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30.12.2019, 15:50 Uhr | -Januar-
Hi,
ich hab mich lange nicht mehr gemeldet, weil bei mir dauerhaft viel los ist. Ich habe so etwas wie PTBS und in letzter Zeit etwas viele Flashbacks etc. Bin auch wieder rückfällig zur Selbstverletzung geworden. An welchem Punkt ich gerade stehe, weiß ich nicht so ganz genau.
Mein Stresslevel ist dauerhaft hoch eigentlich, weil ich mich politisch engagiere, in der 11. Klasse bin (und der Stoff aus der 10. mir durch Überspringen fehlt), und noch tausend Dinge gleichzeitig mache. Die meisten Leute sagen, ich muss nur meinen Schlafrythmus mal in den Griff bekommen und den Stress reduzieren, und jetzt in den Ferien geht es auch ganz gut so. Aber dauerhaft wüsste ich nicht, wer ich bin, ohne die Dinge, für die ich mich engagiere. Im Moment hab ich generell das Problem, mich verändert zu haben über das Jahr hinweg. Ende 2018 hab ich Therapie begonnen. Aber in der Zwischenzeit habe ich eben genau das Engagement entdeckt und ein ganz neues Umfeld gefunden.
Durch diese Veränderungen hab ich nicht mehr so ganz das Gefühl, meiner Therapeutin alles sagen zu können, bzw. ich sage einfach nicht alles und ich komme allgemein gar nicht weiter. Das ist aber komisch, weil ich mich bei ihr eigentlich ziemlich wohlfühle, weil die Therapie auch mit Hund ist und mir das hilft, doch ich spiele schon länger mit dem Gedanken, die Therapie zu wechseln, auch weil ich eigentlich eine andere Therapieform machen sollte (Verhaltenstherapie war empfohlen, aber ich mache tiefenpsychologische).
Ich traue mich aber nicht mit meinen Eltern darüber zu sprechen, weil die denken, mir geht es schon viel besser und so weiter und ich möchte generell mit ihnen nicht so darüber sprechen.
Ich habe mit meiner Thera schon angesprochen, dass ich nicht weiterkomme, und sie meinte, es wird vielleicht besser im neuen Jahr und sie würde sich freuen, wenn ich bei ihr weitermache. Sie meinte auch, wir könnten ja dran arbeiten, dass ich wieder besser mit ihr reden kann.

Aber ich habe generell irgendwie Angst vor dem Therapiewechsel. Hat jemand Erfahrungen oder Ideen zu meiner Situation?
Meine erste Idee war jetzt meinem Psychiater (habe einen Psychiater und die Therapeutin), wieder zu schreiben, weil ich ein halbes Jahr nicht bei ihm war, und das mit ihm zu besprechen, aber ich bin so unentschlossen...

LG Januar
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
08.08.2021, 12:58 Uhr | bke-Claudia
Hallo Januar,
ich bin mal vorsichtig, weil ich nicht genau weiß, ob ich dich richtig verstanden habe.
Es gibt einen Typ, den du sehr magst, dieser gehört in eine Clique zu der du auch gehörst?
Was ist zwischen euch passiert, oder nicht passiert? Du schreibst, du warst so glücklich, gab es da schon eine Beziehung?!
Vielleicht kannst du das ja etwas klarer schreiben. Liebeskummer ist immer schrecklich und es braucht Zeit und Unterstützung, um damit fertig zu werden.
Wer kann denn für dich jetzt da sein?
bke-Claudia
08.08.2021, 12:45 Uhr | -Januar-
Ich weiß nicht, ob es aussichtslos ist, es schwankt immer und dann gebe ich es immer auf und mache mir doch wieder Hoffnungen.
Ich möchte gerade einfach nur noch weinen.
Ich bin fast unglücklicher darüber dass ich unglücklich bin als über die Gründe wegen denen ich unglücklich bin. Ist das irgendwie verständlich? Ich war so glücklich und jetzt ist einfach alles wieder so traurig. Das macht die positiven Erinnerungen für mich auch schon traurig.
Ich habe mich so geliebt gefühlt und ich war so glücklich und jetzt fühle ich mich so ungeliebt und wertlos. Ich habe keine Lust mehr auf gar nichts.
Auf der anderen Seite versuche ich alles wenig erfolgreich zu verdrängen.
Ich weiß auch nicht ob ich mich nach den Ferien meiner Therapeutin gegenüber wieder öffnen kann, da ich mich nicht wirklich mit meinen Problemen befassen will.
Ich hoffe, dass ich heute nicht denn ganzen Tag alleine bin, sonst weiß ich auch nicht, wie meine Stimmung da besser werden soll. Meinen Eltern spiele ich die ganze Zeit was vor und ich habe Angst, dass ich das nicht mehr schaffe und sie merken wie traurig ich bin.
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
01.08.2021, 13:11 Uhr | Hailee
Ist es denn völlig aussichtslos mit deinem Schwarm?
Unnötig ist es definitiv nicht, es bei der Telefonseelsorge zu probieren. Du kannst ja vorher versuchen deine Gedanken zu sortieren und zu überlegen, wie du es erklären möchtest. Es braucht ja meistens nur einen Anfang, das restliche Gespräch entwickelt sich dann normalerweise ja. Versuch es :)
Du bist entweder auf meiner Seite, an meiner Seite, oder mir im Weg.
01.08.2021, 12:14 Uhr | -Januar-
Hi,
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder, gerade stecke ich in einer kleinen Krise (hat allerdings absolut nichts mehr mit dem eigentlichen Thema dieses Threads zu tun). Ich bin zu ersten Mal alleine zu Hause, meine Eltern sind ohne mich im Urlaub. Und eigentlich wollte ich das sogar, weil ich sie ein wenig anstrengend fand die letzten Tage und weil ich endlich mal mit Freunden bei mir zu Hause sein wollte.
Aber jetzt komme ich irgendwie nicht klar, weil ich durch Liebeskummer wieder in eine depressive Phase rutsche und dann denke ich mir halt, ich könnte den ganzen Tag im Bett liegen und nichts tun und es fällt niemandem auf. Außerdem esse ich wieder zu wenig. Ich hatte gestern abend eine Freundin hier und das hat mir geholfen, allerdings gehen die Gedanken wieder von vorne los, wenn ich wieder alleine bin.
Ich bin so unglaublich genervt, weil ich alles im Griff hatte und so zufrieden mit meinem Leben war und jetzt dieser Liebeskummer macht einfach alles kaputt. Emotional bin ich gerade echt überreizt, ich weine bei jeder Nachricht, die auch nur ansatzweise negativ gegenüber mir rüberkommt.
Ich bin sauer auf die Person, in die ich mich verliebt habe, ich würde mich am liebsten distanzieren, aber dann wäre ich noch mehr allein und außerdem hat er mich gefragt ob ich heute mit anderen was mit ihm machen will und ich weiß nicht ob ich darauf Lust habe. Ich habe Angst, dass ich auch da nicht aufhören kann zu denken und die ganze Zeit meine Gefühle verstecken muss.
Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll, meine Therapeutin ist im Urlaub und die Vertretung kannte mich nicht und hat deswegen letzte Woche nur Sachen gesagt die mir nicht geholfen haben. Ich habe überlegt mir einen Notfalltermin geben zu lassen in der Ambulanz bei der Klinik wo ich letztes Jahr war, aber dann erfahren meine Eltern davon und das will ich auf keinen Fall. Ich überlege jetzt die Telefonseelsorge anzurufen aber habe keine Ahnung ob ich überhaupt schlüssig erklären kann was mein Problem ist und ob es nicht unnötig ist.
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
14.03.2021, 15:05 Uhr | -Januar-
danke für die liebe nachricht :)
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
09.03.2021, 19:44 Uhr | -Silbermond-
Liebe Januar,

ich habe gerade deine Zeilen gelesen und ja, was soll ich sagen. Ich bin unglaublich berührt, glücklich und vor allem stolz auf dich!
Wow, du hast es bisher ein Jahr geschafft und das ist eine mega Leistung! Das zeigt, wie viel Stärke, Wille und Kraft in dir steckt!
Das gibt einen fetten Daumen nach oben Daumen hoch und einen dollen Schulterklopfer. *wink*
Mit dieser Erkenntnis, mit diesen Zeilen gibst du mir und ich denke auch vielen anderen Usern hier gerade ganz ganz viel Hoffnung! Dafür möchte ich dir danken. Ja, es ist möglich daraus zu kommen und du bist jetzt mein persönliches Vorbild dafür! Danke, dass du das mit uns teilst, liebe Januar.

Liebe Grüße,
Silbermond *hug*
Ich schicke dir einen Engel, und sei er noch so klein, er möge immer bei dir sein. ★
09.03.2021, 18:47 Uhr | -Januar-
Ich bin 1 Jahr clean. Ich habe seit einem Jahr entschieden, dass ich aufhören will mit der Selbstverletzung.
Ich habe oft versucht aufzuhören, aber ein Teil von mir wollte es nicht aufhören. Aber ich habe wieder und wieder die Energie aufgebracht, ich habe Zeit in die Therapie gesteckt. Mir geht es besser. Es gibt noch oft eigentlich Momente, wo ich daran denke, aber ich habe Unterstützung, und am wichtigsten ist, dass ich selber eine gewisse Stärke entwickelt habe, die dagegen steht, auch wenn ich mal wieder am Boden bin.
Es ist möglich!!!

Mein 13-jähriges Ich hat nicht geglaubt, dass es möglich ist. Ich sehe die Schmerzen von der damaligen Januar, ich möchte sie festhalten, und ich möchte ihr sagen, dass das nicht für immer ist und ich da rauskommen werde.
Liebe damals-januar, du bist ein Teil von mir und du hast das alles sehr sehr gut gemeistert und wirst in Zukunft auch so weitermachen.
Zuletzt editiert am: 09.03.2021, 18:47 Uhr, von: -Januar-
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
13.12.2020, 11:03 Uhr | bke-Luca
Hallo Januar,

es liest sich so, als hast du wirklich ganz schön viel erreicht für dich. Du beschreibst einen intensiven Prozess der Heilung und Auseinandersetzung mit dir und deiner Krankheit und erntest die Früchte deiner Arbeit *happy* .
Vielen Dank, dass du das mit uns geteilt hast und ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute,
bke-Luca
12.12.2020, 22:27 Uhr | -Januar-
Ich bin gerade irgendwie so glücklich. Ich habe so viel Energie heute. Ich hatte einen schönen Tag.
Die ganze Arbeit, die ich in meine Heilung stecke, ist es wert. Sie ist es absolut wert.
Ich habe sehr sehr lange darauf gewartet, dass sich um mich herum etwas ändert. Ich wollte, dass jemand mich rettet. Ich habe alles um mich herum für meine Stimmungen verantwortlich gemacht.
Danach hatte ich eine Phase, in der ich dachte, ich bin Schuld, wenn es mir schlecht geht, weil ich dafür verantwortlich wäre, meine Heilung zu steuern.
Diese Phase hat dazu geführt, dass ich in die Klinik gegangen bin. Ich habe dort beide Phase nochmal erlebt und habe einen Heilungsprozess angestoßen. Seitdem weiß ich, dass ich zwar manchmal aktiv meine Herausforderungen angehen muss, um etwas zu ändern, aber es darf mir auch schlecht gehen und es gibt Unterstützung, auf die ich mich verlassen darf. Ich habe ein Gleichgewicht gefunden. Ich versuche zu hören, was ich brauche und gleichzeitig an mir zu arbeiten. Manchmal klappt es besser, manchmal schlechter.
Aber vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich mal so eine Einsicht haben könnte. Dass es mir gut gehen wird. Ich war tief in der Krankheit, aber ich habe es durchgehalten und es kommt Licht. Ich bin immer noch krank, aber ich arbeite daran. Es geht nicht immer bergauf, aber durchhalten lohnt sich.
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
17.11.2020, 14:26 Uhr | -Januar-
Hi, nach etwas längerer Zeit melde ich mich mal wieder.
Eine Woche nach meinem letzten Post hier im Thread bin ich in eine Klinik gekommen und das war eine sehr gute Entscheidung.
Ich bin anders als vorher. Ich weiß nicht, was sich alles geändert hat, aber ich bin anders. Auf eine gute Art. Vielleicht war ich auch schon die ganze Zeit so wie ich jetzt bin, aber es war weggedrängt vom Kranksein.
Ich weiß auch jetzt, dass ich nie PTBS hatte (zum ersten Post hier in diesem Thread besteht überhaupt ein großer Unterschied, aber ich wollte keinen neuen öffnen). Und Diagnosen sind auch nicht wichtig. Ich habe noch einen weiten Weg vor mir, aber es geht mir endlich besser. Und ich habe endlich verstanden, dass Rückfälle keine Rückschritte sind. Nach jeder Herausforderung, jedem schlechten Tag, steht man woanders als vorher. Es erscheint immer als müsste man von vorne anfangen, aber das ist nicht der Fall, man wächst immer weiter an seinen Herausforderungen.
Seit der Klinik ist es für mich nicht so einfach, mit meiner ambulanten Therapeutin weiterzumachen, weil wir in der Zwischenzeit ein bisschen den Faden verloren haben, und wie gesagt empfinde ich mich ja anders als vorher. Trotzdem konnte ich ihr letzte Woche auch wieder erklären, warum meine Therapiemotivation im Moment nicht so stark ist und ihr auch erzählen, womit ich im Moment sehr struggle, und zwar mit meinem Selbstwertgefühl.
Ich frage mich im Nachhinein, wie ich es geschafft habe, aus meinen akuten Phasen herauszukommen. 2018/2019 und Beginn 2020 würde ich mich im Nachhinein schon etwas kritisch/gefährdet sehen, genau wie ich andere in der Klinik gesehen habe, die dort auch nicht weitergekommen sind, weil sie noch nicht so weit waren. Ich frage mich, wie ich ihnen helfen kann, oder wie man beschleunigen kann, dass sie an den Punkt kommen, wo man weiterkommt. Aber a) ist das nicht meine Verantwortung (daran muss ich mich oft erinnern) und b) ich glaube niemand kann diese Frage beantworten. Irgendwann funktioniert es einfach irgendwie. Der Zeitpunkt ist für jeden wannanders und auf einem anderen Weg. Irgendwann wird es aber auf jeden Fall besser. Es muss ja nicht direkt alles gut werden.
Es wird auch in meinem Weg aus der Krankheit noch viele Kurven und Schleifen geben und es kann sein, dass ich mal vergesse, was ich schon geschafft habe, aber es gibt immer irgendwo einen Weg, dass es besser wird. Man findet ihn nur nicht direkt.

Wer hätte gedacht, dass aus mir mal so eine Optimistin wird? *wuuuaaahhhh*

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Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
09.07.2020, 12:06 Uhr | -Januar-
hi,
ich war gerade in der Sprechstunde, jetzt bin ich ein wenig geerdet. Ich schaue erstmal, dass ich heute ein bisschen auf Self-Care zurückgreife und mir Zeit nehme, mit einem Freund telefoniere, etc. Ich denke, das kriege ich dann hin. Es weiß jemand von meinem Zustand. Ich bin zwar alleine zu Hause, aber das ist nicht schlimm. Ich schaffe das.
Meiner Therapeutin habe ich schon Bescheid gesagt und mir aufgeschrieben, worüber ich sprechen möchte.

Habe ich gerade einen klareren Moment, ist das eine Stimmungsschwankung oder bin ich einfach so müde dass ich keine Panik mehr in mir habe? ich weiß es nicht. aber es geht mir jetzt ein wenig besser. Sollte es mir gleich schlechter gehen hab ich immer noch meinen Notfallkoffer. ich kann das.
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
09.07.2020, 11:24 Uhr | bke-Zita
Hallo Januar,
deine Worte klingen nach großer Not ! Gut, dass du morgen einen Termin bei deiner Therapeutin hast - ABER: der Termin ist morgen, nicht JETZT, nicht HEUTE.
Könntest du deine Therapeutin vielleicht anrufen und ihr schildern wie es dir geht ?
Alternativ dazu: zu hattest von einem Arzttermin geschrieben, neulich - könntest du da im Falle eines Falles notfallmäßig hingehen ?
Alternativ dazu: was von dem, was du in deiner Therapie gelernt hast, könnte dir jetzt helfen, dass es aushaltbarer wird ? Ich denke, ihr habt vermutlich miteinander einen Notfallkoffer mit hilfreichen Skills zusammengestellt …. Was könntest du da jetzt rausholen ?
Alternativ dazu: wer könnte dir gut zur Seite stehen (eine Freundin, jemand aus deiner Familie ….) und was könntet ihr miteinander tun ....

Ist da etwas für dich hilfreiches dabei ? Oder hättest du noch eine andere Idee, was dir jetzt helfen könnte ?

Viele herzliche Grüße
bke-Zita
09.07.2020, 11:09 Uhr | -Januar-
Hab einen Rückfall. Mir geht es wieder wie vor zwei Jahren. Starke Panik die ganze Zeit und irgendwie bin ich nicht richtig hier und deprimiert. Aber mir kann irgendwie niemand helfen. Ich habe morgen Therapie aber bis dahin weiß ich nicht ob ich es schaffe.
ich brauche hilfe.....
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)
26.06.2020, 11:20 Uhr | bke-Lorenz
Hallo Januar,

du scheinst echt "in der Luft zu hängen" gerade. Obwohl die dir bekannten Symptome eigentlich gar nicht da sind oder sich im Rahmen halten, fallen dir andere Dinge auf, die dir Sorgen bereiten, dich verunsichern. Es tut mir sehr leid, dass du dich fühlst, als fehle dir die Kontrolle.
Ich lese in deinem Poast einen Widerspruch:
Ich kriege das nicht mehr auf die Reihe. Aber meine Therapeutin weiß davon nichts.

Sag mal, Januar, hast du schon mal versucht, bei dir selbst zu ergründen, warum du genau das, was dich gerade besonders beschäftigt, deiner Tehrapeutin, die dich ja untersützen soll, nicht erzählst?
Bestimmt hast du deine Gründe dafür, dennoch möchte ich dich dazu anregen, die Therapie gut für dich zu nutzen!

Schade, dass es mit dem Arzttermin heute nicht klappt und gleichzeitig gut, dass du dich darum bemühst. Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du die Veranstaltung bereits abgesagt? Wenn ja, dann lehne dich zurück, denn vermutlich würde es dir gerade nicht anders gehen, hättest du die nichabgesagt. Kann das sein?

Viele Grüße
*bye* bke-Lorenz
26.06.2020, 09:05 Uhr | -Januar-
Ich weiß nicht mehr weiter irgendwie.
Ich konnte meine Symptome immer gut einschätzen. Ich glaub ich hatte auch iwie Kontrolle. Mir geht es im Moment gut im Sinne, dass die Symptome, die ich immer hatte weitgehend niedrig sind.
In letzter Zeit fallen mir aber immer kleine Sachen auf, bei denen ich mir langsam Sorgen mache, weil sie immer öfter vorkommen. Bei meinen anderen Symptomen hatte ich die selber herbeigeführt irgendwie, aber bei diesen habe ich das Gefühl, keine Kontrolle drüber zu haben. Mir ist immer irgendwie schlecht in letzter Zeit. Ich mache mir immer zu viele Sorgen.
Ich kriege das nicht mehr auf die Reihe. Aber meine Therapeutin weiß davon nichts. Ich habe es ja selbst die ganze Zeit ignoriert, aber ich kann ihr das nicht sagen.

Habe versucht heute einen Arzttermin zu bekommen weil mir so schlecht ist, aber es klappt nicht. Ich weiß nicht was ich jetzt heute tun soll, weil ich eine Veranstaltung, wo ich seit Monaten hinwollte, jetzt schon absagen musste weil ich nicht klarkomme. Jetzt komme ich noch weniger klar. Ich weiß nicht was ich tun soll.
Scared of my own image - doubt (Twenty one pilots)

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