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22.08.2019, 13:24 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo zusammen.
Die meisten wissen ja bereits, dass ich mein Studium nicht geschafft habe und nun nach einem Plan B suche. Nachdem ich bisher von allen Unis, Hochschulen und anderen Ausbidungseinrichtungen Absagen bekommen habe, suche ich jetzt den wunderbaren Plan C.
Im Moment denke ich über einen FReiwilligendienst oder ein (halb-)Jahrespraktikum nach, aber stehe etwas ratlos da. Entscheide ich mich für eine Stelle, weil mir die Arbeit Spaß macht, oder suche ich etwas, das mich herausfordert und mir neue Erfahrungen bringt? Suche ich etwas, das ich schon kenne oder lerne ich ein neues Berufsfeld kennen? Vielleicht als ergänzung, einen Freiwilligendienst im Bereich Pflege oder Kindertageseinrichtung kann ich mir nicht vorstellen, da ich beide Arbeitsfelder schon von Praktika kenne und eine Ausbildung dort für mich ausgeschlossen habe. Somit fällt ein großteil der Einsatzstellen schonmal weg.
Bei uns in der Stadt gibt es neben der Berufsberatung der Arbeitsagentur noch eine Beratungsstelle "Frau und Beruf". Allerdings glaube ich, dass es da eher um Frauen in der Wirtschaft und Chandengleichheit und Gleichberechtigung geht. Ist das trotzdem eine Anlaufstelle, die in Frage kommt? Ich hab schon so viele schlechte Beratungen gehabt, dass ich da skeptisch bin.

viele Grüße,
Schäfchen
18.11.2019, 21:16 Uhr | bke-Claudia
Hallo,
ja, in den Kitas gibt es verschiedene Konzepte und es ist schwer zu sagen, was am besten passt.
Aber in den Kita angeboten steht meist schon einiges drin und dann kann man ja nachlesen oder mal hospitieren, um zu schauen, ob das passt.
Freiwillige Kurzpraktika gehen vielleicht auch.
bke-Claudia
18.11.2019, 20:56 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo bke-Claudia,

Danke für die Antwort.
Nun, was ich möchte, das weiß ich schon.
Ein Praktikum im Kindergarten und danach die Praxisintegeierte Ausbildung (PIA) zur Erzieherin machen.

Nur, wie komme ich dahin?

Klar, bei den Trägern fragen. Aber bei welchem zuerst? Und nach welchen Kriterien werden die Ausbildungsplätze vergeben? Die Träger schreiben auf ihren Seiten, dass sie nach jenem Ansatz oder diesem Konzept arbeiten. Aber da ich bisher noch wenig mit dem Arbeitsbereich zu tun hatte, sagt mir das alles nicht viel. Wie soll ich denn dann wissen, ob das was für mich ist?

Viele Grüße
Schäfchen
18.11.2019, 20:33 Uhr | bke-Claudia
Hallo Kleines-Schaefchen,
es ist sicher nicht einfach für dich, diese Geschichte zu verdauen und wieder von vorn anzufangen. Schau dich erst einmal um, was, wo und wie möglich ist.
Dann machst du dir eine Liste, was infrage kommt und nummerierst es in deiner Reihenfolge.
Verkrieche dich nicht, gib nicht auf.
bke-Claudia
18.11.2019, 20:15 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo zusammen,

Ich bin es wieder mal. Denn ich habe immer noch nicht verdaut.
Okay, ich sehe ein, dass ich ohne Vertrag nicht anfangen kann. Aber wie kann der Vertrag weg sein? Irgendeiner lügt doch, weil irgendjemand ihn haben muss.
Rein rechtlich sind die alle fein raus, denn ohne alle Unterschriften gilt der Vertrag nicht. Aber es ist schon krass, dass sie so tun als wäre das nicht ihr Problem. Klar, ist es objektiv gesehen auch nicht. Aber ich stehe jetzt da...bekomme kein ALG...habe auch kein Wohn-/Kimdergeld bekommen. Und von denen kommt nichtmal eine Antwort, und man könnte ja wenigstens sagen, es tut uns Leid, dass sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, wir verstehen ihren Ärger. Aber es kommt keine Reaktion.
Das macht mich immer noch wütend.

Und - nachdem es dauernd Probleme gab, habe ich jetzt auch gar keine Lust, mich zu bewerben. Egal wo und für was und bei wem. Das ist eh was, das ich nicht gern mache und wo mir meine Selbstzweifel im Weg sind. Aber auf nochmal Kampf gegen Windmühlen und von Pontius zu Pilatus rennen, habe ich erst Recht keine Lust und keine Kraft.

Bin eben einfach noch angeknackst, habe Angst dass ich wieder über den Tisch gezogen werde.

Wie kann ich das hinter mir lassen und statt dessen nach vorne schauen und nach vorne gehen?

Schäfchen
16.11.2019, 16:47 Uhr | Schindler
Liebe kleines-Schäfchen

Es freut mich, dass meine Worte dir gut tun. Das ist echt ein liebes Kompliment für mich. Danke! *kissing*
Es ist auch wirklich schön, dass du schon eine Idee hast, welche Möglichkeit für dich passend ist.

Ja das ist echt nicht förderlich, dass auf jeder dieser Seiten meistens dasselbe steht und man gar nicht weiß, was für Unterschiede sie haben. Da verstehe ich dich gut. Du kannst dir ja so 3 bis 4 aussuchen und dir sie mal genauer ansehen. Wäre das was?

Du hast sehr viel Entscheidungspielraum. Du kannst dich überall bewerben, was dir zusagt und was du für gut hälst. Sobald du dann Antworten bekommst und ich wünsche dir sehr, dass sie positiv sind! Dann kannst du dir diese nochmal genauer ansehen und dich am Ende entscheiden, welche du am besten findest.

Mach dir nicht so einen Stress. So wie ich dich hier kennengelernt habe bin ich mir sehr sicher, dass du das packst. Bewahr einfach Ruhe und macht dir nicht selbst so einen Druck! Du schaffst das! Daumen hoch

Alles liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
16.11.2019, 16:12 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hey Schindler,

Danke für deine großartigen Worte. Du tust mir echt gut. Ich habe denke ich schon eine Idee, welche Möglichkeit für mich passend ist.
Es ist aber schwer, sich darum zu kümmern. Natürlich weiß ich, wo ich mich bewerben kann, und welche Unterlagen ich für die Bewerbung dort einreichen muss. Aber wenn die auf der Internetseite schreiben, dass sie nach jenem Konzept und diesem Modell arbeiten und folgender Ansatz wichtig ist...puh, das klingt alles gleich für mich. Wie soll ich mich da entscheiden?
Die Frage ist auch, wie viel Entscheidungsspielraum ich überhaupt habe? Ich habe keine Ahnung, wie viele Stellen es gibt und wie viele stellen sich bewerben.
Irgendwie ist mir das alles noch nicht klar.
Mein Kopf explodiert gerade!

Schäfchen
16.11.2019, 12:19 Uhr | Schindler
Liebe Kleines-Schäfchen

Es ist wirklich schön zu hören, dass du in keiner Sackgasse steckst und auch soviele Möglichkeiten und Ideen hast! Daumen hoch

Wo hast du denn ein besseres Gefühl beim Praktikum?
Es ist sehr schön, dass es 3 verschiedene Möglichkeiten gibt! Welche zu dir am besten passen würde kannst, denke ich nur du dir beantworten. Welche würde dir am meisten Spass machen? Wo würdest du dich am wohlsten fühlen?
Es muss einfach das sein, was du machen willst und dir vorstellen kannst.

Ja eben, das ist es. Man muss nicht sein ganzes Leben im gleichen Beruf arbeiten und du bist noch jung und hast soviele Möglichkeiten!

Ja du willst das Praktikum machen und vielleicht gefällt es dir ja. Würde mich freuen, wenn du dann hier davon berichten magst, wie es ist.

Einfach auf dich zukommen lassen. Mach dir selbst nicht so einen druck. Lass alles auf dich zukommen und das wird alles so geschehen, wie du es magst. Du wirst an dein Ziel kommen, da bin ich mir sehr sicher!

Alles Liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
15.11.2019, 19:55 Uhr | Kleines-Schaefchen
Es ist so seltsam.

Einerseits läuft es gerade wirklich gut, sehr gut sogar.
Vor einer Woche habe ich diese endgültige Absage bekommen, die mich so wütend gemacht hat. Aber - ich habe nun so viele Ideen und Möglichkeiten. Ich stehe keineswegs in einer Sackgasse vor einer Wand.
Und dennoch. Obwohl es eigentlich relativ gut läuft - insgesamt betrachtet - gerade fühlt sich das Leben mit seinen Herausforderungen wie eine zentnerschwere Last an, die auf meinen Schultern liegt.

Gerade auch meine Gedanken zum Thema Praktikum und wenn ja wo - oder doch Freiwilligendienst. Oder, dass es für mich drei verschiedene Möglichkeiten gibt, diese Ausbildung zu machen, die allesamt in den gleichen Beruf mit dem gleichen Abschluss führen - wow - aber was würde denn am besten zu mir passen? Auf einmal fühlt es sich für mich nach einem guten Weg an, obwohl ich mich jahrelang dagegen gewehrt habe, wenn mir dieser Beruf vorgeschlagen wurde. Immer und immer wieder hat man mir gesagt, Schäfchen, mach doch das, für dich wäre das super toll. - Aber es hat sich für mich weder toll noch passend angefühlt.

Im Moment fühlt es sich auch nicht toll an, aber es fühlt sich okay/gut an, nach etwas, das zumindest ein nächster Schritt sein könnte. Und - wer arbeitet heute schon von 20/30 bis 60/70 im selben Beruf? Es fühlt sich gerade wie eine der besten Optionen an, die ich habe - aber eben mit dem Hintergedanken, dass ich das eher als Karrieresprungbrett nutze. Trotzdem kann ich mir auch viorstellen - wenn es danach nicht klappt, noch etwas draufzusatteln, in dem Beruf zu arbeiten.

Nun, ich habe ja auch noch das Praktikum, das ich machen möchte. Falls es also doch nicht das richtige oder passende ist, merke ich das vorher. Und als Option steht ja noch die Woche Praktikum in der Tierpflege an. Und sollte das auch nicht funktionieren oder nicht passend sein - wer weiß, ob sich bis dahin nicht andere Dinge ergeben haben. Doch, ich bin wirklich gelassener geworden, seit ich erfahren habe, dass ich jetzt schon die Voraussetzungen erfülle und es zudem mehrere Möglichkeiten gibt, ans (Etappen-)Ziel zu kommen.

Aber - wie kann ich denn mit der Angst/Unsicherheit und dem Gefühl von - Last/Überlastung und dem Gedanke "Hilfe, was ist jetzt zuerst dran - umgehen?

Schäfchen
15.11.2019, 17:56 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Gregor,

Dort habe ich bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht.

Schäfchen
15.11.2019, 17:44 Uhr | bke-Gregor
Hallo Kleines Schäfchen,

was hältst Du von einer grundsoliden Beratung bei der Agentur für Arbeit?

Mit etwas Glück kannst Du dort viele wertvolle Ratschläge und Tipps bekommen!

Viele Grüße, schönen Abend

bke-Gregor *bye*
15.11.2019, 17:31 Uhr | Kleines-Schaefchen
Mittlerweile haben sich vor mir neue Wege aufgetan. Das ist echt total schön. Vor einer Woche war ich total fertig, und auf einmal halte ich diesen ganzen Blumenstrauß mit Möglichkeiten in der Hand. Jetzt muss ich "nur noch" entscheiden, welche Option mir am besten gefällt und zu mir passt, und natürlich hoffen, dass es dann klappt.

Aber trotzdem ist es auch anstrengend. Denn ich sehne mich nach Sicherheit und möchte wissen, woran ich bin und wie es weitergeht. Und unter dieser Vielzahl von Möglichkeiten sich über alle zu informieren und sich für eine zu entscheiden. Puh - ganz schön schwierig.

Dann auch die Frage wo ich anfangen soll. Eine Idee für die Ausbildung habe ich schon. Soll ich mich jetzt also um einen Ausbildungsplatz bemühen?
Oder erstmal schauen, dass ich einen Job oder ein Praktikum finde, damit der Alltag besser klappt? Und wenn mir das Praktikum gefällt, erst dann nach einer Ausbildung suchen? Aber vielleicht ist es dann auch schon zu spät?

Ganz klar ist, einen Schritt nach dem anderen. Aber welches ist der erste?

Viele Grüße
Schäfchen
11.11.2019, 15:46 Uhr | Schindler
Genau man findet immer was! Und es wird sicher im Januar klappen. Also ich drücke die Daumen.
Nee... Ich finde es sehr gut, dass du dir nichts einreden lässt und dein Ding so durch ziehst. Es ist wirklich schön, dass du das machst, was dir gefällt und dich nicht von dummen Kommentaren runterkriegen lässt!
Das sie sie reagiert haben ist sehr unsozial, aber steh drüber! Sie haben dich nicht verdient!!
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
11.11.2019, 14:06 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo Schindler,

Danke für Deine lieben Worte.
Ich habe sogar schon etwas gefunden. Im januar darf ich eine Woche ein Praktikum machen - und wenn das gut läuft, kann ich ab Herbst dann dort die Ausbildung zur Tierpflegerin in der Fachrichtung Zootiere machen. Und wenn nicht, na dann halt eben nicht. dann findet sich auch wieder was.
Es gibt wahrscheinlich viele, die jetzt darüber den Kopf schütteln. Ganz viele Leute erzählen mir, dass es ein harter Job ist. Aber ich bin gerne an der frischen Luft, und es ist sicher nicht so laut wie im Kindergarten. Und - ich bin Reiterin. Das heißt wer sich mit mir anlegt, verschwindet an Orten, die niemand kennt, ich bin nicht zimperlich, ein scharrendes Pferd anzubrüllen oder mit Mistgabel und Schubkarren zu hantieren. Es heißt nicht umsonst: "Merke Dir auf allen Wegen - reiten lernt man nur beim Fegen." Ich weiß, dass der Job kein Ponyhof ist, aber für mich ist das der 7. Himmel.
Ich hätte ja jetzt richtig Lust, denen beim Trägerverein bzw. dem Träger vom FSJ eine Nachricht zu schicken mit dem Betreff "Ätsch" und einem *tongue* Hach, ich kann auch ein Kampfschaf sein. Nett geht schon auch, bringt aber nix.

viele Grüße,
Schäfchen
11.11.2019, 12:16 Uhr | Schindler
Liebe kleines-Schäfchen

Es tut mir sehr leid, dass sie sich nicht melden und du keine Antwort bekommen hast.
Ja das ist wirklich unverschämt und du hast allen Grund sauer zu sein!
Aber sei nicht enttäuscht oder traurig, denn sie sind es nicht wert. Sie haben dich einfach nicht verdient und du findest sicher etwas, was dir auch mindestens genauso zusagt!! Ich wünsche es dir aufjedenfall vom ganzen Herzen.
Wenn du magst fühl dich lieb umarmt. *hug*

Alles liebe
Schindler
Manchmal lache ich nur, um nicht weinen zu müssen...
11.11.2019, 12:07 Uhr | Kleines-Schaefchen
Nichts.

Schweigen im Walde.

Keine Reaktion von der Einsatzstelle, natürlich nicht, die wird sich nicht mit dem Verein anlegen, der sie finanziert.

Keine Reaktion vom Träger. Nicht von der verwaltung, der Seminarleitung, nicht von der Landesstelle und dem Regionalbüro und natürlich erst Recht nicht vom Bundesamt.

Wirklich damit gerechnet habe ich nicht, dass etwas passiert, aber ich bin echt enttäuscht und finde es ehrlich gesagt auch ziemlich unverschämt.

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