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10.09.2014, 19:33 Uhr | Drakon
Hallo.

Nach langer Zeit und vielen Xpress-Beiträgen habe ich beschlossen mir einen eigenen Thread hier auszumachen.
Es soll tendenziell als 3. Ereignisbuch für mich dienen.
Drittens, weil ich schon zwei handschriftliche für die Mitverfolgung meiner Taten und Veränderungen habe.
Wer will kann seinen "Senf" zu manchen Beiträgen dazugeben ;).

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es hat sich so viel ereignet die letzten Monate.
Meiner Vermutung nach habe ich Depersonalisation und Derealisation (=DP/DR). Woher diese "Krankheit" kommt ist mir unklar. Aber allgemein habe ich diese schon seit 2,5 Jahren, wobei es zwischendurch "Pausen" gab wo es ziemlich schwach war. Seit Juli ist es wieder verstärkter geworden und seit Mitte August extrem.
D.h. Ich habe überhaupt keine Realität mehr.
Bzw. Die Wahrnehmung für die Realität existiert nicht mehr, Gefühle gibt es nicht mehr. Für mich ist fast alles gleichgültig.
Ich sollte sagen, das ich ein sehr theoretischer Mensch bin. Und deshalb mir Gesten und Gefühle wie sie wann sein sollen aneigeeignet hab.

Vor ein paar Wochen (Ca. 2,5) war ich extrem depressiv und suizidgefährdet. Aber plötzlich ging das weg. Ich hatte ein paar lustige aufgedrehte Momente und am nächsten Tag waren die suizidgedanken weg. Die ersten Tage waren sehr ungewöhnlich und mein Gewissen kam teilweise zurück, natürlich war ich am Boden zerstört weil ich in der Zwischenzeit schon ein paar sehr schlechte Sachen in die Wege geleitet hab. Die andere schaden zufügen.
Aber nach ein paar weiteren Tagen verflog mein Gewissen wieder.

Dann wurde es mir klar, das alles war so geplant. Jetzt wirke ich manchmal manisch und manchmal depressiv, die meiste Zeit aber dazwischen; neutral. Tja, im manischen Zustand hat meine keine Hemmungen irgendwas zu tun, d.h. Wenn ich komplett davon überzeugt wäre ich müsse jetzt sterben, würde ich es hemmungslos tun können.
Ja, im manischen! Aber da ich immer zwischen allem bin, ist immer ein Teil von mir manisch, also bin ich immer dazu im Stande.

In manchen Momenten wundere ich mich, warum ich nicht verzweifel, einfach an der Tatsache keine Realität zu haben.

Umbringen möchte ich mich nicht mehr, aber am Leben hänge ich auch nicht wirklich. Relativ egal.

Noch ein paar Grundinfos. Ich bin fertig mit der Schule, habe keine Ausbildungsstelle oder sonstiges. Nicht wegen den Noten, sondern weil ich nicht weiß, was ich machen soll.
Ich habe einen Freund (fast 6. Monate). Er liebt mich und ich hab überhaupt keinen Bezug zu den Menschen mehr, also empfinde gar nichts für ihn. Ich weiß nicht mal wie er aussieht wenn ich ihn nicht anschaue. Freunde habe ich keine mehr, da ich umgezogen bin unter anderem.

Meine leiblichen Eltern leben getrennt, seit ich 5. Bin. Aber ich wohne bei meiner Mutter, in einer kompletten Familie. Wir leben mit Humor und streiten selten.

Joa, das mal kurz zusammengefasst.
Lg Drakon
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
12.09.2018, 06:57 Uhr | Drakon
Hey Lana,

Nein zum Leben,
Ja zum Tod.

ER sagt es, ich sage es, das Umfeld zeigt es.
Ich würde gerne sterben dürfen.

Nichts wird helfen, solange er lebt.
Erst wenn er geht, wird alles gut.

Und erträglicher wird nix, so kurz vor der Schule.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
11.09.2018, 18:07 Uhr | bke-Lana
Hallo liebe Drakon,

nein. Zu was?
ja. Zu was?
Wer sagt das, dass du nichts bist? Das geht doch gar nicht, dass du nichts kannst. Was würdest du gerne dürfen?

Ich kann deinen Zeilen inhaltlich nicht viel entnehmen, aber ja es hört/liest sich nach Chaos und Müdigkeit. Vielleicht willst du dich ausführlicher mitteilen oder einen Wunsch äußern, was dir heute helfen könnte, damit dein Zustand und der Abend etwas erträglicher werden.

Liebe Grüße
bke-Lana
11.09.2018, 17:56 Uhr | Drakon
Nein.
Ja.
Ich weiß, ich bin nichts, ich kann nichts, ich darf nichts.
Du bist es. Nein. Chaos. Stille. Müde...
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
10.09.2018, 19:38 Uhr | Drakon
Hallo.

Ohne ihn, ja, das wäre es.

Wenn sollte ich mir da suchen?
Keiner kann ihn töten, er ist zu stark. Viel zu stark, viel zu groß meine Angst.

Ich kann nicht viel, gar nichts.
Nur sterben ist relevant.

Lg
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
10.09.2018, 18:55 Uhr | bke-Fiona
Hallo drakon,

du hast schon oft über ihn geschrieben.

Es sollte für dich eine Möglichkeit geben, ohne ihn leben zu können - und zwar gut!

Es klingt so, als könntest du das nicht alleine schaffen - wie wäre es denn, wenn du dir jemand suchst, der das mit dir bearbeiten kann?

Du kannst viel - und ich würde dir wünschen, dass du mehr Ruhe für dich bekommst (ohne sterben zu müssen)

Liebe Grüße, bke-fiona
10.09.2018, 16:25 Uhr | Drakon
Gefangenschaft,
Warum bin ich nicht schon früher auf dieses Wort gestoßen?
Es beschreibt meine Existenz unter IHM perfekt.
Gefangen, selbst ein Bild habe ich schon gezeichnet, aber darauf gekommen bin ich nicht.
Er befehligt, verbietet und schreit.
Ich habe zu gehorchen.

Ich bitte doch nur manchmal um etwas Ruhe.
Vor dem Gedankenkarussel.

Aber nein, sowas ist mir nicht vergönnt.
Ich hasse dich.
Abgrundtief. Aber ich brauche dich.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
09.09.2018, 23:35 Uhr | Drakon
Dank meiner wundervollen Wahrnehmung dauert es oft Tage bis mich ein Ereignis tatsächlich erreicht.
- sei still.
Und dann stürmt alles mit gewaltiger Wucht auf einen ein.
- Ich sagte Du sollst still sein...
Wieder und wieder, man fühlt sich so benutzt. Die Gedanken überschlagen sich, widersprechen sich.
- bitte....
Warum hast du nicht "Nein" gesagt? So ein einfaches Wort, so wenig Buchstaben. Und manchmal so effektiv.
Warum bist du nicht gegangen?
Warum hast du nichts getan, einfach tun lassen?
Wieso bist du so nutzlos? Scheiße und unbrauchbar?
- sagte ich nicht bitte?
Warum so wertlos, selbstzerstörend und unwissend? Warum so naiv, dumm und ignorant?
- Warum kannst Du nicht einfach sterben gehen?
Warum nicht Du?
-Ich rede nicht mit dir, ER soll gehen. Mich in Ruhe lassen mit meiner Existenz, verschwinden aus meinen Gedanken, sie zu meinen werden lassen und mich gehen lassen...

Vielleicht hast Du es auch nicht anders verdient. Du bist selber Schuld. Nicht ER und auch nicht deine verkorkste Wahrnehmung. Einzig und allein Du, weil Du es zugelassen hast, obwohl Du es immer predigst nie mehr haben zu werden.
Allein Du trägst dafür die Verantwortung und brauchst auch nicht jammern.
- Tue ich das? "Jammern", Nein. Ich weiß, dass es meine Schuld ist. Und daran wird auch keiner etwas ändern können.
Ich weiß auch, dass es mir egal ist. Was du denkst, was ER denkt und gar was ich denke, warum soll ich irgendwas einen Wert eine Bedeutung zukommen lassen, wenn es doch so vollkommen sinnlos ist? Das einzige was ich möchte, bleibt mir noch einige Jahre verwehrt, der Rest ist eine Fiktion.

Tja... the book of life.
Oder eher of your crazy...

- noch einen den ich nicht den Mund verbieten kann?
Zu schwach... Zu müde ... Zu sinnlos.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
02.09.2018, 11:48 Uhr | Drakon
Ich hasse mein verrücktes Scheiß drecksleben...
Warum warum zum fick darf ich nicht sterben?
Du Scheiß Bastard, verpiss dich doch mit deiner psychischen Folter und Gefangenschaft!
Ich will endlich frei sein und frei sterben dürfen...
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
31.08.2018, 22:12 Uhr | Drakon
Hm..

Ich sage ja nicht, dass es heiß sein soll. Es soll einfach nicht regnen... dann könnte ich auch wegfahren.

Nein Gedanken bleiben..
Ich muss mein Buch noch schreiben, dass wird so ein Scheiß Wochenende und am Montag bin ich noch müder als die letzte Woche schon.

Ah, dass wäre ein Gleichgesinnter gewesen, ich habe immer diese Ablehnung Menschen zu treffen. Tu es dann trotzdem und meistens war's dann gar nicht so schlimm.
Schon ewig her, dass ich mich gefreut hätte einen fremden zu treffen...
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
31.08.2018, 20:57 Uhr | bke-Stephan
Hallo Drakon,

nach gefühltem 3 monatigem Hochsommer bin ich ganz froh, dass es etwas abgekühlt hat. Winter dauert zum Glück noch ein wenig. Also: Ok, ich bin Schuld, mir war es zu warm *smiling*

Dir wünsche ich, dass der auffrischende Wind vielleicht doch die düsteren Gedanken wegpustet. Und dafür einige "für das Leben Gedanken" bringt.

Wen willst Du eigentlich nicht treffen? Kannst Du dann nicht einfach wegbleiben?

Grüße,

bke-Stephan
31.08.2018, 20:43 Uhr | Drakon
Warum ist das Wetter so scheiße?
Nicht das ich mich morgen mit ihm treffen will...
Aber maaaan. Ich hasse Winter-Wetter.
Da denk ich 24h ans sterben und die Szenarien zwingen sich in meinem Kopf. Zum kotzen das Leben.
Zum kotzen die Existenz.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
28.08.2018, 17:20 Uhr | Drakon
Ich will nicht...
Irgendwas stimmt nicht, aber das ist schon länger so...
Es dreht sich, müde, unerträglich.
Lass mich doch gehen!
Leer und müde, "voll leer", ein perfekt treffender Widerspruch.
Nichts hilft, nie.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
26.08.2018, 10:31 Uhr | Drakon
Puh...
Eigentlich ist es meistens eine Gedankenleere und kein wirwar.
Da hilft nie etwas, auch kein Sport, welchen ich gestern trieb.

Bin schon dran gewöhnt, nicht nachdenken zu können.
Bedeutet ja nicht, dass ich es mir nicht wünschen darf.
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."
25.08.2018, 14:05 Uhr | bke-Nana
Hallo Drakon,

so ein Gedankenwirrwarr ohne Rast kann sehr aufreibend sein. Grad in stillen Momenten scheinen Gedankenfragmente sich ähnlich einem Wespenschwarm aufzudrängen. Und je mehr man versucht dem zu entfliehen, desto stärker wird das Chaos. Ich kann gut nachfühlen, dass du dich nach Ruhe sehnst.

Manchmal hilft ein Hörbuch, oder auch irgendeine leichtere Kost im Fernsehen die Gedanken zu beruhigen. Auch Progressive Muskelrelaxation kann oft ganz hilfreich sein. Vielleicht kannst du dich ja aufraffen. Naja, Sport geht auch, zwinker. Aber fühl dich nicht gedrängt.

Einen halbwegs entspannten Tag wünsch ich dir, liebe Drakon.
bke-Nana
25.08.2018, 10:35 Uhr | Drakon
Ich hasse meine ewige Gedankenleere.
Schon sicher ein Jahr, ich will einfach wieder nachdenken können. Sinnvolle Dinge beschließen können...
Aber nein, nichts, leer.
Ich hasse es, diese leere, die nicht leer ist, sondern voll und ungreifbar.

Und dann plötzlich der schmerzliche Gedankenkarusell, mit vollen aber leeren Gedanken.
Nichts lässt sich greifen, alles ist zu weit, zu schwer, zu sinnlos.

Ich will einfach wieder denken können...
"It's his choice to decide if I want to live, or want to be dead."

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