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01.09.2019, 19:33 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo zusammen,
Ich habe für ein paar Tage meine Eltern besucht. Es war eine schöne, aber auch anstrengende Zeit. Ich weiß gerade nicht so richtig, was ich möchte. Einerseits bin ich froh, wieder weg zu sein, andererseits macht mir die Einsamkeit zu schaffen.
Ich habe auch meinen früheren Verein und meine Trainerin besucht. Ich habe tatsächlich wieder Lust, mein Hobby aufzugreifen. Aber auch bedenken. Ich hab das an meinem Wohnort mehrmals vergeblich versucht. Ich bin auch nicht sicher, ob ich mein Hobby eher als freiheitliche Entspannung oder unter dem sportlichen Aspekt etwas zu lernen und mich zu verbessern angehen möchte. Auch ist es gerade finanziell und gesundheitlich nicht so optimal, sondern ziemlich schwer.
Beruflich habe ich zwar noch nichts in trockenen Tüchern, aber mehrere Eisen im Feuer. Die Frage ist nur, für welche Option ich mich entscheiden soll. Jede dieser Optionen hat ihre zwei Seiten und jede Entscheidung braucht Mut. Aber das sind wieder ungelegte Eier. Vielleicht löst sich das ja auch von alleine.
Morgen sehe ich meine Therapeutin. Einerseits bin ich froh. Aber wir wollen auch eine harte Nuss knacken. Davor hab ich Angst. Es heißt, dass alles schwerer wird, bevor es leichter wird. Hoffentlich wird es bald etwas leichter.
11.09.2019, 17:44 Uhr | Kleines-Schaefchen
Ich liege im Bett und heule - einfach so und ohne Grund. Ich kann das alles einfach nicht.
11.09.2019, 16:11 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Stephan,

Mich erdrückt das Leben mit den vielen Dingen gerade. Mir ist gerade wichtig, dass ich zwei Sachen bis Freitag erledige - ich möchte mich aber hier öffentlich nicht äußern und weiß nicht, wie ich es schaffen soll. Jemand um Hilfe bitten, aber wen?

Und mir fallen jeden Tag 100 Dinge ein, die gut wären wenn ich sie mit der Therapeutin besprechen würde. Ja...so ist das bei mir gerade.

Ich möchte gerne mal eine Pause machen, den Kopf abschalten.

viele Grüße,
Schäfchen
11.09.2019, 15:38 Uhr | bke-Stephan
Hallo Schäfchen,

mit schwirrt gerade der Kopf *hypocritically* . Du packst in das Posting gefühlte 37 Themen rein. Es ist kein Wunder, dass Du nicht weißt, was Du willst. Setz Dich mal hin, ordne das alles nach Themen. Dann schaust Du, was Dir davon wirklich wichtig ist. Und dafür machst Du dann einen Plan. Sonst bis Du kein Kleines-Schäfchen sondern eine blökende Drama-Queen *whistle* . Da ist mir das "Ich-mach-das-jetzt-wie-ich-will-Schaf" *props* lieber, und ich vermute, Dir auch.

Viele Grüße,

bke-Stephan
11.09.2019, 12:13 Uhr | Kleines-Schaefchen
Und schon wieder weiß ich nicht, was ich will.

Ich bin gefragt worden, ob ich mich heute Abend um 19.30 treffen mag oder lieber Sonntag Nachmittag.
Hab dann überlegt, okay, dann doch lieber Sonntag, denn da ist es wenigstens hell. Aber jetzt kam dann, dass es ab 18.00 gehe. Na toll. Aber vor 20, 21 Uhr komme ich dann dort nicht weg, ergo es ist wieder dunkel. Dann kann ich auch nicht mit dem Fahrrad fahren. Muss eine halbe Stunde zum Bus laufen, haha, aber fährt da überhaupt einer, der kommt am Wochenende eh nur alle zwei Stunden.
Meine Eltern wollen mich besuchen kommen, es hieß im September, aber mein Papa hat immer irgendwas vor. Der hat auch aus dem zweiten Krebs, der ja noch nicht mal vorbei ist, nichts gelernt. Schiebt wieder raus, bis es zu spät ist. Vor dem 25. kann er nicht, und ich kann am 27./28. nicht.
Meine beste Freundin möchte ich auch noch besuchen, aber das wird auch kompliziert, weil die Fahrt so teuer ist. Ich kann auch nichts planen, weil ich nicht weiß, wann ich irgendwelche Bewerbungsgespräche habe und probearbeiten muss. Sitze beim schönsten Wetter Zuhause und warte auf den Anruf der Einsatzstelle.
Hab mich auch nicht getraut, meiner Mama von der Absage zu erzählen, und sie sagte: "Für diesen Monat reicht das Geld noch und danach verdienst du ja." Da waren wir dann beim Thema, sie sagt, ich würde utopisch kalkulieren, das Geld würde eher einen Monat reichen als zwei. Ich solle mich nicht so anstellen, ich könne den Freiwilligendienst ja auch im Kindergarten machen und wenn mir das nicht passt, an der Supermarktkasse oder beim Putzen Geld verdienen.
Wenn sie von der Absage wüsste, würde sie mich weiter unter Druck setzen. Dabei habe ich mich bei zwei Stellen beworben und hoffe ja immer noch, im Studium nachzurücken. Wobei das auch utopisch ist.
Ok, ich hab inoffizielle Zusagen fürs nächste Jahr. Aber das ist noch komplizierter. Das eine entspricht mir mehr, aber es erfordert auch mehr Mut. Aber es sind auch nur inoffizielle Zusagen, es kann auch sein, dass ich gar nicht genommen werde.

Die Welt ist groß und ungerecht und ich bin furchtbar klein und hilflos. Oder jedenfalls fühle ich mich so. Und dabei wollte ich gestern Abend noch einen Beitrag in "heute geht's mir gut" posten. (Ich war nur zu müde...)
02.09.2019, 19:47 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo bke-Claudia,

Tatsächlich ist es schwer, das positive Gefühl zu genießen. Aber ich habe schon den ersten vorsichtigen Schritt in Richtung Hobby unternommen. Ich bin aufgeregt, wie ein kleines Kind, das seine Geburtstagsgeschenke auspacken darf. Aber andererseits, ich habe nichts zu verlieren, wenn das jetzt nicht klappt, dann vielleicht ein wenig später. Einen Schritt nach dem anderen.

viele liebe Grüße,
Schäfchen
02.09.2019, 19:23 Uhr | bke-Claudia
Hallo Kleines-Schaefchen.
es ist schön zu lesen, dass du das gute Gefühl richtig genießen kannst. Versuche es ganz fest zu verankern.
bke-Claudia
02.09.2019, 18:55 Uhr | Kleines-Schaefchen
Heute habe ich meiner Therapeutin von meiner Unsicherheit wegen des Hobbies erzählt, und beschrieben, wie ich meine Trainerin besucht habe, und nebenbei ganz normale Handgriffe erledigt habe, die in einem Verein so anfallen, und wie sehr mir das fehlt. Dass ich so gerne wieder weiter machen würde, aber nicht weiß, wo. Wenn ich wo hingehen könnte, und sagen könnte: "Hallo, ich bin wieder dabei." Das wäre sofort machbar. Aber erst was suchen, das ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Meine Therapeutin hat sich total gefreut, dass ich es so schön fand, und dass es auch nicht so klang, wie antriebslos oder stressig, sondern einfach total schön. Sie meint, jedes Mal, wenn ich davon rede, blühe ich richtig auf, und ihr blutet mir das Herz, wenn sie das so erlebt, denn es würde mir so gut tun, und sie würde mir so wünschen, dass sich da etwas ergibt.

Nun, ich werde mir das mal überlegen und ein bisschen nachdenken. Aber ich möchte tatsächlich ganz vorsichtig auf die Suche gehen. Mir geht es gerade echt gut, denn ich fühle mich motiviert, das anzugehen, und ich fand das Gespräch heute richtig gut. Ich fühle mich wohl bei meiner Therapeutin und werde super unterstützt.
01.09.2019, 20:48 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Fiona,

Vielen Dank für deine wundervolle Nachricht. Stimmt, es gibt nicht immer ein entweder oder. Manchmal kann man sowohl als auch haben.
Pommes mit Ketchup und Mayo. Oder einmal so und einmal so.
Ich habe wirklich gute Wege, die ich gehen kann, und auch wenn der eine oder andere Berg da ist, so ist die Aussicht umso schöner, desto höher man kommt.
Sicher ist es - beim Hobby und in der Berufswahl - eine gute Idee, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Und, in der Therapie sowieso. Das Motto meiner Therapeutin ist: "Eine Reise von 1000 Schritten beginnt mit dem ersten Schritt."

Ja, meinem Papa geht es besser. Worüber wir manchmal klagen, das ist jammern auf hohem Niveau. Das ist schön. Ich habe sogar meine Oma gesehen, und auch die kämpft sich weiter durch, obwohl sie auf die 80 zugeht.

Definitiv, man kann nach unten schauen - oder nach oben.

Dir noch einen schönen Sonntag Abend.

viele Grüße,
Schäfchen
01.09.2019, 20:32 Uhr | bke-Fiona
Hallo schaefchen,

schön,dass es deinem Papa wieder besser geht!

Du schilderst, dass du bei einigen Dingen ein sowohl - als auch hast.

Bei deinem Hobby hab ich mir gedacht, dass du z.B. mit dem leichten Vorhaben (dass es dir einfach gut tut) anfangen könntest und dann später entscheiden, ob du mit dem anspruchsvollen Teil weitermachen willst.

Und, wenn du dich für eine berufliche Option entscheidest, bedeutet das nicht dass du das dannfür ewig weitermachen musst.

Und, wenn dir das große Thema zu schwer wird - kannst du das auch in kleinere Themen aufteilen oder dir erst einmal Methoden zeigen lässt, wie du mit dem Stress zurechtkommst.

Du schilderst deine Zwickmühlen, als gäbe es nur das eine oder das Andere, und als ob du dich für immer und ewig für eine Seite entscheiden müßtest -wie bei einem Weg, der keine Abzweigungen hat und kein Umkehren.

Das Einzige was du entscheiden musst, ist, erst einmal in eine Richtung zu gehen - und dann, wenn dir der Weg nicht mehr passt, einen anderen Weg zu nehmen - die gibt es : )

liebe Grüße, bke-fiona

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