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26.03.2019, 13:12 Uhr | KniAn
Guten Tag zusammen

Vor ein paar Wochen bin ich aus der Psychiatrie entlassen worden. Ich habe zwar eine Therapeutin weiterhin aber das Leben danach zu gestalten ist verdammt schwer. Vielleicht habt ihr einige Tipps?
Ach, mein Problem liegt darin, mir alles erarbeitete weiterhin zu merken, ich kann nicht mehr in Geschäfte, da ich aufgrund des Raumes und der Menschen, spätestens an der Kasse eine Panikattacke bekomme (leider 3mal bereits passiert). Andere Menschen machen mir Angst, was ein Besuch der Schule zur Zeit unmöglich macht.
Ich wäre für jeden Tipp dankbar.

Ich wünsche noch einen angenehmen Tag
Lieben Gruß
KniAn
22.04.2019, 21:40 Uhr | KniAn
Ich werde mir dies mal überlegen und schauen, ob ich dies ansprechen kann. Bin mir heute nicht mal sicher, ob ich noch zu dieser Tagesklinik gehen mag.
Ich danke für Ihre Idee und Rückmeldung
22.04.2019, 21:14 Uhr | bke-Claudia
Hallo KniAn,
es kann auch eine Möglichkeit sein, dass alles noch einmal in der Tagesklinik anzuschauen und sich dann möglicherweise mit einem Ritual zu verabschieden.
bke-Claudia
22.04.2019, 21:06 Uhr | KniAn
Guten Abend bke-Claudia

Vielleicht haben Sie recht, vielleicht lese ich ihn falsch.
Ich habe ihn jetzt bei Seite gelegt und werde versuchen, nicht so viel an diesen Brief zu denken.
Ich habe nur die Hoffnung gehabt, durch diesen Brief einiges an Klarheit zu bekommen und durch diesen Brief entgültig abschließen zu können und stabiler zu werden, doch waren diese Zeilen einfach zu schwer zu ertragen um irgendwie weiter an mir arbeiten zu können.
Ich glaube mein größtes Problem dabei liegt nur daran, niemandem von diesen Verlust wirklich erzählt zu haben und meinen Schmerz bis zum heutigem Tag mit mir allein ausgemacht zu haben.

Jetzt ist es zum jetzigen Zeitpunkt einfach so, wie es ist.
Ich muss einfach sehen und überlegen, wie ich weiter machen kann oder halt nicht.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend
22.04.2019, 18:51 Uhr | bke-Claudia
Hallo KniAn,
ich habe den Eindruck, dass du allein den Brief immer wieder aus derselben Perspektive liest. Das heißt jedes Mal wenn du ihn liest zieht es dich weiter herunter.
Es ist gut jemand anders kann dir helfen, ihn auch aus anderer Perspektive anzuschauen. Mit Abstand zu schauen, was steht da und was liest du?!
Du hast viel geschafft in dem Jahr, nutze diese Erfahrungen jetzt.
bke-Claudia
22.04.2019, 18:02 Uhr | KniAn
Guten Abend

Ich bin vielleicht nicht auf dem Stand, wie vor einem Jahr, doch fühlt es sich so an.
Wie geht man um, mit einem Abschiedsbrief der einem so an die Grenze gebracht hat? Auch wenn er es vielleicht nicht so schrieb, merke ich, welch eine Schuld ich trage.
Darüber zu reden mag ich nicht, wie auch?
Mit wem? Dieses Vertrauen ist nicht da, zu niemanden!
Mir wurde bewusst, wie umsonst meine ganze Arbeit in den letzten Monaten war. Einfach alles umsonst.

Ich mag nicht mehr und sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben!
19.04.2019, 20:55 Uhr | bke-Fiona
Hallo kniean,

du hast einen Brief bekommen, und die Trauer von vor einem Jahr ist wieder präsent.

Es kling so, als ob es Z eit braucht, damit sich das setzen lassen kann , nimm dir die Zeit dafür.

Du mussst nicht mit jemand darüber reden - allerdings kann es manchmal helfen, von jemand eine neutrale Einschätzung zu bekommen.

Und, noch ein Gedanke : Du bist nicht mehr auf dem gleichen Stand wie vor einem Jahr.

Auch dir schöne sonnige Ostertage : )

liebe Grüße, bke-fiona
19.04.2019, 20:11 Uhr | KniAn
Guten Abend bke-Fiona

Ab Dienstag gehe ich in die Tagesklinik.
Ich weiß es nicht, ob ich dort mit jemanden darüber reden kann.
Ich habe gerad das Gefühl, dieses nicht jemanden wirklich sagen zu können. Ich dachte, wenn ich diesen Brief lese, könne ich besser abschließen und es würde mir helfen, stabiler zu werden, aber dies ist gerade so gar nicht der Fall.
Leider...
Ich muss dies, so denke ich, es erst einmal mit mir allein aus machen, diese Dinge irgendwie verarbeiten und versuchen damit leben zu lernen.
Es war ein Brief, der ein Jahr darauf gewartet hatte, gefunden zu werden um gelesen zu werden.
Ich hatte ihn fast ein Jahr später gefunden, habe mich getraut ihn zu lesen, doch es war so schwierig und nun heißt es ein zweites mal Abschied zu nehmen und ein zweites mal zu lernen, ihn nie wieder bei mir haben zu können.
Es wirft mich gerade zum ungünstigen Zeitpunkt aus meiner Bahn.
Ich glaube, dies ist einfach etwas, womit ich allein zurecht kommen muss und dabei, so denke ich, helfen vielleicht diese Zeilen, die ich hier schreibe.

Ich bedanke mich für Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen schöne Ostertage.

Lieben Gruß
KniAn
19.04.2019, 18:35 Uhr | bke-Fiona
Hallo knian,

dir tut dein Herz weh.
Da ist es schade, dass du es - bis auf hier - niemand erzählen kannst.

Du hast geschreiben, dass du in die Tagesklinik gehst und zurechtkommen wirst.- vielleicht gibt es doch jemand, mit dem du dort darüber sprechen kannst, oder auch hier in der Mailberatung?

Hier kommt ein wenig Trost für dich mit,

liebe Grüße, bke-fiona
19.04.2019, 18:04 Uhr | KniAn
Die gelesenen Zeilen gehen mir nicht mehr aus meinen Kopf. Sie brachen mir das Herz, zum 2. mal.
Wie soll man mit diesem Umgehen?
Ich werde morgen entlassen, was ich auch dieses mal für richtig halte, denn ich möchte nichts anderes, als hier raus!
Ich möchte hier nicht mit jemanden über diese Zeilen reden, denn dies verhindert diese Entlassung.

Einfach am Ende zu sein ist doch wahrhaftig das schlimmste Gefühl.
17.04.2019, 21:45 Uhr | bke-Claudia
Hallo KniAn,
es ist ein sehr bewusster Schritt, den du da machst.
Aber klar, du musst erst einmal richtig ankommen.
Ich wünsche dir, dass du gestärkt daraus hervor gehst.
bke-Claudia
17.04.2019, 21:23 Uhr | KniAn
Ab Dienstag werde ich nun in die Tagesklinik hier aufgenommen.
Mich dazu entschlossen zu haben, wieder in die Klinik zu gehen, bereue ich nicht, dennoch habe ich dieses Gefühl, hier nicht richtig zu sein.
Die Gedanken sind aushaltbar, da mir diese Skills/diese Hilfen noch einmal erklärt wurden.

Eigentlich will ich doch einfach nur Leben, warum ist es nur so schwierig für mich, dieses zu schaffen?
Morgen bis 15 Uhr Programm, Gruppengespräche, Einzelgespräche und Sport.
Sollte machbar sein!
Zuletzt editiert am: 17.04.2019, 21:32 Uhr, von: KniAn
15.04.2019, 21:44 Uhr | bke-Fiona
Hallo kniean,

wenn du dich da gut aufgehoben fühlst ist es für den Moment gut so - du kannst zur Ruhe kommen, wieder Kraft schöpfen und dich vorbereiten, in die Wohngruppe zu gehen : )

liebe Grüße, bke-fiona
15.04.2019, 21:23 Uhr | KniAn
Jetzt bin ich doch wieder in der Psychiatrie.
Andere Hilfe konnte mir einfach zur Zeit nicht gegeben werden.
Obwohl ich darum gebeten hatte, hier her zu fahren, fällt es mir nun doch schwerer als gedacht, hier zu sein.
Ob diese Entscheidung so richtig war?
*unsure*
14.04.2019, 19:56 Uhr | KniAn
2 anstrengende Tage mit diesen Gedanken sind nun bald um.
Morgen möchte ich nochmal versuchen mit der Pflegemutter hier über diese Gedanken zu reden, wobei ich das Gefühl habe, einen Bruch in diese beginnende Beziehung gebracht zu haben, denn seit gestern ist es hier etwas angespannt, das Verhalten ist anders geworden.
Ich wünsche mir, morgen den Mut zu finden, nochmal mit ihr zu reden und zu Fragen, ob sie mit mir zusammen Hilfe holen kann.
Meinen Wunsch, vieles hier weg zu sperren ist sie ohne ein Wort nachgekommen, was mich erleichterte.
Hoffentlich finde ich diesen Mut.
13.04.2019, 16:50 Uhr | KniAn
Diese Gedanken rauben mir den Tag!

Ich sitze hier und frage mich, warum die Wochenenden immer den Druck und diese Gedanken erhöhen?
Ich habe dafür gesorgt, nicht mehr bei meinen Eltern leben zu müssen und in 3 Monaten komme ich in diese Wohngruppe, in der ich gerne wollte.
Zum jetzigen Zeitpunkt geht einfach gar nichts mehr bei mir.
Es ist als wäre ich festgewachsen und diese Gedanken werden mehr, doch versuche ich diese nicht zuzulassen.
Wie lange ich dem noch stand halten kann, weiß ich nicht, doch fühlt es sich an, als wäre Nachgeben am leichtesten.

Ich schwanke xxx *sad*

(edit. von bke-Kira)
Zuletzt editiert am: 13.04.2019, 17:25 Uhr, von: bke-Kira

Treffer: 33

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