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28.03.2019, 17:40 Uhr | dreamingAlex
Mal wieder das leidige Thema Abi und vor allem: Ende der Schulzeit.
Alles hat auf einmal so einen Beigeschmack, weil es das letzte Mal ist.

Die letzte vom Lehrer gestellte Klausur ist schon geschrieben; die letzte Nachmittagsstunde in Physik schon vorbei.
Heute war meine letzte Exkursion. Nie wieder Exkursionen.
Wie viele letzte Male hab ich schon unbewusst erlebt?
Das letzte Mal AG, bei dem alle da waren.
Vielleicht auch schon das letzte Mal lachen mit meiner besten Freundin?
Die letzte gute Note?
Das letzte Referat?
Das letzte Mal Tafeldienst?
Die letzte Freistunde?
Wie viele letzte Male kommen noch?
Die letzte Stunde jedes Faches. Die letzten Hausaufgaben. Das letzte Mal AG. Der letzte lächelnde Gruß eines Lehrers. Der letzte Kakao. Die letzten Klausurergebnisse. Das letzte Mal mit Freunden zusammensitzen. Das letzte Mal die Gemeinschaft in den Pausen genießen. Das letzte Mal die Antwort wissen und weit vor dem restlichen Kurs fertig sein. Das letzte Mal die vertrauten Treppen hochsteigen. Das letzte Zeugnis. Die letzten Momente in der Schule.

Ich weine jetzt schon. Wie soll das denn noch werden?
Wie soll ich all diese Ereignisse überstehen?
Wie viele letzte Male halte ich aus?

Wie, mit welchen Gedanken seid ihr durch eure letzten Schultage gegangen?
Und warum scheint das alle anderen nicht zu stören?
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
03.04.2019, 16:26 Uhr | ---SOS---
Hey dreamingAlex

Diese letzten Male werden sich noch häufen, das ist oft so wenn man kurz vor dem Abschluss steht.

Und so ein richtiger Abschied war es ja dann noch nicht, denn dieser kommt ja dann erst wenn ihr Pizza essen geht. Finde das eine tolle Idee, weil so könnt ihr entspannt und locker euch auch von dem Geschichtslehrer verabschieden und habt keinen Notendruck.

Gruß ---SOS---
02.04.2019, 17:39 Uhr | dreamingAlex
Ganz plötzlich hat heute ein weiteres letztes Mal stattgefunden: Meine letzte reguläre Geschichts Stunde.
Obwohl es die 9./10. Stunde war, hab ich gehofft, sie würde ewig gehen. Gerne wär ich auch noch eine Stunde länger geblieben, aber leider ging das nicht.
Ich bin mit einem vergleichsweise positiven Gefühl durch diese Stunde gegangen. Ich war sehr aktiv, auch wenn die Noten schon recht fest stehen. Es macht mir einfach Spaß! Gerne hätte ich noch mehr diskutiert, mehr gemacht, mehr gelernt.
Es war kein Abschied von meinem Lehrer oder meinem Kurs, denn wir haben formal noch Unterricht. Aber in den nächsten beiden Stunden werden wir fachlich nicht mehr arbeiten, sondern Noten besprechen, Feedback geben und Pizza essen. Vielleicht ist es dadruch leichter geworden.
Jetzt, im Nachhinein werd ich traurig. Blicke zurück und bereue, dass ich vielleicht nicht jeden Moment genossen hab. Wobei ich aus Geschichte viel mitgenommen hab. In einigen Fächern hab ich deutlich mehr verpasst.
Abschiede find ich nicht gut, aber für einen Abschied war es okay.
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
01.04.2019, 16:19 Uhr | dreamingAlex
Danke euch beiden!
Eure Beiträge haben mich wirklich zum Weinen, aber auch zum Nachdenken gebracht. Es tut vor allem gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Alle meine Freunde freuen sich darauf, nicht mehr zur Schule zu müssen und ich frage mich regelmäßig, warum ich diese Freude nicht fühle.
Klar, es gibt auch Dinge an der Schule, die ich hasse. 90 Minuten lang den Englisch-Unterricht absitzen oder sich die komplette Doppelstunde lang mit Sodbrennen quälen aus Angst vor dem Klausurergebnis zum Beispiel. Aber das wird ja vorerst auch nicht besser. Die schönen Sachen, die die schlechten mehr als ausgleichen, fehlen dann einfach nur.

Ich kann leider auch der Verwirklichung meiner Träume und Ziele nicht entgegenblicken, weil ich keine hab. Ich gehe in der Schule auf, identifiziere mich da. Ich brauche nichts anderes.

Heute bin ich sehr genervt von meiner Physik-Lehrerin, die ich sonst wirlich sehr sehr gerne mag. Ich möchte aber auf keinen Fall mit schlechten Erinnerungen von der Schule gehen!

Die Zeit ist schwieirg...
Danke, dass ihr von euren Erfahrungen erzählt und mich so ein wenig stützt!
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
01.04.2019, 07:09 Uhr | haendel
Hey Alex,
Ich kann dein Gefühl nachvollziehen. Auch ich hatte am Freitag meinen letzten Tag.
Ich war traurig und weiß das ich die Schule vermissen werde.
Doch jetzt kommt was neues. Klar sind jetzt erstmal die Prüfungen an der Reihe, doch dann bist du fertig und startest in ein neues Leben. Du kannst deine Ziele und Träume verwirklichen.
Es ist zwar so, dass es sich erstmal echt komisch anfühlt nicht mehr zur Schule zu gehen(ich meine warum bin ich schon wach?). Aber genieße die Zeit trotz Prüfungen.
Liebe Grüße
Haendel
Wer aufgibt, verliert...
31.03.2019, 19:35 Uhr | Sany2018
Hallo Alex,

ach man wie gut ich nachvollziehen kann, was und wie du derzeit fühlst. Ich habe das alles vor kurzem auch erlebt und empfinde ähnlich nur, dass es bei mir (leider) schon Realität ist. Wie du vielleicht in meinem Beitrag von heute Morgen oder in anderen Beiträgen von mir gelesen hast, beginnt morgen die erste, richtige Schulwoche, in der ich nicht mehr in die Schule gehen werde. Unterricht findet schon länger nicht mehr so statt, wie man ihn kannte, allerdings war dieser offiziell dennoch angesetzt, das ist jetzt nicht mehr so. Ich habe letzte Woche die letzten beiden "Schultage" verbracht, bevor es vergangenen Donnerstag und Freitag mit dem Abitur losging, aufgrund dessen habe ich von dem "Ende der Schulzeit" auch nicht wirklich etwas mitbekommen, weil ich eben nur einen Tag Zuhause war vor Prüfungsbeginn. Jetzt allerdings habe ich knapp einen Monat bis die nächsten beiden Prüfungen anstehen und währenddessen werde ich die Schule nur zwei Mal für je zwei Stunden von innen sehen, ansonsten gelte ich als Abiturientin offiziell nicht mehr zu den "alltäglichen" Schülerinnen und Schülern der Schule. Es ist seltsam, denn dieses Gebäude und die Menschen dort sind für mich wie ein zweites Zuhause und wie eine zweite Familie, ich habe dort die letzten 9 Jahre meines Lebens verbracht und somit hänge ich emotional sehr daran. So in Gänze ist es bei mir noch nicht angekommen, aber ich merke, dass es immer reeller wird und ich im Zuge dessen immer wieder sentimental werde, so wie bspw. heute Morgen. Alle sagen, dass man nach so langer Zeit loslassen sollte und ich allein für mich und meine Gesundheit loslassen muss, aber das geht nicht so einfach und es braucht Zeit. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue und ich werde bis Juni auch immer mal wieder dort sein, sodass ich Zeit habe mich allmählich zu verabschieden und auch dieser Abschied wird keiner für immer sein. Letzte Woche haben die Lehrer gesagt, dass wir immer herzlich Willkommen sind und vorbeikommen können, wann immer wir möchten. Ich weiß nicht, wie es wird, wenn man tatsächlich fertig ist und offiziell auch weder als Schülerin noch als Abiturientin zugehörig ist, das wird sicherlich nochmal anders und ob ich mich dann traue vorbeizukommen, wenn die Sehnsucht steigt kann ich auch nicht sagen, aber das Wissen, dass ich das jeder Zeit darf, ist beruhigend. Aber es geht hier nicht um mich, was ich dir damit sagen wollte ist, dass du nicht alleine bist und ich dir ganz viel Kraft wünsche. Ich bin mir sicher, dass du, insbesondere während der Prüfungszeit, keine Zeit haben wirst, um über das Ende der Schulzeit nachzudenken und es dann vorerst nicht mehr so belastend wird, wie es jetzt ist. Du schaffst das und wenn es nicht gehen sollte, dann sprich mit deinen Lehrern, ich bin mir sicher, dass auch du immer herzlich Willkommen bist, auch nach Beendigung der Schule!
31.03.2019, 13:26 Uhr | dreamingAlex
Mein letzter Montag steht an. Der letzte Sanitätsdienst. Das letzte Wochenende voller Hausaufgaben.
Das letzte Mal Montags Morgens in die Schule kommen und übers Wochenende reden.
Die letzte Klausurrückgabe (und leider auch die schlechteste).
Das letzte Mal. Die letzte Woche Gewohnheit.
Kann diese Woche sich nicht einfach auf ewig wiederholen?
Ich schaffe es nicht, loszulassen.
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.

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