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07.02.2019, 19:50 Uhr | dreamingAlex
Viele aufgewühlte Wochen liegen hinter mir. Tausend Auf und Abs.
Wenn ich eure ganzen Geschichten, teilweise wirklich voller Leid lese, spüre ich, wie gut es mir geht. Trotzdem hab auch ich mein Päckchen zu tragen und manchmal fällt mir das ganz schön schwer.

Da sind Zweifel. Zweifel an mir, an meinen Mitmenschen. Schwieirigkeiten, Unsicherheiten, Stress. Zukunftsängste. Reaktionen des Körpers auf den Stress. Dieser dunkle Teil, der mir sämtliche Energie raubt und mir die Freude am Leben nimmt.

Aber manchmal kommen die Lichtblicke. Eine Pause aus dem grau-getrübten Blick. Und das Leben wirkt wieder schön. Man weiß, wofür man das macht.
Gestern hab ich es geschafft, einen Erste Hilfe Kurs zu halten. Ziemlich spontan, was mich sonst vor unüberwindbare Hindernisse gestellt hat. Es war gut und es hat Spaß gemacht.
Heute hatte ich zwei Fächer in der Schule, in denen es gut lief. Ich bin stolz auf mich, und das soll schon was heißen. Einfach drauf los reden ohne sich vorher jedes Wort überlegt zu haben, war für mich noch nie eine Möglichkeit. Aber es geht und manchmal kommen wunderbare Sachen dabei raus. Und auch Vermutungen aufzustellen, bei denen man sich nicht sicher ist, kann Spaß machen. Es ist dieser Erfolg, der süchtig macht. Immer ein Stückchen höher. Ich komme nicht schnell höher, aber ich tue es. Nach fast 12 Jahren Schule und für die letzten paar Wochen, aber ich schaffe es.
Dann ist da die Vorfreude auf ein großes Sportereignis, das in zwei Wochen stattfinden wird. Und ich werde mitten dabei sein und fast 4 Tage lang in diesem Wahnsinn abtauchen können. 4 Tage voller intensiver Arbeit, einer Art Rausch. Mit Hunderten zusammen das perfekte Event ausrichten. Dabei heruausragende Persönlichkeiten treffen, die ganz oben angekommen sind, mit voller Leidenschaft für ihren Sport kämpfen und trotzdem vermutlich manchmal genauso zweifeln wie ich.
Einfach für ein langes Wochenende aus dem eigenen Leben schlüpfen und nur noch brennen. Das treibt mich an, jedes Jahr und zieht mich irgendwie durch.

Was danach kommen soll, weiß ich nicht. Ich plane nur die nächsten zwei Wochen und auch da verdränge ich vieles. Hürden, die auf diesem Weg liegen.
Gerade sitze ich nur hier; höre Musik, die nicht bloß mein Herz, sondern meine Seele berührt und mich durch die nächsten Tage tragen wird. Ich lasse meine Zweifel zu und erlaube mir zu weinen. Bin erfüllt von Dankbarkeit, bin ganz labil glücklich. In kleinen, sanften Wellen kommt die sprühende Vorfreude, die aber doch nie übertreibt, mich nicht in dieses Loch danach fallen lässt.
Meine Situation hat sich kein bisschen verändert und morgen kann es mir schon wieder schlecht gehen. Aber gerade ist es okay. Es ist nicht überragend schön, aber es ist gerade alles in Ordnung. Und das tut gut.

Was auch immer ihr gerade durchmacht; ich wünsche euch auch so eine Pause von euren Sorgen!
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
28.10.2019, 22:44 Uhr | Kleines-Schaefchen
Hallo dreamingAlex,

Deine Worte haben mich sehr berührt. Mir gibt der Glaube auch sehr viel Kraft und Halt, und ich freue mich, dass Du die wunderbaren Erlebnisse,die Du mit unserem Vater hattest, hier teilst.
Wie schön, dass Du nicht nur einen bewegenden Gottesdienst erlebt hast, sondern auch noch mit jemandem gemeinsam. Das beides ist gar nicht so selbstverständlich. Ich bin glaube ich in den letzten zwei Jahren nur einmal mit jemandem gemeinsam in den Gottesdienst gegangen. Zum Glück waren es aber mehr gute Gottesdienste als nur der eine.
Das Lied kenne ich, das ist voll schön. Wir haben das (vom video) abgespielt, als die Konfis der Gemeinde vorgestellt wurden. Weil das Lied ja den Glauben beschreibt und ein Glaubensbekenntnis ist. Und die Konfirmation ist ja auch ein Bekenntnis zu Jesus.
Hillsong machen echt coole Musik, eines meiner Lieblingslieder ist "mercy mercy" oder "oceans"

Dir Gottes Segen für diese Woche.
28.10.2019, 20:33 Uhr | bke-Milah
Liebe dreamingAlex,

es freut mich zu lesen, welche Kraft und welchen Lebensmut dir der Glaube gibt und deinen Blick nach oben zieht.

LG
bke-Milah
Zuletzt editiert am: 28.10.2019, 20:34 Uhr, von: bke-Milah
28.10.2019, 20:23 Uhr | dreamingAlex
Mir geht es gut.

Das durfte ich gestern so deutlich spüren und gerade kann ich genau dieses Gefühl wieder hoch holen.

Obwohl ich gerade viel zu tun hab, bin gestern gleich zweimal in die Kirche gegangen (das klingt so fromm und pflichtbewusst. Nein, ich wollte einfach nur in die Kirche)
Der erste Gottesdienst, bei uns in der Gemeinde, war schon echt gut! Es ging ums beten: wann beten wir und wie?
Mir hat die Aussage "Wenn einer unter euch leidet, der bete. Wenn einer von euch glücklich ist, der singe Gott" (sinngemäß und locker übersetzt) sehr gefallen. Ich wende mich immer an Gott, aber ich darf ihn fröhlich feiern wenn es mir gut geht und in schlechteren Momenten ganz still zu ihm kommen.
Warum reden wir nicht übers beten und stehen dazu?
Ein Gottesdienst, der weniger antworten als fragen gibt.
Häufig wird der glaube nicht angenommen, weil er ja auch nicht alles beantwortet. Aber das ist okay. Ich durfte über vieles nachdenken, meine Meinung bilden und meine Zweifel und Unsicherheiten mit dazu packen. In der Gemeinschaft wunderbare Lieder singen.
Mir ging es gut.

Zu Hause mit meinem Papa an ein paar Projekten basteln und es mir wunderschön einrichten.
Mit der Familie zusammen sitzen.
Natürlich auch viel arbeiten, zweifeln. Gerade bin ich auch krank und lag dann mit Fieber flach.

Gestern Abend durfte ich mit einem wunderbaren Menschen, den ich erst vor wenigen Wochen kennengelernt hab, einen ganz besonderen Gottesdienst besuchen. Von jungen Menschen für junge Menschen.
Das Kreuz aus Beleuchtungs Trägern gebaut. E-Gitarre und Schlagzeug neben Osterkerze. Eine Predigt mir Spannung, bei der kein Film mithalten kann. Schwitzige Hände, Gänsehaut, Tränen in den Augen, lautem Lachen. Das war mit Sicherheit die beste Predigt, die ich jemals gehört hab!
In was für einer Zeit darf ich Leben, dass wir so glauben dürfen und unseren glauben so deinen dürfen?!
Zwei Physik Studentinnen, die sich gerade erst vorsichtig und schüchtern kennenlernen, gemeinsam in einem Gottesdienst!
In was für einer wunderbaren Zeit leben wir!
Auch in diesem Gottesdienst geht es darum, seinen glauben zu verleugnen. Etwas, was Gläubige in eben dieser "wunderbaren Zeit" wohl auch kennen. Jesus und Petrus. Ich habe schon wieder Gänsehaut.
Und dann erst die Musik! Laut singen und schreien zu dürfen, was man glaubt, tut so gut!
Wer meinen Text liest und sich auf den christlichen Glauben einlassen mag, sollte sich mal "this i believe" anhören. Dieses Lied begleitet mich seit gestern Abend und tut mir so gut!

Ich könnte jetzt auch über all das schreiben, was nicht gut läuft und mich quält, aber das möchte ich nicht.

Heute durfteich gleich zweimal Engel im Leben von zwei Menschen spielen.
Eine etwa 11jährige wurde heute bedrängt und Gott hat mir die Stärke gegeben, zu ihr zu gehen und denn Mann wegzuschicken. Danke Gott!
Auf dem Weg nach Hause hat mich ein kleines Mädchen angesprochen und mir von ihrem wunderbaren Tag erzählt und dass es ihr wieder gut geht. Danke, dass du das mit mir geteilt hast!

Im Gottesdienst merke ich immer, was mich belastet.
Und ich weiß , dass ich mir gerade über vieles Sorgen mache und dass es mir nicht immer gut geht, aber da hab ich gemerkt, dass nichts auf mir lastet.
Mir geht es gut!
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
27.09.2019, 23:10 Uhr | dreamingAlex
Es ist schon etwas länger her, dass ich hier mal wieder einfach so geschrieben hab, aber heute geht es mir wirklich gut!

So unfassbar viel ist in der Zeit passiert:
Schule fertig, Praktikum, Urlaub, Zeit mit Freunden, Tage voller Kleinigkeiten, Umbau. Und vermutlich das bedeutendste: ich geh jetzt zur Uni.
Bereits vier Wochen vorkurs hab ich um und in einer Woche werde ich hier sitzen und dann wird das Semester anfangen.
Natürlich war ich wahnsinnig nervös vorher aber ich hab direkt nette Leute kennengelernt und fühle mich wirklich wohl an der Uni!
Obwohl ich ein sehr schüchter Mensch bin, hab ich einen kleinen Kreis mit netten Leuten und teilweise bringe ich sogar die Leute in den Kreis, lerne neue Leute kennen, die kommen dann mal mit und setzen sich in der Vorlesung da zu usw.

Heute bin ich mit ein paar Leuten zusammen im Zug nach Hause gefahren und wir sind ziemlich schnell auf coole Gesprächs Themen gekommen. Wie passen Glaube und Physik zusammen (Wir waren alles Physik- bzw Medizinphysik Studenten)?
Und auf einmal war es in Ordnung, Gott zu spüren und was mit Physik zu machen!
Klar, es waren auch Atheisten dabei, aber wir waren sogar mehr, die glauben als die die nicht glauben.
Eine Gruppe, mit der man, 20 Minuten nachdem man sich kennengelernt hat, über so persönliche Ansichten redet, ist der Hammer!
Ich bin unfassbar dankbar, so viele tolle Menschen kennenlernen zu dürfen!

Mein Training heute war auch echt gut!

Und obwohl ich viel weniger geschafft hab als ich wollte und so viel zu tun hab und so viel zweifle, war ich heute sehr sehr glücklich.
Danke für alle lieben antworten hier, durch die ich zu dem Menschen geworden bin, der all das erleben darf!
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
06.07.2019, 17:37 Uhr | bke-Fiona
Hallo dreaming-alex,

bei deinem Abi-Ball war ja einiges geboten - angetrunkene Lehrer, Spaß beim Tanzen, viele lobende Rückmeldungen an dich, Decken-Unfall, Polizei....

So ein Abschluss hat es in sich - für dich beginnt ein neuer, unbekannter Abschnitt deines Lebens.

Ich wünsch dir, dass du auch (neben der Abschiedstrauer), viel Vorfreude auf das, was kommt, hast. Beim Lesen hab ich mir auch gedacht, dass du ab jetzt viel mehr Freiheit in deinem Leben haben wirst - natürlich auch mehr Verantwortung, aber vor allem die Freiheit, das zu machen was du willst.e

Also: Leg los : )

Zu dem Abi-Spass: WEnn du noch Menschen hast die du gerne noch mal sehen würdest, um Telefonnummern zu bekommen die du nicht hast, und, wenn du gerne mitmachen würdest - geh hin.

Liebe Grüße, bke-fiona
06.07.2019, 17:15 Uhr | dreamingAlex
Der Abiball ist nun auch geschafft und ich hab erst zu Hause geweint!!

Es ist schon traurig, dass jetzt einfach alles vorbei ist. Komplett. Wie viele werde ich wohl nie in meinem Leben wiedersehen? Und das, obwohl sie mich teilweise so sehr geprägt haben?
Sie werden keine Ansprechpartner mehr für mich sein. All die Lehrer sind jetzt nicht mehr meine Lehrer; sie sind vielleicht nochmal Gesprächspartner, aber ich frag sie nicht mehr nach etwas.
Meine Physiklehrerin wird mir nie wieder beim Rechnen helfen, mich ermutigend anlächeln.
Ich muss jetzt alleine weiter machen.

Es gab so viele wunderschöne Begegenungen heute!
Ein Lehrer, der mich (recht gut angetrunken und mit einigem Schwachsinn in seinen Aussagen) intensiv für meine Arbeit für das ganze Abizeugs lobt und nebenbei für alles, was ich gemacht hab. Der mir durch seine angetrunkene Offenheit wertvolle Sachen mitgibt.
Dann war da mein Relilehrer, der sich unglaublich wunderbar von mir verabschiedet hat und den ich gerade am meisten vermisse. Diese Worte und vor allem seine so liebe- und respektvolle Umarmung taten so gut.
Meine Stufenleiterin.
So viele wunderbare Begegnungen und Abschiede.
Abschiede, die aber endgültig sein können. Menschen, die mir wichtig sind und die ich nie wiedersehen werde.

Letztlich hab ich mich ganz wohlgefühlt: geschminkt und im Kleid. Tanzend. Anfangs gezwungen und dann immer freier.
Ich hätte ewig so weitertanzen können. Zum Schluss mit einem guten Freund zusammen, der mich einfach so völlig unerwartet aufgefordert hat. Ich hab mich pudelwohl gefühlt!
Dann der kleine Unfall: ein Stück der Decke wurde bei einem Zusammenstoß mit der Beleuchtung abgerissen. Musik aus, Saal räumen, Polizei.
Plötzliches Ende, überstürzte Abschiede.
Atemnot weil es jetzt wirklich endgültig ist.
Kein letztes Wort mit meiner Physiklehrerin.
Umarmungen mit Mitschülern, nette Worte, "Ich wünsche dir noch ein schönes Leben".
Und dann Schluss.
Aus.
Ende.
Vorbei.
Ab ins Auto, nach Hause, und alle sind jetzt weg.

Ich bin völlig fertig und ziemlich verheult gerade.

Am Dienstag haben wir noch Abistreich aber ich weiß nicht, ob ich hingehe. Diese ganzen Abschiede, nur um sich 3 Tage später wiederzusehen? - Nein danke!
Aber was verpasse ich?
Wär das lustig? Werd ich es bereuen?
Soll ich hingehen oder lieber nicht?
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
05.07.2019, 16:12 Uhr | Sany2018
Natürlich darfst du das Alex, niemand wird dich hier als arrogant abstempeln, weil du, zurecht, stolz auf deine Leistungen bist!
Es ist schön, dass du diesen stolz empfinden und ihn preisgeben kannst, lass ihn zu und verurteile dich nicht dafür!
Und noch besser ist, dass es dir gut geht *wink*

Ähnlich wie du bei mir, habe ich auch bei dir still mitgelesen. Ich bin ehrlich, mich haben diese Feierlichkeiten, der Rummel um uns als Abiturienten, die häufige und ständige Präsenz und das Dauerlächeln, das man für Fotos, die von allen Seiten gemacht wurden, auflegen musste, ziemlich angestrengt, insbesondere im Nachhinein habe ich das deutlich gemerkt. Ich musste das alles auch, wenn es schön war und auch ich mächtig stolz auf mich bin, sacken lassen, denn immerhin waren es nicht nur Feierlichkeiten, sondern auch Abschiede, die man tätigen musste.

Ich habe aber eines herausgefunden und das möchte ich dir mit auf den Weg geben, ich hoffe, es ist noch nicht zu spät und du liest es noch vor deinem AbiBall.

Genieß es! Sei du selbst und feiere dich! Dieser Tag wird nie, nie wieder kommen. Ich hätte es so sehr bereut, wenn ich mir an diesem Tag, an meinem Tag, irgendwelche Sorgen oder Gedanken gemacht hätte. Ich habe den Tag gestaltet, wie ich es wollte, ich habe mein Make-up und meine Haare selbst gemacht, nicht aufgetakelt, natürlich ein bisschen intensiver als sonst, aber ich bin mir treu geblieben, ich habe mich wohl gefühlt und das solltest du auch, wenn du dich nicht schminken magst, dann lass es, denn es bringt nichts, wenn du dich hinterher unwohl fühlst und nicht ausstrahlen kannst, wie schön du bist! Tanz, wenn du magst, tue es nicht, wenn du es nicht möchtest. Lass dich feiern, lass dem Applaus zu, der kommen wird, wenn man einläuft, lass die stolzen Blicke zu, die du von allen Seiten bekommen wirst, genieße diese ganz besondere Aufmerksamkeit, die uns in unserer Rolle, an diesen besonderen Tagen als Abiturienten zum Teil wird. Gestalte Dir diesen Tag, wie du ihn dir erträumst und versuche nicht die Erwartungen der anderen zu erfüllen oder mit dem Strom mitzugehen nur, weil es alle anderen auch tun, denn nur so wird es ein Tag an den du dich immer gerne zurückerinnern wirst, nur so kannst du sagen, dass du dich wohl gefühlt und hübsch ausgesehen hast, dass es so war, wie du es haben wolltest und nicht anders!

Ich wünsche dir alles liebe und einen wunderschönen Abend!
05.07.2019, 00:04 Uhr | dreamingAlex
Okay wow! Gerade erfülle ich das Thema dieses Forums komplett: Heute geht's mir gut!

Ich hab heute mein Abizeugnis bekommen.
Vorher war der Gottesdienst, bei dem ich auch mitgewirkt hab und glücklicherweise ist alles rund gelaufen!
Es war ein sehr schöner Gottesdienst mit wunderbaren Liedern (ich durfte die Musik auswählen, weil sich da sonst niemand für interessiert hat und die Lieblingslieder in so einem bedeutenden Gottesdienst zu singen, ist schon etwas besonderes!), auch wenn ich durch meine eigenen Einsätze nicht alles komplett genießen konnte.

Danach gabs Zeugnisse. Das war keine große Überraschung, weil ich meinen Schnitt schon kannte. Aber ich war sehr zufrieden und konnte glücklich mein Zeugnis abholen (nachdem jeder meinen Schnitt kannte, weil es der zweitbeste des Jahrgangs ist)
Völlig unerwartet musste ich dann aber ein zweites Mal nach vorne - alleine und nicht mit dem ganzen LK zusammen wie bei der Zeugnisvergabe. Ich wurde für meine Faarbeit und meine Abiklausur von der Deutschen Mathematiker Vereinigung geehrt! Überraschend hatte mich die Schulleitung zusammen mit meinem Lehrer für diesen Preis vorgeschlagen und die DMV hat mich jetzt geehrt. Ich war völlig überrumpelt und wusste von nichts, aber ehrlich gesagt bin ich schon ziemlich stolz!

Im Anschluss wurde mir von so vielen Mitschülern, aber besonders auch von den Lehrern gratuliert. Neben Glückwünschen zum Abi auch zu vielen anderen Sachen, weil ich bei so einigem der Abschlussfeierlichkeiten dabei war und seit 1,5 Jahren jede Menge Zeit in alles mögliche gesteckt hab.
Wer alles davon wusste und sich scheinbar zumindest etwas für mich interessiert! Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht!
Aber auch Gespräche, wie es für mich weitergeht, ehrliches Interesse, gute Wünsche, Bekräftigungen, persönliche Einschätzungen. Das macht mich glücklich.

Morgen geht es dann weiter mit dem Abiball. Irgendwie freue ich mich nicht darauf; weiß überhaupt nicht, was da so abläuft und hab nicht wirklich Lust dazu.
Aber gerade bin ich etwas stolz und glücklich!

(Ich möchte hier auf keinen Fall angeben! Bitte bitte versteht mich nicht falsch! Aber genau aus diesem Grund schreibe ich hier: Ich bin glücklich und ich bin stolz und ich möchte das gerne los werden. Ich habe nur Angst, dafür verurteilt zu werden, als arrogant abgestempelt zu werden. Hier, so hoffe ich, darf ich auch mit diesen Erfolgen kommen und sie beim Namen nennen.)
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03.06.2019, 16:46 Uhr | dreamingAlex
Heute hab ich das erste Ergebnis meiner Abi Prüfungen bekommen.
Vor der Prüfung war ich einfach nur nervös. In der Prüfung wusste ich nicht, was ich sagen soll. Nach der Prüfung wollte ich weinen, mir war schlecht und ich wollte nicht mehr.
Vor der Noten Bekanntgabe hab ich nur noch gezittert und es fiel mir körperlich schwer, den Raum zu betreten. Es hat sich angefühlt, wie ein schlechtes Spiel, das auf einmal ernst wird. Das, was ich in den letzten Monaten gemacht hab, würde auf einmal benotet. Es war kein lustiges "ich mach einfach mal" mehr, sondern hat auf einmal wirklich fürs Abi gezählt.
Nach der Noten Bekanntgabe musste ich dringend jemanden umarmen und ganz viel lachen. Die Freude und Erleichterung mussten einfach raus.
14 Punkte!
Klar, 14 Punkte sind jetzt nichts besonderes und es gibt Leute, die sind auch so gut oder besser oder kümmern sich einfach nicht so um Noten.
Aber mir bedeuten meine Noten viel. Und ich freue mich über meine 14 Punkte.

Meine Physik Lehrerin hat heute auch wieder eine wichtige Rolle für mich gespielt. Direkt nach der Prüfung, als ich so fertig war, ist sie vorbei gelaufen und ich konnte endlich mit jemandem drüber reden, dass es nicht gut war. Sie hat mich aufgemuntert.
Als ich dann mein Ergebnis hatte, war sie auch da, hat sich mit mir gefreut. Sie und mein Mathe Lehrer waren einfach mitten zwischen uns Schülern und haben mit uns "gefeiert". Im Foyer der Schule. Jeder hat mal jeden umarmt. Zum trösten und zum freuen. Und weil der größte Teil der Prüfung nun endgültig vorbei ist.
Ein Abi ist nicht alles, aber im Moment ist es schon gerade etwas sehr großes.
Gerade bereue ich es, dass ich nicht länger geblieben bin.

Gerade war ich noch mit einer Freundin Eis essen und im Park. Wir haben uns tatsächlich erst nach der Schule wirklich kennengelernt und miteinander geschrieben und jns beim lernen unterstützt. Heute haben wir uns dann mal wiedergesehen. Sind schreiend aufgedreht durch den Park gerannt und haben uns über unsere Zukunft unterhalten.
Es war schön.

Mein restliches Abi wird bei weitem nicht so gut sein.
Und jetzt kommt erstmal eine Phase der Leere. Das macht mir Angst.
Aber zumindest heute will ich mich einfach über diese willkürliche Zahl freien, die im Grunde keine Bedeutung hat aber mich ein wenig stolz macht.
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
10.05.2019, 12:19 Uhr | dreamingAlex
Danke für eure lieben Worte!

Zwei Klausuren sind jetzt geschrieben.
Eine war eine Katastrophe und ich rechne fest mit einer Nachprüfung.
Die andere war ganz in Ordnung, schätze ich. Ich hatte Freude an der Klausur und bin mit einem recht guten Gefühl da raus gegangen. Das war ganz gut.

Nach den beiden Klausuren hab ich mir einen Tag Auszeit gegönnt: ein Tag, nur im Bett und lesen. Beim Lesen kann ich abschalten und ich war wirklich in einer komplett anderen Welt.

Danach bin ich leider nicht mehr so wirklich ins Lernen reingekommen. Ich sitze den Tag über rum und schaffe doch nichts. Als ich in vier Tagen gerade mal 7 Klausuren geschafft hab (entspricht einem Arbeitsaufwand von gerade mal 22,25 Stunden, die ich aber nicht voll ausgenutzt hab), war ich ziemlich frustriert.

Dazu kommt, dass ich seit etwa 2 Monaten kaum noch Kontakt mit meiner besten Freundin (?) hatte und wir seit einem Monat wirklich kein Wort mehr miteinander geredet haben.
Wir haben uns ziemlich auseinander gelebt und hatten auch lange Zeit davor schon kaum noch was miteinander zu tun.
Das hat mich ziemlich beschäftigt und ich war mir sicher, sie aus meinem Leben verloren zu haben.
Dann hab ich ihr einen Brief geschrieben, um das alles aus meinem kopf zu bekommen; extra mit der bitte, mir nicht zu antworten. Sie hat es trotzdem gemacht. Und obwohl ich nicht weiß, ob wir noch irgendwas miteinander zu tun haben werden, ging es mir nach dieser Antwort besser.
Ich hab es dann gestern auch geschafft, etwas mehr zu lernen und es ging mir deutlich besser.


Wenn ich da am offenen Fenster stehe,
den Wind in den ungewohnt lockigen, zersausten Haaren
und mir das zum ersten mal wieder Luft zum Atmen gibt.
Wenn ich die Vögel singen höre,
die so lange stumm waren oder mich nur genervt haben.
Wenn ich die Arme ausbreite
in meinem viel zu großen T-Shirt
und ein kleines scheues Lächeln wage.
Wenn der Regen rauscht
und ich das Geräusche wie Musik aufsauge.
Wenn zwischen den grauen Wolken
ein Stück Himmel hervorlugt.
Wenn ich dankbar nach oben gucke
und in meinem Kopf auf einmal
diese entfernte Melodie spielt.

Dann weiß ich,
dass mich das alles mehr mitgenommen hat
als ich dachte.

Es ist nur ein Stück Himmel in grauen Wolken,
nur ein Windhauch,
ein Vogel,
ein Lied,
ein Lächeln.
Und gleich ist alles wie vorher.
Aber da war Ein Stück Himmel,
Ein Windhauch,
Ein Vogel,
Ein Lied,
Ein Lächeln.


Ich wollte bloß lüften und dann ist das in meinen Kopf geflogen.
Ich bin bei weitem kein poetischer Mensch, aber das musste einfach mal raus
Und obwohl ich eigentlich nie mit dem zufrieden bin, was ich mache, gefallen mir diese Wörter. Ob ich einfach nur das Gefühl damit verbinde oder das wirklich schön ist, weiß ich nicht, aber mir tut's gut.

Dienstag kommt dann die für mich schwierigste Klausur: Physik.
Noch einen patzer kann und will ich mir nicht erlauben, also muss ich jetzt noch ein bisschen was schaffen und vor allem am Dienstag konzertiert sein.

Eigentlich wollte ich am nächsten Wochenende kämpfen.
Aber obwohl ich kaum noch Appetit hab und immer weniger esse, hat sich das viele sitzen auf der Waage niedergeschlagen. Ich muss noch Gewicht machen oder mir mal wieder eine Ausrede einfallen lassen, warum ich nicht kämpfe.

Gerade bin ich durchgehend müde. Innerliche müde vor allem.
Aber manchmal gibt es diese Lichtblicke.
Einen netten Gruß von fremden bei meinem täglichen Spaziergängen.
Dieses glücksgefühl, wenn ich nach dem joggen ausgepowert bin.
Herzliches Lachen bei Gesprächen mit meiner Familie.
Eine Herleitung die einfach mal geklappt hat.
Momente wie der am Fenster.
Auf und Ab. Hell und Dunkel.
Zuletzt editiert am: 10.05.2019, 13:03 Uhr, von: dreamingAlex
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19.04.2019, 18:01 Uhr | Sternliebhaber
Hallo DreamingAlex,

das ist ein echt krasser Abischnitt. Du kannst stolz auf dich sein.

Viel Erfolg für deine Abiprüfungen.

Liebe Grüße,
Sternliebhaber
14.04.2019, 19:39 Uhr | bke-Nana
Liebe DreamingAlex,

das klingt wunderbar, was du schreibst. Das was dich erwartet, ist die "Krönung" deiner Schulzeit *smiling*

Ich wünsche dir alles was du brauchst, um weiter erfolgreich zu sein!
Liebe Grüße
bke-Nana
14.04.2019, 17:17 Uhr | dreamingAlex
Ob das jetzt gerade was mit glücklich Sein zu tun hat, weiß ich nicht. Ein bisschen vermutlich schon.

Freitag hatte ich meinen letzten Schultag. Ich hab es geschafft. Ich bin jetzt offiziell zu den Abiturprüfungen zugelassen und angemeldet.
Ich hab 12 Jahre Schule geschafft. Werde in einer paar Wochen den höcht möglichen Schulabschluss machen.
Dann werde ich nicht mehr zur Schule gehen. Jetzt schon werde ich nie mehr Unterricht haben. Als da die Schultür hinter mir zugefallen ist, war das so endgültig. es war schwieirg nicht zu weinen, aber größtenteils hab ich es geschafft. Erst am Nachmittag zu Hause hab ich zwei Stunden geweint.
Als krönenden Abschluss hab ich mein Zeugnis bekommen; und das hat mich wirklich glücklich gemacht.
Am Ende der Q1 hatte ich einen Schnitt von 1,5 und war sehr glücklich damit. Mit 1,9 in die Oberstufe gestartet, war das ein großer Schritt. Wie viele hatten mir gesagt, dass es nicht gerechtfertigt wäre, wenn ich mein Abi schaffe. Und dann hatte ich auf einmal einen Schnitt von 1,5. Hätte nie gedacht, dass ich mal so weit nach oben komme. Ich war glücklich, wusste aber auch, dass es von da an bergab gehen wird. So einen Schnitt kann ich nicht halten, das wusste ich.
Ein halbes Jahr später kam das nächste Zeugnis: 1,3! Das war ein Hochgefühl, sag ich euch! Für mich klingt alles über 1,5 so magisch! Und ich hatte tatsächlich so einen magischen Schnitt. Was ich nur schade fand, war dass damit mein allerletztes Zeugnis zwangsläufig eine Enttäuschung werden musste, weil das dann deutlich schlechter ausfallen wird. Ich hatte einfach Glück in dem Jahr, im Zweifel immer die bessere Note bekommen und allgemein sehr wohlwollend bewertet worden.
Und dann kam das letzte Zeugnis. Vor einer Woche hab ich noch gefürchtet, ein Defizit zu bekommen. Viele Noten wusste ich vor der Zeugnisausgabe am Freitag tatsächlich nicht. Und irgendwie hab ich mich noch um 2 Punkte gesteigert und kann nun mit meinem Schnitt von 1,25 sehr sehr glücklich sein! Natürlich gibt es einige Noten, die mich ärgern. Die 3- in Englisch zum Beispiel, die meinen Schnitt massiv runter zieht.
Aber nach 8 Jahren, in denen der Schnitt nich immer optimal war, bin ich jetzt auf meinem Grundschulniveau zurück und das ist eine wunderbare Sache :)
Insgesamt gehe ich jetzt vorbenotet mit 1,4 in die Prüfungen und kann vermutlich stolz auf mich sein.

Zwei Wochen voller Lernen stehen vor mir. In den letzten beiden Tagen hab ich umgeräumt bei mir und sitze jetzt an einem wunderschönen Schreibtisch. Fotos, Sprüche, liebe Nachrichten, kleine Geschenke liegen hier, die mich motivieren und mich daran erinnern, wie weit ich schon gekommen bin.
Zwei Wochen in meiner kleinen Höhle. Bestimmt wird es anstrengend, aber eigentlich sollte nichts dabei sein, was ich nicht schon mal gehört hab und im Idealfall auch kann. Also kann ich es mir gemütlich machen, alles zusammenfassen und strukturieren. Besonders in Mathe und Physik einfach rechnen und die Welt außen vor lassen.
Und dann hoffentlich gut vorbereitet in meine Prüfungen gehen und nochmal alles geben, das Beste rausholen. Am Ende hoffentlich zufrieden mit meinen Ergebnissen sein. Warum hab ich nur so hohe Ziele?

Alles, was danach kommt; Zeugnisverleihung, Abiball, Studienwahl, ... Das bleibt draußen. Jetzt wird gekämpft!
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.
04.04.2019, 19:46 Uhr | bke-Zita
Hallo DreamingAlex,

es ist einiges los bei dir !

Du bekommst reihenweise deine Noten mitgeteilt - immer wieder auch Momente, in denen sich lang vergangene Episoden und Begegnungen aus der Schulzeit emotional melden. So hat dich GUTE Note in Geschichte und dein nettes Gespräch mit dem Lehrer an Zeiten erinnert, in denen es so ganz anders für dich war …. Wie schön, dass es jetzt, wo der Abschluss naht, ganz anders ist. Viel positiver, ermutigender, wohltuender. Und zwar nicht nur, was die Zensur betrifft, sondern auch was die persönliche Rückmeldung und deinen Kontakt zum Lehrer betrifft.
Mit anderen Noten bist du nicht gänzlich glücklich …. Das darf auch sein, finde ich. Aber ich vermute, alles in allem machst du ein richtig richtig gutes Abi !! Herzlichen Glückwunsch ! Du hast es geschafft, super ! Und Trauer & Wehmut, darüber, dass ein wichtiger Lebensabschnitt bald vorbei ist, auch das darf sein.

Klar belegen dich gerade die Themen Schule, Abschied von der Schulzeit, Erinnerungen an all das, was über die Jahre in der Schule passiert ist …. Aber heute war auch noch was anderes. Du schreibst, dass dich deine beste Freundin sehr verletzt. Sie weist dich immer wieder zurück und du hast den Eindruck, sie scheint dir dadurch mitzuteilen, dass du nicht wirklich wichtig bist für sie. Aber du magst sie so gerne - kannst du ihr das so mitteilen ? Und auch, dass du sie ungern ziehen lassen möchtest ? Wäre das möglich ?

Viele herzliche Grüße
bke-Zita
04.04.2019, 17:47 Uhr | dreamingAlex
Danke, bke-Zita, für deine lieben Worte!

Gerade erlebe ich ein einziges Auf und Ab.

Seltsames, schwieirges, verletztendes gestern Nachmittag/Abend.
Heute Morgen ein kleiner Streit mit meiner Mutter, der mich trotzdem ganz schön aus der Bahn werfen konnte.

Dann heute wieder viele Noten. Eine ganz gute in Erdkunde. Eine doch recht schlechte in Englisch (was meinen gesamten Zeugnisschnitt um 0,2 bis 0,3 runterzieht. Dann in Geschichte wieder eine ziemlich gute. Mit meinem Geschichtslehrer hatte ich auch ein nettes Gespräch bei der Notebesprechung, auch wenn ich im Nachhinein gerne mehr gesagt hätte.
Man muss sich mal vorstellen: In der Neunten wäre ich fast wegen Geschichte sitzengeblieben. Ich musste SOO viel machen, nur um keine 5 zu bekommen. Ich hatte einen sehr unangenehmen Geschichtslehrer, der mich im Grunde krank gemacht hat. Wegen ihm hat mein Sodbrennen wieder angefangen, das ich vorher fast 4 Jahre im Griff hatte. Wegen ihm war ich unglaublich lange vollständig still und hab währenddessen das Reden vor Gruppen vollkommen verlernt. Noch immer wird mir schwarz vor Augen, wenn ich ihn auf dem Flur sehe. Er ist ein wahnsinnig unangenehmer Mensch, der mir das Leben bewusste unnötig schwer gemacht hat und mich mehr als einmal deutlich runter gemacht hat, sowohl unter vier Augen als auch vor der ganzen Klasse.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für eine Angst ich zu Beginn des Schuljahres vor meiner ersten Geschichtsstunde hatte. Ich hatte einfach keine Ahnung, wie ich ohne Defizit durch das Jahr kommen soll. Um gegen das Defizit zu kämpfen, hab ich mich einfach gemeldet und stumpf drauf los geredet "Für eine 4 ist es egal, was ich sage. Hauptsache, ich sage einfach mal ab und an was", war mein Gedanke. Schnell hab ich aber Spaß am Melden bekommen und mich öfter als nur Ab und An mal gemeldet. Und scheinbar war das inhaltlich auch nicht allzu schlecht.
Jedenfalls hat mein Lehrer mich heute gefragt, warum ich keinen Grund- oder Leistungskurs gewählt hab (ich bin im Zusatzkurs) und hätte mir gerne mehr als 15 Punkte gegeben.
Ich finde es unfassbar, dass ich das geschafft hab! Beim Schreiben merke ich gerade, wie traurig ich bin, dass das jetzt vorbei ist. Ich würde gerne wieder an den Anfang des Schuljahrs springen.
In Erdkunde wünsche ich mir eine bessere Note. Ich bin nicht schlecht, aber hätte das Gefühl, dass ich eigentlich problemlos besser benotet werden könnte. Nur ist es echt nicht meine Art zu verhandeln und gerade wenn man eh schon so gut benotet ist, fühlt es sich unverschämt an. Aber dieses Gefühl, etwas zu verpassen, nagt gerade an mir. Warum mussten mir alle einreden, ich hätte 15 Punkte in Erdkunde verdient???

Gerade verletzt mich meine beste Freundin sehr, weil sie mich immer wieder zurückweist und mir zeigt, dass sie mich nicht braucht.
Ich mag sie so gerne und möchte ungern loslassen. Was soll ich tun?
Oh the wind is gently blowing as the light begins to fade. I'm sick and tired of playin' it all, I'm sick of this parade.

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