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07.11.2018, 20:28 Uhr | Arya--
Warum dürfen Eltern alles bestimmen und es spielt keine Rolle was man selber will?? Es ist so unfair das sie über mein Leben bestimmen dürfen und ich machen muss was die für sich entscheiden!!! Ist ja nur mein Leben was die kaputt machen!
12.11.2018, 10:58 Uhr | Pauliprinzessin
Liebe Ayra,
ich kann deinen Unmut verstehen, jedoch deine Eltern haben das Sagen und sie haben ein eigenes Leben welches sie nicht stets und ständig zurückstecken müssen, nur weil ihre Kinder mal anderer Meinung sind.
Ich hab ähnliches als so genannte Stiefmutter selbst und auch als Zuseherin mit erlebt.
Ein Sohn meines mittlwerweile Ehemannes lebte bei ihm, wir haben ihm erklärt, dass wir nun in ein gemeinsames Haus ziehen werden. Wir haben die Zeit bis er zum Studium ausgezogen ist gut miteinander überstanden und er nahm mich als weitere Vertrauensperson nach und nach an. Erzogen habe ich ihn nicht, wir haben nur alle zusammen ein paar Regeln für das gemeinsame Auskommen miteinander vereinbart.
Der andere Sohn ist genau wie Du total ausgeflippt, Mein Mann musste sich böse Vorwürfe anhöhren. Er hätte nicht um Erlaubnis gefragt für den Auszug aus dem ehemaligen Familienhaus, er hätte etwas besseres als mich verdient etc... So etwas muss man sich von seinen 14 jährigen Kindern weder anhören noch gefallen lassen.
Seine Mutter, bei der er lebte hatte dann auch die Idee mit ihrem Lebensgefährten eine Haus zu kaufen und umzuziehen. Sie ist nicht besonders stark, daher hat sie versucht es so zu drehen, dass die Söhne glauben sollten, dass sie die eigene Wohnung behält und dann täglich 50 Kilometer pendeln wird mit dem Sohn... Das ERgebnis war, dass er das natürlich durchschaut hat und Gespräche beim Jugendamt auf BEtreiben meines Mannes statt fanden, denn wir merkten, das es ihm nicht gut ging. Er hat dann etwas für mich doch sehr schmeichelhaftes ausgesagt: Wenn die Mutter umzieht, dann zieht er nicht mit sondern zu seinem Vater und mir. Daraufhin ist die Mutter eingeknickt, hat die Beziehung beendet und ist seit dem traurig und krank.Das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Sohn wurde sehr sarkastisch und der Umgangston nicht besonders nett... und noch schlimmer - sie fing an die Junges ständig aufzuhetzen was der Vater doch für ein schlimmer Mensch und ich sowieso seien. Hey, wir haben die Geburtstage, Konfirmationen in meinem Haus in meinem Garten ausgerichtet und gemeinsam gefeiert..
Das kann nicht sein oder? Kinder gehen und wir Eltern bleiben zurück. Daher ist es zwingend notwendig, dass wir auch ein eigenes glückliches Leben haben.
Ich , die böse Stiefmutter wurde im Übrigen gefragt, ob wir ihn demnächst für einige Monate bei uns einziehen lasssen, natürlich räumen wir um und machen Platz. Jedes unserer Kinder wird immer einen Platz bei uns haben egal welchen biologischen Ursprungs sie sind. Wir haben Glück gehabt, seit 10 Jahren klappt es eigentlich gut mit uns allen , mal besser mal schlechter, so wie das nun mal in Familien üblich ist.
Und wenn das wie bei dir nun eine gleichgeschlechtliche Beziehung deiner Mutter ist, die sie glücklich macht, so ist das eben so, denn das Leben geht weiter auch wenn dies Veränderungen mit sich bringt die nicht jedem sofort gefallen. E sscheint ja so zu sein, dass ihr in örtlicher Nähe bleibt, also keinen Schulwechsel und anderes mit machen müsst.
Du bist 14 , in kurzer Zeit werden deine Freunde und viele andere Dinge sehr viel wichtiger als ein Abendessen mit Mama, dann bleibt sie allein zurück. Wenn Du ihr nun ihr Glück dermaßen vermiest, dass sie darauf verzichtet. Garantien gibt es keine im Leben. Es kann super werden mit euch allen zusammen, es kann auch sein, dass deine Mutter in ein paar Monaten merkt, dass es doch nicht so toll ist. Es aus Furcht gleich zu lassen oder es sich gar von den Kindern zerstören lassen bevor es ausprobiert werden konnte ist auf jeden Fall für mein Verständnis keine Lösung.
Dass Kinder immer hoffen alles bleibt wie es ist und bei Trennung lange wünschen, dass es einfach wieder gut wird ist verständlich. Aber in nur sehr seltenen Fällen ist das so.
Es gibt ganz gute Einrichtungen speziell für Kinder in Trennungsfamilien. Dort können sie sich mit "Leidensgenossen" aussprechen und bekommen auch Hilfe von Fachleuten wenns mal knirscht und man die ganze Welt hasst. Vielleicht schaust du mal was es in deinem Wohnort an Angeboten so gibt?
10.11.2018, 17:12 Uhr | bke-Kira-Morgenthal
Hallo Arya,

du fühlst dich von deiner Mutter nicht verstanden. Auch hier bekommst du das Gefühl, dass man dich nicht wirklich versteht. Dein Gefühl kann ich gut nachvollziehen. Und ich glaube es liegt daran, dass du etwas ändern möchtest, was nicht in deiner Hand liegt. Das kann den Boden unter den Füßen weg ziehen und total wütend machen. Das tut mir leid, dass es doch anders gekommen ist, als du es dir erhofft hast.

Ich glaube, dass es dir an erster Stelle darum geht, diese Wut hier loszuwerden und damit ernst genommen zu werden. Auch von deiner Mutter wünschst du dir mehr Verständnis. Du darfst wütend sein. Und du brauchst viel Zeit, um mit dieser neuen Lebenslage klar zu kommen. Verändern kannst du sie leider nicht.

Die Trennung der Eltern ist für die Kinder immer sehr schwer zu verkraften. In der Regel entscheiden die Eltern, wie es weiter geht. Deine Eltern haben es so entschieden. Es wäre viel leichter, wenn du es annehmen könntest. Was/wer könnte dir dabei helfen?

Wie hast du es dir vorgestellt und wie stellst du dir das Leben nach der Trennung der Eltern vor? Es ist schon ein Jahr her. Nun musst mit dem Umzug und mit der Partnerin der Mutter klar kommen. Es ist bestimmt zu viel! Kannst du schon ein bisschen akzeptieren, dass deine Eltern nun getrennt sind? Bist du schon so weit? Wie ist es für dich?

Stärkende Grüße

bke-Kira-Morgenthal
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: bke-Kira-Morgenthal
10.11.2018, 12:04 Uhr | Arya--
Nein das geht leider nicht.
10.11.2018, 08:50 Uhr | Louise-19
Hallo Arya,
könntest Du nicht zu Deinem Vater ziehen?
Gruß, Louise
09.11.2018, 15:39 Uhr | Arya--
Ja meine Eltern haben sich im Dezember getrennt und mein Vater ausgezogen und meine Mum hat eine Partnerin Freundin mit der wir jetzt zusammen ziehen müssen. Wir ziehen nicht zu ihr wir und sie ziehen aus und in ein neues Haus zusammen ein.
Ja das ist so ungerecht, uns vor vollendete Tatsachen stellen und nicht mal fragen was wir wollen oder wie es für uns ist!
Ich bin 14. Ja eine jüngere Schwester.
Wie soll ich die Zeit überstehen bis ich erwachsen bin und ausziehen kann? Das ist eine Ewigkeit! In unserem Zuhause jetzt wohn ich seit ich ein kleines Kind bin, meine meisten Freunde wohnen in der Siedlung alle meine Erinnerungen an uns als Familie hängen an dem Haus es ist mein Zuhause und das alles zählt für die nicht! Ich muss von allem weg und noch dazu mit einer fremden Frau zusammen wohnen die ich kaum kenne!
Und die soll ich auch noch mögen!
Die braucht nicht auf die Idee kommen das die mir was zu sagen hat!
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: Arya--
09.11.2018, 14:07 Uhr | marinadiezweite
Hallo Aryja, es tut einem schon leid, dass du nun auch Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen musst. Erstmal ist blöd, wenn man gar nicht richtig gefragt wird. Nicht an der Entscheidung beteiligt wird. Und auch blöd sind die Folgen, morgens und wohl auch abends im Dunkeln durch den Wald laufen, eine Wohnung unterm Dach. Ich überleg gerade, wie alt du sein könntest. Hast du Geschwister? Lustig ist das alles nicht. Dein Leben versaut, mag sein, dass es sich für dich so anfühlt. Ist es denn wirklich alles nun kaputt und vorbei? Denk mal an die nächsten Jahre. Bald, wenn du erwachsen bist, gehst du deine eigenen Wege. Dann kannst du auch, ohne zu fragen, gehen, machen, was du willst. Dann ist es dein Leben ohne deine Mutter. In dem Moment ist es für dich, fast, egal, ob deine Mutter das toll findet oder nicht toll. Aber sicher möchte sie jetzt nicht lieber allein bleiben, nur, weil du momentan dich gar nicht an den neuen Ort und die Partnerin gewöhnen kannst. Auf jeden Fall, schön wäre es, wenn sie vielleicht noch ein zwei Jahre warten würden mit dem Umzug.
08.11.2018, 23:25 Uhr | bke-Hana
Oh je, Arya meinte ich natürlich, das blöde Fehlerteufelchen war am Werke, sorry dafür!
08.11.2018, 23:19 Uhr | bke-Hana
Hallo Araya,

du fühlst dich von deinen Eltern übergangen und nicht gesehen. Du fühlst dich im Stich gelassen und das ist natürlich ein schrecklicher Zustand, das kann ich gut nachvollziehen.

Auch auf die Gefahr hin, dass du dich auch hier nicht so gut verstanden fühlst, ist es mir dennoch wichtig, dich noch etwas genauer zu fragen: Magst du etwas detaillierter berichten, wie eure familiäre Situation ist? Du schreibst von einem Umzug zu einer neuen Partnerin deiner Mutter übern deine Kopf hinweg, Puh, das ist blöd. "Blöde Eltern", so nennst du ja auch denen Thread. Doch ich würde die Zusammenhängen, die du sbechreibst gerne noch etwas besser nachvollziehen können.

Für deine Interessen einzustehen, wie du das tust, halte ich für gut.und wichtig. Ein Brief an deine Mutter, wie bke-fFona es angeregt hat, halte ich für einen guten Vorschlag, aber das scheint grade nicht dein Weg zu sein. Wie wäre es für dich, mit allen die beteiligt sind zusammen zu kommen, um nach einer Lösung zu suchen. Eine Beratungsstelle könnte hilfreich sein, um zu moderieren.

Vielleicht, auch das könnte ich gut verstehen, musst du dich hier auch erst mal ordentlich ausschimpfen, weil sich all das für dich im Moment so fies und ungerecht anfühlt. Auch das wäre natürlich o.k.

Lass uns Mods und die Community des Jugendforums wissen, was du brauchst, wir stehen dir sehr gerne hilfreich zur Seite,.

Viele Grüße,
bke-Hana
08.11.2018, 20:04 Uhr | Arya--
Ne das bringt nichts sie weiß dass ich nicht umziehen will und schon gar nicht mit der zusammen ziehen will aber ihr ist es egal, sie wollen nicht getrennt leben und wie das für mich ist oder was die Leute sagen ist denen egal. Die sind froh wenn wir hier heraus sind und alles was an uns als Familie erinnert weg ist.
Wir bekommen auch nur die Zimmer unterm Dach weil von denen ja jede eins braucht statt ein Schlafzimmer zusammen und damit der 1. Stock mit den schönen und großen Zimmern belegt ist. Und ihr Weg in die Arbeit ist kürzer dafür müssen wir viel weiter fahren und morgens im dunklen durch ein Waldstück laufen.
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: Arya--
08.11.2018, 16:00 Uhr | bke-Fiona
Hallo arya,

könnte es sein, dass deine Mama in ihrer Verliebtheit (noch ) eine rosa Brille aufhat? Da erkennen manche nicht, wenn etwas nicht so gut ist oder auch für ihre Kinder schwierig ist.

Was hältst du davon, wenn du deiner Mama einen Brief schreibst, mit deinen Wünschen und Sorgen, und ihn ihr hinlegst, damit sie ihn in Ruhe lesen und darüber nachdenken kann?

liebe Grüße, bke-fiona
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: bke-Fiona-Mira
08.11.2018, 14:49 Uhr | Arya--
Bei meinen Freunden machen keine einzigen anderen Eltern das gleiche! Meine machen sich auch keine Sorgen ihr geht es nur um sich und ihre blöde neue große Liebe und alles wird danach ausgerichtet! Sie macht sich kein einzigen Gedanken um mich! Ich muss mich ihrem Leben unterordnen und wie es mir damit geht ist egal.
War so klar dass es hier auch keiner versteht
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: Arya--
08.11.2018, 11:54 Uhr | bke-Gregor
Hallo Arya,

das man Eltern als blöd erlebt und das man den Eindruck hat sie versauen einem das Leben und beschränken die Freiheit - ich fürchte das geht sehr vielen Jugendlichen so. Eltern auf der anderen Seite machen sichsehr viele Sorgen, wollen das alles gut läuft, sehen überall Gefahren, wollen das ihren Kindern nichts passiert, haben Angst, dass sie die Schule nicht schaffen, die falschen Freunde haben, sich ihr Leben verbauen und und und.

Ich glaube in dieser Phase geht es bei den Jugendlichen nicht nur darum sich zu ärgern und sich mit den Eltern zu streiten, sondern auch darum mit den Eltern Konflikte auszutragen, zu diskutieren und über neue Grenzen zu verhandeln - und vielleicht auch darum, dass beide Seiten sich mit ein Wenig Güte und Nachsicht behandeln.....

Liebe Grüße

bke-Gregor

*bye*

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