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08.04.2019, 16:17 Uhr | AmberCat
Hey,
war jemand von euch schon mal beim Frauenarzt weil ihr Angst hattet schwanger zu sein? Reicht ein Bluttest oder Urin oder muss noch anderes untersucht werden?
Hat man eine Schweigepflicht auch wenn es positi wär gegenüber den Eltern oder müssen sie miteinbezogen werden?
Danke!
L.g. Ambercat
Zuletzt editiert am: 08.04.2019, 16:18 Uhr, von: AmberCat
05.12.2019, 02:07 Uhr | Schindler
Liebe AmberCat

Nicht alle Beratungsstellsn sind gleich und ich hab auch schon mal in einer sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Manche reagieren oft anders, als man erwartet oder denkt, aber lass dich davon nicht beirren und versuch es bei einer anderen!
Wie bke-Milah schon sagte du musst es nur so erklären, wie es dir möglich ist und ich denke sie werden auch merken, dass es dir sehe schwer fällt und dich sicher dabei unterstützen, dass du es langsam in deinem tempo schaffst dich zu öffnen!
Ich würde dir gerne jemanden an der Seite wünschen, der so da ist, wie du es brauchst!

Hab nur Mut und probiere es einfach mal! Du kannst jederzeit abbrechen!
Ich schicke dir auch einen Regenschirm. Jetzt hast du schon zwei. *happy* *hypocritically*

Es freut mich, dass du den Mut dazu auch nutzt und Gefühle für ihn zulässt! Lass ihn dir nicht nehmen, wenn du ihn behalten willst. Wie schon mehrmals gesagt. Man wächst ins Muttersein rein mit der zeit und ich wette du wirst bzw bist schon eine ganz tolle Mama! Ich glaub an dich! *hug*

Alles Liebe und viel Kraft!
Schindler
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 02:09 Uhr, von: Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
05.12.2019, 01:56 Uhr | AmberCat
Hallo...
Ich war schon mal in einer Beratungsstelle da ging es nicht um das was ich wollte sondern die wollte dass ich mache was sie für gut hielt. Davon habe ich bereits genug in meinem Leben das hilft mir nicht.
Ich könnte aber eh kein Anliegen erklären, es ist alles viel zu kompliziert und über das meiste kann ich nicht sprechen. Und wenn ich nur einen Teil sage dann versteht mich keiner.
Den Regenschirm würde ich trotzdem nehmen. Danke!*smiling* Ich brauch grade viel Mut meine Gefühle für ihn zuzulassen obwohl ich nicht weiß wie lange ich ihn behalten darf.
L.g. Amber
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 02:03 Uhr, von: AmberCat
02.12.2019, 20:43 Uhr | bke-Milah
Liebe AmberCat,

was hältst du denn davon, mal einen Termin bei einer Familienberatungsstelle wahrzunehmen. Ich selbst arbeite eben auch in so einer Beratungsstelle, deshalb weiß ich wovon ich schreibe *smiling* Dort bekommst du relativ schnell einen Termin. Da benötigst du auch keine Zustimmung von deinem Vater, da kannst du völlig allein und unabhängig hingehen. Dort kannst du dann dein Anliegen ganz einfach erklären, so wie es dir möglich ist. Mit einem Berater*in so einer Beratungsstelle hast du jemanden an deiner Seite, der dich bei all dem was dir helfen könnte, unterstützt. So unterstütze ich z.B. Jugendliche oder junge Erwachsene, bei der Beantragung hilfreicher Maßnahmen. Das heißt ich werde dann "Fürsprecher" für sie und ich bleibe dann solange dran, bis die entsprechenden Stellen dann auch die Maßnahmen finanzieren.
Hier kannst du z.B. auch mal deine Hebamme ansprechen, sie kann dir sicher die Kontaktdaten einer Beratungsstelle geben. Manchmal ist es auch möglich, dass sie dich beim ersten Termin begleitet.

Der Mut ist wie ein Regenschirm: Wenn man ihn am dringendsten braucht, fehlt er einem. Also schicke ich dir jetzt mal einen REGENSCHIRM, und hoffe du bekommst noch ein paar mehr hier geschickt Daumen hoch

Herzliche Grüße
bke-Milah
Zuletzt editiert am: 02.12.2019, 20:44 Uhr, von: bke-Milah
02.12.2019, 20:08 Uhr | AmberCat
................
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 01:27 Uhr, von: AmberCat
01.12.2019, 19:42 Uhr | Liasanya
Hallo AmberCat,

ich würde es dir wünschen, dass du irgendwann um Hilfe bitten kannst und diese auch annehmen kannst. Es ist alles andere als einfach, dass weiß ich ziemlich genau. Manchmal hat man, auch wenn alle um einen herum sagen: es geht!, dennoch das Gefühl es geht nicht. Dann ist die Zeit noch nicht reif, irgendwann wirst auch du das Gefühl haben und deine Zeit wird kommen. Aktuell musst du schauen was für dich möglich ist und das machen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie das Jugendamt oder eine Beratungsstelle dich unterstützen kann. Natürlich müsstest du einen Grund nennen, wenn du in ein Mutter-Kind-Heim möchtest. Ich glaube aber auch, dass du das nur ein einziges Mal tun müsstest, auch nur einer Person (vom Jugendamt) und das dann alles weitere in die Wege geleitet werden könnte. Wobei das ja auch nur eine Möglichkeit ist, wie das Jugendamt dich unterstützen könnte. Neben der Hebamme könnte man dir auch einen Jugendhelfer stellen, der dich regelmäßig besuchen kommt und versucht dich zu unterstützen. Aber ich glaube, dass ist erstmal noch zu schwer, denn für alles müsstest du schon ein wenig sprechen können. Aber ich will, dass du weißt es gibt Möglichkeiten... und ich hoffe sehr, dass du die irgendwann nutzen kannst.

Wie geht es dir den mit der Hebamme? Wie oft siehst du die? Kommt jemand vom Jugendamt und hilft dir?

lg Liasanya
01.12.2019, 18:02 Uhr | AmberCat
.............
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 01:26 Uhr, von: AmberCat
01.12.2019, 10:26 Uhr | Liasanya
Hallo AmberCat,

wie Schindler denke auch ich, dass noch keine Mutter vom Himmel gefallen ist. Für jede Mutter ist es irgendwann das erste Mal, ohne Erfahrungen und ohne einen direkten Plan. Genau dafür gibt es Hebammen, die einen am Anfang das wichtigste erklären und dabei unterstützen. Und wenn man sich dann immer noch unsicher fühlt, gibt es andere Menschen (in Beratungsstellen), die einen dann weiterhin unterstützen können.
Ich glaube da darfst du dir keinen Stress machen! Du hast es in den ersten Tagen und Wochen geschafft und du wirst es auch weiterhin schaffen. Da du noch so jung bist, hast du ja sowieso jemanden an deiner Seite vom Jugendamt oder? Auch die Person kannst du jederzeit um Hilfe bitten *smiling*

Das Thema-Mutter-Kind heim gab es ja schon und ich weiß, dass du große Angst davor hast alles zu erzählen. Aber manchmal muss man schauen: was ist für dich und den kleinen besser? Was ist wirklich besser? Auch wenn das heißt, dass du schlimmes erzählen musst. Aber die Menschen dort werden dir helfen, sie werden dich beschützen. Aber ich versteh natürlich, dass die Angst sehr, sehr groß ist. Es ist aber gut, wenn es ab und an mal im Kopf ist, damit du weißt, dass es die Option gibt.

lg Liasanya
01.12.2019, 07:37 Uhr | Schindler
Liebe AmberCat

Ganz ehrlich - ich denke man kann das gar nicht so sagen. Man wächst in die Rolle des mutterseins rein. Niemand ist auf Anhieb perfekt und wenn du das wirklich willst schaffst du das auch! Du wirst eine tolle Mutter sein! Schon alleine die Liebe, die du dem Kleinen geben kannst ist viel wert und in die Sache wächst man rein mit der zeit.

Ich glaube keiner wird dich zwingen etwas zu begründen. Wenn es nicht geht, geht es nicht. Falls ich es überlesen habe, wo du grade bist tut es mir leid, aber was ist mit sowas wie Mutter-Kind Heimen? Da könntest du hin und sie würden dich sicher mit allem unterstützen!
Keiner wird dich zum reden zwingen, wenn es nicht geht, aber du solltest einfach versuchen immerhin zu sagen, dass du da nicht bleiben kannst.

Viel Kraft und alles liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
01.12.2019, 05:54 Uhr | AmberCat
.......
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 01:26 Uhr, von: AmberCat
30.11.2019, 21:44 Uhr | Liasanya
Hey AmberCat,

ich glaube es ist immer das Beste, wenn ein Kind bei seiner Mutter bleibt. Sofern sie dazu in der Lage ist und das auch machen möchte. Ich habe das Gefühl, dass du dein bestes geben möchtest und das du eine gute Mutter sein willst. Du bist noch Jung, natürlich bist du total verunsichert und fragst dich, ob du alles richtig machst. Natürlich ist die Angst da, dass du was falsch machst. Aber genau dafür gibt es Menschen, die dir helfen können und die dir beistehen können! Deine Hebamme, Beratungsstellen oder auch jemand vom Jugendamt. Die sind genau für solche Fälle da, wenn jemand unsicher ist und schon so jung Mutter geworden ist. Trau dich, du darfst die Hilfe ruhig in Anspruch nehmen!!

lg Liasanya
30.11.2019, 21:28 Uhr | AmberCat
.......
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 01:26 Uhr, von: AmberCat
30.11.2019, 18:48 Uhr | bke-Gregor
Hallo AmberCat,

schlimm wenn jeder andere Tipps und Erwartungen an einen stellt und noch schlimmer wenn man dann mit all diesen Erwartungen alleine ist!

Vielleicht magst Du mal einfach in Dich hineinhören: Was willst DU, wenn alle Stimmen von außen mal verstummt sind, was sind DEINE Impulse zu tun?? Und bei Kindern ist das schöne, dass sie eigentlich einem sagen oder signalisieren was sie wollen!

Wenn Du beides hörst, und Achtsam mit Dir und Deinem Kind umgehst, könnte es vielleicht stiller um Dich herum und ruhiger in Dir werden

Liebe Grüße

bke-Gregor *bye*
30.11.2019, 18:23 Uhr | AmberCat
.......
Zuletzt editiert am: 05.12.2019, 01:25 Uhr, von: AmberCat
29.11.2019, 21:51 Uhr | bke-Milah
Liebe AmberCat,

du hast keine Kraft mehr so weiterzumachen. Ich möchte dir ganz ganz ganz viel Mut zusprechen, eben wirklich nicht mehr so weiterzumachen sondern eben anders.

Und hier möchte ich mich meiner Kollegin Kira anschließen: "Vielleicht darfst du hier eine andere Erfahrung als sonst machen und öffnest dich für so viel Mitgefühl und Verständnis? Hoffe, du vertraust darauf, dass du auch andere Menschen treffen darfst, die DIR zuhören, DICH halten und annehmen. Das kann sehr heilsam und tröstend sein."

Schau mal, was dir gut tut und lass dich beschenken.

Herzliche Grüße
bke-Milah
Zuletzt editiert am: 29.11.2019, 21:53 Uhr, von: bke-Milah
29.11.2019, 19:21 Uhr | Liasanya
Hallo,

ich würde dir gerne eine ganz große Portion Kraft schicken! Ich hoffe sehr, dass du jemanden hast, mit dem du sprechen kannst, sodass der Druck nicht mehr ganz so groß wird. Ansonsten weißt du, dass du auch hier jederzeit ein offenes Ohr findest *kissing*

LG Liasanya

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