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09.03.2019, 20:45 Uhr | Sany2018
Die Zeit läuft, nein sie rennt, sie rast und ich kann sie nicht aufhalten, niemand kann das, leider [...].
Vor wenigen Wochen habe ich einen Beitrag zum Thema Abitur erstellt, damals schien es noch so weit weg, nicht greifbar [...].
Heute sind es nur noch knapp drei Wochen, bis die ersten beiden Prüfungen anstehen [...].
Nächste Woche ist die letzte, normale Schulwoche meines Lebens, danach folgt nur noch die Mottowoche und dann war es das [...].
Ich habe angst, ich bin traurig, belastet, maßlos überfordert [...].
In mir herrscht ein komplettes Chaos, ich bin an meinem persönlichen Tiefpunkt angekommen und ich kann die Zeit nicht aufhalten, nicht stoppen, nicht auf mich acht geben, obwohl ich es muss, so viel stärker als je zuvor [...].
Alle erwarten von mir, dass ich bestehe, doch niemand kann den Druck, die Last, die Masse an Lernstoff, die Anforderungen verstehen [...].
Niemand sieht was folgt, ich werde liebe, mich unterstützende Lehrer verlieren, Freunde, die ins Ausland gehen, wegziehen, ich werde mein bisheriges Leben abgeben müssen, so viel verlieren [...].
Werde ich bestehen? Werde ich standhalten, ohne zusammenzubrechen? Wie werde ich den Verlust verkraften? Wie wird meine Zukunft? Werde ich noch zu meiner Psychotherapeutin gehen können? Fragen, die mich zusätzlich quälen, nicht loslassen [...].
Ich habe einfach nur Angst, bin so traurig, ich kann nicht mehr und es hat noch nicht einmal begonnen [...].
17.05.2019, 07:31 Uhr | bke-Claudia
Guten Morgen Sany,
versuche bewusst ruhig zu atmen, am besten draußen.
Wir sind alle ein wenig in Gedanken bei dir und geben dir Kraft mit für die letzte Strecke. Du hast es bald geschafft.
bke-Claudia
16.05.2019, 22:35 Uhr | Sany2018
Ich habe so eine Angst *crying*
15.05.2019, 12:17 Uhr | bke-Fiona
Hallo sany,

ja, du hast sehr anstrengende Wochen hinter dir, und es dauert auch noch ein wenig, bis die Prüfungen endgültig vorbei sind.

Beim Lesen hab ich mir gedacht, dass es eine lange Strecke ist - aber , dass du schon den größten Teil davon geschafft hast, so, als wärst du auf dem letzten Kilometer eines Marathons....
Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass es nur noch ein Kilometer ist?

Du schreibst, dass Pausen für dich schwierig sind.

Wie wäre es denn, wenn du dir einen Wecker stellst - z.B., dass du nach einer gewissen Lernzeit unterbrochen wirst und dann eine halbe Stunde hast, in der du hinausgehen kannst?
Du könntest dir dann auch sagen, dass das Lernen dann wieder viel besser geht....

Liebe Grüße, bke-fiona
15.05.2019, 10:06 Uhr | Sany2018
Heute in einer Woche ist sie, die mündliche Prüfung.
Mittlerweile dauert das Abitur bereits um die 6 Wochen an, das bedeutet wiederum, dass ich seit ca. 12 Wochen nichts anderes tue, als zu lernen, wenn man das Vorabitur noch dazuzählen würde, dann wäre ich locker bei einer Lernperiode von 6 Monaten, weil zwischen Vorabi und Abitur aber kein fließender Übergang war und ich theoretisch zwischendrin vier Wochen Pause hatte, bleibe ich bei einer intensiven Lernzeit von 3-4 Monaten auch, weil es mich irgendwo schockiert zu sehen, wie lange ich das schon aushalte beziehungsweise aushalten muss [...].
So traurig das klingt, aber ich habe mich mit dieser Art von Leben arrangiert, es ging und geht mir nicht gut dabei, wie wahrscheinlich mittlerweile jeder hier mitbekommen hat, aber ich lebe, ich funktioniere zwar nur noch und lebe somit eher passiv, aber ich lebe [...].
Seit ca. 1 Woche nimmt das Passive aber unkontrolliert Überhand [...].
Ich fühle und benehme mich wie ein Roboter, ich stehe morgens auf, esse, gehe an meinen Schreibtisch und verbringe dort dann um die 12 Stunden ohne eine wirkliche Pause [...].
Mein Verstand schreit und ich weiß, dass es nicht richtig ist und das Gehirn und auch ich Pausen brauchen, aber es geht nicht, es ist wie ein Sog aus Panik, der mich antreibt, weil ich so große Angst habe nicht alles zu können und das werde ich nicht bei dem Pensum, aber das verdränge ich im Moment erfolgreich. Diese Prüfung ist für mich ein absoluter Horror [...].
Abends bekomme ich die Quittung für das Ignorieren meines Körpers, meiner Psyche und meines Verstandes [...].
Ich kann nicht schlafen und liege seit Tagen bis 3-4 Uhr einfach wach [...].
Ich habe solche Schmerzen im Rücken und Kopf [...].
Ich habe Herzrasen [...].
Ich höre nur noch gedämpft und es piept auf einem Ohr [...].
Zu allem übel bin ich jetzt auch noch erkältet [...].
Ich weiß, dass ich es dieses Mal wirklich übertrieben habe, aber ich habe so eine Angst und die ist im Moment einfach stärker [...].
11.05.2019, 16:11 Uhr | bke-Lorenz
Hallo Sany2018,

danke, dass du meine Zeilen so differenziert betrachtest und meine Intention verstehen willst! Ich möchte mich nicht in die Schlange der Menschen in deinem Umfeld einreihen, deren Unterstützung daraus besteht, letztendlich gut gemeinte Floskeln wie "Kopf hoch", "mal doch nicht den Teufel an die Wand", loszulassen.
Deine Not besteht nicht nur aus Stress und Erschöpfung vor dem Abi, das ist mir bewusst und ich weiß, dass du Unterstützung von außen annehmen willst. Dennoch versuche ich hier im Rahmen dieses Forums, auf dich einzugehen. Das hat natürlich Grenzen, was dir eh klar ist. Es sollte ein Aufrütteln sein, in der Hoffnung, etwas in Bewegung zu bringen, wenn auch nur minimal und für den Moment.
Glaube mir, es ist in Ordnung, wenn du deinem Erleben hier im Forum Raum gibst und schreibst, wenn dir das eine Linderung verschafft oder wie auch immer hilfreich ist, okay?

Ich hoffe, du bringst die 12 Tage bis zum Ende der Prüfungen irgendwie hinter dich! Vielleicht kannst du dann etwas leicher danach schauen, dass es dir besser gehen kann. Das wäre schön!

Viele Grüße *bye*
bke-Lorenz
11.05.2019, 13:55 Uhr | Sany2018
Hallo Lorenz,

deine Worte sollten mich weder verletzten noch angreifen, dessen bin ich mir bewusst und ich habe mir deine eigentliche Intention zu Herzen genommen und dennoch haben sie mich doch irgendwo getroffen [...].
Seitdem es mir nicht gut geht, spiele ich ein Versteckspiel, mit mir, mit meinen Freunden, mit meiner Familie und mit allen, die mit mir im Alltag zutun haben [...].
Es ist anstrengend, es führt zu Missverständnissen [...].
Warum mache ich das? [...].
Ich mache das, um mein Umfeld zu schützen und sie von alldem fernzuhalten, weil mir diese Menschen wichtig sind [...].
Ich mache das, um mich nicht erklären zu müssen [...].
Ich mache das, um mich zu schützen [...]
Ich mache das, weil genau diese Reaktionen gekommen sind und kommen, die auch du niedergeschrieben hast [...].
Sany? Wieso bist du so schlecht drauf? Sany, das bringt nichts! Sany, lach doch mal! Sany, dein Verhalten ist nicht normal! Sany, mal den Teufel nicht an die Wand! Sany, ein bisschen Optimismus würde dir auch nicht schaden! Sany, Sany, Sany [...].
(Ich weiß, dass du das nicht so geschrieben hast, aber es fühlt sich für mich ähnlich niederschmetternd an, ohne, dass du das wolltest [...])
Was das bei mir auslöst? [...]
Bestätigung, dass ich mit meinem Versteckspiel nicht aufhören möchte und lieber weiterhin die Kraft dazu aufwende die Fassade aufrechtzuerhalten, anstatt solchen Äußerungen zu ertragen [...]
Sie verletzten mich, sie verunsichern mich und sie lassen mich fühlen, als sei ich, so wie ich bin, nicht zugehörig, nicht wertvoll, nicht die Sany, die man lieb haben kann [...]
Es ist schwierig für mich und natürlich sucht man sich im Zuge dieser Strategie dann Möglichkeiten, um alldem doch mal einen Raum zu geben und es rauszulassen, allein deshalb schreibe ich das Buchstabe für Buchstabe auf [...].
Ich bin nicht böse, wenn man mir nicht antwortet und es irgendwann auch nur noch nervt und anstrengt so etwas zu lesen und das tut mir leid, aber ich habe sonst keine Möglichkeit, um offen und ehrlich zu zeigen wie es mir tatsächlich geht, hinter der Fassade, dem Versteckspiel, der Mauer, die ich mit letzter Kraft versuche aufrechtzuerhalten [...].
11.05.2019, 11:30 Uhr | bke-Lorenz
Guten Morgen Sany2018,

das ist ja eine heftige Auflistung, die du da formuliert hast- was soll dir das denn bringen *unsure* . Sind die Gedanken nicht schon fies genug? Was erhoffst du dir davon, diese auch noch Buchstaben für Buchstaben aufzuschreiben? Willst du sie vielleicht noch in Stein meißeln *hypocritically* ? Bitte fühl dich nicht angegriffen von meinen Worten, sie sollen dich lediglich dazu animieren, auch mal an eine gute Entwicklung denken. Es hat doch bisher Vieles geklappt! Hast du das auch schon aufgeschrieben? Also, mein Vorschlag lautet: schreib mal auf, was du in der lezten Zeit oder ruhig auch weiter zurück bereits geschafft hast und -wenn du magst- poste es hier. Auf geht's!

Viele Grüße und ein gutes Wochenende,
*bye* bke-Lorenz
11.05.2019, 10:23 Uhr | Sany2018
Ich kann nicht mehr [...].
Ich muss so viel weinen [...].
Ich kann nicht mehr schlafen [...].
Ich liege da und weiß nicht wohin mit mir [...].
Mein Rücken, mein Kopf, alles tut weh [...].
Meine Gedanken kreisen [...].
Ich habe Panik vor dieser Prüfung [...].
Ich habe habe Angst, dass es nicht reicht, nicht gereicht hat [...].
Solche Selbstzweifel [...].
Es geht mir nicht gut [...].
Die Erlebnisse, die Bilder, all das verschafft sich abends den Raum, den es tagsüber, aufgrund des Lernens, nicht mehr bekommt [...].
So viel Streit Zuhause, mit mir, in mir [...].
Es quält mich alles so sehr [...].
Es nimmt mir die Lust, die Kraft, das Leben [...].
Ich will das alles nicht mehr aushalten [...].
10.05.2019, 08:58 Uhr | bke-Nana
Guten Morgen Sany,

mach eine Strichliste und hangel dich irgendwie die nächsten 13 Tage durch. Auch diese elende Zeit geht rum. Ich kann dein Empfinden gut nachvollziehen.

Ich schicke dir ganz viel Energie und Optimismus per Expressdienst!
Liebe Grüße
bke-Nana
09.05.2019, 23:22 Uhr | Sany2018
Das Datum steht fest, wenn alles gut läuft, dann bin ich in 13 Tagen durch mit allen Prüfungen, mit dem Abitur und der Schule [...].
Man müsste meinen, dass ich, das Ziel zum greifen nahe, einen Motivationsschub bekommen und ein letztes Mal die Zähne zusammenbeißen und durchhalten können müsste [...].
Aber leider ist dem nicht so, ich hänge durch, ich trete auf der Stelle und komme nicht weiter, ich kann nicht mehr und merke das mit jedem Tag intensiver, trotzdem weiß ich, dass ich muss, weil die Zeit drängt und die Prüfung keine schriftliche, sondern eine mündliche ist und somit noch mehr an Vorbereitung bedarf [...].
Ich habe zudem panische Angst vor dieser Prüfung, nicht nur vor der Situation an sich, sondern auch aus dem Grund, weil ich an demselben Tag die Punktzahl für diese Prüfung und somit meine erste Abiturnote erhalten werde. Somit werde ich an dem Tag ebenso erahnen können, ob ich es geschafft habe oder zittern muss. Die übrigen Punktzahlen werde ich erst ganze 3 Wochen später erfahren [...].
Ich will, dass es endlich vorbei ist, ich will nicht mehr durchhalten müssen, ich will nicht mehr diese Schmerzen vom langen sitzen und konzentriert arbeiten müssen, spüren, die Angst, die Selbstzweifel [...].
Es ist mir zu viel [...]. Ich will aufgeben, doch wer macht das schon auf der Zielgeraden [...].
Ich muss obwohl ich nicht mehr will, nicht mehr kann und somit bleibt mir nichts anderes übrig als weiterhin zu funktionieren und zu hoffen, dass ich dem standhalten werde....irgendwie *crying* [...].
01.05.2019, 17:08 Uhr | bke-Claudia
Hallo Sany,
du hast ein großes Stück geschafft, merkst aber, dass du längst über deine Ressourcen hinweg arbeitest. Auf der anderen Seite fühlst du dich gerade nur dann einigermaßen gut, wenn du lernst. Lernen heißt aber eben auch Pausen machen, alle 90 min eine Pause, damit das Gehirn auch etwas verarbeiten kann.
Das ist ein Bedürfnis, welches unser Gehirn gar nicht formuliert. Man glaubt noch zu lernen und es bleibt gar nichts mehr drin.
Vielleicht kannst du dir mit einer Uhr wenigstens das erlauben.
Du hast schon viel geschafft, versuche nicht noch mehr über die Grenzen zu gehen.
bke-Claudia
01.05.2019, 16:20 Uhr | Sany2018
Hallo Lana,

primär möchte ich DANKE sagen. Ich weiß, dass ich mit meinen Beiträgen hier nicht immer die Basis für eine Antwort biete beziehungsweise die Möglichkeit mir zu antworten, das verstehe ich und es ist in Ordnung für mich! Aber wenn doch Antworten kommen, und das ist ja häufig der Fall, bin ich sehr, sehr dankbar für jede einzelne auch, wenn man das der Grundstimmung meiner Beiträge nicht umbedingt entnehmen kann, also DANKE an alle diejenigen, die sich die Zeit nehmen und mir antworten, ich schätze das wirklich sehr und empfinde es nicht als selbstverständlich!

Das Loch ist, spezifisch auf mich, eher auf etwas anderes bezogen. Ich habe, ohne zu viel preis geben zu wollen, zu lange, zu selten auf mich und meine Bedürfnisse gehört, mir keine Pausen gegönnt, sehr große Anforderungen an mich gehabt und auch externe erfüllen müssen, zudem ist mir leider einiges, unschönes Wiederfahren und privat ist es auch immer wieder schwierig, sodass ich einfach am Ende bin mit meinen Kräften, mit meinem Willen, mit allem [...]. Das Abitur hätte von mir so eigentlich nicht angetreten werden sollen, aber ich wollte es nicht hinauszögern und das ganze nochmal durchmachen, deshalb habe ich mich dazu entschieden, das Abitur zu schreiben und mir somit natürlich noch mehr Belastung aufgetragen [...]. Dennoch hat diese Zeit, und wird sie auch noch ein bisschen weiterhin, eines bewirkt, nämlich, dass ich in diesem Lernfluss und in diesem Funktionsmodus kaum bis nichts mehr gespürt habe von alldem, was mich so erdrückt und somit vieles verdrängen konnte [...]. Wenn mir das wegfällt, dann, so wird vermutet, könnte es dazu kommen, dass ich all das wieder beginne zu spüren und es durch die Wucht nicht mehr verdrängen kann, dass quasi alles wieder hochkommt, nur, dass ich es intensiver spüren könnte, weil jetzt noch die Erschöpfung und der mir drohende Burnout dazugekommen sind [...].

Meine unmittelbare Zukunft ist bereits geplant, ich habe den Vertrag unterschrieben und stehe nicht mit leeren Händen dar [...].

Mich quält das Gefühl so sehr, dass ich gestern und heute nichts geleistet habe, mir rennt die Zeit davon und es wird nicht besser, wenn ich nicht langsam weitermache [...].

Aber irgendwie kann ich einfach nicht [...], das macht mir Angst, weil ich dieser drohenden Diagnose kein Raum geben möchte, um Realität zu werden und ich merke, dass es immer schlimmer wird und ich immer weniger machen kann [...].

Der zweite Abiturblock war so anstrengend für mich und dabei spüre ich selbst den ersten noch und der dritte folgt auch bald [...].

Wenn meine Psychotherapeutin das lesen würde, würde sie die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mir sagen, dass mir mein Körper und meine Psyche nicht mehr lange derartige Signale schicken wird und stattdessen zusammenbricht, wenn ich nicht endlich eine richtige Pause machen [...].

Ich verstehe das, ich teile sogar ihre Ansicht und habe Angst, aber ich weiß genauso um den Stoff, den ich können muss und um die Menge, die nicht zuschaffen ist und deshalb jeder Tag zählt [...].

Ich weiß auch nicht, ich bin einfach so, so leer [...].
30.04.2019, 17:43 Uhr | bke-Lana
Hallo liebe Sany,

ich denke, an dieser Stelle ist ein kleiner herzlicher Glückwunsch schon angebracht. Du hast ein Teil deiner Abi geschafft! Prima!
Nun beschäftigt dich die Frage nach der Zukunft. Jahrelang arbeitet man auf etwas, wie Abschluss, Abitur und irgendwann ist es vorbei. Die Schulzeit ist vorbei, aber das Leben geht danach weiter. Lebensabschnitte und Abschiede sind alle schmerzhaft und müssen erstmal mit neuem Sinn gefüllt werden. Das kann das besagte "Loch" sein. Manche haben schon Pläne für die Zukunft, manche wollen sich erstmal eine Auszeit nehmen, um zu neuen Kräften zu kommen, manche möchten es langsam angehen lassen.... Verstehst du, was ich meine? Was möchtest du, wenn die Prüfungen vorbei sind? Gibt es Wünsche, Vorstellungen oder einfach einen roten Faden, der dich Schritt für Schritt begleiten kann?
Das prophezeite Loch KANN eintreten, muss aber nicht und ein Loch bedeutet nicht, dass es tief sein muss *wink*

Ich wünsche dir zwischendurch ruhige Zeiten, wo du dir etwas Gutes gibst, damit auch die restlichen Prüfungen bald geschafft sind.

Liebe Grüße
bke-Lana
30.04.2019, 16:52 Uhr | Sany2018
Danke Kira!

Nun ist es vorbei, zumindest der schriftliche Teil [...].

Ich habe solche Rückenschmerzen und bin unsagbar müde [...]. Ich schaffe es dennoch nicht zur Ruhe zu kommen [...]. Mein Körper schreit förmlich nach einer Pause, aber ich habe solche Angst, dass ich mit dem Stoff für die mündliche Prüfung in 20Tagen nicht durchkommen, dass ich das Gefühl habe sofort weitermachen zu müssen, dabei kann ich doch nicht mehr [...].

Zudem wird mir mit jeder Prüfung bewusster, dass es vorbei ist, für immer vorbei und das macht mich unheimlich traurig insbesondere, weil ich einen Menschen verlassen muss, der mir quasi das Leben gerettet hat und das ist leider keinesfalls übertrieben [...] Es tut so weh loszulassen [...].

Wie bereits in dem letzten Post geschrieben, bin ich unheimlich durcheinander [...]. Das Weinen ist derzeit mein täglicher Begleiter [...| Ich habe Angst vor der Zeit nach dem Abitur, weil ich das Gefühl habe, dass ich die Erschöpfung und alles, was damit zusammenhängt immer deutlicher spüre und wahrnehme und immer schlechter in Arbeit ertränken oder verdrängen kann [...]. Ich habe Angst in das von allen prophezeite Loch zu fallen, es geht mir zum Teil schon schlecht genug, noch schlimmer halte ich nicht aus [...]. Ich mag den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich vertraue der Psychotherapeutin und sie hat gesagt, dass jener Fall eintreten könnte, ich habe mir das nicht ausgedacht [...].

Ich bin einfach nur leer im Moment, obwohl mir zu viel durch den Kopf geht, fühle ich einfach nichts mehr [...]
29.04.2019, 14:37 Uhr | bke-Kira
Hallo Sany2018,

wir sind stark, wenn wir zu unseren Schwächen und Ängsten stehen.
Du bist stark!
Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen, gutes Gelingen und frische Luft für die letzte schriftliche Prüfung *whistle* !

Viel Glück!

bke-Kira

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