Jugendberatung der BKE - Forum, Beratung (Einzelberatung und Sprechstunde), Chat (Einzelchat, Gruppenchat und Themenchat)

Forum - Themenansicht - Jugendberatung der BKE - Forum, Beratung (Einzelberatung und Sprechstunde), Chat (Einzelchat, Gruppenchat und Themenchat)

Jugend, Jugendliche, Pubertät, Sorgen, Probleme, Stress, Sexualität, Ritzen, selbstverletzendes Verhalten (SVV), Missbrauch, Mobbing, Schule, Beratung,

bke-Jugendberatung

bke-Jugendberatung anonym
kostenfrei
datensicher
Bundeskonferenz für
Erziehungsberatung e.V.

Forum - Themenansicht

02.02.2019, 20:48 Uhr | Sternliebhaber
Hallo,

ich habe momentan zu nichts mehr Lust. Ich habe keine Motivation mehr, um irgendetwas zu tun. Meine letzte Klausur habe ich grandios in den Sand gesetzt, weil ich kein bisschen gelernt und mir auch beim besten Willen keine Mühe mehr gegeben habe. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, etwas zu tun. Ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust mehr aufs Leben. Nicht nur auf mein Leben und meine jetzige Situation, sondern einfach generell. Ich bin einfach durch damit. Anders lässt sich dieses Gefühl nicht beschreiben. Mittlerweise ist mir alles egal. Mir ist sogar egal, ob ich andere Menschen damit verletze, wenn ich mir etwas antue. Das schlimmste daran ist, dass es mir nicht mal mehr leid tut. Ich habe keine Angst mehr, keine Angst mehr davor, etwas zu verpassen oder vor dem Sterben selber. Und ich weiß, dass das schrecklich und verwerflich ist, dass ich einfach alles so hinschmeißen möchte. Ich weiß, dass andere Menschen einfach aus dem Leben gerissen werden, obwohl sie noch nicht fertig sind. Aber die Sache ist, ich bin fertig und Scham oder Schuld sind gerade wirklich schlechte Motivatoren.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
Zuletzt editiert am: 01.03.2019, 22:17 Uhr, von: bke-Gregor
07.06.2019, 12:38 Uhr | bke-Fiona
Hallo sternliebhaber,

auch wenn dir das Leben gerade so schwer vorkommt - es kann auch wieder besser werden!

Deshalb: Hol dir Hilfe dort, wo du gerade bist , sprech deine Ärztin oder die PflegerInnen an, wenn du selber nicht mehr weiter weisst.

Liebe Grüße, bke-fiona
07.06.2019, 11:32 Uhr | Sternliebhaber
Hallo Dream,

much hat an der Pflegerin einfach gestört, dass sie mich total unter Druck gesetzt hat mit diesem "Ihr Aufenthalt ist begrenzt". Sie wollte, dass ich mehr auf die Pflege zu gehe, aber wenn ich nichts zu melden habe, warum sollte ich dann mit denen reden?

Meine Eltern wissen mittlerweile, wo ich bin. Meine Mutter setzt mich gerade ziemlich unter Druck, weil sie unbedingt vorbei kommen will, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich das nicht möchte.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber

edit - bke-fiona
Zuletzt editiert am: 07.06.2019, 11:41 Uhr, von: bke-Fiona
26.05.2019, 19:08 Uhr | TheDreamcatcher
Hey Sternliebhaber,

ich schließ mich da Team an - weißt du, was dich an der Pflegerin so stört? Man kann ja auch einfach nicht mit allen Menschen klarkommen. Vielleicht kannst du ihr ein bisschen aus dem Weg gehen? Musst du viel mit ihr reden?
Wäre es für dich eine Möglichkeit, noch ein paar Tage auf der Station zu bleiben, um zu gucken, ob die Therapieangebote dir helfen? Du kannst dir einen Tag als Limit setzen, bis zu dem du dich entschieden haben möchtest, ob du bleibst oder gehst, zum Beispiel bis Mittwoch oder Donnerstag.
Hast du dir konkret überlegt, wozu du den Aufenthalt nutzen möchtest? Zum Beispiel, um zu überlegen, wie es bei dir weiter gehen soll? Ich kann mir vorstellen, dass das gut für dich wäre zu wissen :)

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und dass die Pflegerin nicht mehr da ist, wenn du ankommst.
Pass auf dich auf! *props*

Dream
26.05.2019, 18:12 Uhr | team31399
Was findest du denn so schlimm an der Pflegerin? Was macht sie denn womit du dich nicht wohl fühlst?
26.05.2019, 17:34 Uhr | Sternliebhaber
Hallo Dreamcatcher,

die Psychologin war aus der Beratungsstelle der Uni. Das war wirklich echt lieb von der mitzukommen, denn alleine hätte ich das nie gemacht. Ich hab der einfach hart den Tag ruiniert.
Ich war heute kurz bei meinen Eltern wählen. Ich könnte nur knapp 4h bleiben, eigentlich eher 3 1/2, die letzte halbe Stunde war mit fertig machen und zum Bahnhof fahren gefüllt. Ich bin einfach 2 1/2 h hin gefahren, um so kurz zu bleiben. Naja, ich bin gerade wieder auf dem Weg zurück und ganz ehrlich, ich will nicht. Auf der Station ist einfach eine Pflegerin mit der ich überhaupt nicht klar komme. Die anderen sind alle ganz okay, ich hab echt mit niemandem soweit ein Problem, meine Zimmernachbarinnen sind auch nett, nur diese Pflegerin fuckt mich ab wie sonst was. Die hatte gestern und heute Dienst. Ich hoffe einfach, dass die Übergabe schon gelaufen ist wenn ich wieder da bin. Irgendwie war die mir von Anfang an nicht ganz sympathisch. Ich weiß nicht, ich dachte für einen Moment, ich hätte eventuell ein vorschnelles Urteil gefällt, aber mein erster Eindruck hat sich sehr nachdrücklich bewahrheitet.
Ich will ehrlich gesagt einfach raus aus dem Laden.
Ich habe einfach das Gefühl, dass ich überall auf Füße trete und anecke und das nervt mich einfach. Ich will wieder in meine Wohnung und einfach alleine sein. Das ist so verdammt komisch einfach im Krankenhaus zu sein.
Ich bin erst seit ein paar Tagen da und habe nur am Freitag ein paar Therapieangebote wahrgenommen. Donnerstag hatte ich hauptsächlich Gespräche mit den Ärzten und Pflegern.
Meinen Eltern habe ich nicht davon erzählt, dass ich auf Station bin. Ich habe sie angelogen und ihnen erzählt, dass ich heute Abend noch zu einer Veranstaltung müsse.
Ich schwöre, diese Pflegerin ist echt mit einer der größten Gründe weshalb ich da nicht bleiben will. Warum macht mich das gerade so verdammt fertig? Ich meine, warum ignoriere ich das nicht einfach? Wieso bin ich da gerade so empfindlich?

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
25.05.2019, 17:09 Uhr | TheDreamcatcher
Hey Sternliebhaber,

tut mir leid, ich habe deine Antwort auf meinen Beitrag nicht früher gesehen, deshalb kommt meine Antwort erst jetzt. :)
Erst mal finde ich es mutig, dass du der Psychologin von deinen Gedanken erzählt hast und finde es total nett, dass sie dich begleitet hat. Warst du bei ihr zum Erstgespräch?
Ich kann mir vorstellen, dass du dich nicht so wohl fühlst, da wo du jetzt bist. Psychiatrie stell ich mir nicht so toll vor...
Hast du denn das Gefühl, dass dir das Behandlungsangebot hilft? Bzw weiß ich gerade nicht, wie lange du schon da bist..
Ich wünsche dir, dass du auf lange Sicht eine Therapeutin findest, die deine Not sieht, der du vertrauen kannst und mit der du deine Themen angehen kannst!
Vielleicht ist es gerade auch wichtiger, dass du gut für dich sorgst und erst mal gesund wirst. Studieren geht später immer noch. :)
Wissen deine Eltern, dass du gerade auf der psychiatrischen Station bist?

Dir ganz viel Kraft und liebe Grüße!
Dream
Zuletzt editiert am: 25.05.2019, 17:10 Uhr, von: TheDreamcatcher
25.05.2019, 12:50 Uhr | Sternliebhaber
Irgendwie will ich hier raus.
Ich weiß, dass es besser ist, wenn ich bleibe, aber irgendwas macht mich daran fertig. Es ist einfach die Tatsache, dass ich in einem verdammten Krankenhaus bin. Bei körperlichen Beschwerden geht man normalerweise erst dann ins Krankenhaus wenn es im ambulanten Rahmen nicht mehr geht. Aber das hier fühlt sich einfach nur komisch an. Vorhin war noch eine Schwester da und hat mit mir geredet. Man wird ständig gefragt, wie es einem geht, aber ich will meistens auch einfach nicht reden. Ich antworte eigentlich immer dass gleiche. Danach meinte sie noch, dass ich vielleicht etwas aufräumen sollte. Das war gewiss nicht böse gemeint, aber mein Kopf macht mich gerade fertig. Du sollst doch nicht anecken, das machst du nicht richtig, du bist so unordentlich, du bist peinlich, sieh was du angerichtet hast.
Ich bin gerade einfach etwas durch. Allein die Tatsache, dass ich hier bin reicht, damit einfach so viele alte Leichen von früher hoch kommen. Ich denke einfach zu viel darüber nach, halte Selbstgespräche darüber, wer denn nun fester zugeschlagen hat, Papa oder Mama? Was zum Teufel soll das ? Wohin soll mich das bringen?
22.05.2019, 16:17 Uhr | Sternliebhaber
Ich habe etwas verdammt dämliches gemacht. Oder positives. Wie man es nimmt.
Hab der Psychologin davon erzählt, wie konkret es momentan mit den Suizidgedanken ist und guess who's going to the psychiatric hospital today. Ich hätte meine Klappe halten sollen. Das ist so verdammt komisch, weil die mich jetzt begleitet, weil ich nicht alleine gehen wollte. Verdammt, ich will nicht auf Station. Ich will ja nicht Mal eine ambulante Therapie.

OK, jetzt zu dir Dreamcatcher:
Hi,

ich bin einigermaßen in der Stadt angekommen. Ich bin ja davor drei Monate lang jeden Tag gependelt.
Aber dank mehrerer verhauener Prüfungen und weniger Kursen, habe ich kaum noch Kontakt zu meinen Kommilitonen. Ich versuche dennoch, mich ab und zu mit ein paar Leuten zu treffen und Kontakte wenigstens über WhatsApp zu pflegen, auch wenn man sich nicht treffen kann.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
19.05.2019, 20:45 Uhr | TheDreamcatcher
Hey Sternliebhaber,

vielleicht ist das eine etwas provokante Frage, aber wieso gehst du nicht zum Studieren ans andere Ende des Landes? Wenn dir deine Familie gerade nicht gut tut, dann sorge gut für dich und umgib dich mit Menschen, die dir gut tun. Dafür reicht es natürlich auch in der Stadt zu sein, in der du aktuell studierst, es geht mir eher um die Einstellung.

Gleichzeitig kann ich es total gut verstehen, dass es dich trotzdem immer wieder nach Hause zieht, dass du dir irgendwas von deinen Besuchen erhoffst. Und es ist nicht einfach, sich einzugestehen, dass man das, was man sich wünscht, dort nicht bekommt.
Wie gut bist du denn in deiner Unistadt angekommen? Fühlst du dich dort wohl und hast du dort Menschen, die dir wichtig sind? Ankommen dauert ja auch eine ganze Weile, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dafür gut ist, komplett an einem Ort zu sein, nicht so oft zwischen dem alten und dem neuen zuhause zu pendeln.

Hoffentlich bist du wieder gut in deiner Unistadt angekommen und kannst morgen gut in die neue Woche starten :)

Liebe Grüße
Dream
19.05.2019, 01:42 Uhr | Sternliebhaber
Meine Mutter hat gerade einen rausgehauen.
Ich meinte als Scherz, dass ich ja auch was davon haben muss, wenn ich am Wochenende vorbei komme und meine Mutter darauf einfach "Du sollst her kommen und mithelfen. Dann freut man sich auch Mal, dass du kommst, weil man dann weniger Arbeit hat". Cool, also bin ich so nicht erwünscht. Auch gut, ein Grund mehr, die Wochenden in der Stadt zu verbringen. Ich bin sowieso nicht gerne hier. Ich glaube, ich schreibe langsam Mal meine Briefe. Mich vermisst anscheinend keiner aus meiner Familie. Ich würde so gerne ihre Gesichter sehen, wenn ich mich umbringe. Ihnen wird nichts leid tun. Schade eigentlich, aber wenn ich mich eh umbringe, kann ich damit auch noch getrost etwas Rache üben. Ich wünschte, ich wäre zum studieren an das andere Ende des Landes gezogen.

Zu allem Überfluss habe ich natürlich auch noch haufenweise Schokoeier, Eis und Keksteig gefressen und fange an, mich krank zu fühlen. An sich wäre das hier ein toller Moment für einen ungehemmten FA, aber ich habe keine Lust auf kotzen. Ich will mich vollstopfen, aber das danach will ich nicht mitmachen.
18.05.2019, 19:35 Uhr | Sternliebhaber
Hallo bke-Gregor,

bei mir ist das eher anders herum. Ich esse Süßkram un mache dann Sport, damit die Kalorien eher in Muskeln fließen.
Ich war gerade Rollschuhlaufen. Fazit: ich kann das immernoch nicht, genauso wenig wie jede andere Sportart, bei der man das Sportgerät unter den Füßen hat. Ich habe dabei nicht annähernd so viele Kalorien verbrannt, wie ich mir gewünscht hätte, weil ich mehr damit beschäftigt war, mich nicht am Asphalt zu verstümmeln. Ich würde voll gerne Mal auf Rollschuhen zur Uni fahren, aber das wird wohl nie was. Ich bin auf den Dingern ein Risiko für mich und andere. Ich mache jetzt noch eine Runde Sport. Irgendwie würden mir zwei-drei Kilo weniger echt gut stehen. Dienstag gehe ich mit einem Freund essen. Eigentlich habe ich da gar keine Lust drauf. Ich hab mich an dem Abend nur an ihm getröstet. Das ist ekelhaft. Ich hab einfach gemerkt, dass ich mich nicht zu ihm hingezogen fühle. Warum ich dann mit ihm essen gehe? Um mir sicher zu sein, dass es nicht passt.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
18.05.2019, 07:02 Uhr | bke-Gregor
Guten Morgen Sternenliebhaber,

ich hoffe Du konntest heute nacht noch in den Schlaf finden und kannst heute ausschlafen.

Ich glaube gerade in schwierigen Zeiten wäre es gut weiter Sport zu machen, auch wenn der Nutzen zur Zeit kurz ist, wie Du schreibst. Und wenn Du danach Lust auf was Süßes hast, finde ich das keine Katastrophe. Dein Körper ist vom Sport ausgepowerd und braucht neue Energie.

Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße

bke-Gregor *bye*
18.05.2019, 04:34 Uhr | Sternliebhaber
Und wieder eine Nacht im die Ohren geschlagen. Ich weiß einfach nichts mehr mit mir anzufangen. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich lebe eigentlich nur noch in den Tag hinein. Kein Ziel. Kein Weg, den ich gerne gehen würde. Wenigstens habe ich noch was Sport rein bekommen, vielleicht setzt sich dann nicht so viel von der Eiscreme an. Als ich nach Hause kam, wmwar da natürlich wieder der Griff zum Süßkram. Wie immer. Das ist komisch. An sich müsste ich mich total ausgeglichen fühlen, weil ich ja jeden Tag Sport mache, aber irgendwie fühle ich mich nicht besser. Während ich was mache, geht es für einen Moment, aber das lässt so schnell wieder nach, dass es das kaum wert ist. Die letzten zwei Tage habe ich in Folge komplett ausfallen lassen. Keine Lust, aufzustehen und mich umzuziehen. Warum hört das nicht auf? Normalerweise sind diese Phasen nie so lang.
17.05.2019, 21:01 Uhr | Sternliebhaber
Ich muss mal mein Leben in den Griff bekommen. Meine Mutter fängt schon wieder mit meinem Führerschein an. Ich weiß schon selber, dass ich den Mal machen muss, aber ich habe gerade irgendwie andere Sorgen.
Wenigstens hatte ich gerade im Zug Spaß. Ich hab ein paar Leute getroffen, die ziemlich gut drauf waren. Mal sehen, wie das Wochenende bei meinen Eltern wird. Vielleicht habe ich ja Mal Ruhe vor meinem eigenen Kopf, auch wenn es bei meinen Eltern meist schlimmer ist.
Außerdem muss ich endlich Mal mein Problem mit Eiscreme in den Griff bekommen. Ich hab gestern Eis gekauft und jetzt sind die beiden Packungen leer. Ich fühle mich ekelig, wenn ich so viel esse. Ich habe echt das Gefühl, dass ich mir beim zerlaufen zuschauen kann. Gerade im Bus hat mein Bauch wieder so ekelig gewackelt. Das macht alles keinen Spaß mehr. Aber ich kenne mich. Das Wochenende über werde ich wieder richtig viel Müll essen, einfach weil meine Eltern hauptsächlich das da haben. So komme ich meinem Ziel, endlich wieder in meine Röcke zu passen, echt nicht näher. Und das ist mir wichtig. Es macht mich oberflächlich, aber mein Kleidungsstil ist gerade echt das einzige, was mich glücklich macht. Problem dabei ist nur, dass ich mir keine schönen Sachen gönnen kann, wenn ich mich fett fühle oder nichts mehr richtig passt. Dann bin ich mir nichts mehr wert und will auch nicht mehr aus dem Haus.
Wenn ich da ankomme, mache ich erstmal eine Runde Sport. Ich muss die zwei Packungen Eiscreme wieder runter brennen.
Zuletzt editiert am: 17.05.2019, 21:07 Uhr, von: bke-Kira
16.05.2019, 21:09 Uhr | Sternliebhaber
Hallo bke-Kira,

ich habe mir deinen Rat also zu Herzen genommen und mir Eiscreme gekauft. Ich bin gestern an der vorbei gelaufen und wollte sie unbedingt probieren. Was soll ich sagen, sie schmeckt furchtbar. Ich hatte bei den Namen Karamell und Minze etwas anderes erwartet. Jetzt ist mir schlecht.
Ich hab nochmal einen Interessentest im Internet gemacht. Mich interessiert einfach nichts mehr. Wie zum Teufel soll ich da ein neues Studium finden? Ich habe einfach auf nichts mehr Lust, wenn ich ehrlich bin. Nichts klingt mehr aufregend.
Im Einzelchat würde mir ein Talentkolleg ans Herz gelegt. Problem dabei: ich passe nicht zum Teilnehmerprofil. Solche Angebote sind eher für andere Gruppen vorgesehen.
Ich will mich gerade einfach bei irgendwem ausheulen. Jemandem, der mich nicht dafür verurteilt, nicht mehr leben zu wollen, sondern einfach in den Arm nimmt und versucht, mit mir das beste daraus zu machen. Jemand, der mich ernst nimmt und das nicht nur als Gejammere ab tut. Niemand nimmt das Ernst, bis ich wirklich Mal ernst mache. Das gute daran wäre, dass ich dann endlich all die Sachen sagen könnte, die ich davor nicht sagen durfte. Dann könnte ich endlich reinen Tisch mit meinen Eltern machen und wäre nicht mehr da, um danach angeschrien zu werden. Kein "Das ist deine Schuld" oder "Du hast es nicht anders verdient" mehr. Dann wäre ich endlich frei.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber

Treffer: 71

Sollten in diesem Thema Inhalte publiziert worden sein, die rassistischen, pornographischen bzw. menschenverachtenden Inhalts sind oder gegen die guten Sitten verstoßen, bitten wir dich, den Moderator zu benachrichtigen.
Meldungen bezüglich vermuteter Fakeaccounts werden nicht bearbeitet und nicht beantwortet.

Nutzer-Online

Anmeldungen:
Wir begrüßen:
Nutzer online:

Passwort vergessen? Klicke hier, um dein Passwort anzufordern

Aktuelle Gruppenchats

Gruppenchat mit bke-Mila
19.06.19 16:00
Fachkraft bke-Mila
13 Stunde(n) - 20 Minute(n)

Gruppenchat mit bke-Nieke
19.06.19 20:00
Fachkraft bke-Nieke
17 Stunde(n) - 20 Minute(n)

Gruppenchat mit bke-Nieke
26.06.19 20:00
Fachkraft bke-Nieke

Beratungsstellensuche

Zum Suchen deine PLZ eingeben und Enter drücken!