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05.07.2020, 21:38 Uhr | AniNel
......
Zuletzt editiert am: 09.07.2020, 21:01 Uhr, von: AniNel
21.10.2020, 21:12 Uhr | bke-Kira
Guten Abend AniNel,
du hast einiges bewältigt und bleibst dran. Das hört sich sehr energisch an, aber klingt auch realistisch. Du hast unterschiedliche Seiten des Lebens kennengelernt und es ist dir jedoch auch bewusst, dass es verschiedene Phasen geben wird.
Speichere, was du speichern kannst und bleibe dir selbst treu.
Willkommen im Leben!
bke-Kira *bye*
21.10.2020, 20:59 Uhr | AniNel
Heute geht es mir gut.
Ich bin entlassen, gehe ab nächste Woche zur Drogenberatungsstelle und habe bereits 6 Termine bei einer Psychologin.
Ich kämpfe für ein ruhigeres Leben.
Ich weiß, es werden nicht nur gute Tage kommen, aber ich habe in der Klinik angefangen ein Gute-Gedanken-Buch zu führen und ich werde weiter hinein schreiben und bei schlechten Tagen hinein schauen. Auch die anderen Hilfen werde ich versuchen zu verinnerlichen.

Ich weiß nicht, aber gerad möchte ich nichts anderes, als Leben und schauen, wie ich alles verarbeiten kann und diesen Weg gehen, so lange es sein muss.

Wünsche einen angenehmen Abend mit guten Gedanken.
Mein erster guter Gedanke heut war:
- das schöne Wetter genießen und Energie von der Sonne und der Natur tanken.

LG
AniNel
18.10.2020, 20:53 Uhr | bke-Milah
Liebe AniNel,

es ist schön zu lesen, dass es heute ganz okay für dich war und wünsche dir so sehr, dass du das am Ende aller Tage bis zum 02.11. sagen kannst. Das mit dem Handy ist blöd jedoch wohl nicht vermeidbar. Weißt du eigentlich freut es mich, wenn du schreibst, dass du deine Pflegeeltern und die Umarmungen vermisst. Weißt du warum? Weil mir das zeigt, wie wichtig sie inzwischen für dich geworden sind und wie sehr sie dir ans Herz gewachsen sind. Du hast durch sie erfahren können, was es bedeutet ein schönes zu Hause zu haben. Ein zu Hause, welches auf dich wartet bis zum 02.11. und sich dann freut, dass du endlich wieder da bist und dich deine Pflegeeltern endlich wieder in den Arm nehmen können, ein zu Hause, wo du willkommen bist und dich endlich wohlfühlen darfst, ein zu Hause, nur für DICH.

Also bleib tapfer liebe AniNel, du schaffst das und dann abi nach HAUSE
Herzliche Grüße
bke-Milah
18.10.2020, 20:18 Uhr | AniNel
Heute war der Tag ganz okey. Ich habe geschafft etwas zu reden, über Dinge die passiert sind in meinem Leben.
Es steht nun fest, bis zum 2.11.20 muss ich hier bleiben und bekomme mein Handy ab morgen nur noch für Ausnahmen.
Ich weiß nicht, es wird sehr schwer, denn ohne Handy auch keine Kontakte.

Ich hab so angst vor dieser Zeit, aber ich muss es schaffen, weil es mir sonst nie besser gehen wird, nicht wahr?

Vielleicht bis bald und danke.

LG
17.10.2020, 21:34 Uhr | bke-Nana
Das ist ganz bestimmt alles sehr hart für dich, liebe AniNel.
Wenn du willst, dann schaffst du es auch. Da bin ich ganz sicher. Nun schlaf schön und träum vielleicht davon, wie du dich belohnen wirst, wenn du deinen ersten Erfolg feierst.
Gute Nacht.
17.10.2020, 20:51 Uhr | AniNel
Danke für die Rückmeldung

Ich versuche so gut ich kann daran zu glauben, das es besser wird.
Es ist nur so schwierig, weil die Pflegeeltern mich auf keinen Fall besuchen dürfen. Ich sehe sie erst wieder, wenn ich raus komme. Durch Corona sind sämtliche Besuche verboten.
Ich hasse diese Zeit, diesen Virus, einfach alles.

Mir geht es schlecht, weil mir die Pflegeeltern fehlen. Telefonieren ist einfach nicht wie ein Besuch.
Ich möchte gern in den Arm genommen werden und jemanden hören, der mir sagt, das alles gut wird.
Ich fühle mich allein gelassen und das tut mir einfach so sehr weh.
Das ich mein Handy endlich benutzen darf, ist gut, aber das es nur zu bestimmten Zeiten so ist und in der Woche nur für eine Stunde am Tag erlaubt ist, ist sehr hart, finde ich.

Danke das ich schreiben durfte.
Wünsche einen ruhigen Abend.

LG
AniNel *crying*
17.10.2020, 12:25 Uhr | bke-Nana
Liebe AniNel,

wenn du dich freiwillig für die Klinik entschieden hast, dann ganz sicher aus gutem Grund und nicht aus einer Laune heraus. Das war sicher keine einfache Entscheidung, aber eine sehr gute aus meiner Sicht.
Es gibt Tage, da könnte man Bäume ausreißen. Vielleicht fühlt es sich in Teilen heute so an für dich. Dann gibt es Tage, da möchte man tief untertauchen und wünscht sich, dass jmd für einen da ist. Bestimmt kennst du das.
Ich jedenfalls find es klasse, dass du diesen Weg für dich gewählt hast. Das war sehr mutig.

Glaub an dich, wie ich an dich *wink*
bke-Nana
Zuletzt editiert am: 17.10.2020, 12:28 Uhr, von: bke-Nana
17.10.2020, 11:51 Uhr | AniNel
Ich bin nicht stark genug.
Ich möchte einfach hier raus
Ich rede und rede und irgendwie hilft es doch nicht. Zumindest fühlt es sich so an.
Ich bin doch hier, wegen den Drogen und an die denke ich kaum noch und ich weiß, das es ohne besser ist und ich habe die Dinge im Kopf, die mir helfen werden, nicht mehr dieses Zeug zu nehmen. Ich werde noch weiter daran arbeiten und zur Drogenberatungstelle gehen.

Warum lassen sie mich nicht einfach gehen? Ich bin doch freiwillig hier in der Klinik.

Ich verstehe es nicht.
Ich verstehe es einfach nicht.

*crying*
12.10.2020, 21:21 Uhr | bke-Claudia
Hallo AniNel,
wir wünschen dir alles Gute und du schaffst das.
bke-Claudia
12.10.2020, 21:20 Uhr | AniNel
Nun wird es Zeit, zu Ruhe zu kommen.
Ich sage tschüss.
Danke für eure Rückmeldungen und das ich hier immer schreiben durfte.


Macht es gut

LG
AniNel
12.10.2020, 18:00 Uhr | AniNel
Es hilft alles nichts.
Morgen früh geht es in die Klinik. *crying*

Ich habe echt Angst. Angst davor, wie es mir ergehen wird, so ohne Drogen, ohne Alkohol.
Wie soll ich nur einschlafen? Wie soll ich die Tage mit meinen Gedanken nur überstehen?

Es gibt kein Zurück mehr, die Tasche ist bereits gepackt und ich werde morgen von der Pflegemutter zur Klinik gebracht.
Es ist so schwer, wenn ich nur daran denke.
Ist es wirklich das richtige? Der bessere Weg?

Warum fühle ich mich nur so unglaublich schlecht?
Ich möchte am liebsten sterben. Mich umbringen, einfach verschwinden, für immer.
Niemand wird mich wirklich vermissen, denn jeder ist ersetzbar und so eine wie ich erst recht.

Angenehmen Abend und bleibt stark und so, wie ihr seid.

LG
AniNel
11.10.2020, 12:18 Uhr | AniNel
Danke für deine Rückmeldung, bke-Claudia.

Die Pflegeeltern und ich haben uns noch etwas unterhalten und haben einen Kompromiss beschlossen.
Ich werde gleich eine Mail an die Drogenberatung schreiben und um einen Termin bitten.
Einer der Pflegeeltern wird mich zu jedem Termin bringen, warten und dann fahren wir zurück.
Wenn wir merken, dass das nicht wirklich hilft, nicht wirklich was bringt, werden wir erneut einen Termin in einer Klinik machen und ich werde es stationär hin bekommen müssen.

Ich glaube, es ist ein guter Weg.
Es ist so komisch, so ungewohnt irgendwie.
Ich werde mein bestes geben um weiter in die richtige Richtung, in die bessere Zukunft Schritt für Schritt zu gehen.

LG
11.10.2020, 11:24 Uhr | bke-Claudia
Hallo AniNel,
Vertrauen wächst miteinander. Du willst und musst Vertrauen lernen und deine Pflegeeltern eben auch.
Das ist ein Prozess, der schon etwas länger dauern kann.
Sie haben sich entschuldigt, das war schon eine vertrauensbildende Maßnahme.
Wenn du ebenfalls offen sein kannst, wird es weiter vorwärts gehen.
Drogenberatung ist ein solcher Schritt auf deiner Seite.
bke-Claudia
11.10.2020, 10:56 Uhr | AniNel
Ein neuer Tag ist da.
Ich habe bin wieder bei den Pflegeeltern und habe mit ihnen etwas geredet.
Ich habe so gut ich konnte, versucht Ihnen zu erklären, wie es mir damit geht, das sie nicht sofort die Wahrheit sagten.
Sie haben sich entschuldigt. Es ist seltsam das sie sich entschuldigt haben.
Ich habe mit ihnen geredet, ihnen erklärt warum ich die Drogen brauche. Ich habe ihnen versucht zu erklären, wie groß meine Angst ist, wenn ich sie nicht habe.
Ich habe aber gesagt, das ich gern daran arbeiten möchte, aber nicht so, wie sie es vorgesehen haben.
Ich habe ihnen gesagt, das ich gern zu der Drogenberatung gehen möchte. Ich war ja schon einmal da und es hatte geholfen und ich war eine Zeit lang ohne Drogen.
Die Pflegeeltern sehen es skeptisch, wie sie es sagen.
Wie bringe ich es sie nur dazu, mir zu vertrauen das ich es schaffen möchte und das ich da wirklich an mir arbeite?

Ich bin ratlos und, keine Ahnung....
Ich möchte einfach nur bei Ihnen bleiben und zur Drogenberatungsstelle gehen und es so schaffen.
10.10.2020, 20:26 Uhr | bke-Gregor
Hallo AniNel,

so weit ich das verstanden habe wird die gewünschte Traumatherapie doch von niemanden in Frage gestellt.

Aber es macht in der Tat wenig Sinn eine Traumatherapie zu starten und die Suchtprobleme hinten an zu stellen. Aber vielleicht kann das ja auch eine Motivation sein, sich kraftvoll der Sucht zu stellen, um danach endlich mit einer Traumatherapie weiter zu machen.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht und das Du dabei auf die Wärme von außen verzichten kannst

bke-Gregor *bye*

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