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08.04.2019, 16:17 Uhr | AmberCat
Hey,
war jemand von euch schon mal beim Frauenarzt weil ihr Angst hattet schwanger zu sein? Reicht ein Bluttest oder Urin oder muss noch anderes untersucht werden?
Hat man eine Schweigepflicht auch wenn es positi wär gegenüber den Eltern oder müssen sie miteinbezogen werden?
Danke!
L.g. Ambercat
Zuletzt editiert am: 08.04.2019, 16:18 Uhr, von: AmberCat
31.12.2019, 19:58 Uhr | MinaQ
Hi AmberCat,

Wie Liasanya schon geschrieben hat: Die Fernbedienung oder auch Screen-Technik und der Tresor sind ganz gut. Wenn du dich für solche Übungen interessierst finde ich auch noch innere Helfer manchmal ganz hilfreich oder den sicheren Ort, es gibt so viele Übungen, die einem helfen mit dem Kopf woanders hinzugehen, wo es schöner ist oder etwas zu entfernen, was belastet. Ich mag zum Beispiel auch von Luise Reddemann die Übung "Gepäck ablegen" oder die "idealen Eltern", aber ich weiß nicht mehr von wem die sind. Vielleicht kannst du auch einfach nach Imaginationsübungen schauen. Das ist so der Überbegriff dafür.

Liebe Grüße
Mina
31.12.2019, 19:45 Uhr | Liasanya
Leider dürfen wir ja keine Links einstellen, aber du kannst mal bei Google eingeben Achtsamkeitsübungen. Es gibt relativ viele, aber gerade bei solchen Dingen wäre z.B. die Fernbedienung oder der Tresor sicherlich eine gute Möglichkeit.

Edit: Wenn du deine PMs aufmachst, könnte ich dir einen Link senden. Ansonsten einfach Googeln :)
Zuletzt editiert am: 31.12.2019, 19:50 Uhr, von: Liasanya
31.12.2019, 19:27 Uhr | AmberCat
Hallo..
Nein ich kenne keine dieser Methoden. Danke! Weißt du vielleicht wie sie heißen? Dann suche ich sie mir mal heraus. Ja ich kann mir vorstellen sie auszuprobieren und wenn sie bei dir geholfen haben ist es schon mal motivierend und hoffnungsvoll. Danke!!
L.g.
31.12.2019, 18:01 Uhr | MinaQ
Hallo AmberCat,

ich weiß nicht, ob dir das hilft und du das kennst, aber am Anfang der Therapie habe ich Methoden gelernt, um die Bilder ein bisschen zu distanzieren, bis ich stabil genug bin, um sie zu verarbeiten oder sie anzusehen. Kennst du solche Methoden? Also zum Beispiel die Bilder in der Vorstellung verschwommen machen oder schwarz weiß oder schrumpfen und wegzoomen? Da gibt es noch ganz viele andere Möglichkeiten. Wie den Tresor oder ähnliches. Kannst du dir vorstellen, dass dir so etwas helfen könnte? Ich kann dir ein paar Übungen auch noch genauer erklären, wenn du magst.

Liebe Grüße
Mina
31.12.2019, 17:56 Uhr | AmberCat
Hallo..
Ich möchte es ungern festhalten ob aufschreiben oder malen. Sagen kann ich es garantiert keinem darf und kann ich nicht. Ich möchte es ja vergessen ich denke wenn man es aufschreibt dann bleibt es mehr da. Sie sollen nur aufhören!
L.g.
Zuletzt editiert am: 31.12.2019, 17:57 Uhr, von: AmberCat
31.12.2019, 17:25 Uhr | Liasanya
Hallo,

mir hilft es in dem Moment die Bilder aufzuschreiben und sie meiner Mailberaterin zu schicken. Damit sie weiß, was in mir vorgeht und sich auch ein besseres Bild machen kann. Manches davon weiß sie sowieso schon, anderes erfährt sie erst dann. Aber ich glaube es ist gut, wenn es erstmal ausgesprochen / ausgeschrieben ist. Denn die Bilder suchen sich ihren Weg und so bekommen sie einen bestimmten Rahmen, in denen sie ihren Platz finden. Mir hilft es und ich würde dir wünschen, dass du für dich auch irgendeine Möglichkeit findest. Du musst es ja nicht an deine Beraterin senden, du könntest es danach auch einfach nur verbrennen. Oder du malst ein Bild zu deinen Gedanken? Oder du schreibst ein Gedicht? Es gibt viele Wege und ich hoffe du findest deinen *smiling*

lg Lia
31.12.2019, 16:44 Uhr | Schindler
Lieber AmberCat

Ich denke reden würde helfen. Du musst es verarbeiten. Kannst du es aufschreiben oder jemanden anvertrauen?

Alles Liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
31.12.2019, 16:42 Uhr | AmberCat
Ich möchte endlich aufgeben dürfen. Aber noch trage ich Verantwortung.
Wie bekommt man diese schrecklichen Bilder aus dem Kopf?
28.12.2019, 21:16 Uhr | AmberCat
Danke.
Ich darf mir aber eben keine Hilfe holen und somit bleibe ich in dem unmöglichen Zustand, für ihn sorgen zu müssen ihn so nahe zu haben und Gefühle für ihn zu haben und trotzdem zu wissen dass es keine Lösung gibt die uns zusammen beinhaltet. Und es braucht keiner schreiben mit Jugendamt und allem geht es und ich habe immer die wahl ich habe sie nicht auch wenn ihr euch das nicht vorstellen könnt es gibt Umstände die es unmöglich machen solche Hilfe anzunehmen. Und gleichzeitig geht mit die Kraft aus und ich halte diese Zerrissenheit nicht mehr aus und möchte nur noch zu meiner Mama und nicht mehr leben müssen. Ich weiß dass sie mir keiner zurückbringen kann und ich weiß nicht mal ob es ein nach dem Tod gibt aber mir reicht die Vorstellung ihr dann näher zu sein weil tot und tot für mich näher ist als einer tot und einer leben müssen. Und dazu kommen noch viele kleine Sachen die es schwer machen, wie der Kontakt zu dem Vater von meinem Baby den ich aktuell haben muss und der alle Bilder wieder hochholt ich muss mich beim stillen oder manchen anderen schon selbst beruhigen damit es zu keiner Vermischung kommt und ich ihn da heraus halte aber wenn ich ihn sehe und hört was er über mich sagt dann ist das alles da und die Gedanken ans sterben werden noch größer.
Ich denke nicht dass ich hier jemand am Herzen liege, bei anderen habe ich das Gefühl es ist mit anderen so aber wenn es um mich geht nicht, es ist auch ok es braucht wahrscheinlich auch ein zurückgeben damit es so sein kann und das schaffe ich grade nicht.
Zuletzt editiert am: 28.12.2019, 21:21 Uhr, von: AmberCat
28.12.2019, 13:33 Uhr | bke-Zita
Hallo AmberCat,
mir ist wohl bewusst, dass deine Lebenssituation beileibe keine einfache ist. Und dass deshalb Veränderungen, Verbesserungen und Zukunftsplanungen mit viel Mühsal und Ungewissheit verbunden sein mögen.
Ich stell mir vor, dass du gerade auch in schweren Stunden (etwa in kurzen Nächten, weil der Kleine dich auch nachts braucht) die Nähe, die Unterstützung und die Vertrautheit deiner Mama besonders vermisst. Deine Mama kann kein Mensch der Welt ersetzen. Du hast sie in Erinnerung. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie sie dir vielleicht Mut und Zuversicht zusprechen würde.
Vielleicht tut es dir auch zumindest ein wenig gut, wenn du dir manches hier im Forum von der Seele schreiben kannst. Du liegst hier vielen sehr am Herzen. Und das was wir können - interessiert Anteil nehmen, dir Mut zusprechen, dir Tipps zu geben - das tun wir alle herzlich gerne. Wir können sicherlich nicht alle Last von deinen Schultern nehmen.
Aber wir möchten dir immer und immer wieder zu verstehen geben - dass du dir sowohl hier in der Onlineberatung als auch bei dir vor Ort - Hilfe, Unterstützung, Begleitung an die Seite holen darfst.
Bitte teile dich weiter mit, damit du Gehör finden kannst mit dem, was du brauchst und dir gut tut,
herzliche Grüße
bke-Zita
28.12.2019, 12:15 Uhr | AmberCat
Danke.
Mir geht es jetzt genau so wie als ich geschrieben habe. Die Gedanken und Themen sind auch am Tag die gleichen.
Ja ein bisschen konnte ich noch schlafen, er hat mich bis 4 schlafen lassen und dann nochmal bis kurz nach 6 danach war die Nacht vorbei.
L.g.
28.12.2019, 11:12 Uhr | bke-Zita
Hallo AmberCat,
das waren schwere Themen und eher nicht hoffnungsvolle Gedanken, die dich heute Nacht bewegt haben, als du das geschrieben hast.
Wie geht es dir heute am Morgen - hast du noch etwas Schlaf finden können ?

Viele herzliche Grüße und wenn ich darf *hug*
bke-Zita
28.12.2019, 02:12 Uhr | AmberCat
Ja wenn es so einfach wäre, wie es sich manchmal anhört, dann hätte ich das bereits getan. Ich versuche mich mitzuteilen aber ich habe trotzdem das Gefühl ganz alleine damit zu sein. Das ist in der Mailberatung nicht anderes.
Mit meiner Mama war es das letzte Mal anders. Der Teil von mir ist mit ihr gestorben. Und die Hoffnung dass es irgendwann anders werden könnte. Ich hbae das 2 Jahren und 191 Tagen überlebt.Lange genug.
18.12.2019, 10:49 Uhr | Liasanya
Hey AmberCat,

ich kenne das Gefühl total gut, dass es einfach kein Anfang und kein Ende sieht und alles ineinander übergeht. Oft ist es so, dass ich mit meiner Therapeutin erstmal sammeln muss, weil ich es auch nicht direkt benennen kann. Das hast du schon getan: "Mama zurück. Mein Gedächtnis an manche Sachen löschen. Dass mein Vater mit manchem aufhört." Es sind erstmal drei Dinge, die dich sehr beschäftigen und die dich zum Teil auch sehr traurig machen.
Ich weiß auch, dass wir deine Mama nicht aus dem Himmel zurück holen können. Oder das wir Dinge aus deinen Kopf löschen können. Oder deinen Vater zu etwas zwingen können. Aber man kann lernen mit manchen besser umzugehen (z.B. indem man in der Therapie darüber spricht) und an anderen Situationen muss man etwas ändern (z.B. ausziehen).
Ich weiß das beides alles andere als leicht ist und das deine Angst riesengroß ist. Denn wenn es so einfach wäre, wie es sich manchmal anhört, dann hättest du das bereits getan. Daher langsam anfangen, auch das hier im Forum zu schreiben, auch das ist ein kleiner Anfang! Dich mitteilen und damit nicht alleine bleiben. Du hast sicherlich auch die Mailberatung, in der du das ein oder andere ansprichst und besprichst. Auch das kann dir helfen und wird dir helfen.

Lg Liasanya
18.12.2019, 07:12 Uhr | Schindler
Liebe AmberCat

Okay sie hängen alle zusammen...
Na dann anders: Über welches Thema kannst du am meisten reden oder was ist für dich das leichteste anzusprechen? Dann kann man von einem Thema ins nächste übergehen, wenn sie sich überschneiden. Wäre das eine Idee?

Alles Liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...

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