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04.08.2018, 14:58 Uhr | nowknu
......
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: nowknu
28.05.2020, 21:32 Uhr | nowknu
Mh danke. Bin gerade zu erschöpft, ich antworte später noch ordentlich.
Verrückt, wie lange 50 Minuten Therapie nachwirken, hab sogar Muskelkater bekommen... So müde *exhausted*
28.05.2020, 11:41 Uhr | GoldenRetriever
Hey nowknu,

tut mir furchtbar leid, wenn ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe... ich deutsche es jetzt nochmal aus, okay?

Wenn man etwas hinter sich gebracht hat und danach erschöpft ist, dann hat man immer irgendwas geschafft... auch wenn man nur Zuhause gesessen hat und einen Post hier geschrieben hat... nichts schaffen gibt es bei einem Menschen nicht. Ein Mensch hat dadurch schon seinen Wert, dass er existiert. Er ist niemals Mittel zum Zweck und hat in der Folge ein nicht anzufechtenden Wert und hat damit auch immer etwas geschafft, nur dadurch dass er da ist.
Und wenn der Tag für dich gestern ein Halbmarathon war, dann ist das völlig okay. Mit meinem Beispiel wollte ich sagen, dass Marathon/Halbmarathon immer, wenn man das Wort im übertragenen Sinn nutzt, relativ gebraucht wird. Für mich war es damals "nur" ein Halbmarathon jeden Abend so weit zu laufen, dafür ist es für mich ein Marathon jemandem etwas anzuvertrauen. Am Anfang ist alles immer groß, zu viel, zu extrem, war es für mich auch soweit zu laufen (um bei dem Beispiel zu bleiben), aber es geht darum wie es dann weiter geht, egal ob man es auf sich zukommen lässt oder einen Plan hat, es geht vorwärts und damit ändert sich auch die Sicht der Dinge. Wenn du den Tag gestern vielleicht jetzt als Halbmarathon bezeichnest, wirst du in in einem Jahr vielleicht einen Spaziergang nennen. Ich hoffe du verstehst was ich meine, nochmals sorry, dass ich mich so bescheuert ausgedrückt habe...

LG Golden
28.05.2020, 09:50 Uhr | bke-Zita
Hallo nowknu,
jeder Mensch ist anders - und das ist ja auch gut so. Und so schaut auch jeder Mensch durch seine ganz eigene Wahrnehmungsbrille auf die Welt. Und verbindet auch mit Worten unterschiedliches. Ich vermute, dass du beim Ausdruck Halbmarathon vor allem auf das Anstrengende und das Erschöpfende geblickt hast. Bei anderen Menschen melden sich beim Thema Halbmarathon andere Gedanken und Gefühle. Oder Erinnerungen an etwas, das man erfolgreich (und vielleicht auch „wohlig“ erschöpft) gemeistert hat.
Und: unterschiedliche Blickwinkel können sehr bereichernd sein ….

Dir alles Gute für den heutigen Tag, ein paar wärmende Sonnenstrahlen und vor allem: Lebensmut
Viele liebe Grüße
bke-Zita
28.05.2020, 08:09 Uhr | nowknu
Ne, mit geschafft hat es nichts zu tun ^^ aber ist auch egal.
Schön, wenn du das jeden Abend gelaufen bist, ist glaube ich aber nicht der Maßstab dafür, ob es für mich oder andere „viel“/„extrem“ ist bzw. ging es darum auch gar nicht
27.05.2020, 21:40 Uhr | GoldenRetriever
Hey,
das hört sich nach erschöpft an, aber gleichzeitig auch nach etwas geschafft. Also freu dich doch, dass du etwas geschafft hast, egal wie klein es war, für dich war es was großes.
LG GoldenRetriever

P.s. Ein Halbmarathon ist gar nicht so extrem, bin ich früher jeden Abend gelaufen.... da war ich noch etwas durchtrainierter...
27.05.2020, 21:25 Uhr | nowknu
Wie ich mich einfach fühle als wäre ich einen Halbmarathon gelaufen
27.05.2020, 08:17 Uhr | nowknu
Find's ganz schrecklich, morgens gleich mit Übelkeit und Kopfweh aufzustehen. Fällt mir schwer, mich nicht krankzumelden.
Irgendwie.. auch wenn ich keinen anderen Termin außer Therapie gestern hatte.. war es ganz schön viel, bin so unendlich ko danach gewesen.
Mh ich hätte es ihr nie einfach so gesagt, aber sie hat nachgefragt und wollte es immer genauer wissen und jetzt weiß sie von dem Versuch, mein Leben zu beenden. Es ist komisch, es ist ein bisschen zerreißend, einerseits wollte ich auch einfach nicht lügen, wollte es ihr irgendwie sagen und mich iwie einfach so fallen lassen. Andererseits fühlt es sich ganz schrecklich an und ich habe das Gefühl, es war vielleicht falsch.
Es kam schon an, dass sie lieb zu mir war und so, aber es gibt einfach immer dieses Misstrauen in mir, dass jemand vllt schlecht denkt, es so machen muss o.ä.
26.05.2020, 15:24 Uhr | bke-Kira
Hallo nowknu,

manchmal bringt Analysieren oder Hinterfragen nichts außer zusätzlichem Leid. Lass dich von ihren Worten berühren und lass sie wieder los. Nehme sie dankbar an und mache dich frei von diesem Kopfkino.

Etwas Gelassenheit wünscht dir
bke-Kira *bye*
26.05.2020, 14:21 Uhr | nowknu
Mh:')
Meine Therapeutin hat heute gesagt, dass sie froh ist, dass ich lebe. Hat mich sehr berührt. Und gleichzeitig denke ich in so Situationen oft, sie braucht mich doch gar nicht, wäre ich nicht da, wäre es eben jemand anderes... Wieso sollte es sie tangieren? Ob sie sowas ihres Berufes wegen sagen muss?
25.05.2020, 13:55 Uhr | nowknu
Danke Kira *happy*

Ja, manchmal fühle ich mich so erwachsen und frei, manchmal habe ich auch das Gefühl, ich habe mein Leben echt gut im Griff, ich bin normal, ich schaffe, was ich schaffen sollte, ich bin doch nicht zu empfindlich.

Und dann kommen diese Momente, wo ich irgendwie viele Pickel im Gesicht habe, mich dick fühle, irgendwas nicht klappt und mich heulend auf dem Bett wieder finde, mit dem Wunsch, jemand würde mir alles abnehmen und mich trösten.

Es ist nicht leicht, dass immer wieder enttäuscht von sich selbst zu sein, wenn diese kleine fiese Stimme sich wieder Gehör verschafft und immer lauter brüllt: „ich habe es doch gleich gesagt, du bist nichts, du kannst nichts, das wird sich nicht ändern und du wirst nie gut genug sein“. Gleichzeitig weiß ich, dass es nicht stimmt, ich weiß, dass Worte wie „nie“ und „immer“ eigentlich nie stimmen und eigentlich immer falsch sind (^^). Mh.
23.05.2020, 11:32 Uhr | bke-Kira
Hallo nowknu,

das hört sich toll an und weißt du was: DU selbst hast es gewagt und so entschieden. Daumen hoch Speichere es als eine wichtige Erfahrung und lobe dich selbst. Du darfst es immer wieder so machen und wenn es nicht immer klappt, dann ist es auch ok.

Du bist frei, wenn es dir egal ist, was andere über dich denken und kommst IMMER in deine Kraft, wenn du etwas tust, dabei durch deine Angst gehst, auch wenn du zweifelst und dich unsicher fühlst. Ja: frei sein und atmen können ...und Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen. Ja, weiter so! Traue dich mehr.

Viele Grüße

bke-Kira
Zuletzt editiert am: 23.05.2020, 11:32 Uhr, von: bke-Kira
23.05.2020, 10:09 Uhr | nowknu
Bin immer noch so erleichtert, aber auch so so ko.
Kann es bitte für immer so bleiben, dieses Gefühl so leicht atmen zu können?
Ich würde es so gerne einfach für immer festhalten.
Ich habe mir gestern ein neues Fahrrad gekauft, ich habe schon ewig nach einem gesucht, dass mir gefällt und so, dann habe ich aber wieder zu viele Leute gefragt und tausend Meinungen gehabt „das ist zu groß für dich, Fahrradhandel wäre besser, die Qualität ist bestimmt nicht so gut, du kannst doch dein altes weiter benitzen“.
Außerdem war das Fahrrad schon seit Montag im Angebot, online nicht mehr verfügbar und die Wahrscheinlichkeit, dass es schon ausverkauft ist, ziemlich groß.
Im Laden selbst waren die Verkäufer dann noch sehr unfreundlich, für mich immer ein großes Problem, weil es mich sehr schnell verunsichert und ich meist nur noch „ja okay danke“ sage und gehe.
Aber was soll ich sagen, es gab genau noch ein Fahrrad und es sah so schön aus. *happy*
Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, mich hätte das alles nicht verunsichert oder angestrengt, aber ich hab es dann trotzdem gekauft. Und mich sehr gefreut. Das ist einfach der Unterschied zu schweren Zeiten, da verunsichert mich so was so sehr, dass ich meist anfange zu weinen und iwie total handlungsunfähig bin und es ist so blöd, weil es so Alltagssachen sind.. ich würde mir so wünschen, ich könnte immer wissen, was ich will und es machen, auch wenn andere Dinge sagen, die dagegen sprechen.. ich wünschte auch, ich würde nicht immer so viele Menschen fragen *giggling*
Bitte lass es noch ein bisschen leicht bleiben..bitte.
21.05.2020, 13:53 Uhr | nowknu
Mh danke! Meine Therapeutin hat es auch schon mal gesagt, dass sie es gut aushalten kann, wenn es/ ich mal schwierig bin und dass sie nicht möchte, dass ich immer pflegeleicht bin :') für mich schwer vorzustellen, irgendwie denke ich immer bei jedem Mal, mit dem jemand mal genervt von mir ist, mache ich etwas ein bisschen mehr unwiderruflich kaputt.
Sie wie ein Glas das immer voller wird und irgendwann überläuft, ich kann es aber nie sehen und wenn es zu viel wird, wenn ich zu viel werde, kommt es unerwartet.
Sie hat mal zu mir gesagt, sie mag mich genug, um es auszuhalten, wenn es mal schwierig ist und es wäre nicht das wahre Leben, das immer alles gut ist. Mich hat es sehr berührt, manchmal kann ich es ein bisschen fühlen und glauben, aber ziemlich schnell und ziemlich oft geht iwie doch wieder die Angst mit mir durch.

Ich bin so so froh und erleichtert, dass es sich tatsächlich hoffentlich klärt und ich bald vllt immer zu einer anderen Ärztin gehen kann.. und ich war mir so sicher, dass ich es nicht hinkriege, wegen dem nicht reden können, ich hab iwie nicht geglaubt, dass es geht, ohne dass es mir jemand abnimmt und als ich gemerkt habe, es wird mir niemand abnehmen hat es sich so so aussichtslos angefühlt. Bin so froh
...und ziemlich erschöpft *giggling* Schlaf die ganze Zeit immer wieder mal ein, es war einfach so anstrengend für mich
20.05.2020, 21:58 Uhr | bke-Fiona
Hallo nowknu,

anstrengend kann auch bedeuten, dass sich jemand viel Mühe gibt, so wie du das tust.

Ganz davon abgesehen dass du nicht anstrengend bist sondern dich anstrengst : )

Und, selbst wenn jemand anstrengend ist - das kann auch etwas anregendes ernstzunehmendes sein!

Es freut mich, dass du jetzt einen Termin bei eine anderen Ärztin hast !

liebe Grüße, bke-fiona
20.05.2020, 21:42 Uhr | nowknu
Mh du traust mir so viele Arten zu, anstrengend zu sein, weil ich hier so oft anstrengend wirke? Mh ich will aber gar nicht anstrengend sein..

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