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20.03.2019, 21:22 Uhr | Sany2018
Ich hatte gestern einen Termin bei “meiner“ Psychotherapeutin und sie hat etwas gesagt, dass mich hat überlegen lassen, ob sie damit eine gewisse Taktik verfolgt oder es eventuell ein Missverständnis zwischen uns gibt. (Ich schreibe ungern „meine Psychotherapeutin“, deshalb steht es in Anführungszeichen, denn ich bin nicht bei ihr in Therapie, es ist eine Beratungsstelle, die ich in verschiedenen Abständen besuche, seitdem es mir so schlecht geht, aber das nur hintergründig.)
Mittlerweile bin ich um die 5 Monate, ca. 1x im Monat dort, manchmal (leider) noch seltener. Wie ihr eventuell aus einem anderen Beitrag von mir im Forum mitbekommen habt, beginnt nächste Woche das Abitur für mich. Als ich gestern dort rausgegangen bin, wollte sie primär keinen neuen Termin mit mir machen beziehungsweise hat sie das nicht angeboten, für die Termine im Vorfeld, war das ein selbstverständlicher Schritt zum Abschluss des Gesprächs, gestern kam aber nur „du brauchst mich ja jetzt nicht mehr“, das hat mich irgendwo schokiert und ich habe ihr reflexhaft entgegengebracht, dass ich dem so nicht zustimmen würde und mir insgeheim die Frage gestellt, die ich im ersten Absatz erwähnt hatte, denn zu Beginn des Termins fragte sie mich noch, ob ich die Termine nicht früher am Tag gelegt haben möchte und im Verlauf kam sie auf die mögliche, weitere Vorgehensweise zu sprechen beziehungsweise auch auf die Begleitung nach dem Abitur.
Für mich lässt sich das alles derzeit nicht in einen Zusammenhang bringen, denn ich habe ihr keineswegs signalisiert, dass ich bereit bin, die Gespräche jetzt sein zu lassen, ich bin derzeit sogar so weit davon entfernt wie noch nie zuvor, zudem sehe ich keinen direkten Zusammenhang zwischen der Schule, die für mich mit dem Abi endet, und den Gesprächen mit ihr.
Irgendwie lässt mich das keine Ruhe. Wir haben jetzt zwar einen neuen Termin ausgemacht, in Folge meines Reflexes, aber so willkommen und im Einklang habe ich mich dabei nicht gefühlt und das Gefühl hat sie mir sonst immer entgegengebracht.
23.03.2019, 21:00 Uhr | Louise-19
Hallo Sany,
die Therapeutin hat Dir einen kurzen Klinikaufenthalt angeboten, schreibst Du.
Ich schlage vor, diesen Aufenthalt für die Zeit nach Deiner Schulprüfung schonmal im Voraus zu planen,
und das beim nächsten Mal mit der Therapeutin zu besprechen.
Viele Grüße,
Louise
22.03.2019, 18:31 Uhr | bke-Kira
Es gibt da noch einiges, dass ich noch nicht ansprechen konnte beziehungsweise ansprechen wollte, um mich nicht einfühlen zu müssen und zu riskieren, dass es in Gänze wieder hochkommt, ich würde das jetzt nicht aushalten, aber es begleitet und belastet mich und ich würde es versuchen wollen, vielleicht auch um eine Einschätzung zu bekommen, inwieweit sich diese Erlebnisse festgesetzt haben, was sie angerichtet haben und ob beispielsweise eine Therapie sinnvoll wäre.


Hallo Sany,
deine Idee, es anzusprechen, finde ich super.
Ich wünsche dir etwas Erholung am Wochenende. Nehme dir nur das vor, was du schaffen kannst und lass das liegen, was du im Moment nicht klären kannst. Manche Dinge fügen sich von alleine. Du brauchst deine Kraft für deine Prüfungen und alles andere musst du nicht ohne deine Therapeutin überlegen. Das macht ihr zusammen.

Kräftigende Grüße!
bke-Kira *bye*
Zuletzt editiert am: 22.03.2019, 18:33 Uhr, von: bke-Kira
22.03.2019, 17:19 Uhr | Sany2018
Hallo Kira,

deine primäre Vermutung kann, meiner Meinung nach, nicht stimmen, denn, wie du logischerweise nicht wissen kannst, haben wir im Vorfeld lang und breit darüber gesprochen, dass man mir äußerlich zwar nichts anmerkt, meine Seele aber viel aushalten musste und dementsprechend schaden genommen hat, diese Einschätzung kam ihrerseits. Sie bot mir sogar einen kurzen Klinikaufenthalt an, deshalb verstehe ich diese Aussage nicht.

Ich sehe ein, dass es schwierig ist hier etwas dazuzuschreiben, da niemand bei dem Gespräch dabei war und somit eine Menge an Kontext fehlt, aber ich wollte das einfach loswerden und habe in dem Augenblick nicht tiefgründiger darüber nachgedacht.

Ich werde versuchen mich beim nächsten Mal zu trauen und sie zu fragen, ich weiß allerdings nicht wie die Fragestellung aussehen könnte, damit ich mich auch trauen würde, sie ihr entgegenzubringen. Vielleicht erstmal allgemein, wie lange dort begleitet werden darf/kann? Die Frage hatte ich ihr allerdings zu Beginn einmal gestellt und später auch nachgefragt, ob sie mich nach dem Abitur auch noch begleiten würde und da kam beide Male eine positive Antwort. Dennoch fehlt mir der Zusammenhang zwischen Aussagen wie der benannten im Ausgangstext des Beitrags oder solche wie „wir sprechen uns in 1 Jahr und dann sieht alles anders aus“.

Ich fühle mich nicht sicher und, wenn ich ehrlich sein soll, auch nicht stabil genug, um die Gespräche dort mit dem Abitur zusammen ausklingen zu lassen. Es gibt da noch einiges, dass ich noch nicht ansprechen konnte beziehungsweise ansprechen wollte, um mich nicht einfühlen zu müssen und zu riskieren, dass es in Gänze wieder hochkommt, ich würde das jetzt nicht aushalten, aber es begleitet und belastet mich und ich würde es versuchen wollen, vielleicht auch um eine Einschätzung zu bekommen, inwieweit sich diese Erlebnisse festgesetzt haben, was sie angerichtet haben und ob beispielsweise eine Therapie sinnvoll wäre.
21.03.2019, 12:05 Uhr | bke-Kira
Hallo Sany,

was so ein Satz "du brauchst mich nicht mehr" auslösen kann!
Ich habe mir so gedacht, dass die Therapeutin es positiv gemeint haben könnte und dir signalisieren wollte, dass du stabil und selbständig wirkst. Für dich klingt es jedoch nach einem Abschied. Bevor du daraus etwas machst, was es nicht ist, würde ich es in deiner Therapie unbedingt thematisieren.

Phantasieren darüber bringt dich möglicherweise nur noch mehr in den Film: " ich bin unerwünscht". Das wäre schade und damit würdest du alleine bleiben. Es kann sich nur dann etwas verändern, wenn du es angehst und mit jemandem gemeinsam löst. Deine Ängste kann Therapeutin nicht erahnen, wenn du es ihr nicht direkt mitteilst, was für eine Lawine an Ängsten und Sorgen dich bei so einem Satz überrollt.

Ich wünsche dir etwas Mut und Hoffnung!
Viele Grüße
bke-Kira
Zuletzt editiert am: 21.03.2019, 12:23 Uhr, von: bke-Kira-Morgenthal
20.03.2019, 22:32 Uhr | Sany2018
Ich werde es versuchen, ich bin nur meist noch zurückhaltender als sowieso schon, wenn es um Termine oder ähnliches geht, weil ich das Gefühl habe, dass ich “unerwünscht“ sein könnte insbesondere, wenn ich die Termine selbst anfragen muss obwohl die Vereinbarung im Vorfeld immer selbstverständlich war. Ich weiß nicht, ob ich mich trauen werde. Mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht ewig zu ihr kommen kann [...] Sie hatte mir einmal gesagt, dass die Gespräche dort unbegrenzt sind und sie teilweise schon zwei Jahre lang begleitet hat, dennoch begleitet mich des Öfteren die Angst, dass es (unerwartet) der letzte Termin sein könnte und ich aufgrund des Abiturs private Themen nie ansprechen konnte beziehungsweise wollte, um mich nicht zu triggern und der Termin nun hat die Angst geschürt.
20.03.2019, 21:45 Uhr | bke-Claudia
Hallo Sany,
vielleicht ist es ja wirklich ein Missverständnis.
Du könntest ja beim nächsten Mal ansprechen, was dir so wichtig ist, was Ziel eurer Sitzungen sein könnte.
Dann weiß sie, was du erreichen willst und kann dich unterstützen.
bke-Claudia.

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