstopfen will. Ich wehre mich dagegen. Das Antidepressivum nehme ich, aber den Rest kann der Arsch vergessen. Der Oberarzt ist auch noch derbe unsympathisch. Dem merkt man an, dass er sich extrem überlegen fühlt. Die reden mit mir, als sei ich ein widerwillges Kind. Aber die Sache ist, warum soll ich Beruhigungsmittel nehmen, wenn ich ohnehin schon total ruhig und schläfrig bin?

(edit. von bke-Kira)
Zuletzt editiert am: 04.07.2019, 09:19 Uhr, von: bke-Kira
01.07.2019, 12:54 Uhr | Sternliebhaber
Ich habe so einen Mist gebaut. Ich habe es endlich ("endlich") geschafft, mich auf die geschlossene zu verfrachten. An sich sollte ich mein Handy hat nicht mehr haben, ich habe es aber trotzdem noch. Hat wohl jemand vergessen, mir abzunehmen. Scheiße. Ich bin jetzt in einem Überwachungszimmer direkt neben dem Schwesternzimmer.
Aber hey, immerhin lebe ich noch. Ich habe mich gestern mit Alkohol an die Wand gesoffen (edit bke-Lana).
Zuletzt editiert am: 01.07.2019, 13:23 Uhr, von: bke-Lana
07.06.2019, 12:38 Uhr | bke-Fiona
Hallo sternliebhaber,

auch wenn dir das Leben gerade so schwer vorkommt - es kann auch wieder besser werden!

Deshalb: Hol dir Hilfe dort, wo du gerade bist , sprech deine Ärztin oder die PflegerInnen an, wenn du selber nicht mehr weiter weisst.

Liebe Grüße, bke-fiona
07.06.2019, 11:32 Uhr | Sternliebhaber
Hallo Dream,

much hat an der Pflegerin einfach gestört, dass sie mich total unter Druck gesetzt hat mit diesem "Ihr Aufenthalt ist begrenzt". Sie wollte, dass ich mehr auf die Pflege zu gehe, aber wenn ich nichts zu melden habe, warum sollte ich dann mit denen reden?

Meine Eltern wissen mittlerweile, wo ich bin. Meine Mutter setzt mich gerade ziemlich unter Druck, weil sie unbedingt vorbei kommen will, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich das nicht möchte.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber

edit - bke-fiona
Zuletzt editiert am: 07.06.2019, 11:41 Uhr, von: bke-Fiona
26.05.2019, 19:08 Uhr | TheDreamcatcher
Hey Sternliebhaber,

ich schließ mich da Team an - weißt du, was dich an der Pflegerin so stört? Man kann ja auch einfach nicht mit allen Menschen klarkommen. Vielleicht kannst du ihr ein bisschen aus dem Weg gehen? Musst du viel mit ihr reden?
Wäre es für dich eine Möglichkeit, noch ein paar Tage auf der Station zu bleiben, um zu gucken, ob die Therapieangebote dir helfen? Du kannst dir einen Tag als Limit setzen, bis zu dem du dich entschieden haben möchtest, ob du bleibst oder gehst, zum Beispiel bis Mittwoch oder Donnerstag.
Hast du dir konkret überlegt, wozu du den Aufenthalt nutzen möchtest? Zum Beispiel, um zu überlegen, wie es bei dir weiter gehen soll? Ich kann mir vorstellen, dass das gut für dich wäre zu wissen :)

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und dass die Pflegerin nicht mehr da ist, wenn du ankommst.
Pass auf dich auf! *props*

Dream
26.05.2019, 18:12 Uhr | team31399
Was findest du denn so schlimm an der Pflegerin? Was macht sie denn womit du dich nicht wohl fühlst?
26.05.2019, 17:34 Uhr | Sternliebhaber
Hallo Dreamcatcher,

die Psychologin war aus der Beratungsstelle der Uni. Das war wirklich echt lieb von der mitzukommen, denn alleine hätte ich das nie gemacht. Ich hab der einfach hart den Tag ruiniert.
Ich war heute kurz bei meinen Eltern wählen. Ich könnte nur knapp 4h bleiben, eigentlich eher 3 1/2, die letzte halbe Stunde war mit fertig machen und zum Bahnhof fahren gefüllt. Ich bin einfach 2 1/2 h hin gefahren, um so kurz zu bleiben. Naja, ich bin gerade wieder auf dem Weg zurück und ganz ehrlich, ich will nicht. Auf der Station ist einfach eine Pflegerin mit der ich überhaupt nicht klar komme. Die anderen sind alle ganz okay, ich hab echt mit niemandem soweit ein Problem, meine Zimmernachbarinnen sind auch nett, nur diese Pflegerin fuckt mich ab wie sonst was. Die hatte gestern und heute Dienst. Ich hoffe einfach, dass die Übergabe schon gelaufen ist wenn ich wieder da bin. Irgendwie war die mir von Anfang an nicht ganz sympathisch. Ich weiß nicht, ich dachte für einen Moment, ich hätte eventuell ein vorschnelles Urteil gefällt, aber mein erster Eindruck hat sich sehr nachdrücklich bewahrheitet.
Ich will ehrlich gesagt einfach raus aus dem Laden.
Ich habe einfach das Gefühl, dass ich überall auf Füße trete und anecke und das nervt mich einfach. Ich will wieder in meine Wohnung und einfach alleine sein. Das ist so verdammt komisch einfach im Krankenhaus zu sein.
Ich bin erst seit ein paar Tagen da und habe nur am Freitag ein paar Therapieangebote wahrgenommen. Donnerstag hatte ich hauptsächlich Gespräche mit den Ärzten und Pflegern.
Meinen Eltern habe ich nicht davon erzählt, dass ich auf Station bin. Ich habe sie angelogen und ihnen erzählt, dass ich heute Abend noch zu einer Veranstaltung müsse.
Ich schwöre, diese Pflegerin ist echt mit einer der größten Gründe weshalb ich da nicht bleiben will. Warum macht mich das gerade so verdammt fertig? Ich meine, warum ignoriere ich das nicht einfach? Wieso bin ich da gerade so empfindlich?

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
25.05.2019, 17:09 Uhr | TheDreamcatcher
Hey Sternliebhaber,

tut mir leid, ich habe deine Antwort auf meinen Beitrag nicht früher gesehen, deshalb kommt meine Antwort erst jetzt. :)
Erst mal finde ich es mutig, dass du der Psychologin von deinen Gedanken erzählt hast und finde es total nett, dass sie dich begleitet hat. Warst du bei ihr zum Erstgespräch?
Ich kann mir vorstellen, dass du dich nicht so wohl fühlst, da wo du jetzt bist. Psychiatrie stell ich mir nicht so toll vor...
Hast du denn das Gefühl, dass dir das Behandlungsangebot hilft? Bzw weiß ich gerade nicht, wie lange du schon da bist..
Ich wünsche dir, dass du auf lange Sicht eine Therapeutin findest, die deine Not sieht, der du vertrauen kannst und mit der du deine Themen angehen kannst!
Vielleicht ist es gerade auch wichtiger, dass du gut für dich sorgst und erst mal gesund wirst. Studieren geht später immer noch. :)
Wissen deine Eltern, dass du gerade auf der psychiatrischen Station bist?

Dir ganz viel Kraft und liebe Grüße!
Dream
Zuletzt editiert am: 25.05.2019, 17:10 Uhr, von: TheDreamcatcher
25.05.2019, 12:50 Uhr | Sternliebhaber
Irgendwie will ich hier raus.
Ich weiß, dass es besser ist, wenn ich bleibe, aber irgendwas macht mich daran fertig. Es ist einfach die Tatsache, dass ich in einem verdammten Krankenhaus bin. Bei körperlichen Beschwerden geht man normalerweise erst dann ins Krankenhaus wenn es im ambulanten Rahmen nicht mehr geht. Aber das hier fühlt sich einfach nur komisch an. Vorhin war noch eine Schwester da und hat mit mir geredet. Man wird ständig gefragt, wie es einem geht, aber ich will meistens auch einfach nicht reden. Ich antworte eigentlich immer dass gleiche. Danach meinte sie noch, dass ich vielleicht etwas aufräumen sollte. Das war gewiss nicht böse gemeint, aber mein Kopf macht mich gerade fertig. Du sollst doch nicht anecken, das machst du nicht richtig, du bist so unordentlich, du bist peinlich, sieh was du angerichtet hast.
Ich bin gerade einfach etwas durch. Allein die Tatsache, dass ich hier bin reicht, damit einfach so viele alte Leichen von früher hoch kommen. Ich denke einfach zu viel darüber nach, halte Selbstgespräche darüber, wer denn nun fester zugeschlagen hat, Papa oder Mama? Was zum Teufel soll das ? Wohin soll mich das bringen?

Treffer: 79

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