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16.08.2022, 11:04 Uhr | Enja777
Hallo....
Ich habe das Gefühl, absolut gar nichts auf die Reihe zu bekommen und zu allem zu doof zu sein und überall und jedem im Weg zu sein und dass es besser für andere wäre, wenn ich abgeschottet von anderen irgendwo existieren würde, wo ich denn schon existiere... Ich möchte leben. Aber ich habe das Gefühl, überall zu viel zu sein und unerwünscht.... :(
06.10.2022, 10:07 Uhr | Enja777
Hi Leni
Danke
In der WG kann ich besonders mit einer Betreuerin ganz gut über das Thema reden, allerdings gibt's da manchmal auch so Schwierigkeiten... Demletzt hatte ich meine Sorgen mitgeteilt, da schien sie sich ganz schön zusammenzureißen. Sie fragte dann, ob wir das Thema heute lassen könnten, sie würde mich sonst anschreien und das wolle sie nicht. Danach habe ich mich erstmal mehrere Stunden ins Zimmer verschanzt. Auf der einen Seite soll ich mich öffnen und mit den Leuten hier reden und auf der anderen Seite überfordere ich sie dann.
Unter der Woche ist jeden Tag der Chef der Gruppe da und vor dem haben viele von uns Angst. Er schreit so viel, und wirkt so bedrohlich, ist aber gleichzeitig super ruhig. Er erinnert mich sehr an meinen Vater. Das macht mir Angst. Er ist super gestresst, weil so wenig Personal da ist und dann noch so viele krank sind und er seit Monaten auf dem Zahnfleisch läuft. Ich hasse die Stimmung, die einem entgegenschlägt, wenn man den Raum betritt, in dem er sitzt. Das muss ich immer zu den Medizeiten und wenn es Sachen zu besprechen gibt oder er einen ruft.
Kennt ihr den Film "Orangen zu Weihnachten"? Irgendwie erinnert es mich ein wenig daran und ich frage mich nach dem Grund, warum er so verbittert wirkt.
Liebe Grüße,
Enja
17.08.2022, 13:24 Uhr | Leniona
Das glaub ich dir. Das klingt sehr anstrengend. Aber ich finde du hast schon einen super Weg gefunden wie du damit umgehen kannst. Klar bis du es ganz im Griff hast wird es whs noch dauern. Sowas geht leider nicht so schnell einfach weg weil die Gedanken ja so fest im Kopf verankert sind. Ich würde dir wirklich raten in der WG dann mit jmd darüber zu reden. Am besten mit jmd dem du dich gut öffnen kannst. Vmtl kann sie vor Ort besser sagen was möglich ist, was sie an Hilfen anbieten kann und und und. Aber wirklich! Ich finde es sehr stark wie gut du das schon in den Griff bekommen hast. Das ist toll!!!!!
Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert...es ist immer zu früh und es tut immer weh!
17.08.2022, 12:55 Uhr | Enja777
Hey Leni
Ich weiß nicht, wie sehr ich es beschreiben kann, ohne, dass es zu detailreich ist, falls es zu triggernd ist, wie gesagt, bitte Bescheid geben, dann ändere ich das, oder gerne editieren...
Ich habe eine Zeit lang, als wir in der Schule die Ernährungspyramide usw hatten (hatte Bio als Hauptfach, später als LK...), neben Kalorien, KH, Fetten, Eiweiß etc alles auf's Kg ausgerechnet und dann so und so viel Prozent weggelassen usw, außer Eiweiß... Auch die Vitamine und Mineralstoffe, sogar Wasser.... Weil das ja auch Mineralstoffe hat. Ich habe jeden ml Wasser mitgezählt.... Und das für jeden Tag. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich "nur" noch Kalorien zähle, zumindest an guten Tagen. An noch besseren Tagen sogar nur grob, also mit dem, was ich anhand dessen schätze, was ich leider noch im Kopf habe... Und an schlechteren Tagen eben Kalorien, Fette, Eiweiß und KH... Und eben diese eine bescheuerten Obst-Gemüse-Regel, die ich als Kind oder Jugendliche in der Zeitung meiner Mutter mal entdeckt und gelesen habe und die mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht. Eben aus diesem Grund werde ich sie hier auch nicht näher erläutern. :)
Ich habe keine diagnostizierte Essstörung. Es wurde zwar mehrfach vermutet, aber bisher zumindest diagnostisch in die anderen Diagnosen mit untergeordnet (Zwänge, Ängste, Depressionen, PTBS usw), zumal ich panische Angst davor habe, mich zu übergeben. Bei mir hat das viel mit Kontrolle zu tun, weshalb sich die Therapeutin noch nicht ganz schlüssig gewesen sei und es erstmal unter die Zwänge einordnen würde, worüber ich ganz froh bin, weil ich das Gefühl habe, ich sei eine Pinnwand, an die immer mehr Diagnosen geheftet werden.
Die Probleme mit dem Essen habe ich seit der Grundschule... E hat so mit 7/8/9 angefangen... In alle Richtungen... Immer mit dem Ziel, mein Gewicht, mein Essen und Trinken, das, was in mich rein kommt usw, selber zu kontrollieren und ein Völlegefühl zu vermeiden, aus Angst, wieder so schlimm krank zu werden und mich übergeben zu müssen...
Die warme Mahlzeit zuhause ist oft schwierig, weil ich's so sehr vor mir herschiebe, dass ich's dann nicht esse. Wenn ich in der Wohngruppe bin, ist's wahrscheinlich ähnlich, wie wenn ich wo anders bin, bleibt nur das Problem mit dem Portionieren. Ansonsten bekommen mir warme Mahlzeiten insgesamt auch oft besser, bzw mag ich sie einfach lieber, Brot und Müsli hängt mir mittlerweile zum Hals raus, weil das neben Obst und Gemüse mittlerweile seit Jahren meine Hauptnahrungsmittel sind... Musste im Wohnheim vor allem gucken, was ich mir überhaupt leisten kann. Wenn's knapp war, Wasser mit Haferflocken, obwohl ich das hasse. Wenn ich es mir leisten konnte, Haferflocken mit Apfel oder Banane und Joghurt. Zum Beispiel. Brot lässt sich gut einfrieren... Ich bin oft mit Hunger in die Schule gegangen, weil ich morgens zu spät aufgestanden und alles vor mir hergeschoben habe... War total erschöpft vom Abistress, Praktika, lernen für die Ausbildung, Nebenjob, Hobbys, Sport etc.... Dazu der eigene Haushalt, alle zwei Wochen Putzdienst im Wohnheim von den Gemeinschaftsraum ein, Treppenhaus, Flur, Küche, Wohnzimmer, Müll etc...
17.08.2022, 10:53 Uhr | Leniona
Hey enja,
Ich meinte damit ob du mit dem Essen Probleme hast wie eben magersucht Bulimie, etc. oder ob du Probleme hast dass du das Essen nicht genau planen kannst. Dass du nicht sagen kannst okay morgens esse ich das, mittags jenes und abends wieder was anderes.

Ich kenne das zu gut. Langsam entwickelt sich bei mir wieder ein sättigungsgefühl. Hunger gibt es bei mir aber auch nicht. Ich merke nur dass ich was zu essen brauche wenn ich kurz vorm umkippen bin.
Ich weiß nicht wie detailliert du das alles machst….vllt kannst du anfangen, dass wenn du sagst, ich muss jetzt einen Apfel und eine Banane pro Tag essen….vllt dass du es weniger detailliert machst und sagst okay du isst zweimal Obst am Tag. Damit gehst du nicht so sehr ins detail. Und so weiter. Dann eben 2 mal Gemüse am Tag. Und einmal warme Mahlzeit oder so. Und wenn das klappt schaffst du es vllt sogar dass du sagst dass du „einfach“ drei Mahlzeiten am Tag nimmst. Vllt pendelt es sich so wieder ein….
Was mir noch nicht ganz klar ist….was zählst du denn genau für Nährwerte? Nur die Kalorien? Oder auch andere Vitamine etc die im Essen drinnen sind. Dann solltest du evtl noch ein wenig kleiner anfangen und versuchen z.b. nur noch die Kalorien zu zählen alles andere aber nicht.

Verstehst du was meine Idee dahinter ist?
Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert...es ist immer zu früh und es tut immer weh!
17.08.2022, 09:29 Uhr | Enja777
Hey Leni
Wie meinst du das, ob das viele Essen triggernd ist?
Falls du damit meinst, dass es dort so oft ist: das kenne ich aus den Kliniken, da waren es sogar vier bis sechs Mahlzeiten. Mich triggert viel mehr das Fragen nach bspw Joghurt, weil ich da Hemmungen habe. Bei meinen Eltern gab es zu allem Möglichen blöde Kommentare, mal habe ich ihnen zu viel, mal zu wenig gegessen, mal wurde ich gefragt, ob ich danach gewisse Gegenmaßnahmen ergreife, mal, ob ich mager****tig sei oder sein wolle, mal, ob ich wieder auf Diät sei, mal, wieso so viel und ob ich denn noch fetter werden wollen und sowieso fast immer da Falsche...
In der Wohngruppe das ansprechen würde sicherlich gehen. Ich bezweifle allerdings, dass es dort diese Möglichkeiten geben wird. Eigentlich wurde eine therapeutische Wohngruppe empfohlen, aber die Plätze sind sehr rar und das JA hat den Platz in der Regelgruppe organisiert, die würden sich das auch zutrauen, zur Therapie gehe ich ja ambulant... Und wenn es aktu wird, können sie das nicht auffangen, dann müsse ich trotzdem in eine Klinik. Was für mich ein wenig widersprüchlich klang, aber besser, als gar nichts, weil's wegen der PTBS erstmal um ein sicheres Zuhause vorerst ging. Um die Therapie auch so machen zu können, dass ich mich drauf einlassen kann
17.08.2022, 09:23 Uhr | Enja777
Hey nevermind
Das habe ich schon einige Male versucht, an sich auch keine schlechte Idee. Für mich persönlich ist das etwas schwierig, weil ich aufgrund der Zwänge es dann total umfangreich ausrechnen und planen muss, es jeden Tag dasselbe sein müsste etc, damit es exakt auf dieselben Nährwerte und alles kommt. Mal abgesehen davon, dass meine Therapeutin meinte, ich solle versuchen, die Kalorien nicht weiter zu zählen. Das fällt mir noch sehr schwer, weil vieles in meinem Kopf aufploppt, ist aber gar nicht das Hauptproblem, sondern eher, von was, wieviel, wann und wie.... :)
Zuletzt editiert am: 17.08.2022, 09:23 Uhr, von: Enja777
17.08.2022, 09:20 Uhr | Enja777
Hi Ina
Jain, also es gibt eine Ansprechperson, die aber wiederum meinte, dass es dort BezugsbetreuerInnen geben wird und ich vermute mal, dass man die dafür erstmal eine Weile kennenlernen darf. Ich war zum Probewohnen einige Tage dort und es gibt eine Betreuerin, bei der ich ein ganz gutes Gefühl hatte, mit der ich auch ein bisschen reden und mich eher öffnen konnte, als bei anderen. Er meinte, dass gerade sensiblere Gespräche möglichst auch mit einer weiblichen Person stattfinden werden, klar, manche Dinge muss er mit mir besprechen, weil er die Gruppe leitet oder sowas, das wird sich sicher einpendeln und ich dann noch erfahren, an wen ich mich mit was wenden kann oder muss.
Mit dem Essen... Kurz zum Hintergrund: in meiner letzten Schule waren einige Mitschülerinnen in meiner Klasse, die keinen industriellen Zucker mehr essen wollten. Ich habe mit dem Essen seit Jahren Probleme und die ständigen Gespräche darüber zu hören, hat mich enorm getriggert, vor allem, wenn sie mir davon erzählt haben, auch wenn ich das dann manchmal gestoppt und erklärt habe. Ich habe dann eine ganze Zeit lang wieder alles Mögliche reduziert, gestrichen, nur noch vier bestimmte Lebensmittel gegessen und war danach in einer Klinik, wo ich erstmal eine bestimmte vorportionierte Essensmenge hatte. In die Klinik wäre ich eh gekommen und beim Thema Essen war es ganz gut, dass die eh geplant war, um da einen Cut zu machen, aber trotzdem ist es natürlich nach wie vor Thema für mich, das Essen allgemein und es fällt mir sehr schwer, keine Verboten zurückzuholen. Zwischendurch passiert das immer mal wieder, aber an sich ist es eigentlich kontraproduktiv und das muss ich mir dann immer wieder bewusst machen.
Jetzt war es beim Probewohnen aber so, dass sich zwei Betreuerinnen über das Essen dort unterhalten haben und wieviel die eine vorher gewogen hat und nun zugenommen hat und die andere, die meinte, sie mache sich auch manchmal eine Reisbrokkolipfanne zum Mitnehmen, und esse auch morgens und abends was anderes, weil von dem ganzen Weißbrot/ Weißgetreide scheinbar generell möchte sie nicht essen und davon würde man nur zunehmen... Hmmm... Aber alle Jugendlichen dort müssen das essen, es besteht keine andere Option. Und komischerweise sind die auch nicht dick. Vllt kommt's einfach auf die Menge drauf an?! Dass man trotzdem merkt, wann man satt wird, auch wenn es jetzt kein stopfendes Vollkornbrot, sondern Weißbrot ist? Oder Toast oder sowas. Blöd nur, dass ich kein Gefühl für Hunger und Sattsein habe und seit Jahren mehr mit dem Kopf, als nach Gefühl esse. Die eine Betreuerin, bei der ich ein ganz gutes Gefühl hatte, war in dieses Gespräch leider involviert.
17.08.2022, 07:40 Uhr | Leniona
Hey Enja,
Alles gut…..darf ich fragen ob es triggernd ist so viel zu essen oder dass du nicht planen kannst was du isst?

Grundlegend würde ich mich Ina aber anschließen. Ich würde es dort mal ansprechen. Da gibt es ganz bestimmt eine Lösung. Vllt ja sogar dass das Essen dort geplant wird und dann für dich zurückgelegt sodass es niemand anderes nimmt. Ich würde es auf jeden Fall dort ansprechen

Ich bin mir ganz sicher dass du das schaffst. Ich drücke dir ganz fest die Daumen!!!
Alles liebe
Leni
Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert...es ist immer zu früh und es tut immer weh!
17.08.2022, 00:21 Uhr | nevermind.
Zuletzt editiert am: 21.08.2022, 19:35 Uhr, von: nevermind.
16.08.2022, 21:55 Uhr | bke-Ina
Guten Abend Enya,

oh, ich verstehe, dass du dir da Sorgen machst, das hört sich sehr komplex an. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die du beachten musst und es kommt Stress auf, weil du nicht weißt, was du kontrollieren können wirst und was nicht.

Wenn ich dich richtig verstehe, wirst du in eine betreute Wohngruppe ziehen. Hast du da schon eine Ansprechperson, mit der du deine Bedenken ansprechen kannst? Ich könnte mir vorstellen, dass es dich etwas entlasten könnte, wenn du über die Abläufe Bescheid wüsstest. Oder musst du jetzt einfach bis Montag abwarten? Ich bin überzeugt, dass dir auch beim Einzug jemand zur Seite stehen wird, der/die dir viele deiner Fragen beantworten und einige deiner Sorgen nehmen kann.

Ich wünsche dir eine ruhige und erholsame Nacht und schicke viele Grüße,
bke-Ina
16.08.2022, 20:24 Uhr | Enja777
Hey Leni
Ne, sie machen nur ständige Kommentare und oft auch "Vorschriften", wenn ich Kontakt mit ihnen habe, sie also besuche oder als wir im Urlaub waren. Aktuell lebe ich in einer WG und ziehe am Montag in eine Wohngruppe. Aber auch dort... Dort wird mittags gekocht und wir müssen uns die Portionen selbst aufhäufen, keine Ahnung, ob's da überhaupt eine Küchenwaage gibt. Ich habe meine eigene, weiß aber nicht, ob ich die da nutzen darf. Ansonsten könnte ich zumindest die Gesamtportion, wenn es bspw Auflauf ist, abwiegen... Und bei geteilten Mahlzeiten wie bspw Kartoffeln mit Fleisch oder Fisch oder Eiern und Salat die einzelnen Komponenten, wobei es da bspw auch wieder leichter ist, weil Gemüse habe ich jetzt nicht solche Angst vor, das kann ich gerne schätzen und bei den anderen Sachen das, was ich in den Kliniken als eine Portion gelernt habe und sowas... Nudeln mit Soße ist aber wieder schwierig, da bräuchte ich eine Waage, um es ungefähr "normal" hinzubekommen, da fällt mir das Schätzen noch sehr schwer... Dazu kommt, dass es dort Zeiträume gibt, in denen die Küche offen ist. Von 6-10, von 13-16 und von 19-21 Uhr. Also isst jeder, wenn man da ist, da ich aber ja noch krank geschrieben bin... So richtig zusammen gegessen wird also eh nicht wirklich und ich habe etwas Sorge, dann wieder in alte Muster zu fallen und es beim Frühstück zu belassen, wegen den Medis... Hoffe, dass das nicht zu triggernd ist, sonst bitte Bescheid geben, dann ändere ich das. Somit stellt sich mir dann die Frage, wann genau ich essen soll, morgens und abends wieviel von was? Und so Sachen wie Joghurt und so, da müssen wir für fragen, da haben die die Kontrolle drüber... Ich weiß gar nicht, ob ich dort morgens Müsli essen kann, oder ob's Brot sein muss. Genauso sind Obst und Gemüse nicht gerade massenhaft in der Küche und evtl auch immer mal was anderes, was meinem Zwang so gar nicht passt, alles vorher planen zu müssen. Da wir dort neun Jugendliche sind, kann es nämlich durchaus sein, dass das dann natürlich weg ist, auch wenn ich's eingeplant hatte und ich dann bspw statt einem Apfel eine Banane essen müsste oder es weg lassen würde. Dieses Unkontrollierbare, das macht mir so große Angst.
16.08.2022, 19:34 Uhr | Leniona
Hey Enja,
Gar kein Problem. Super dass du schon soweit bist dass du das gedanklich abtrennen kannst.
Das glaube ich dir, dass es mit den Zwängen und so sehr anstrengend ist. Ich kenn die ja von mir, hab aber nicht viele und nicht stark ausgeprägte. Undead ist schon anstrengend.
Das mit dem Essen versteh ich auch. Da war es doch so, dass deine Familie keinen essensprobleme aufstellt oder? Bzw dass sie sich nicht dran halten….musst du da mit essen? Oder kannst du dir selber einen essensplan machen? Ansonsten würde ich dir raten es ihnen noch mal ganz deutlich zu sagen dass du Unterstützung brauchst und sie die dir momentan am besten geben können, wenn du einen festen Plan bekommst.
Ist es das was dich auch so ausgeschlossen fühlen lässt vllt. Dass sie da keine Rücksicht nehmen? Wenn ja würde ich genau das als Argument nehmen. Dass du bei dem Thema mehr Berücksichtigung von ihnen brauchst.
Alleskleber
Leni
Es ist egal zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert...es ist immer zu früh und es tut immer weh!
16.08.2022, 18:26 Uhr | Enja777
Hey Leni...
Es fällt mir schwer, das genau zu benennen. Ich glaube, dass mein Kopf und ich mir selber ständig Dinge einreden und in alles Mögliche rein interpretieren und ich eher vom Schlechten ausgehe, damit die Enttäuschung dann nicht so groß ist...
Und gerade die Probleme mit meinem Körper, dem Essen und vor allen Dingen den Zwängen bestimmen meinen gesamten Tagesablauf, das ist furchtbar anstrengend und oft wünsche ich mir so sehr einen festen Essplan, an den ich mich halten "muss" oder kann, wie man es sehen will, sodass ich zumindest damit nicht mehr ständig mit meinem Kopf beschäftigt bin...
Liebe Grüße,
Enja
16.08.2022, 11:18 Uhr | Leniona
Hey enja,
Was gibt dir denn das Gefühl unerwünscht zu sein? Kannst du das nennen?
Und du bist nicht zu doof!!!! Es stimmt nämlich nicht dass du nichts auf die Reihe bekommst. Du meldest dich hier. Das ist schonmal ein Schritt. Ich weiß nicht wie es gerade aktuell bei dir ist aber ich bin sicher dass du auch noch andere Sachen hinbekommst!
Und ich kann es verstehen….der Wunsch kennenzulernen wollen….nicht immer nur zu kämpfen….zu zu machen oder arbeiten…..sondern dass zu tun was der Seele gut tut….was dir Spaß macht ohne immer auf andere zu achten oder zu verlegen ob das jetzt von anderen negativ gewertet wird.
Versuch dir was gutes zu tun! Sei lieb zu dir! Nimm dir ein bisschen Zeit für dich in der es nur um deine Bedürfnisse geht!

Alles liebe,
Leni
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